Norbert Hummelt Fegefeuer

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Inhaltsangabe zu „Fegefeuer“ von Norbert Hummelt

Und wenn man schläft, dann kommt der Traum. In seinen neuen Gedichten beschwört Norbert Hummelt die inneren Nöte des Menschen und das Glück der Erlösung – ein elegischer Rückbezug auf Dantes zweites Jenseitsreich, das Fegefeuer. Pathosfern und gleichwohl berührend, taucht er ein in Kindheitserinnerungen, erleidet ein weiteres Mal Ängste, die bis heute nachwirken. Zugleich sind diese neuen Gedichte aber auch Meisterwerke von belebender, befreiender Kraft: In ihren treibenden Rhythmen beschwören sie die Freude der inneren Verwandlung und Augenblicke des Glücks. Emotional glaubwürdiger und literarisch überlegter schreibt heute niemand unter den deutschsprachigen Lyrikern

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  • Dem eigenen Leben auf der Spur

    Fegefeuer
    cosima73

    cosima73

    26. June 2017 um 19:19

    In seinem neusten Gedichtband ist Norbert Hummelt auf der Reise in seine eigene Vergangenheit. Er durchforstet seine Träume und verhaftet sie in den Realitäten seines Herkunftsortes, er sucht Stellen auf, an denen er als Kind gespielt hat, nimmt Kontakt zu seinem toten Vater auf und wandelt auf den Pfaden vergangener Lieben. mein leben war zur hälfte schon vorüber da ging ich einmal durch den dunklen wald fand den rechten weg so bald nicht wieder. […] Da es keine verbindlichen Regeln gibt für die Lyrik, ist ein Lyriker in der Pflicht, sein eigenes Regelwerk zu schaffen, sich seine Theorie, wie (s)ein Gedicht zu sein habe, aufzubauen. Wenn man die Entwicklung von Norbert Hummelt sieht, zeigen sich seine selber gesetzten Regeln, sein Anspruch an Dichtung deutlich. Immer aber stellt er die Form in die Pflicht des Inhalts, nie ist etwas einfach beliebig gesetzt, egal ob es sich dabei um Satzzeichen, Gross- oder Kleinschreibung oder auch metrisches Mass handelt. Stilistisch ist Norbert Hummelt schon lange auf dem Weg der Loslösung des Verses von der Länge der Zeilen. Das Ziel, möglichst gleichlange Zeilen zu bilden, um so einen visuelles Ebenmass zu erzeugen, zeigt sich im vorliegenden Band deutlich. Dass es sich trotz des wie Blocksatz erscheinenden Schriftbildes keinesfalls um Prosa handelt, merkt man spätestens beim lauten Lesen: Wie Musik fliessen die Verse und zeigen: Da hat einer am Rhythmus gefeilt, bis nichts mehr stockte oder holperte – es sei denn, der Inhalt fordert es. Fazit: Sprache, die zu Musik wird, Gedichte, die dem Leben nachspüren. Ein wunderbares Buch und eine absolute Leseempfehlung.

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