Norbert Kron Der Begleiter

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Inhaltsangabe zu „Der Begleiter“ von Norbert Kron

Ein Mann für gewisse Stunden ...»Erzähl mir«, sagte sie, »wie ist es, wenn man seinen Körper verkauft.« Er überlegte kurz: »Ich begleite interessante, emanzipierte Frauen und verbringe mit Ihnen ein paar intensive Stunden oder Tage. Das Geld ist im Grunde nur ein angenehmer Nebeneffekt.« - »Verstehe«, ein Lächeln schimmerte auf ihren Lippen: »Was könnte ein Gentleman wie du auch anderes sagen?«Alexander Felitsch, neununddreißig, hat seine Stelle bei einer großen Zeitung verloren. Er beginnt für eine Begleitagentur zu arbeiten. Sein Profil: charmant, gebildet, attraktiv. Es ist die Neugier, die ihn treibt: Was sind das für Frauen, die sich einen Mann mieten? Und: Wie weit will er mit seinen Dienstleistungen gehen?Die Erfahrungen, die er in seinem neuen Job macht, sind so vielfältig wie seine Kundinnen. Aber erst, als er Liss Vonhofen begegnet und mit ihr auf Reisen geht, beginnt er sich zu fragen, welchen Unterschied es zwischen seiner professionellen Tätigkeit und einer Liebesbeziehung gibt. Worauf kommt es an zwischen Mann und Frau? Ist die Liebe nicht immer ein Tauschgeschäft? Das Prostitutionsprotokoll einer Generation, die in erotischer wie intellektueller Hinsicht gleichermaßen käuflich geworden ist sehr, sehr süffig! Matthias PolityckiNorbert Krons Buch ist ein spannendes, erotisches Sittengemälde unserer neuen Zeit. Er seziert Beziehungen gnadenlos. Liebe wird zur Ware, der Kavalier kassiert. So seufzt man sich desillusioniert über die letzten Seiten. Am Ende, man atmet auf, siegt sie dann doch, die wahre Liebe. Margarete Kreuzer, RBB

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  • Liebe als Tauschgeschäft?

    Der Begleiter
    Monsignore

    Monsignore

    24. February 2014 um 20:30

    Charmant, gebildet, attraktiv, 39 Jahre - und in Geldnöten. Der Protagonist dieses ungewöhnlichen Romans wird käuflich. Die Aussicht auf deutlich mehr Geld und ein anderes Leben bewegt ihn dazu, sich in der Escort-Agentur, für die er arbeitet, umgruppieren zu lassen, fortan bietet er auch käuflichen Sex an. Die Story ist nicht nur sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Der Autor hat nicht weniger im Sinn, als die Frage zu klären, ob Liebe nicht immer ein Tauschgeschäft ist. Was unterscheidet Amateure und Professionelle? Natürlich kann er die Frage nicht klären, aber er schafft es, eine ganze Reihe von Ideen, Anregungen und Gedankenspielereien aufblitzen zu lassen. Und all das gestaltet er "sehr, sehr süffig", wie Matthias Politycki es nannte.

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