Norbert Wölfl

 3,3 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Norbert Wölfl

Cover des Buches Hunde des Krieges (ISBN: 9783492231275)

Hunde des Krieges

 (31)
Erschienen am 01.07.2007
Cover des Buches Andromeda (ISBN: 9783453424760)

Andromeda

 (5)
Erschienen am 13.04.2021
Cover des Buches Schnappschuß (ISBN: 9783257606560)

Schnappschuß

 (5)
Erschienen am 25.03.2015
Cover des Buches Der Handschuh (ISBN: 9783442049349)

Der Handschuh

 (3)
Erschienen am 01.10.1993
Cover des Buches Flori. Ein Lausbub wird geboren (ISBN: 9783781723689)

Flori. Ein Lausbub wird geboren

 (1)
Erschienen am 01.06.1991

Neue Rezensionen zu Norbert Wölfl

Cover des Buches Andromeda (ISBN: 9783453424760)S

Rezension zu "Andromeda" von Michael Crichton

Lohnt sich auch nach 50 Jahren noch
Sandra1978vor einem Jahr

Als ich das Buch lesen wollte, war mir zunächst gar nicht bekannt, dass die Geschichte Anfang der 1970er Jahre geschrieben wurde.

Da es sich um eine Art dystopische Science Fiction handelt, war es natürlich spannend, wie sich so ein Thriller, der heute gesehen dann doch schon in der Vergangenheit spielt, gestaltet - hat man ja nicht alle Tage.

Die Geschichte ist aus einer stark wissenschaftlichen Sicht geschrieben. Das beinhaltet natürlich auch Forschungsstandards und Gerätschaften, die heute vermutlich schon wieder veraltet sind, und damals (teilweise) noch Zukunftsmusik und/oder von Militär und Regierungen geheimgehaltene technische Möglichkeiten waren. Ich weiß es schlicht nicht, weil ich von sowas keine Ahnung habe. Man merkt es aber natürlich daran, dass der beschriebene Forschungsstandard in den 60er Jahren aufhört.

Der Schreibstil aber ist sehr angenehm, trotz des wissenschaftlichen Aspekts gut und einfach zu verstehen, modern und flüssig und die Handlung an sich trotzdem nicht verstaubt, sondern eigentlich auch in die moderne Zeit versetzbar. Alles ist so gestaltet, als würde der Autor hier eine tatsächliche Geheimsache der amerikanischen Regierung gelüftet und nachträglich den Tathergang beschrieben hat.

Etwas, das die Menschen auch heute noch beschäftigt und fasziniert - Kontakt mit einem außerirdischen Keim oder Ähnlichem, dem die Menschheit nichts entgegenzusetzen hat. Die Handlung zieht sich über 5 Tage, die sehr detailliert und teilweise minutiös in einer geheimen Forschungsbasis der Regierung ablaufen. 

Gruseliger fand ich aber den Anfang, nämlich bevor alle verstehen, was eigentlich passiert ist - der Ort, den es trifft, und wie die Zustände dort beschrieben werden. Das war immer richtig gut. Und immer diese kleinen Andeutungen am Rande, dass da noch was passiert ist, was noch keiner weiß, wenn man als Leser mehr weiß als die Protas, finde ich das immer ganz unerträglich packend.

Der Autor baut sehr geschickt Spannung auf, da er oft am Ende eines Kapitels zwar darauf hinweist, dass den Wissenschaftlern oder Militärs Fehler unterlaufen - aber nicht genau, welche und mit welchen Folgen. Also wartet man natürlich die ganze Zeit auf die Auflösung, auf den großen Knall, wird aber bis zum Ende auf die Folter gespannt. 

Ich fand die Geschichte auf jeden Fall trotz der Tatsache, dass sie schon über 50 Jahre alt ist, total spannend und es hat mir Spaß gemacht zu versuchen, mich gedanklich in diese Zeit und in den Stand reinzuversetzen. Nur Schade, dass es sich wieder - typisch - in Amerika und abgeschottet durch Regierung und Militär stattfindet, wie so oft bei solchen Romanen. Das normale Leben fehlt. 

Dennoch gibt es von mir noch 5/5 Sterne.

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Cover des Buches Andromeda (ISBN: 9783453424760)M

Rezension zu "Andromeda" von Michael Crichton

Ein packender Wissenschaftsthriller, zeitlos aktuell
Magicsunsetvor einem Jahr

„Aber jetzt, wo sie es mit einem echten Erreger zu tun hatten, der ebenso echte wie absonderliche Todesfälle verursachte, fragte er sich, ob sich ihre Pläne tatsächlich als so wirksam und lückenlos erweisen würden, wie sie damals angenommen hatten.“ (Zitat Seite 139)

 

Inhalt

Der neueste Scoop-Satellit ist bei seiner Rückkehr auf die Erde mitten im Zentrum von Piedmont, eine Kleinstadt in Arizona, gelandet, was eine deutliche Abweichung von dem voraussichtlichen Landepunkt bedeutet. Lieutenant Shawn und sein Assistent Crane haben die Aufgabe, die Raumkapsel zu bergen. Über dem Ort ist es still, viele Bewohner liegen auf der Straße, friedlich und tot. Damit wird das 1966 in Flatrock, Nevada errichtete Wildfire Labor aktiviert und ein vorab bestimmtes Team von hochqualifizierten Wissenschaftlern zusammengerufen, denn das Projekt Scoop sammelt in einer Erdumlaufbahn unbekannte Organismen ein. Es sind vier Männer, die unter enormen Zeitdruck den tödlichen Organismus in der Kapsel finden und ein Gegenmittel entwickeln müssen, um eine weltweite Pandemie zu verhindern.

 

Thema und Genre

Bei diesem Roman handelt es sich um eine aktuelle Neuübersetzung des bekannten Romans von Michael Crichton. Das Original ist 1969 erschienen und damit entstand ein damals völlig neues Genre, der Wissenschaftsthriller. Themen sind moderne Forschung, Biologie, Evolution, die Suche nach neuen Substanzen für die Entwicklung von biologischen und chemischen Waffen.

 

Charaktere

Die Figuren handeln nachvollziehbar und stimmig, sehr gut beschrieben sind die unterschiedlichen Charaktere und Verhaltensweisen der einzelnen Wissenschaftler.

 

Handlung und Schreibstil

Die packende Handlung findet innerhalb von fünf Tagen statt. Dieser Zeitrahmen ist durch das Projekt Wildfire vorgegeben, andererseits drängt die Zeit, denn das extrem gefährliche, tödliche Virus droht eine weltweite Pandemie auszulösen. Obwohl dieser Roman fünfzig Jahre alt ist, hat er nichts an Aktualität verloren. Die modernen technischen Möglichkeiten haben sich seither natürlich extrem verändert, dennoch wirken die Abläufe im Labor und in der Technik in keinem Bereich veraltet. Die Mischung aus wissenschaftlichen Fakten, möglichen Fakten und Fiktion und der Wechsel zwischen technischen Schilderungen und Action überzeugt ebenfalls.

 

Fazit

Ein zeitlos aktueller, sehr spannender, realistischer Wissenschaftsthriller.

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Cover des Buches Blade Runner (ISBN: 9783596905591)C

Rezension zu "Blade Runner" von Philip K. Dick

Ein Buch, dass man immer wieder lesen kann
Casrivor 4 Jahren

 In der Zukunft wandern die Menschen zum Mars aus und lassen Androiden für sich arbeiten. Rick Deckard lebt noch auf der Erde und jagt die Androiden, die vom Mars auf die Erde geflohen sind. Deckard befasst sich mit dem Dilemma, worin unterscheidet sich ein Android von einem Menschen. Hierzu zieht der Autor einen Vergleich zu den Tieren in der Geschichte, die aufgrund des radioaktiven Staubs beinahe ausgestorben sind und nun als Luxusgut zählen. Die Menschen möchten selbstverständlich ein echtes Tier haben, aber manchmal sind sie gezwungen ein elektrisches Tier zu besitzen. Gleichzeitig führt der Autor auf, dass die Menschen ihre Gefühle und Reaktionen steuern und damit ein Stück ihrer Menschlichkeit abgeben, aber wenn sie ein echtes Tier kaufen, dann bekommen sie dieses Stück Menschlichkeit wieder zurück. Zu Beginn ist die Grenze zwischen Mensch und Maschine noch klar, aber je mehr sich Deckard mit den Androiden, dem Mechanischen sich beschäftigt, desto mehr fragt sich Deckard, welche Beweggründe die Androide haben, um auf die Erde zu fliehen und ein normales Leben zu führen – ob die Androiden wie Menschen von der Freiheit träumen. Wie der Mercerismus in die Geschichte passt, ist mir leider beim wiederholten Lesen nicht klar. Der Film aus den 80er beschäftigt sich nur mit der Kernfrage, der Illusion der Authentizität sowie der Beziehung zwischen Deckard und Rachael. Alles andere wird leider außen vor gelassen, daher gehen einige Kernfragen leider verloren. Ich werde mir noch den neuen Film einmal anschauen und gucken, wie viel sich von dem ursprünglichen Werk sich in dem Film wiederfindet.

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