Norman Mailer

 3.6 Sterne bei 116 Bewertungen
Autor von Die Nackten und die Toten, Das Schloss im Wald und weiteren Büchern.

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Die Nackten und die Toten

 (44)
Neu erschienen am 04.10.2018 als Hardcover bei Langen-Müller.

Das Schloss im Wald

 (11)
Neu erschienen am 04.10.2018 als Hardcover bei Langen-Müller.

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Die Nackten und die Toten

Die Nackten und die Toten

 (44)
Erschienen am 04.10.2018
Das Schloss im Wald

Das Schloss im Wald

 (11)
Erschienen am 04.10.2018
Harte Männer tanzen nicht

Harte Männer tanzen nicht

 (6)
Erschienen am 01.12.2007
Gnadenlos. Das Lied vom Henker

Gnadenlos. Das Lied vom Henker

 (2)
Erschienen am 01.01.1979
Der Alptraum

Der Alptraum

 (1)
Erschienen am 01.01.1965

Neue Rezensionen zu Norman Mailer

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Holdens avatar

Rezension zu "Der Hirschpark" von Norman Mailer

"There`s no business like showbusiness"
Holdenvor 4 Jahren

Mailer rechnet gnadenlos mit Hollywood und seinem Starsystem ab, und allzuviel hat sich seit den 50er Jahren nicht verändert. Gleich zu Beginn heißt es, es sei das Schwerste, zwei gleichrangige Menschen zu finden, die einfach nur miteinander befreundet sein wollten, weil alle bedeutenden Menschen permanent mit einer Wolke von Speichelleckern umgeben seine. Mailer berichtet aus dem Hollywood-Ferienort Desert d`Or in der kalifornischen Wüste, in der sich die Filmprominenz zum Urlaub vom Filmdreh einfindet. Jeder ist dreimal geschieden, wenn irgendwo eine Kamera auftaucht, verändert sich jeder total, und die Besäufnisse finden rund um die Uhr statt. Und was man vom McCarthy-Ausschuß zu halten hat, bekommt man gleich zu Anfang mit. Ein tolles Buch, es wäre mal wieder Zeit für eine Neuauflage.

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Deenglas avatar

Rezension zu "An American Dream" von Norman Mailer

Was habe ich eigentlich gelesen?
Deenglavor 4 Jahren

Kurzmeinung

Mein erster Norman Mailer und ich bin völlig verwirrt und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. 2 Sterne.

Inhalt

Stephen Rojack, Anfang 40, Kriegsheld, danach ein Ausflug in die Politik als Kongressmitglied, nun Professort und TV-Star. Er hat eine reiche Erbin geheiratet, Deborah, doch die beiden leben getrennt und die Beziehung ist vergiftet. Eines Abends besucht er sie und alles läuft aus dem Ruder...

Meine ausführlichere Meinung

Schon lange wollte ich mal was von Norman Mailer lesen und als ich "An American Dream" auf einem Flohmarkt entdeckte, nahm ich es mit. Nun habe ich also endlich was von Norman Mailer gelesen, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich von diesem Buch halten soll bzw. was ich mir vor der Lektüre erwartet hatte.

Definitiv nicht erwartet hatte ich dieses Ausmaß an Brutalität, besonders zu Beginn des Buches, was mich zeitweise an "American Psycho" erinnert hat. Denn ja, Rojack ist keine sympathische Figur und was er so alles treibt, ist teilweise durchaus mehr als nur verstörend. Überhaupt konnte ich keinerlei Sympathien für irgendeine der Figuren aufbringen; Mailer zeigt all den Schmutz, die Abgründe der einzelnen Personen und ihrer Beziehungen untereinander und wie sie sich gegenseitig manipulieren. Aber eingewoben sind für mich nicht nachvollziehbare Anspielungen bzw. esoterische Elemente (der Mond spricht mit jemanden oder auch wie Rojack zwanghaft auf einem Balkongeländer herumspaziert). Der Ekelfaktor ist hoch und ich glaube, dass das Hauptaugenmerk auch darauf ausgerichtet ist, den Leser immer und immer wieder zu schockieren.

Die eigentliche Geschichte ist für mich die eines privilegierten weißen Mannes, in der viele Klischees zum Tragen kommen und die ich zwar dank des flüssigen Schreibstil ohne Probleme lesen konnte, aber deren Lektüre mir persönlich nichts gebracht hat als Ekelgefühle und Verwirrung.

Fazit

Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich Recherche betrieben. Es handelt sich hier um Mailers zweites Buch und wird von vielen als sein schlechtestes beschrieben. Ich werde es also noch mal mit "The Naked and the Dead" probieren, das Buch, das ihm zu seinem Durchbruch verholfen hat. Aber "An American Dream" kann ich eigentlich nicht empfehlen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu doof dafür.

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Rezension zu "Marilyn Monroe" von Norman Mailer

Rezension zu "Marilyn Monroe"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Norman Mailer macht die Geschichte von Norma Jean und Marilyn greifbar. Man kann an allen Stellen des Buches förmlich den Schmerz dieser einsamen, verwundeten Frau spüren.
Man erhält den Eindruck, Norma Jean habe nie auch nur einen Chance gehabt die große Liebe zu erleben. Obwohl sie mit Joe DiMaggio ja schon den richtigen Kandidaten hatte. Aber wollte Marilyn ihn wirklich erneut heiraten, kurz vor ihrem Tod? Dieses Rätsel kann auch ein Norman Mailer nicht lösen, leider.
Immer wieder habe ich mir beim Lesen gewünscht, ich könnte Norma Jean helfen oder beschützen oder was auch immer. Vor allem bei den Beschreibungen, wie die großen Studiobosse sich die jungen Starlets zu Gespielinnen machten, machte mich fassungslos. Einer geschundenen Seele wie Norma Jeans konnten diese Handlungen auf keinen Fall guttun.

Ein Schmankerl sind vor allem auch die Fotos von Bert Stern, mit Jahresangaben. Tolle Schnappschüsse von einer tollen Frau. Sie war unglaublich fotogen.

Am Schluss wird sogar der Obduktionsbericht abgedruckt. Naja, wems gefällt.

Nach mittlerweile 20 Jahren in meinem Besitz hat das Buch nun auch schon mehrere abgegriffene Seiten und eine Menge Notizen von mir.

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