Der Popstar und sein Anwalt

von Norma Banzi 
3,3 Sterne bei6 Bewertungen
Der Popstar und sein Anwalt
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Inhaltsangabe zu "Der Popstar und sein Anwalt"

Als der junge Musikstar Angel auf 10 Millionen Dollar verklagt wird, vermittelt ihm sein Manager den eleganten und erfolgreichen Anwalt Vincent Gable. Es funkt sofort zwischen den beiden so unterschiedlichen Männern, doch Angel verdrängt seine Probleme und daher geht das erste Zusammentreffen mit Vincent gründlich schief. Der Anwalt verzichtet lieber auf ein lukratives Mandat, als sich von dem unreifen Musiker auf der Nase herumtanzen zu lassen.

Angel ist wider Willen davon beeindruckt, dass ihn jemand so kaltschnäuzig abserviert hat. Und auch sonst geht ihm der große, kräftig gebaute Mann mit der sexy Samtstimme nicht mehr aus dem Sinn. Nach einem anstrengenden Videodreh nimmt er all seinen Mut zusammen, besucht Vincent in seiner Wohnung und verführt ihn.

Vincent übernimmt nicht nur das Mandat, sondern wird Angels Liebhaber. Aber er glaubt, mit 40 Jahren zu alt für Angel zu sein. Und dann präsentiert ihm Angel auch noch seinen jungen Lebensgefährten Jamie ...

Hinweis: Dieses E-Book ist eine überarbeitete Version des Titels in zweiter Auflage. Die Grundstruktur der Geschichte wurde nicht verändert.

Tags: Ménage, M/M/M, schwul, gay, Polyamory, Popstar

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783942381123
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:292 Seiten
Verlag:Edition Banzini
Erscheinungsdatum:01.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Gaylesenvor 15 Tagen
    Ausbaufähig

    Der erfolgreiche und abgeklärte Anwalt Vince Gable hat keine Lust sich von einem jungen und verwöhnten Popstar auf der Nase herumtrampeln zu lassen. Deswegen lässt er den verwöhnten Knaben auch gleich bei ihrer ersten Begegnung auflaufen und verzichtet auf diesen Auftrag. Doch Marc, der unter dem Namen Angel eine Berühmtheit geworden ist, braucht Vince’ Hilfe dringend. Also bleibt dem jungen Mann nichts anderes übrig als zu Kreuze zu kriechen.

    Marc ist ausserdem von dem eloquenten Anwalt beeindruckt und flirtet mit dem Älteren was das Zeug hält. Geschmeichelt lässt Vince sich verführen und übernimmt schliesslich doch das Mandat des deutlich jüngeren Marc, der zudem auch noch eine innige und intime Beziehung mit seinem Cousin Jamie unterhält. Obwohl Vince es eigentlich besser weiss und sich zu alt für diese jungen Männer fühlt, geht er mit beiden eine Dreier-Beziehung ein. Doch Angel ist nicht geoutet und auch seine Beziehung zu Jamie ist für die Medien nicht schlüssig. Es ist also nicht einfach. Und mit der Zeit wird es auch immer schwieriger diese Menage privat zu halten.

    Angel wird von den Medien verfolgt, fühlt sich durch Presse, Fans und auch seinen eigenen Erwartungen unter Druck gesetzt. Jamie und Vince sind durchaus ein Rückhalt, doch Jamie hat auch eigene – berufliche – Pläne und durch diese Auszeit gerät Angel immer mehr in einen gefährlichen Kreislauf, der sich auf seine Gesundheit auswirkt. Mehr denn je hängt es nun an Vincent Angel durch diese Zeit zu bringen. Doch dann leistet sich Angel einen Vertrauensbruch, der die fragile Beziehung der Männer mehr als ins Wanken bringt.

    Im ersten Teil der Popstar Reihe führt Norma Banzi ihre Leser in die Welt der Reichen und Schönen des Popbiz und der surrealen Welt Hollywoods. Hier zählt nur der Gewinn, die Schönheit und das Image. Image ist alles – egal wie es in den Künstlern aussieht. Egal was sie sich wirklich wünschen oder vom Leben erwarten. Wie nahe Norma der Wahrheit gekommen ist, vermag ich jetzt nicht zu sagen. Doch sie beschreibt den Druck, der auf den jungen Angel lastet, ziemlich deutlich.

    Die Erzählweise ist sehr flüssig und angenehm. Mit erotischen Momenten wird nicht gespart und es fehlt auch nicht an Witz. Mit dem Hauptprotagonisten Angel konnte ich zu meinem Bedauern nicht viel anfangen. Für sein Alter ist er wahnsinnig unreif und egoistisch. Möglich, dass seine Karriere und sein Erfolg Gründe dafür sind. Wenn ja, dann hat die Autorin dies wirklich gut hinbekommen. Vince hingegen ist ein Sympathieträger und der ruhende Pol in dieser Geschichte. Jedoch ist es Jamie, der mein Herz im Sturm erobert und besetzt hat. Für mich ist er die ausgeglichenste Person in dieser Beziehung und ist einfach nach süss.

    Bei Norma Banzi gefällt mir die Vielfalt ihrer Protagonisten sehr gut. Sie sind nicht austauschbar und nicht vergleichbar. Ausserdem gaukelt sie der Leserschaft auch keine plüschige Gaywelt vor, wo es außer der ewigen Treue nichts anderes gibt. Ihre Protas dürfen cool und sexy, aber auch deprimiert, verunstaltet oder vom Schicksal gebeutelt sein. Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Mit diesem Buch hat die Autorin wieder ihr Können aufgezeigt.

    Ich muss zugeben, dass mir das oft neurotische Verhalten von Angel gelegentlich die Lesefreude genommen und mir ein genervtes Augenrollen beschert hat. Trotzdem ist die Geschichte absolut lesenswert. Wer also in die Welt des Glamours eintauchen möchte, sich aber den Schatten dieser Welt stellen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Mir fehlt das Gefühl

    Inhalt:

    Vincent Gable ist Anwalt und vertritt die Stars der Hollywoodszene. Als der Popstar Angel auf 10 Millionen Dollar verklagt wird, soll Vincent ihn vertreten. Das erste Zusammentreffen verläuft allerdings alles andere als gut. Angel benimmt sich wie ein unreifer Musiker, dem der Ernst der Lage nicht ganz klar zu sein scheint. Marc Stone, der Mann hinter dem Produkt Angel, ist fasziniert von Vincent, der ihn einfach so hat stehen lassen. Kurz darauf steht Marc vor Vincents Wohnung. Die beiden landen im Bett und beginnen eine heimliche Affäre unter dem Deckmantel des Anwalts/Mandaten – Verhältnisses. Marc gibt es allerdings nur im Doppelpack. Er ist seit Jahren mit seinem Cousin Jaime zusammen. Die Dreiecksbeziehung steht unter keinem guten Stern, während Vincent unter dem Altersunterschied zu leiden hat und sich viel zu alt für die zwei jungen Stars hält, müssen Jamie und Marc auch mit einigen Problemen kämpfen. Zudem gibt es noch die erzkatholische Familie von Vincent und Paparazzo, die ihnen das Leben schwer machen. Hat diese Liebe eine Chance?

    Meinung:

    Die Autorin hat eine interessante Grundidee geliefert. Dreiecksbeziehungen in Büchern sind mir noch nicht so oft begegnet und ich war wirklich gespannt, wie diese Konstellation in der Glitzer- und Glamourwelt umgesetzt worden ist. Leider war aber schon nach ein paar Seiten die Luft raus und meine Vorfreude dahin. Das “Ich muss unbedingt weiterlesen” – Gefühl wollte sich einfach nicht einstellen. Ich fand den Stil der Autorin sehr nüchtern und streckenweise unglaublich zäh.

    Für mich gibt es ganz klar drei große Kritikpunkte: die Charaktere, fehlendes Gefühl und die Ideenfülle.

     Charaktere:

    Die drei Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Vincent, der ruhige und kontrollierte Anwalt sowie Marc, der labile und aufgedrehte Sänger und Jamie, der sanfte Mann im Hintergrund. Jamie stellt für mich den greifbarsten und sympathischsten Charakter dar. Vincent hingegen kommt sehr kühl rüber, egal ob es ums Geschäft geht oder er seinen beiden Lovern eine Liebeserklärung macht. Er ist immer distanziert und Marc empfand ich beim Lesen als sehr anstrengend und überdreht. Außerdem wirkt sein Charakter sehr überladen durch die ganzen Komplexe und Probleme.

    Gefühl:

    Gefühle sind das A und O eines Buches. Leider konnte mir diese Geschichte keine Emotionen entlocken. Es war einfach zu nüchtern. Ich hab zwar von Liebe, Angst, Erotik und auch Wut gelesen, aber gefühlt hab ich leider nichts. Mir hat die Tiefe gefehlt, das Mitfiebern, Mitleiden und das anregende Kribbeln zwischen den Männern.

    Ideen:

    Wie gesagt, die Grundidee finde ich super, aber im Laufe der Geschichte gab es so viele verschiedene Ideen und Ansätze, dass ich mich schon zur Mitte hin übersättigt gefühlt habe. Vieles wurde einfach in den Raum gestellt und nicht weiter verfolgt und beachtet.

    Die Geschichte hat eigentlich unheimlich viel Potential, gerade was die emotionale Seite anbelangt. Vincent hat italienische Wurzeln, zwar lebt die Familie schon die 4. Generation in der USA, aber ein bisschen italienisches Temeprament wäre ganz schön gewesen. Auch seine Familie, die erzkatholisch ist und nicht gerade schwulenfreundlich, bietet überrraschend wenig Reibungspunkte.

    Fazit:

    Konnte mich leider nicht überzeugen.

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    T
    Tinchen71vor 2 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    C
    cherry0501vor 4 Jahren
    Galys avatar
    Galyvor 4 Jahren

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