Norbert Frei

 4 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von 1968, Hitlers Eliten nach 1945 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Norbert Frei

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Norbert Frei1968
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1968
1968
 (8)
Erschienen am 08.12.2017
Norbert FreiHitlers Eliten nach 1945
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Hitlers Eliten nach 1945
Hitlers Eliten nach 1945
 (5)
Erschienen am 01.12.2003
Norbert FreiDer Führerstaat
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Der Führerstaat
Der Führerstaat
 (5)
Erschienen am 01.06.2001
Norbert FreiFlick
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Flick
Flick
 (2)
Erschienen am 03.03.2011
Norbert FreiJournalismus im Dritten Reich
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Journalismus im Dritten Reich
Journalismus im Dritten Reich
 (1)
Erschienen am 01.02.2011
Norbert FreiHitlers Eliten nach 1945
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Hitlers Eliten nach 1945
Hitlers Eliten nach 1945
 (0)
Erschienen am 04.06.2014
Norbert FreiVergangenheitspolitik
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Vergangenheitspolitik
Vergangenheitspolitik
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Erschienen am 01.04.1999
Norbert Frei'Niemand will Nazi gewesen sein'
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'Niemand will Nazi gewesen sein'
'Niemand will Nazi gewesen sein'
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Erschienen am 31.12.2020

Neue Rezensionen zu Norbert Frei

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Rezension zu "Hitlers Eliten nach 1945" von Norbert Frei

Wer mogelt sich wie durch?
dominonavor 6 Monaten

Ich fand es erstaunlich, wie viele Altnazis sich ohne große Blessuren bis in die BRD in hohe Positionen schummeln konnten. Die Hintergrundinformationen zu bestimmten, doch recht berühmten Namen, sind sehr interessant und auch wie die einzelnen Entwicklungen und Veränderungen im Laufe der Jahre analysiert werden, war aufschlussreich, nur die einzelnen kleinen Erläuterungen zu bspw. Personen waren für mich oft störend eingeschoben.

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W

Rezension zu "1968" von Norbert Frei

Ein sehr empfehlenswertes Geschichtsbuch
WinfriedStanzickvor 8 Monaten



Unter den zahlreichen Büchern, die in diesem Frühjahr, 50 Jahre nach den Ereignissen von 1968, auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen, ragt das vorliegende Buch des renommierten Zeithistorikers Norbert Frei auf unterschiedliche Weise heraus. Zum einen ist es ein Buch, das geschrieben wurde von einem Geschichtswissenschaftler, der, 1955 geboren, an den damaligen Ereignissen nicht persönlich beteiligt war. Schon von daher hat er, anders als etwa Götz Aly, Peter Schneider, Gerd Koenen oder Wolfgang Kraushaar, die allesamt mit zum Teil umfangreichen Büchern ebenfalls in den letzten Wochen auf dem Buchmarkt erschienen sind, nicht das Problem, zu erklären, wie er aus heutiger Sicht bestimmte, nach 50 Jahren teilweise totalitär anmutende Erscheinungsformen der "Bewegung" sieht, und vor allen Dingen seine eigenen Reden und Haltungen damals zu rechtfertigen oder sich von ihnen zu distanzieren.

Zum anderen geht es Norbert Frei darum zu zeigen, dass es eine weltweite Entwicklung gewesen ist, die um das Jahr 1968 herum nicht nur jungen Menschen und vor allen Dingen nicht nur Studenten bewegte. Er beschreibt die Anfänge in den USA und widmet sich dann unter der Überschrift "Ein deutscher Sonderweg ?" der Entwicklung in Deutschland. In diesem Kapitel ist besonders der Abschnitt "Kinder der Verdrängung: Die Geburt einer Generation aus dem Geist der NS-Kritik" lesenswert, in der der ausgewiesene NS-Forscher Frei beschreibt, mit welchen aus heutiger Sicht teilweise abstrusen Thesen damals operiert wurde. Vor allen Dingen ist dieses Kapitel wichtig, wenn man sich mit den Thesen Götz Alys auseinandersetzen will, der in seinem Buch "Unser Kampf" geistige Verbindungen zwischen 1933 und 1968 zieht.

Weitere Kapitel befassen sich mit der Entwicklung des Protestes in anderen westlichen Ländern, wie Japan und den Niederlanden zum Beispiel und auch mit der Entwicklung im Osten. Denn schon hier werden die ersten Samenkörner gelegt für einen Prozess, der 1989 seinen nur vorläufigen Abschluss fand.

"1968 war nicht das Jahr, das alles verändert hat, dazu war bereits zu viel im Gang. Aber nach '68' war fast nichts mehr wie vorher. Und in diesem Sinne war '68' überall".

Mit diesen Sätzen beschließt der Autor ein Buch, das besonders den jungen Lesern empfohlen werden kann und allen, die an den fortgesetzten ideologischen Auseinandersetzungen und den Vorwürfen und Rechtfertigungen, die die anderen erwähnten Bücher doch teilweise dominieren, kein Interesse haben, sondern sich einfach informieren wollen, wie es dazu kam, dass sie so leben und so leben können wie sie es heute tun.
Ein sehr empfehlenswertes Geschichtsbuch, übersichtlich, leicht verständlich und dennoch mit einem ausführlichen weiterführenden Apparat ausgestattet. Hier liegt es, 10 Jahre nach seinem ersten Erscheinen, in einer aktualisierten und erweiterten Neu

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V

Rezension zu "1968" von Norbert Frei

68er reloaded
Vielhaber_Juergenvor 9 Monaten

Auch in diesem Jahr stehen versciedene Jahrestage an.Dienen sie nur zum Ablenken von eigentlichen problemen, ist es schwierig.
Bei 68 war bereits zum 40.Jahrestag viel geschrieben worden.
Auch das vorliegende Buch erschien erstmals 2007.
Wie sinnvoll und aktuell die Neuauflage ist, zeigen die gefährlichen Äußerungen Dobrindts über 68er.
68 beginnt schon zu Beginn der Sechziger mit Protesten von Studenten wie von Schwarzen, beginnend in den USA, dann nach und nach in der ganzen westlichen Welt.Doch auch die bitteren Ereignisse in der Tschechoslowakei, Polen und natürlich der DDR.
Berührend ,wie Frei an den Moment des Mitreißens erinnert, "die ehrlich empfundenen großen Worte, die tiefen Gefühle und die aufrichtige Empörung..." Für eine kurze Zeitspanne schien alles möglich.
Auch die Schattenseiten erspart Frei uns nicht, insbesondere der Todestrip,auf den sich erst die Tupamaros W-Berlin und München, kurze Zeit später RAF und B2J. begaben.
Letztlich sind es vor allem die alltagsweltlichen Veränderungsprozesse, die damals auf den Weg gebracht wurden.
Frei endet mit einem Überblick zum Forschungsstand.
Nicht nur historisch Interessierten ist dieser gut verständliche Band sehr zu empfehlen!

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