Norbert Schulz Am Meer, damals

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Inhaltsangabe zu „Am Meer, damals“ von Norbert Schulz

Ein Tisch, zwei Rum und ein Manuskript mit der Geschichte von der Insel:British Honduras 1952. Die Insel Caye Caulker im Belize Barrier Reef: das ist Pablos Welt. Hier trifft der Junge Grandpa und Marilyn, erfährt Wahrheiten und Lebenslügen, träumt und taucht ein in die großen Gefühle. Pablo erlebt die ewige Sehnsucht und wird verstört und betört. Der Karbik-Roman „Am Meer, damals“ erzählt vom Meer der Emotionen. Eine Geschichte von der Insel aus vergangener Zeit über Alte und Junge, über Träume und Wirklichkeit, über Gewinn und Verlust. Und über Fische. (Quelle:'Fester Einband/16.01.2012')
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  • Rezension zu "Am Meer, damals" von Norbert Schulz

    Am Meer, damals
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    07. February 2013 um 10:58

    Ich hatte anfangs etwas Mühe mich auf den Schreibstil einzulassen, doch schon nach wenigen Seiten war das kein Problem mehr. Mich erwartete eine Geschichte in der Geschichte, Gegenwart und Vergangenheit. Beide Handlungsumgebungen gefielen mir sehr gut, sie wirkten plastisch und authentisch. Den größeren Teil nahm eine Erzählung ein, die in der Vergangenheit spielte. Hier konnte ich leider nur mutmaßen, dass es sich um die 50er Jahre handelte und hätte gerne genauere Informationen gehabt. Es war im wesentlichen die Geschichte eines noch unbedarften, heranreifenden Jungen (Pablo) und seines Großvaters. Der Großvater, ein sehr lebenserfahrener und genügsamer Mann, gibt sein ganzes Wissen an Pablo weiter, und beantwortet in schier unendlicher Geduld alle Fragen. Pablo nimmt seinerseits dieses Wissen gierig auf, verirrt sich jedoch gleichzeitig bei ersten Schwärmereien fast in einer Traumwelt, weil er sich mit Fantasie eine virtuelle Angebetete erschafft. Diese imaginäre Freundschaft ging so weit, dass man fast hätte glauben können, sie wäre echt. Das war auch eine Sache, die sich manchmal gut in die Geschichte einpasste, an anderen Stellen empfand ich diese Dialoge zwischen Pablo und Marilyn allerdings etwas überzogen und störend. Je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr wurde ich an die Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ erinnert. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine Nacherzählung, doch das Setting ist ähnlich und teilweise ähneln sich die Geschichten auch in ihrem Tiefgang. Die Dialoge haben manchmal schon fast philosophischen Charakter, und ufern dabei aber gerne auch mal aus. Man muss ein Freund von solchen reinen Erzählungen sein, um das zu mögen. Wie auch immer: man merkt, dass der Autor weiß wovon er schreibt. Daher verwundert es nicht, dass das karibische Flair und die Leichtigkeit des Seins (bei gleichzeitiger harter Arbeit) spürbar werden. Es gibt Menschen, die sind zufriedener als andere…. Die Geschichte war aus den angesprochenen Gründen nur bedingt mein Fall, aber wer karibisches Flair und Tiefgründigkeit mag, der wird hier fündig…

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