Norbert Horst

 3.6 Sterne bei 123 Bewertungen
Autor von Todesmuster, Splitter im Auge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Norbert Horst

Norbert Horst, im Hauptberuf Kriminalhauptkommissar, hat in zahlreichen Mordfällen ermittelt. Er ist Träger des Deutschen Krimipreises und schrieb u. a. »Leichensache« (2003), »Todesmuster« (2005), »Sterbezeit« (2008) und »Splitter im Auge« (2011).

Alle Bücher von Norbert Horst

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Splitter im Auge

Splitter im Auge

 (26)
Erschienen am 18.07.2011
Todesmuster

Todesmuster

 (27)
Erschienen am 13.06.2005
Sterbezeit

Sterbezeit

 (21)
Erschienen am 01.01.2009
Kaltes Land

Kaltes Land

 (13)
Erschienen am 18.09.2017
Blutskizzen

Blutskizzen

 (14)
Erschienen am 09.10.2006
Leichensache

Leichensache

 (11)
Erschienen am 01.05.2003
Mädchenware

Mädchenware

 (9)
Erschienen am 19.01.2015
Todesmuster

Todesmuster

 (1)
Erschienen am 01.01.2006

Neue Rezensionen zu Norbert Horst

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Schurkenblogs avatar

Rezension zu "Kaltes Land" von Norbert Horst

Sehr authentische Ermittlergeschichte über das Geschäft mit Flüchtlingen
Schurkenblogvor 2 Monaten

Der sympathische Kommissar Steiger ermittelt im dritten Band der Steiger-Reihe im illegalen Geschäftsfeld von Flüchtlingen. Denn mit heimatlosen Hilfesuchenden lässt sich durch Angst und Hoffnung verdammt viel Geld verdienen.
Die Löcher im System machen es möglich und so sammeln Menschenfänger, die mit Scheinidentitäten Asylsuchende aufgabeln, nächste Opfer. Manche dienen als Bodypacker zum Transport von Drogen, von anderen werden Organe verkauft oder ins Rotlicht verschachert.
Ein sehr authentisch zu lesender Ermittlungsstrang führt den Leser in die Schattenwelt des Asylgesetzes. Denn viele der Asylsuchenden geben falsche Namen an, bekommen von den Menschenfängern weitere Scheinidentitäten und so ist es für Steiger schwierig, die Identität der aufgeschlitzten und ausgenommenen Leiche festzustellen, die in der Nordstraße aufgefunden wurde.
Steigers Ermittlung zeigt dem Leser viele Probleme, vor denen Kommissare stehen, wenn sie im Flüchtlingsmilieu ermitteln. Das liest sich verdammt realistisch und verdammt realistisch ist auch das Thema. Denn Organhandel und Missbrauch von Flüchtlingen als Drogenkuriere gibt es auch in der Wirklichkeit.

Sehr gesellschaftskritisch wird das Flüchtlingsthema angepackt. Denn alles kommt vor. Ablehnende Figuren, die das "Asylantenpack" lieber gestern als heute abschieben wollen und in jedem männlichen Flüchtling einen Massenvergewaltiger sehen, aber auch Figuren, die um jeden verschwundenen Flüchtling Tränen vergießen und täglich mit den Schwierigkeiten der Systemlöcher zu kämpfen haben.
Auch Flüchtende werden gezeigt, wie die Flucht von Arjun und Samira und wie leicht es für Menschenfänger ist, solche Hilfesuchende abzufangen und mit ihnen Geld zu verdienen. Und das auf eine sehr glaubwürdige Art.

Verdammt realistisch liest sich das Buch, mit einem überzeugenden, authentischen Ermittlungsstrang. Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch nachdenklich stimmt, ob das System, so wie es ist, gut oder nur gut für illegale Einnahmequellen ist. Lesetipp!

Authentische Ermittlergeschichte über das Geschäft mit Asylsuchenden. Das Erschreckende: Nicht alles ist erfunden.

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Kat_Von_Is avatar

Rezension zu "Mädchenware" von Norbert Horst

Spannung und Nervenkitzel im Rotlichtmilieu
Kat_Von_Ivor 5 Monaten

Ein Kriminalroman über Zwangsprostitution und ihre Drahtzieher. Nadeschda und ihre Freundinnen Dajana und Anastasia verlieren sich nach Jahren der engsten Freundschaft aus den Augen. Dajana und Anastasia wurden von ihren Ehemännern nach Deutschland verschleppt zum anschaffen. Nadeschda will sich, nach einem Aufruf im Internet zur Identitäts Fahndung ihrer Freundin Dajana, ebenfalls auf die Suche nach ihrem Freundinnen machen und stößt dabei auf ziemlich große Probleme. Eine Schießerei in einem privaten Bordell bringt 2 Tote und eine verletzte mit sich. Wer sind diese Menschen? Thomas Steiger und Jana Goll stehen vor einer der schwersten Ermittlungen ihrer gesamten Laufbahn. Alles hängt ganz verzwickt miteinander zusammen. Aber keiner spricht. Bis Nadeschda ihnen zufällig in die Arme läuft und damit den Stein zum rollen bringt..... Erst als Nadeschda selber ins Visier der der Hintermänner der Zwangsprostitution gerät kommen die Ermittler langsam aber sich auf die Spur. Ein spannender und packender Kriminalroman. So viele verzwickte Wendungen. Man fiebert richtig mit und möchte gar nicht mehr aufhören 😊 Es gibt noch weitere Teile von Norbert Horst mit Thomas Steiger als Ermittler und diese werde ich mir definitiv auch noch besorgen 😊 Besonders sympathisch waren mit die beiden Hauptprotagonisten „Steiner“ und Jana Goll. Ein tolles Team 😊

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leserattebremens avatar

Rezension zu "Mädchenware" von Norbert Horst

Die Jagd nach den Hintermännern
leserattebremenvor 7 Monaten

Steiger und seine Kollegin Jana Goll sind wieder in einem spannenden Fall gefordert: Nach einer Schießerei in einem Bordell sind alle verschwunden, nur die Leiche einer Frau und eine Verletzte bleiben zurück. Doch es gibt keine Anhaltspunkte, wer die tote Frau ist und mögliche Zeugen mauern und wollen oder können nicht weiterhelfen. Die Lösung des Falls ist mühsam und die Geschichten der Frauen tragisch. Doch dies ist kein normaler Fall für Steiger, denn er ist auch persönlich betroffen: die verletzte Frau kennt er sehr gut und so bangt er um ihre Gesundheit, während er die Täter jagt.
Die Krimis von Norbert Horst sind immer sehr realistisch und brauchen keine künstlichen Verfolgungsjagden oder ähnliches, um spannend zu sein. So ist es auch dieses Mal wieder die besondere Verbindung, die man als Leser zur Hauptfigur aufbaut, die einen vorantreibt und die Lektüre so kurzweilig macht. Steiger ist schon jahrelang Polizist, auch wenn er die Grenzen manchmal etwas ausreizt, übertritt er sie nie völlig. Seine junge Kollegin Jana, die auf der Karriereleiter noch weiter aufsteigen will, bietet einen guten Ausgleich zu seiner Figur und gemeinsam lösen sie die Fälle auf manchmal etwas unkonventionelle Weise, die durch ihr gutes Zusammenspiel entsteht.
„Mädchenware“ von Norbert Horst ist ein spannender Krimi, der sich mit Thema Zwangsprostitution beschäftigt und einen als Leser nicht unbeteiligt lässt. Der Fall ist wieder kompliziert, aber sehr logisch angelegt, so dass man den Ermittlungen immer gut folgen kann und zudem noch mit Steiger mitfiebert. Ein sehr guter Krimi, wenn auch nicht der beste von Norbert Horst bisher. 

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