Norbert Rosing Wildes Bayern

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Inhaltsangabe zu „Wildes Bayern“ von Norbert Rosing

Deutschlands wilder Süden Von einem, der auszog, die Heimat kennenzulernen: Nach dem großen Erfolg von "Wildes Sachsen" und "Wildes Mecklenburg-Vorpommern" sowie dem Bestseller "Wildes Deutschland" präsentiert NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotograf Norbert Rosing die urwüchsigen Gegenden seiner Wahlheimat Bayern. Die Hand stets am Auslöser, wanderte er im Frühling über die üppig blühenden Blumenwiesen im Werdenfelser Land, erkundete wildromantische, sommerwarme Moorlandschaften im Bayerischen Wald und bestaunte vom Tegelberg aus ein strahlendes Schloss Neuschwanstein im Schnee. Auf seinen Foto-Exkursionen durch herbstlich leuchtende Wälder und von Wildwasser ausgewaschene Flussbetten des Berchtesgadener Landes, über die Hochebenen von Rhön und Oberpfälzer Wald traf der Naturfotograf kaum eine Menschenseele. Dafür kreuzten Füchse, Wildkatzen und sogar Bären seinen Weg. Rosings Fazit: Bayern ist pures Abenteuerland.Norbert Rosing - der bekannteste deutsche Naturfotograf und Fotograf des Bestsellers "Wildes Deutschland" - Aufnahmen einzigartiger Ursprünglichkeit - Exklusiver Vorabdruck im NATIONAL GEOGRAPHIC-MagazinBildband, Hardcover 160 Seiten 140 Fotos Format: 22,9 x 26,4 cm
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  • Naturschönheiten in Bayern

    Wildes Bayern
    R_Manthey

    R_Manthey

    01. July 2015 um 12:14

    Trotz seiner dichten Besiedlung besitzt unser Land immer noch viele paradiesische Orte von fast unzerstörter Natur. Norbert Rosing hat einen Blick nicht nur für das große Landschaftspanorama, sondern auch für die kleinen und oft nicht für jedermann erkennbaren Schönheiten der noch unbezwungenen, freien Natur. In diesem Bildband zeigt er uns, was er auf seinen Touren durch Bayern entdeckt hat. Wer schon einmal selbst versucht hat, prächtige Naturmotive zu finden und sie so zu fotografieren, dass man anschließend auf dem Bild auch genau die Stimmung wiederentdeckt, die man ursprünglich empfunden hat, der weiß wie schwer und aufwendig das sein kann. Rosings einmalig schönen Bildern sieht man diese Mühen nicht an. Es geht in diesem Band nicht vorrangig um Bayern, sondern um Naturschönheiten in seinen Landschaften. Wer also ein Buch über Sehenswürdigkeiten der bayrischen Natur erwartet, der wird vielleicht enttäuscht sein. Zwar findet man auch solche Bilder in diesem Buch, doch der Schwerpunkt liegt oft im Aufzeigen einer augenblicklichen Schönheit, eines speziellen Naturmotivs, das Rosing bei seinen Touren in Bayern gefunden hat. Und solche Bilder müssen nicht immer typisch nur für Bayern sein. Nach einer kurzen bildlichen Einleitung beginnt ein Kapitel über Rosings Entdeckungen in der Zugspitzregion, dem Allgäu und dem Berchtesgadener Land. Während in der Einleitung noch relativ viel erklärender Text steht, beschränkt sich Rosing in diesem und den folgenden zwei Kapiteln auf kurze Bildunterschriften. Durch den Bayrischen Wald und die Oberpfalz wandert Rosing im nächsten Kapitel. Besonders der Bayrische Wald ist wegen seiner ehemaligen Randlage auch heute noch ungewöhnlich unberührt. Rosing bezeichnet diese Gebiete als heimischen Dschungel, in dem man gelegentlich auch auf Wildkatzen, Luchse und eingewanderte Wölfe treffen kann, wenn man sich denn darum bemüht. Längst erloschene Vulkane und andere geologische Formationen sind hier ebenso für ein geübtes Auge zu bewundern. Das letzte Kapitel ist dem Fichtelgebirge und der Rhön gewidmet. Neben Stimmungen und Pflanzenmotiven fotografiert Rosing hier auch die für dieses Gebiet typischen Basalt- und Granitstrukturen. Fazit. Ein wunderbarer Bildband, der sich Naturschönheiten in einigen Gebieten Bayerns widmet, jedoch nicht als Naturführer im Sinne von Sehenswürdigkeiten verstanden werden darf.

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  • Rezension zu "Wildes Bayern" von Norbert Rosing

    Wildes Bayern
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. May 2011 um 14:04

    Indian Summer gibt es auch in Bayern Eine ganze Fülle prächtigen Bildmaterials verarbeitet Norbert Rosing in seinem Bildband über die intensive, wilde Landschaft Bayerns. Vom kargen Fels im Winter über tiefblaue Seen im hellsten Sonnenlicht bis hin zum, Kanada und Nordamerika durchaus Konkurrenz gestaltendem, Farbspiel der Mischwälder im Herbst (dem „Indian Summer“) bietet Rosing auf knapp 160 Seiten ein vielfältiges, farbenfrohes und von Menschen unberührt wirkendes Fotomaterial auf, um einen treffenden und breiten Eindruck der bayerischen Landschaftsschönheit zu vermitteln. Von „kleinen Bildern“ einzelner Pflanzen und Blumen bis zu großartigen Panoramen der majestätischen Berglandschaft und der großen Wälder (durchaus echter Urwald ist in Bayern tatsächlich noch mitten in Europa zu finden) reicht dabei der Blickwinkel seiner Betrachtungen. Ergänzt werden die vielfältigen Fotografien durch kurze Hinweise, knappe Texte oder Bildunterschriften, die das reine Betrachten in keiner Weise stören und den Blick nur geringfügig lenken. Der Eindruck vom Rachelsee versetzt den Leser fast zurück in längst vergangene Zeiten, in denen Menschen bei weitem noch nicht regierend in die Landschaftsgestaltung eingegriffen haben. Die bis zu Horizont reichende Mischwaldlandschaft am großen Falkenstein zeigt auf, dass in Flora und Fauna tiefe Eindrücke in diesem deutschen Bundesland inmitten einer hochindustriellen und durchzivilisierten europäischen Welt bereit liegen, die jederzeit gefunden und genossen werden können. Bilder von natur belassenen Flussverläufen wie dem der Naab führen eindringlich vor Augen, in welch umfassender Weise Menschen in den natürlichen Lauf der Dinge an vielen andren Orten bereits eingegriffen haben. Nicht immer zum Vorteil für Mensch und Natur übrigens, wie sich oft späterhin leidvoll herausstellte. Breit bekannte Landschaften wie die Zugspitzregion, das Berchtesgardener Land mit dem Königssee oder der Allgäu werden durch die hochwertigen und teils mit ungewohnten Blickwinkeln gestalteten Fotos neu entdeckt, verschwiegene und eher touristisch noch unbekannte Ecken Bayerns einer sachten Würdigung zugeführt. Ein Buch, das den Leser bereits während der Betrachtung den tief verwurzelten Stolz auf ihr Land und die Heimatnähe der Bayern verstehen lässt. Der durch die Wildheit vieler Landschaften auch einen Einblick in die Prägung der Menschen zu vermitteln vermag, die im Blick auf Regeln und Gesetzte allgemein als leger und gewitzt bekannt sind. „Was die Indianer für die USA sind wir Bayern für Deutschland“ (Marianne Sägebrecht). Ein Satz, dem man nach Betrachtung des Buches zumindest landschaftlich ohne weiteres zustimmen kann. Hervorragende Fotografien, sinnvoll einander zugeordnet, das Kleine ebenso wie das große Panorama würdigend erlaubt das Buch einen breiten und intensiven Blick auf diese einzigartige landschaftliche Schönheit.

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