Norbert Kohl

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Norbert Kohl

Oscar Wilde

Oscar Wilde

 (2)
Erschienen am 10.03.2004
Oscar Wilde im Spiegel des Jahrhunderts

Oscar Wilde im Spiegel des Jahrhunderts

 (1)
Erschienen am 25.09.2000
London

London

 (1)
Erschienen am 01.12.1998

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Rezension zu "Oscar Wilde im Spiegel des Jahrhunderts" von Norbert Kohl

Oscarchen
Nespavanjevor 3 Jahren

Oscar Wilde gehört zu jenen irischen Literaten, die zwar zu seiner Zeit bewundert wurden, aber gerade im prüden viktorianischen Zeitalter, als skandalöser Schriftsteller und als Snob verschrien war. Nachdem er wegen seiner homosexuellen Beziehung zu Bosie, Lord Alfred Douglas, zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, starb er vereinsamt und verarmt in einem Pariser Hotel. Seine Sprachgewandtheit kommt in seinem einzigen Roman deutlich zu Tage, den er neben seinen Bühnenstücken und den Märchen veröfftenlichte. The picture of Dorian Gray - Das Bildnis des Dorian Gray, eben jener einzige Roman, gehört zu jenen Büchern, die ich in mehreren Übersetzungen und in Englischer Sprache besitze und auch mehrmals zur Hand nehme. Auch die eine oder andere Verfilmung hab ich gesehen. Genauso wie jenen Film, in der Stephen Fry, Oscar Wilde und Jude Law, Lord Alfred mimt. Für einen Buchhändler, der natürlicherweise aus Neugier und aus beruflichen Gründen hauptsächlich Neuerscheinungen liest, eine Seltenheit. Nachdem ich nun auch - Das Tagebuch des Oscar Wilde - ein fiktiver Roman von Peter Ackroyd - gelesen und für gut befunden habe, wollte ich mich mit seiner Biographie näher beschäftigen und bin auf - Oscar Wilde im Spiegel des Jahrhunderts - gestoßen, in dem Zeitzeugen, Kollegen und Schriftsteller, sein Leben beleuchten. Es ist nicht wirklich eine Biografie, allerdings ein interessantes "Zuckerl" für Bewunderer von Oscar Wilde. Ein Who's who der literarischen Szene kommt zu Wort, darunter James Joyce, G. B. Shaw, André Gide, Albert Camus und Thomas Mann. Dabei sind nicht alle immer wohlwollend mit Wilde, sie spiegeln eben auch persönliche Vorlieben und Abneigungen wieder. In der Gesamtheit, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, und wenn man Aufmerksam zwischen den Zeilen liest, zeichnet sich allerdings ein klares Bild ab über Oscar Wilde, Bosie aka Alfred Douglas und dessen Vater Lord Queensberry. Es ist wie eine bitterböse Dreieinigkeit, die allesamt ein Unglück heraufbeschwören, dass ihnen so eigentlich gar nicht bewusst war. Schließlich gehörten zu einer unglücklichen Liebesgeschichte immer zwei, wenn man Wildes Ehefrau und Douglas Vater mit einberechnet, sogar vier dazu.

Kommentare: 2
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Sokratess avatar

Rezension zu "London" von Norbert Kohl

Rezension zu "London" von Norbert Kohl
Sokratesvor 7 Jahren

Eine unbefriedigende Lektüre - das Buch sollte nur derjenige lesen, der einen Querschnitt der Weltliteratur interessant findet, der sich mit Erzählungen und Eindrücken über die Stadt London in allen historischen Abschnitten befassen möchte. Die Textzitate sind recht kurz; viele Autoren stammen aus dem 20. Jh. Mich persönlich konnte das Buch daher nicht überzeugen.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Oscar Wilde: Leben Und Werk in Daten U. Bildern" von Norbert Kohl

Rezension zu "Oscar Wilde: Leben Und Werk in Daten U. Bildern" von Norbert Kohl
Sokratesvor 8 Jahren

Gleich vorweg: Das Buch ist keine klassische Biographie. Man liest vielmehr eine allgemeine Einführung in Form eines Aufsatzes, der mit eigenen Schwerpunkten auf das Leben Oscar Wildes' eingeht. Hieran schließen sich Bilder aus den verschiedenen Stationen seines Lebens an. Das Buch schließt mit einer Zeittafel, Stimmen zu seinem Werk von Literaturkollegen und einer ausgewählten Bibliographie.
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Insoweit kann ich das Buch leider nur eingeschränkt empfehlen. Historische Deutungen und Werkinterpretationen - im Zusammenhang mit biographischen Informationen - liefert die Biographie wenige. Hierfür sollte man eine andere, klassische Biographie suchen.

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