Norman Davies Breslau - Die Blume Europas

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Inhaltsangabe zu „Breslau - Die Blume Europas“ von Norman Davies

Breslau liegt in der Mitte zwischen Berlin, Prag, Wien, Budapest und Warschau, im Epizentrum zahlloser politischer und militärischer Ereignisse, die Mitteleuropa erschütterten. Auf tausend wechselvolle Jahre blickt die ehemalige schlesische Hauptstadt, die heutige Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Wroclaw zurück. Eine so lange Geschichte hinterlässt Spuren: in den Namen - Breslau, Wroclaw, Vratislavia - ebenso wie im Stadtbild. Zweimal wurde die Stadt verwüstet: beim "Monogolensturm" 1241 und im Frühjahr 1945 beim monatelangen Kampf um die "Festung Breslau". Hin und her geworfen zwischen Preußen, Böhmen, Österreich, Polen, war Breslau Grenzstadt, Handelszentrum, Schmelztiegel der Völker und kulturelle Metropole. Jetzt erzählt einer der brillantesten Historiker der Gegenwart, Norman Davies, zusammen mit Roger Moorhouse am Beispiel Breslaus die Geschichte der großen Reiche und ihres Zerfalls, der Kriege und der wirtschaftlichen Blüt e, vor allem aber der Menschen dieser Stadt: Juden und Katholiken, Deutsche, Tschechen und Polen, Ihre Schicksale verweben sich zu einem Meisterwerk erzählter Geschichte.

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  • Rezension zu "Breslau - Die Blume Europas" von Norman Davies

    Breslau - Die Blume Europas
    Liisa

    Liisa

    24. August 2007 um 04:56

    Schon die vielen unterschiedlichen Namen der Stadt, Wrotizla, Wretslaw, Presslaw, Bresslau, Breslau, Wroclaw, belegen die vielen geschichtlichen Wechselfälle denen sie unterworfen war und weisen darauf hin, dass es viel über sie zu berichten gibt. Der anerkannte und viel gerühmte amerikanische Historiker Norman Davies, der sich schon mit seiner Geschichte Polens einen ausgezeichneten Ruf erworben hat, hat sich zusammen mit Roger Moorhouse und anderen Mitarbeitern daran gemacht die Geschichte Breslaus von den Anfängen bis in unsere Zeit hinein zu erforschen und zu erzählen. Herausgekommen ist ein 700 Seiten Werk, geschrieben in auch für Laien verständlicher Sprache mit einer unglaublichen Fülle an Daten, Informationen, Fakten, Anekdoten, etc. über diese alte mitteleuropäische Stadt und zugleich auch über einen Teil der europäischen Geschichte, in der Breslau seinen eigenen Platz einnimmt. Nun bin ich natürlich keine Historikerin, die die Richtigkeit der zusammengetragenen Informationen abschätzen oder überprüfen könnte aber Norman Davies hat unter seinen Kollegen genug Reputation, so dass man wohl getrost davon ausgehen darf, dass er sauber und wissenschaftliche arbeitet und man glauben darf, was in diesem Buch berichtet wird. Es ist eine spannende Lektüre in vielerlei Hinsicht und da die meisten Leser hier insgesamt wenig Genaues über die Geschichte Polens bzw. des osteuropäischen Raumes durch die Jahrhunderte hindurch wissen dürfte, ist die Lektüre sehr erhellend und lehrreich ohne dabei trocken oder langweilig zu sein. Manche geschichtlichen und politischen Zusammenhänge werden deutlich und Heutiges vor dem damaligen Geschehen verständlicher. Sicher wird das Buch nicht die Massen als Publikum finden aber es wäre ihm zu wünschen, dass es nicht nur von Historikern oder ähnlichen Fachleuten gelesen wird. Auch die 700 Seiten sollten niemanden abschrecken. Zum einen ist das Buch in überschaubare Kapitel unterteilt, kann gut in »Portionen« gelesen werden und zudem sind die letzten knapp einhundert Seiten schon Anhang, d.h. sie enthalten Anmerkungen, Karten, Übersichten, Namenslisten, Verzeichnis der Ortsnamen in deutsch und polnisch sowie ein umfangreiches Register, das es erlaubt Stellen im Buch schnell wiederzufinden. Außerdem gibt es an zwei Stellen im Buch insgesamt 31 Seiten mit alten Stichen und Fotografien aus Breslau bzw. von bedeutenden Breslauern.

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