Norbert Gstrein Selbstportrait mit einer Toten

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Inhaltsangabe zu „Selbstportrait mit einer Toten“ von Norbert Gstrein

Ein Schriftsteller und eine Ärztin. Mann und Frau. Fünf Tage, fünf Kapitel, Montag bis Freitag. Es ist wie eine Versuchsanordnung. Er spricht, und sie ist zum Zuhören gezwungen, eine Zeugin, die erst als Erzählerin seiner Monologe zu Wort kommt.§Fünf Tage ununterbrochenen Regens, in denen er ihre Anläufe, ihm beizubringen, dass eine ihrer Patientinnen sich umgebracht hat, wieder und wieder abwürgt. Fünf Tage, die darin gipfeln, dass kartonweiße seine Bücher geliefert werden, die er aufgekauft hat, damit sie nicht verramscht werden können.§Dabei läuft er zu einer Tirade auf, die sich gegen alles und jeden richtet, gegen den Literaturbetrieb, gegen Schriftstellerkollegen und Kritiker und nicht zuletzt gegen ihn selbst. Es entsteht eine in weit ausschwingenden Sätzen gehaltene, ironische Bestandsaufnahme seiner verfahrenen Situation, die auch zum Entwurf einer Poetik wird und das Psychogramm eines Einzelgängers sichtbar macht.

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  • Rezension zu "Selbstportrait mit einer Toten" von Norbert Gstrein

    Selbstportrait mit einer Toten
    Hypermoti

    Hypermoti

    29. January 2008 um 10:57

    Ein sehr kurzer aber eindringlicher und einfühlsamer roman, der die Verzweiflung einer Frau beschreibt, die eine Woche mit ihrem Ehemann, einem mäßig guten Schriftsteller schildert. Er denkt nur an sich und den heißt begehrten aber nicht erhaltenen Literaturpreis und ihre probleme (Sie ist Ärztin und eine ihrer Patientinnen hat sich umgebracht) interessieren ihn nahezu überhaupt nicht. Defätismus, Verzweiflujg und die Frage was sie an diesem mann einmal geliebt hat, bestimmen das Dasein dieser Frau.Die Liebe ist vergangen, genau wie alle andere, was ihr Leben einmal lebenswert gemacht haben.

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