Norbert Scheuer Am Grund des Universums

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Inhaltsangabe zu „Am Grund des Universums“ von Norbert Scheuer

Ein Stausee soll vergrößert und ein Ferienpark errichtet werden: Vor diesem Hintergrund wird ein fantastischer Reigen abenteuerlicher Geschichten erzählt, deren Kristallisationspunkt die Cafeteria eines Supermarktes in Kall, einem imaginären, aber doch realen Städtchen ist. Es geht um die erste Liebe zwischen Nina und Paul, den Liebesverrat von Sophia und Eugen und eine späte, glückverheißende Leidenschaft zwischen Herrn Vallentin und Isabell. Daneben begegnet den Lesern in dramatisch- poetischen Episoden die Wirkkraft menschlicher Schwächen und enttäuschter Hoffnungen, und wir erfahren, welche Folgen Betrug, Intrigen und das Streben nach Bereicherung freisetzen können. Die Grauköpfe, eine Gruppe alter Männer, versuchen von ihrem Stammplatz in der Cafeteria aus hinter all die Geheimnisse des Alltags im „Urftland“ zu kommen und die verborge- nen Mechanismen dieses Universums zu begreifen. Aber auch sie sind verstrickt und können den wahren Grund der Dinge nicht erkennen. Aber wir vielleicht? Raffiniert und spannend, suggestiv und poetisch erzählt Norbert Scheuer in seinem neuen Roman vom Glück des Alltags, unerfüllten und erfüllten Sehnsüchten, von einer Welt verschollener Dinge und ihrer großen und kleinen Geheimnisse.

Ein wundervoller Erzählstil, der diesen Ort mitsamt dem Stausee und den Figuren zum Leben erweckt. Eine lebendige Geschichte

— Buchraettin
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  • Ein wundervoller Erzählstil, der diesen Ort mitsamt dem Stausee und den Figuren zum Leben erweckt.

    Am Grund des Universums
    Buchraettin

    Buchraettin

    06. September 2017 um 09:13

    Es war für mich das erste Buch dieses Autors, aber mit dieser Erzählstimme und diesem mich vollkommen vereinnahmen, mich hineinziehen als Leser in seine Geschichte, hat er geschafft, dass ich unbedingt weitere Bücher von ihm lesen muss.Das Buch beginnt mit der Erklärung, wie ein Staudamm aufgebaut ist. Und das Besondere dabei war, dass sich das daran anschließende Inhaltsverzeichnis des Buches dann so in diese 3 Bausteine unterteilt. Eine kleine Geschichte eröffnet das Buch. Ein Mann, der ein Raumschiff baut und zu den Sternen fliegen will, ungewöhnlich fand ich und es blieb die Frage, wie ist er verwickelt in den Lauf des weiteren Buches. Nun wird das Buch eröffnet. Durch die Jahreszahl über dem Kapitel erfahre ich als Leser es spielt 2014. Paul kehrt zurück. Erinnerungen werden wach. An Nina. Die Menschen vor Ort. Den Stausee. Es werden hier gleich Figuren, Schauplätze erwähnt, die den Leser durch die Geschichte begleiten. Nun beginnen die Abschnitte des Buches. Die Geschichte springt in die Vergangenheit. Es ist Anfang 2006. Hier wird die Geschichte im Präsens erzählt, als Leser erhalte ich das Gefühl hautnah dabei zu sein.Es ist eine Fülle an Figuren. Das besondere hier war, dass sie so perfekt ausgeformt werden. Unheimlich gelungen fand ich die kurzen Kapitel, in denen immer wieder auch eine Person im Vordergrund steht, die dann im Laufe der Geschichte verknüpft wird mit den anderen Personen. Es gab sogar eine Figur, der Wirt, der eine Art Biographie des Ortes geschrieben hat. Es wirkt dadurch so realistisch, ich habe mich gefragt, gibt diesen Ort, diesen See, diese Menschen, die hier Figuren sind?Auch der Erzählstil war besonders. Der Autor beschreibt mit Worten nicht nur die Umgebung, die Figuren, sondern es gelingt ihm, auch die Geräusche vor Ort zum Leben zu erwecken. Es ist ein Eintauchen in den Ort, die Figuren, die Vergangenheit, die Sorgen, Fragen, Personen- unheimlich gelungen. Es so kleine Dinge, kleinste Beschreibungen, die die Besonderheit der Erzählung unterstreichen. Ich bekomme als Leser so Momentaufnahmen, das hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein wenig das Gefühl, zusammen mit den „Grauköpfen“ das Leben in diesem Ort zu beobachten.Mir hat auch der Stausee gefallen. Die Idee, diesen in den Mittelpunkt zu stellen. Alle Ereignisse auch ein wenig damit zu verknüpfen, er taucht immer wieder in den Gesprächen auf. So einen See umgibt hier auch dieser Flair des Geheimnisvollen. Als Ort der Veränderung, der Geheimnisse, schöner Erlebnisse, Affären, Liebe, Sehnsucht. Das hat mir auch sehr gut gefallen.Ich lese zum Abschluss eines Buches auch gern die Danksagung des Autors, ich erfahre auch gern, was hat ihn dazu inspiriert, zu seiner Geschichte, das erfährt der Leser hier am Schluss des Buches und hier findet sich auch noch ein Literaturverzeichnis.Ein wundervoller Erzählstil, der diesen Ort mitsamt dem Stausee und den Figuren zum Leben erweckt. Eine lebendige Geschichte mit einer tollen detailreichen Sprache, die einen Leser in ihren Bann zieht.

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