Norbert Stöbe

 3.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Kolonie, Namenlos und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Norbert Stöbe

Norbert StöbeKolonie
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Kolonie
Kolonie
 (5)
Erschienen am 13.02.2017
Norbert StöbeDER WEG NACH UNTEN
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DER WEG NACH UNTEN
DER WEG NACH UNTEN
 (0)
Erschienen am 17.02.2018
Norbert StöbeNamenlos
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Namenlos
Namenlos
 (1)
Erschienen am 01.05.1991
Norbert StöbeSpielzeit
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Spielzeit
Spielzeit
 (1)
Erschienen am 01.05.1988
Norbert StöbeDer Weg nach unten
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Der Weg nach unten
Der Weg nach unten
 (0)
Erschienen am 01.05.1993

Neue Rezensionen zu Norbert Stöbe

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ban-aislingeachs avatar

Rezension zu "Kolonie" von Norbert Stöbe

Leben auf einem fremden Planeten
ban-aislingeachvor 10 Monaten

Der Science Fiction Roman „Kolonie“ wurde von Norbert Stöbe geschrieben. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hat 350 Seiten. Erschienen ist der Roman am 13.02.2017 im Heyne Verlag.

 

Das Buch erzählt die Geschichte einer Kolonie, deren Roboter sich geändert haben und nicht mehr bereit waren für sie zu arbeiten. Das Leben dort auf dem fremden Planten ist alles andere als leicht und dann sind die Kolonie und die Roboter auch noch Feinde. Doch was passiert, wenn andere Menschen zu Besuch kommen? Meinen sie es mit einem gut oder sind diese nicht neue Feinde?

 

Die Geschichte der Kolonie wurde interessant geschrieben und das Leben wie auch der Plantet wurden einem sehr gut beschrieben, so dass man diesen quasi von sich sehen konnte. Was ich jedoch alles andere als toll fand und weshalb ich dem Buch einen Stern abziehen muss, waren die Charaktere. Es gibt zwar wichtige Leute, aber keinen Hauptcharakter und mir ist es auch nicht gelungen mit denen mitzufühlen. Keinem von ihnen kam ich wirklich nah, wobei es mir sehr gefallen hat, dass die Gruppe bunt gemischt war. Die Leute aus der Kolonie stammen aus verschiedenen Ländern, sehen verschieden aus, haben verschiedene Berufe und sind auch vom Charakter, soweit ich dies mitbekommen habe, unterschiedlich. Mir persönlich hätte es jedoch deutlich mehr gefallen, wenn ich wenigstens eine Person gefunden hätte mit dieser ich mitfühlen können. Zudem hat mir ein Namensverzeichnis gefehlt, denn bei den vielen Namen hätte ich einfach dieses Hilfsmittel gebraucht. Die Geschichte ist nicht langweilig, aber dennoch gab es etliche Längen im Buch wo ich fast aufgehörte hätte zu lesen, weil mein Interesse weg war, vor allem in den ersten 100 Seiten hat mir das Buch es schwergemacht, obwohl es in einem angenehmen Schreibstil geschrieben ist. Deshalb muss ich dem Buch leider noch einen Punkt abziehen.

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storytellers avatar

Rezension zu "Kolonie" von Norbert Stöbe

Eine Kolonie, verrückte Roboter und Besuch
storytellervor einem Jahr

Autor: Norbert Stöbbe
Titel: Kolonie
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (13. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318005
ISBN-13: 978-3453318007
Preis 9,99 € Taschenbuch
Preis 8,99 € E-Book

Der Planet Corazon wurde von den Menschen zur Kolonie gemacht. Seit dreißig Jahren befinden die Siedler sich dort. Die ursprünglichen Pläne sind gescheitert: Die Roboter rebellierten und distanzierten sich. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele und bauen eine seltsame Stadt. Die Kinder mutierten und flößen ihnen Angst ein und wurden deshalb in einem ›Kindertrakt‹ festgesetzt. Die alten Gebäude sind reparaturbedürftig und die fremde Vegetation ist immer noch nicht richtig erforscht. Man gewinnt den Eindruck, die Kolonisten hätten sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Keiner kommt mit neuen Ideen um die Ecke. Erst, als ein Kolonist vom anderen erschossen wird, kommt Bewegung in die Truppe. Sie merken erst jetzt, dass die Kinder nicht ansteckend sind, und nehmen sie folgerichtig in die Gemeinschaft auf. Bevor sie sich annähern können, beobachten sie, wie ein Raumschiff in der Roboterstadt landete und diese verwüstet.

Die Neuankömmlinge hielten die Roboterstadt für die weiterentwickelte Kolonie, erkennen den Irrtum, erklären die Maschinen für verrückt und zerstören einen Großteil von ihnen. Danach besuchen sie die Kolonisten und stellen Forderungen. Ein Kampf zeichnet sich ab. Es sieht ganz so aus, als sollten die Neuankömmlinge den Sieg davontragen, sind doch ihre Waffen weit ausgereifter. Aber dann bekommen die Siedler Hilfe von unerwarteter Seite.

Ich habe den Roman gerne gelesen und fand ihn auch auf eine ruhige Art spannend. Der Autor schreibt gekonnt. Die unterschiedlichen Charaktere sind einem schnell vertraut.
Ein paar Ungereimtheiten sorgen für einen Punkt Abzug.




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einz1975s avatar

Rezension zu "Kolonie" von Norbert Stöbe

Kolonie
einz1975vor einem Jahr

Kolonie

Ein fremder Planet und ein neuer Anfang für uns als Menschen? Schön wäre es gewesen, aber irgendwie ist dann doch alles anders gekommen. Nach etwa einhundert Jahren im Kälteschlaf, kam dass Kolonieschiff auf dem Planeten Corazon an. Mittlerweile sind dreißig Jahren vergangen, doch was sich bis dato abgespielt hat, klingt nicht nach einer gelungenen Besiedlung. Selbst die fortschrittlichste Technik konnte die Menschen nicht davor retten sich selbst wieder den Gar auszumachen. Zum einen haben sie gegen ihre Kinder eine Quarantäne erhoben. Nicht verwunderlich, denn sie haben nach ihrer Geburt plötzlich seltsame Extraorgane entwickelt. Bei einigen deutlich sichtbar und bei anderen eher weniger.

Doch damit nicht genug, denn irgendwann haben auch die Maschinen rebelliert und haben sich auf den Weg gemacht, um eine eigne Stadt zu gründen. Deshalb sind die alten Kolonisten immer auf der Hut wenn ein Roboter sich der Siedlung nähert. An sich würde das alles schon ausreichen, um eine vernünftige Geschichte zu erzählen, doch Stöbe geht noch weiter. Denn nach all den Jahren scheint sich die Erde doch noch für diese Welt zu interessieren und eine neue Expedition trifft nach langer Reise auf diesem Planeten ein. Dabei entstehen unweigerlich Spannungen, welche später zu der Action führt, welche unausweichlich kommen musste.

Ich bin mir nicht sicher warum der Autor derart viele Figuren versucht hat in den Roman unterzubringen. Genau dieser Punkt führt dazu, dass man sich kaum auf irgendjemand wirklich konzentrieren kann. Man lernt weder die Kinder, die Kolonisten, die Bots oder die Neuankömmlinge wirklich gut kennen. Der Verlauf der Geschichte scheint auch irgendwie sehr zerstückelt und findet zwar am Ende noch einmal eine Auflösung, welche aber meiner Meinung den Rest des Romans definitiv nicht rettet und auch an sich nichts Neues aus der Sciencefiction ist. Immerhin bedient sich der Autor bei einigen heutzutage schon möglichen Ideen.

Da haben wir zum einen die Drucker, welche in der Zukunft ähnlich wie heute mit der richtigen Vorlage komplexe Gegenstände produzieren, welche man am Ende nur noch zusammenfassen muss. Das gleiche gilt für all die Roboter mit ihren Teleskoparmen oder den rollenden Untersätzen. Die Black Box fand ich besonders interessant und hätte für mich als einziges Rätsel völlig ausgereicht. Denn Geheimnisse, welche über die Jahre verloren gehen, gibt es vielmehr als wir selbst mitbekommen. Vielleicht ist das Ende des Buches dann doch die Chance, welche vor mehr als 100 Jahren ihren Start genommen hat.

Fazit:
Manchmal ist weniger wahrlich viel mehr. Norbert Stöbe findet sich in seinem Roman an vielen Stellen gut zurecht, konzentriert sich aber zu wenig auf die Figuren, so dass man als Leser kaum eine Bindung finden oder aufrecht halten kann. Das Setting selbst ist Stimmig und auch manch Idee zum Planeten und dessen Eigenart bringt Spannung und Interesse. Dennoch kommt er oft ab vom Weg und erzählt Einzelgeschichten, welche nicht zwingend ineinanderfließen.

Matthias

Autor: Norbert Stöbe
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: HEYNE Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
ISBN: 978-3-453-31800-7

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