Norbert Molitor Im Kaff der guten Hoffnung - Eine Liebeserklärung an die Provinz

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Inhaltsangabe zu „Im Kaff der guten Hoffnung - Eine Liebeserklärung an die Provinz“ von Norbert Molitor

»In Neviges kann man billig leben. Wo es nichts gibt, kann man nichts ausgeben.« Norbert Molitor ist ein brillanter Beobachter der Kleinstadttristesse. Einer Welt, jenseits unbegrenzter Möglichkeiten: Während die Großstädter zwischen 120 verschiedenen Joghurtsorten wählen müssen und zwischen Selbstverwirklichung und Gruppenhäkeln schwanken, hat der durchschnittliche Provinzler es da sehr viel einfacher. Typischerweise findet sich in so einem Provinznest neben einer Kirche, einem Bäcker, einem Bürgerbüro und einer Kneipe mit Kegelbahn – eigentlich nix. Von diesem »Nix«, das doch so viel mehr ist, weiß Molitor charmant-ironisch zu berichten. »Im Kaff der guten Hoffnung« ist ein Panoptikum des deutschen Kleinstadtlebens.

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  • Wo Heimat noch Heimat zu sein scheint

    Im Kaff der guten Hoffnung - Eine Liebeserklärung an die Provinz
    Duffy

    Duffy

    01. June 2017 um 10:40

    Jedes Klischee, dass es über das Leben in einem Kaff gibt, wird hier bedient. Entweder, weil es so ist, oder weil man es gerne so haben will, oder weil es einfach ein Naturgesetz ist. Molitor zählt aber nicht nur die typischen Kaffmerkmale auf, sondern versieht sie mit ihrem ganz eigenen Charme, den man ja auch erst mal finden muss. Neviges, das Kaff, aus dem der Autor seine Kenntnis zieht, ist dann doch eher speziell, denn hier leben außergewöhnlich verschiedene Charaktere zusammen. Und im Großen und Ganzen scheint es auch zu funktionieren, immerhin kommt die Gemeinschaft zu bestimmten Anlässen noch zusammen (auch das ist längst nicht mehr überall so). Molitor hat einen offenen Blick und ein offenes Herz. Sehr empfindsam beschreibt er einzelne Kaffbewohner, nicht jedes optimal laufende Schicksal endet in der absoluten Tristesse, vielmehr gebärt es so manches Mal eine liebenswerte Macke, die allseits akzeptiert wird.Dieses Buch ist liebens/lesesnwert, gerade weil der Autor so nah an allem dran ist. Man taucht ein in die Atmosphäre des Kaffs, würde sich aber einen Zuzug dreimal überlegen, denn Kaffleben ist nichts für Feiglinge und Menschen ohne Geduld. Mancher Großstädter, der sich für eine dörfliche Idylle entscheidet, kommt nie dort an. Das Buch erklärt, warum.Schön, herzerwärmend, positiv und wenn negativ, dann immer ein wenig distanziert. Den wahren Kaffbewohner bringt so schnell nichts aus der Ruhe und das erfährt man auch beim Lesen dieses Buches. Gelassenheit statt Hektik. Ein Pluspunkt für das Kaff. Und Norbert Molitor.

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  • Heimat, du dörfliche Heimat

    Im Kaff der guten Hoffnung - Eine Liebeserklärung an die Provinz
    Eternity

    Eternity

    04. January 2017 um 11:32

    Dieses Buch kennt wohl niemand, außer uns Nevigesern. Ja, auch wenn mein Heimatdörfchen Neviges ein Stadtteil von Velbert ist, so ist uns sehr wichtig, dass wir keine Velberter sind, sondern Nevigeser!Jede kleine Gemeinschaft hat wohl ihre Eigenheiten und Schrullen und auch wenn die im normalen Alltag gar nicht so auffallen, weil es eben so ist, so ist es schon unterhaltsam, über sie in Worte gefasst zu lesen.Auch wenn ich mir beim Lesen nicht immer sicher war, ob der Autor seine Worte ernst oder süffisant-sarkastisch meinte, fand ich die 200 Seiten kurzweilig und erheiternd. Herr Molitor schreibt mitten aus dem Nevigeser Leben und zeigt großartige Beobachtungsgabe.Absolute Pflichtlektüre für uns Nevigeser - aber wohl auch nur für uns... ;)

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