Norman Mailer , Paul Baudisch Der Alptraum

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Inhaltsangabe zu „Der Alptraum“ von Norman Mailer

Roman. (Quelle:'Sonstige Formate/01.04.1980')
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  • Rezension zu "Der Alptraum" von Norman Mailer

    Der Alptraum
    Bibliophil

    Bibliophil

    31. December 2011 um 17:27

    Norman Mailer – Der Alptraum Lange stand das Werk von Norman Mailer, ein Erbstück von meinen Eltern auf meinem Bücherregal. Als ich es dann endlich in Angriff nahm, informierte ich mich erst einmal, wer genau Norman Mailer war. Das Einzige, was ich wusste, aber auch da war ich mir nicht sicher, war, dass er einmal mit Marilyn Monroe verheiratet war. War er auch, aber sie war eine von vielen, denn Mailer war sechsmal verheiratet. Er lebte von 31. Januar bis 10. November 2007, war ein US-Amerikanischer Schriftsteller und galt als das Enfant Terrible in der amerikanischen Literaturszene. Immer wieder geriet Mailer in die Schlagzeilen wegen Drogen- und Alkoholexzessen, ausserdem war Mailer ein passionierter Boxer und ging keiner Auseinandersetzung aus dem Weg. Der Alptraum ist der vierte Roman des Autors, in dem er ein Gegenbild zum sogenannten „Amerikanischen Traum“ geschaffen hat: Stephen Rojack, ehemaliger Soldat, Ex-Politiker, Professor an einer New Yorker Universität für existentielle Psychologie, tötet seine Exfrau, mit der er eine lieblose Ehe geführt hat, und will einen Selbstmord vortäuschen. Die Polizei ist von Anfang an skeptisch, trotzdem darf er das Polizeirevier vorläufig als freier Mann verlassen, da er von einer einflussreichen anonymen Person geschützt wird. Nun durchleben wir zusammen mit Stephen, der immer wieder von seinem Leben vor dem Mord an seiner Exfrau erzählt, die nächsten Stunden, die er meist alkoholisiert und psychisch labil verbringt. Er lernt die geheimnisvolle Barsängerin Cherry kennen und wird später von seinem Ex-Schwiegervater, ein reicher und einflussreicher Mann zu einer Aussprache zitiert. Kein Buch das einen fröhlich stimmt. Wäre diese Erzählung verfilmt worden, es wäre ein „Film Noir“ geworden. Die Geschichte wirkt düster und unheimlich und verbreitet eine Endzeit-Stimmung. Sie ist gut erzählt und von einigen Längen abgesehen, nicht schwierig zu lesen.

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