Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht

von Norbert Blüm 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht
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Dieses Buch muss man gelesen haben. Ein Buch das aufrüttelt und gegen das Vergessen angeht.

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Inhaltsangabe zu "Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht"

Norbert Blüm geht auch dorthin, wo es unangenehm wird: Er widerstand dem Diktator Pinochet und holte Folteropfer aus chilenischen Gefängnissen. Er räsonierte nicht aus der Distanz über Flüchtlinge, sondern war in Idomeni vor Ort. In der Gewerkschaft war der ehemalige Opelianer länger als in der CDU. Die Vergötzung des Geldes ist ihm ein Gräuel. Er stellt sich und kämpft für das Gute. Schon immer – und auch heute.
Gelernt hat er von vielen: von seinem Lehrer Joseph Ratzinger ebenso wie von seinem kommunistischen Onkel. Als Kind erlebte er noch den Schrecken des Krieges am eigenen Leib. Und gerade weil er das nie vergaß, weil er weiß, was Hass, Gewalt und Terror anrichten können, streitet er in seinem neuen Buch für zentrale Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität und für Respekt vor der Würde des Einzelnen.
Frieden im kleinen und großen ist für ihn Voraussetzung dafür. Deswegen kämpft er für ein Europa, das mehr ist als eine egoistische Wirtschaftsgemeinschaft und für Werte, die das Zusammenleben stärken. Seine Botschaft lautet: Wir müssen unseren Enkeln eine menschliche Zukunft sichern. Eine bessere Welt ist möglich. Es liegt an uns allen, sie zu verwirklichen.

»Krieg, Folter, Ausbeutung, Ungerechtigkeit sind keine Wetterereignisse wie Tsunami oder Blitz. Sie sind auch nicht gottgegeben, sondern von Menschen geschaffen. Also können sie auch von Menschen abgeschafft werden. Darum geht es in diesem Buch.«
Norbert Blüm

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783451379208
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Verlag Herder
Erscheinungsdatum:15.09.2017

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch muss man gelesen haben. Ein Buch das aufrüttelt und gegen das Vergessen angeht.
    Dieses Buch sollte man nicht nur einmal gelesen haben

    Einsichten eines Konservativen

    Ein Buch was man gelesen haben sollte!!!

    Wenn ich schreibe, das es ein Buch ist, das man gelesen haben sollte, würde ich gern noch weiter gehen. Es ist ein Buch, das man nicht nur einmal gelesen haben sollte sondern immer mal wieder aus dem Regal holen sollte!!!

    Norbert Blüm hat mein Leben immer irgendwie begleitet. Schon als Jugendliche war ich fasziniert von seiner Sprache.
    Es ist einer bei dem man spürt, das er das Herz am rechten Fleck hat.
    Ich gehöre keiner Partei an, bin so etwas wie ein Wechselwähler.
    Ich betrachte Menschen als Menschen und das tut Norbert Blüm auch.
    Es gibt Politiker, die scheinbar unglaublich menschenfreundlich sind. Die Presse baut sie so lange auf, macht einen Hype um sie, das man irgendwann wirklich daran glaubt. Ich selbst habe so etwas erlebt. Ein Jugendfreund meines Mannes ist ein solcher Politiker. Mein Mann hat ihn über viele Jahre begleitet. Sie sind in Urlaub gefahren haben Politik gemacht, sich unglaublich engagiert.  Mein Mann hat noch mehr für diesen Menschen getan, viel mehr. Wenn wir ihn heute sehen tut dieser Mensch gleich immer wahnsinnig freundschaftlich. Doch als es darum ging, eine kulturelle städtische Einrichtung, vor der Schließung zu bewahren und ehrenamtlichem Engagement den Rücken zu stärken war dieser Menschenfreund nicht da, dabei wäre es etwas gewesen das auch seine Wähler ihm gedankt hätten.
    Auch als eine Mutter ihn bat sich doch einmal wegen eines Praktikumsplatzes für ihr Kind umzuhören half er nicht, verwies ans Arbeitsamt obwohl er Gott und die Welt kennt und es mit Sicherheit ein leichtes gewesen wäre sich einmal um zu hören.
    Nun könnte man sagen, der Mann kann sich nicht um alles kümmern. Ja, sicher aber für "Freunde"?
    Nun schließt sich der Bogen zu diesem Buch wieder, denn Norbert Blüm, der hätte geholfen. Hätte es zumindest versucht und wenn es nur darum gegangen wäre jemanden anzurufen der weiter helfen könnte.
    Ich bedauere es sehr das sich Norbert Blüm etwas aus dem Geschehen herausgezogen hat. Seine direkte Art fehlt in der politischen Landschaft.
    Er liebt die Menschen und das spürt man. Er ist Mensch! Geerdet, den Menschen zugewandt und scheut sich nicht auch mal unbequem zu sein.
    In seinem Buch, das ich in einem durch gelesen habe, erzählt er von Dingen die ihn bewegt haben. Von der Zeit als kleiner Junge im Krieg. Von Bombenangriffen, Freundschaften und Familie. Er erzählt von der Ausbildung, von der Zeit als Gewerkschafter und Politiker. Dabei fließen Dinge mit ein, die man leider schon längst vergessen hatte. An einiges erinnert man sich wie z:b. die Zeit des chilenischen Diktators Pinochet doch was damals genau geschah und was Norbert Blüm damit zu tun hatte, daran erinnern sich vermutlich nur noch wenige.Es ist nicht nur sehr interessant sondern auch spannend und etwas was nicht in Vergessenheit geraten sollte.
    Doch Norbert Blüm blickt nicht nur weit zurück sondern berichtet auch von sehr nahen Themen. Die Flüchtling Kriese, ein Thema das ihn tief bewegt und wo er Position bezieht. So fährt er als immerhin schon 80 jähriger ( man sieht es ihm nicht an) 2016  in ein Flüchtlingslager nach Idomeni um dort eine Nacht in einem der Zelte, die auch den Flüchtlingen zur Verfügung stehen, zu übernachten.
    Sicherlich nimmt man ihn noch als politischen Menschen wahr aber er fährt nicht dort hin um irgend einen Nutzen daraus zu ziehen sondern weil ihm die Menschen am Herzen liegen.
    Norbert Blüm ist ein Familienmensch. Er und seine Frau sind ein Gespann, das für alle von uns Vorbild sein kann. Wenn er uns in seinen Büchern berichtet dann weil er möchte, das wir nicht vergessen. Ja, in der Tat, wir vergessen zu schnell. Es passiert so viel in der Welt und immer mehr Informationen strömen täglich auf einen ein. Man verliert manchmal den Überblick und ein Gefühl dafür was wirklich wichtig ist.
    Dieser eine Satz "Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht" ist nicht nur Warnung sondern ein Satz der wachrüttelt.
    Was Norbert Blüm damit meint und wieso er warnt, das wird sehr deutlich wenn man dieses Buch liest.
    Es ist ein Buch, ich sagte es ja bereits, das ich in einem durch gelesen habe, weil es so gut und fesselnd geschrieben, erzählt, ist, dass man einfach nicht aufhören mag.
    Man sollte jedoch nicht den Fehler begehen es nur oberflächlich zu lesen.
    Jeder Satz, jedes Wort ist wichtig.
    Es gibt kein belehren, nur berichten. Jeder muss für sich selbst entscheiden was er davon aufnimmt und mit nimmt.
    Ich für meinen Teil muss sagen, ich werde das Buch bestimmt noch viele weitere Male lesen.
    Ein Buch gegen das Vergessen! 
     
     
     "Krieg, Folter, Ausbeutung, Ungerechtigkeit sind keine Wetterereignisse........
    sondern von Menschen geschaffen. Also können sie auch von Menschen abgeschafft werden.
    Darum geht es in diesem Buch."
    Das schreibt Norbert Blüm, zu finden auf dem Cover dieses Buches


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