Norbert Gstrein

 3.4 Sterne bei 80 Bewertungen
Autor von Das Handwerk des Tötens, Die Winter im Süden und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Norbert Gstrein

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Norbert GstreinDas Handwerk des Tötens
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Das Handwerk des Tötens
Das Handwerk des Tötens
 (16)
Erschienen am 08.03.2010
Norbert GstreinDie Winter im Süden
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Die Winter im Süden
Die Winter im Süden
 (15)
Erschienen am 01.10.2010
Norbert GstreinDie kommenden Jahre
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Die kommenden Jahre
Die kommenden Jahre
 (7)
Erschienen am 19.02.2018
Norbert GstreinIn der freien Welt
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In der freien Welt
In der freien Welt
 (8)
Erschienen am 09.02.2018
Norbert GstreinEiner
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Einer
Einer
 (8)
Erschienen am 29.09.2011
Norbert GstreinEine Ahnung vom Anfang
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Eine Ahnung vom Anfang
Eine Ahnung vom Anfang
 (6)
Erschienen am 01.05.2015
Norbert GstreinDie englischen Jahre
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Die englischen Jahre
Die englischen Jahre
 (5)
Erschienen am 01.11.2008
Norbert GstreinO2
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O2
O2
 (4)
Erschienen am 17.08.1995

Neue Rezensionen zu Norbert Gstrein

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Petriss avatar

Rezension zu "Die kommenden Jahre" von Norbert Gstrein

Der Gletscherforscher und die Schriftstellerin
Petrisvor 7 Monaten

Der neue Roman von Norbert Gstrein war einer der ersten Titel, der es aus der Lovelybook Romane Challenge 2018 auf meine Wunschliste geschafft hatte. Der Autor sagte mir etwas, das Cover sprach mich an, der Klappentext klang nach einem Roman wie für mich gemacht.

Richard und Natascha, er Gletscherforscher, sie Schriftstellerin, er Österreicher, nicht ganz glücklich in Deutschland, sie klug, erfolgreich und forsch, eine Tochter. Offene, kritische Menschen, doch ziemlich unterschiedlich in Temperament und Interessen. 2015 im Jahr der „Flüchtlingswelle“ beschließen sie, oder eigentlich mehr Natascha, ihr Sommerhaus, einer syrischen geflüchteten Familie zur Verfügung zu stellen.

Eine Ausgangssituation, aus der man eine spannende Geschichte machen hätte können, die Paarbeziehung ist gerade nicht auf ihrem Höhepunkt, die Nachbarn beäugen skeptisch bis feindselig die Fremden,…

Leider ging für mich dieser Plot überhaupt nicht auf. Für mich bleibt die Geschichte in platten Klischees stecken, die kühle, intellektuelle Norddeutsche, die ihren österreichischen Naturburschen von Mann nur mehr abschätzig und schroff behandelt, die reichen, verwöhnten Jugendlichen, die die syrische Familie bedrohen, der Gletscherforscher, der die erstbeste Gelegenheit zu einem Panscherl nützt,… Vielleicht war das alles ja auch ironisch gemeint, aber so kams nicht an.

Ich muss sagen, ich habe mich ziemlich gelangweilt. Es ist vielleicht ein solider Roman mit soliden Charakteren, aber so etwas wie Entwicklung oder Überraschung fehlt, außerdem besteht er aus lauter Elemente, die man schon kennt und auch schon besser bearbeitet gelesen hat. 

Ich hatte viel mehr erwartet und blieb leider etwas enttäuscht von diesem Roman. 

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HansPeterVertacniks avatar

Rezension zu "In der freien Welt" von Norbert Gstrein

Das Sehen nach dem Blick
HansPeterVertacnikvor 2 Jahren

Das Bild, das ein österr. Autor von einem von ihm verehrten Israeli zu haben glaubt, verändert sich, als der unter seltsamen Umständen in San Francisco erstochen wird. Irgendwann wird klar, dass es sich hier nicht um einen Zufallsmord handelt, der Österreicher recherchiert, und gerät zwischen die Fronten. Ein Buch, das man mit Muße lesen sollte, denn es nimmt relativ langsam Fahrt ab. Dann aber will man es nicht mehr weglegen....

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serendipity3012s avatar

Rezension zu "In der freien Welt" von Norbert Gstrein

Annäherung an einen Freund
serendipity3012vor 3 Jahren

Annäherung an einen Freund

Hugo, ein österreichischer Schriftsteller, erfährt, dass sein Freund John, ein amerikanischer Jude, tot ist, und nicht nur das, nein, er wurde umgebracht, nachts, auf dem Heimweg von einer Party. Zeugen gibt es keine und ausgeraubt wurde John nicht, wer also könnte ihn umgebracht haben und warum? Hugo beginnt, sich dem Leben des Freundes zu nähern, reist in die USA, um Johns letzten Tage nachzuspüren, trifft Menschen, die John kurz vor seinem Tod noch getroffen hat. John war Schriftsteller wie Hugo, aber auch bildender Künstler, hinterließ unter anderem ein verstörendes Selbstporträt, das nun in Hugos Besitz übergeht.

„In der freien Welt“, der neue Roman des ebenfalls österreichischen Schriftstellers Norberts Gstrein, erzählt die Geschichte von Hugos Reise zu Johns letzten Tagen und vor allem in seine Vergangenheit, die in großen Teilen auch die Vergangenheit Hugos ist. Wir folgen ihm nicht nur in die USA, sondern auch nach Israel und nach Österreich, wo John noch vor nicht allzu langer Zeit auf einer literarischen Veranstaltung mit dem palästinensischen Autor Marwan zusammentraf: eine zumindest interessante, wenn nicht explosive Zusammenstellung, von der sich die Veranstalter einiges erhofften. Resultat war der Plan für ein gemeinsames Buch, wobei in Frage steht, wie ernsthaft die beiden Männer diesen Plan zu verfolgen gedachten. Auch über Johns Ehen und Liebschaften erfährt Hugo noch Dinge, der er nicht wusste.

Der Roman führt so nicht nur geografisch stets wieder weiter, an andere Orte, sondern auch zeitlich. Man muss aufpassen, um immer mitzubekommen, wo und wann man sich gerade befindet. Gleichzeitig gibt diese rastlose Reise Hugos dem Roman aber Energie und Tempo, so dass eigentlich nie Langeweile aufkommt. Von Beginn an ist deutlich, dass Gstreins Geschichte kein Krimi ist, dass es zwar um den rätselhaften Tod Johns geht, vor allem aber um dessen Leben, um seine Person und die Freundschaft der beiden Männer. Thema muss natürlich auch der Nahostkonflikt sein, wenn die Geschichte schließlich bei den jüngsten Ausschreitungen im Jahr 2014 ankommt.

Gstreins Sprache klar, direkt und geradeheraus, schnörkellos und doch nicht simpel. Der Autor hat eine lesenswerte Geschichte geschrieben um eine Freundschaft und dem, was davon bleibt, wenn einer der Freunde nicht mehr da ist. 

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Gespräche aus der Community

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abas avatar


LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.
Und auf euch warten tolle Gewinne.

Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!

Liest du gerne Bücher mit Niveau?
Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.

15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.

Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.
Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.

Die Regeln:
  1. Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.
  2. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.
  3. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein.
  4. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind!
Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nimmst du die Herausforderung an?

Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.
Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.


Ich freue mich auf viele Anmeldungen!

Teilnehmer:

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AgnesM
AmayaRose
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ban-aislingeach
Barbara62
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blauerklaus
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Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben. 

Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis?

• Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)

• Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013) 

• Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013) 

• Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013) 

• Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013) 

• Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013) 

• Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013) 

• Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013) 

• Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013) 

• Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013) 

• Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013) 

• Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013) 

• Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013) 

• Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013) 

• Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013) 

• Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013) 

• Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013) 

• Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013) 

• Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013) 

• Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

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