Norbert Stöbe

 4 Sterne bei 720 Bewertungen
Autor*in von Kolonie, Namenlos und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Norbert Stöbe

Norbert Stöbe, 1953 in Troisdorf geboren, begann schon als Chemiestudent zu schreiben. Neben seiner Tätigkeit als Chemiker am Institut Textilchemie und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen übersetzte er die ersten Bücher. Sein Roman New York ist himmlisch wurde mit dem C. Bertelsmann Förderpreis und dem Kurd-Lasswitz-Preis ausgezeichnet. Seine Erzählung Der Durst der Stadt erhielt den Kurd-Lasswitz-Preis und die Kurzgeschichte Zehn Punkte den Deutschen Science Fiction Preis. Zu seinen weiteren bekannten Romanen zählen Spielzeit, Namenlos und Der Weg nach unten. Norbert Stöbe ist einer der bekanntesten deutschen Science-Fiction-Schriftsteller. Er lebt als freier Autor und Übersetzer in Stolberg.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Genesis-Plan (ISBN: 9783734112119)

Der Genesis-Plan

 (33)
Neu erschienen am 21.12.2022 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 3. Band der Reihe "Sigma Force".

Alle Bücher von Norbert Stöbe

Cover des Buches Operation Amazonas (ISBN: 9783442378210)

Operation Amazonas

 (124)
Erschienen am 15.07.2013
Cover des Buches Das Orakel vom Berge (ISBN: 9783596521326)

Das Orakel vom Berge

 (132)
Erschienen am 23.02.2017
Cover des Buches Feuermönche (ISBN: 9783734107658)

Feuermönche

 (68)
Erschienen am 20.05.2019
Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)

Im Zeichen des Adlers

 (60)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Die Offensive (ISBN: 9783548285924)

Die Offensive

 (44)
Erschienen am 13.09.2013
Cover des Buches Der Judas-Code (ISBN: 9783734109058)

Der Judas-Code

 (45)
Erschienen am 20.09.2021
Cover des Buches Operation Elite (ISBN: 9783548286891)

Operation Elite

 (39)
Erschienen am 06.02.2015
Cover des Buches Der Genesis-Plan (ISBN: 9783734112119)

Der Genesis-Plan

 (33)
Erschienen am 21.12.2022

Neue Rezensionen zu Norbert Stöbe

Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
L

Rezension zu "Im Zeichen des Adlers" von Simon Scarrow

Zuerst zäh, dann aber doch spannend
Lese-Lieschenvor 21 Tagen

Anfangs hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil. BIs Seite 150 war es für mich eine wirkliche zähe und langatmige Geschichte, ohne sonderlich viel Spannung. Ich bin aber froh, durchgehalten zu haben, denn dann ging es doch sehr rasant weiter.

Cato und Macro habe ich wirklich ins Herz geschlossen und gerade Catos Entwicklung hat mir sehr gut gefallen.

Wie die beiden aber jedes Mal der großen Gefahr entgehen und dem Gegner entwischen, fand ich zum Teil zu konstruiert und etwas unglaubwürdig. Da muss schon jede Menge Glück dabei sein, dass ein Kampf so verläuft....

Alles in allem ein durchaus gutes Buch, das einen an einem Wochenende in die römische Armee entführt.


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Cover des Buches Zeitflut (ISBN: 9783453320765)
einz1975s avatar

Rezension zu "Zeitflut" von Wil McCarthy

Wil McCarthy - Zeitflut
einz1975vor einem Monat

Egal wie man über Zeitreisen denkt, faszinierend sind sie auf jeden Fall. Harv Leonel und Tara Mukherjee sind Wissenschaftler, welcher sich mit Quantenrechnern und dem menschlichen Genom auseinandersetzt haben. Besonders das Y-Chromosom hat es beiden angetan. Hier soll sich der Schlüssel zur Vergangenheit befinden und vielleicht auch zu Zukunft? Mit einer Apparatur unterzieht sich Harv einer Prozedur, die anfänglich nicht viel macht, doch plötzlich befindet er sich in einer Welt, die seiner gewohnten Umgebung nicht entspricht. Er sieht Menschen, die er nie zuvor gesehen hat. Spricht eine Sprache, die er nicht kennt und sein Name ist auch ein anderer. Wir befinden uns mehrere zehntausend Jahren entfernt von der Gegenwart. Ein Hafenmeister findet heraus, dass das Wasser immer mehr steigt und wenn es so weitergeht, irgendwann die ersten Häuser in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das berichtet er dem König des Landes, doch dieser will davon nicht viel hören. Er macht sich also allein auf den Weg, um eine Lösung zu finden. Helfen vielleicht Wellenbrecher oder muss er doch ein neues Zuhause finden? Hinzu kommt ein Komet, welcher für viel Aufregung sorgt. Schließlich können es auch die Götter sein, welche erzürnt sind über irgendetwas, was die Menschen gemacht haben. Harv hinterfragt in Zwischenmomenten, wo er gerade ist. In welcher Region und vor allem zu welcher Zeit. Viele Parallelen tun sich mit der Geschichte auf und er erlebt ein Abenteuer, was irgendein weit entfernter Vorfahre erlebt haben muss. Er konnte so weit zurückschauen und war live dabei. Er hat den Kometen gesehen, die Wellen und die unruhige See und doch wacht er wieder in der Gegenwart auf, als sei alles nur wie ein Film an ihm vorbeigezogen.

Klingt schon recht unwirklich und es bleibt auch nicht bei diesem einen Ausflug. Vielmehr reist er immer weiter in die Vergangenheit. Wo zuvor noch Menschen wie wir sie kennen unterwegs waren, sind weitere tausend Jahre zurück plötzlich Trolle und Drachen in der Geschichte angekommen. Genau ab jetzt beginnt die Geschichte leider zu wanken. Handelt es sich nur um Fantasie oder ist alles noch wissenschaftlich zu erklären? Der Autor gibt sich Mühe durch den rational denkenden Harv seinen Ausflug in die Fantasiewelt zu erklären. Dennoch bleibt ein komischer Beigeschmack, da die Raffinesse des ersten Ausflugs fehlt. Bei dem nächsten Sprung wird es noch viel seltsamer. Mit einer sogenannten „Babysprache“ versuchen Homo sapiens ähnliche Figuren ihr Leben zu meistern. Liebe, Hunger, Speere und Gefühle werden aus der Sicht dieser komplett unbekannten Zeit dem Leser näher gebracht.

Als Leser erreicht man schnell eine Grenze, wo der Spaß am Lesen doch eher weniger wird. Die Episoden haben einen nicht mehr so fesselnden Ablauf und die einfache Sprache liest sich abgehakt und unrund. In den Wachphasen hingegen kann der Autor den Leser wieder zurückholen. Allerdings werden die technischen Erklärungen immer weniger und auch das Ende wirkt etwas zu schnell herbeigeführt. Wenn einem Wissenschaftler so eine bahnbrechende Erfindung gelänge, würde das Verständnis über unsere Vergangenheit deutlich anders sein. Wie haben wir die Welt vor zehntausend Jahren wahrgenommen? Wie haben sich Technik und die Sprache entwickelt? Wie haben wir alle zusammengefunden und gab es Zeiten, wo Neandertaler und Homo sapiens zusammengelebt haben? Wissenschaft fängt immer genau da an, wo es Fragen gibt, wozu es noch keine Antworten gibt.

Fazit:
Nobelpreisverdächtig! Ein Blick in die Vergangenheit enthüllt so manch vergessenes Detail. Menschen haben sich im Lauf der Jahrtausende so viel weiterentwickelt, dass der Unterschied zum ersten aufrecht gehenden Lebewesen Dimensionen sprengt. Wil McCarthy hat eine interessante These aufgeworfen und lässt sie durch ein Experiment beweisen. Eine fesselnde Idee, die in der ersten Hälfte auch so erzählt wird. Doch schon in den folgenden Rücksprüngen fällt die Geschichte langsam in sich zusammen. Die Spannung nimmt deutlich ab, die Handlungen werden einfacher und die Komplexität der Sprache nimmt immer mehr ab. So wie wir uns vorwärts entwickelt haben, blickt der Hauptcharakter zurück und geht auf die einfachsten menschlichen Bedürfnisse zurück. Dass wir alle von unseren Vorfahren etwas in uns tragen, ist unbestritten und eine Zeitreise durch ihr Leben, ganz ehrlich, ich wäre dabei. Eine großartig gedachte Idee, mit fallender Stärke des Inhalts.

Matthias Göbel

Autor: Wil McCarthy
Übersetzung:
Norbert Stöbe
Broschur: 445
Seiten
Verlag: Heyne
Verlag
Veröffentlichung:
08.03.2021
ISBN: 9783453320765

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Cover des Buches Das Orakel vom Berge (ISBN: 9783596521326)
H

Rezension zu "Das Orakel vom Berge" von Philip K. Dick

Spiel mit der „Konstruktion von Wirklichkeit“
Helicopter66vor 3 Monaten

Alternativwelt-Fantasy; Deutschland und Japan haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA besetzt. Gut gemachtes Spiel mit der „Konstruktion von Wirklichkeit“ durch politische und gesellschaftliche Gegebenheiten.

 

Philip K. Dick ist einer der einflussreichsten Science-Fiction-Schriftsteller. Mehrere bekannte Filme beruhen auf seinen Romanen oder wurden von seinen Ideen beeinflusst. Der Roman „Das Orakel vom Berge“ ist eine Alternativweltgeschichte. Deutschland und Japan haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, die USA sind im Westen von Japan und im Osten von Deutschland besetzt.

Neben diesen dystopischen Aspekten hat der Roman satirische Anklänge, indem er die Verhältnisse umkehrt: Die weißen Amerikaner bilden die gesellschaftliche Unterschicht, während wohlhabende Japaner alte amerikanische Waffen und historische Alltagsgegenstände sammeln – mit wenig Wertschätzung gegenüber dem gegenwärtigen Amerika. Die große Nachfrage nach Sammlerstücken wird mit Fälschungen bedient. Das führt zum zentralen Thema des Buchs, über die Frage nach dem Unterschied zwischen Original und perfekter Nachahmung zur grundlegenden Frage, wie Echtheit und Realität konstruiert werden.

Mittels mehrerer Hauptfiguren werden unterschiedliche Sichten auf die Welt und die Fragwürdigkeit einer scheinbar selbstverständlichen Realität durchgespielt. Im Lauf der Handlung stellt sich heraus, dass Personen nicht die sind, für die sie sich ausgeben, und auch fast jede der Hauptfiguren verwendet zeitweise eine falsche Identität. Mit dem fiktiven Buch „Die Plage der Heuschrecke“ wird eine weitere Alternativweltgeschichte in die Handlung aufgenommen. Das Buch soll mit Hilfe des I Ging Orakels geschrieben worden sein und so die „innere Wahrheit“ wiedergeben. In dieser Geschichte haben die USA den Krieg gewonnen, in anderen Teilen weicht das Buch aber wiederum von der „realen“ Geschichtsschreibung ab.

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