Norma Mazer Eigentlich ist gar nichts passiert

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Inhaltsangabe zu „Eigentlich ist gar nichts passiert“ von Norma Mazer

Alle waren in der Aula bei der Weihnachtsfeier. Doch Rollo, Candy und Brig, hatten sich aus dem Staub gemacht und das leere Schulgebäude durchstreift. Dabei hatten sie Valerie ganz allein am Fenster stehen sehen. Valerie, die niemanden an sich heranließ und sich immer überlegen gab. Dann hatte es eine kleine Rangelei gegeben und irgendwie waren ihnen auch die Hände unter Valeries Wäsche geraten. Aber eigentlich war doch gar nichts passiert.

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    Eigentlich ist gar nichts passiert
    SaraAlcantara

    SaraAlcantara

    09. April 2012 um 10:12

    *“Wir alle wissen, dass so etwas vorkommt, aber irgendwie glauben wir, dass es irgendwo anders passiert, immer nur anderen Leuten geschieht. Wir lesen davon in der Zeitung, sehen es im Fernsehen. Nicht hier bei uns, denken wir. Nicht wir. Nicht ich. Das habe ich auch gedacht. Nun ja, ich habe mich geirrt.“* _Alle waren in der Aula bei der Weihnachtsfeier. Doch Rollo, Candy und Brig, hatten sich aus dem Staub gemacht und das leere Schulgebäude durchstreift. Dabei hatten sie Valerie ganz allein am Fenster stehen sehen. Valerie, die niemanden an sich heranließ und sich immer überlegen gab. Dann hatte es eine kleine Rangelei gegeben und irgendwie waren ihnen auch die Hände unter Valeries Wäsche geraten ... Aber eigentlich war doch gar nichts passiert._ Das Buch beschreibt sehr gut, welche Folgen eine sexuelle Belästigung haben kann, für die Opfer und für die Täter. Da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, erfährt der Leser Valeries Verzweiflung und Angst nach dem Übergriff und wie sie versucht ihn zu verarbeiten. Außerdem werden die Gedanken von einem der drei Täter offen dargelegt, die seine Schuld ausgleichen möchte und für das, was er getan hat, geradestehen möchte. Die anderen beiden Täter verdrängen den Missbrauch lieber und stellen ihn nicht als Tatsache hin. Auch die Reaktion des Schuldirektors, der alles so schnell wie möglich über die Bühne bringen will und damit Valerie des Öfteren verletzt, ist gut beschrieben und lässt mich als Leser mit Valerie mitfühlen. Insgesamt regt das Buch einen zum Mit- und Nachdenken an; aufgrund der Handlung, die größtenteils in den Gedanken der Protagonisten stattfindet. Und mich lässt das Buch mit den Fragen zurück: Wie verhält man sich mit Opfern sexueller Übergriffe? Was mache ich, wenn mir so etwas passiert? Wie würde ich mich den Tätern gegenüber verhalten?

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