Norbert Hummelt

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Wie Gedichte entstehen, Fegefeuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Norbert Hummelt

Norbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein lyrisches Gesamtwerk wurde er 2018 mit dem Hölty-Preis für Lyrik geehrt. Zuvor hatte er u.a. den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis, den Mondseer Lyrikpreis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis erhalten. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen „Das öde Land“ und „Vier Quartette“ neu ins Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. Bei Luchterhand erschienen zuletzt seine Gedichtbände „Pans Stunde“ und „Fegefeuer“.

Quelle: Verlag / vlb

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Sonnengesang

Neu erschienen am 24.02.2020 als Hardcover bei Luchterhand.

Alle Bücher von Norbert Hummelt

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Cover des Buches Wie Gedichte entstehen (ISBN:9783630621661)

Wie Gedichte entstehen

 (4)
Erschienen am 01.12.2009
Cover des Buches Fegefeuer (ISBN:9783630875217)

Fegefeuer

 (2)
Erschienen am 24.10.2016
Cover des Buches Totentanz (ISBN:9783641016333)

Totentanz

 (1)
Erschienen am 26.01.2009
Cover des Buches Zeichen im Schnee (ISBN:9783630620053)

Zeichen im Schnee

 (1)
Erschienen am 19.03.2001
Cover des Buches Der Atlas der Erinnerung (ISBN:9783038500483)

Der Atlas der Erinnerung

 (0)
Erschienen am 09.03.2018
Cover des Buches Knackige Codes (ISBN:9783910161320)

Knackige Codes

 (0)
Erschienen am 01.01.1993
Cover des Buches Stille Quellen (ISBN:9783641033552)

Stille Quellen

 (0)
Erschienen am 02.10.2009

Neue Rezensionen zu Norbert Hummelt

Neu

Rezension zu "Fegefeuer" von Norbert Hummelt

Dem eigenen Leben auf der Spur
cosima73vor 3 Jahren

In seinem neusten Gedichtband ist Norbert Hummelt auf der Reise in seine eigene Vergangenheit. Er durchforstet seine Träume und verhaftet sie in den Realitäten seines Herkunftsortes, er sucht Stellen auf, an denen er als Kind gespielt hat, nimmt Kontakt zu seinem toten Vater auf und wandelt auf den Pfaden vergangener Lieben.

mein leben war zur hälfte schon vorüber
da ging ich einmal durch den dunklen wald
fand den rechten weg so bald nicht wieder.
[…]

Da es keine verbindlichen Regeln gibt für die Lyrik, ist ein Lyriker in der Pflicht, sein eigenes Regelwerk zu schaffen, sich seine Theorie, wie (s)ein Gedicht zu sein habe, aufzubauen. Wenn man die Entwicklung von Norbert Hummelt sieht, zeigen sich seine selber gesetzten Regeln, sein Anspruch an Dichtung deutlich. Immer aber stellt er die Form in die Pflicht des Inhalts, nie ist etwas einfach beliebig gesetzt, egal ob es sich dabei um Satzzeichen, Gross- oder Kleinschreibung oder auch metrisches Mass handelt.

Stilistisch ist Norbert Hummelt schon lange auf dem Weg der Loslösung des Verses von der Länge der Zeilen. Das Ziel, möglichst gleichlange Zeilen zu bilden, um so einen visuelles Ebenmass zu erzeugen, zeigt sich im vorliegenden Band deutlich. Dass es sich trotz des wie Blocksatz erscheinenden Schriftbildes keinesfalls um Prosa handelt, merkt man spätestens beim lauten Lesen: Wie Musik fliessen die Verse und zeigen: Da hat einer am Rhythmus gefeilt, bis nichts mehr stockte oder holperte – es sei denn, der Inhalt fordert es.

Fazit:
Sprache, die zu Musik wird, Gedichte, die dem Leben nachspüren. Ein wunderbares Buch und eine absolute Leseempfehlung.

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Rezension zu "Wie Gedichte entstehen" von Norbert Hummelt

Ein gutes Buch über die Entstehung von Gedichte
Aljona-poemsvor 6 Jahren

Mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Vor allem aber der erste Teil, der vom Autor/Lyriker Norbert Hummelt geschrieben wurde. Ich habe mich dort sehr oft selbst wieder gefunden. Ich stimme nicht in allem mit ihm überein, aber vieles ist doch wahr.
Im zweiten Teil, geschrieben vom Lektor Klaus Siblewski, ging es mir ganz ähnlich. Vor allem war es hier interessant mal die Lektorensichtweise und Arbeitsweise in Bezug auf Autoren und ihre Gedichte kennen zu lernen.
Ich finde es besonders angenehm, dass das Buch trotz allem keine wissenschaftliche Abhandlung ist oder einem vorschreibt, wie man Gedichte zu schreiben hat. Am Ende bleibt es doch jedem selbst überlassen, wie seine persönliche Einstellung dazu ist, wann und wo und wie er/sie am besten Gedichte schreiben kann.
Mein Bekannter empfahl mir dieses Buch als "Arbeitsbuch". Für mich war es einfach nur interessant, manchmal amüsant, an anderen Stellen kontrovers, ja und auch irgendwie schlichtweg unterhaltsam.

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