Norman Partridge

 2,9 Sterne bei 42 Bewertungen

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Cover des Buches Die dunkle Saat (ISBN: 9783499247644)
Susi180s avatar

Rezension zu "Die dunkle Saat" von Norman Partridge

Susi180
ein verregneter Nachmittag mit diesem Buch

Sie nennen ihn den October Boy. Jedes Jahr zu Halloween erwacht er in einem Feld vor der Stadt zum Leben und setzt damit das immer wiederkehrende, gnadenlose Ritual in Gang: Die jungen Männer des Ortes lauern darauf, die blutrünstige Kreatur zu jagen und zur Strecke zu bringen, bevor sie selbst getötet werden.
Auch Pete McCormick macht mit bei der Jagd. Dem Sieger und dessen Familie winkt genug Geld für einen Neuanfang fern der öden Heimat. Dafür ist Pete bereit, alles zu riskieren, sogar sein Leben. Doch bevor die Nacht zu Ende geht, muss er der grauenhaften Wahrheit hinter dem Ritual ins Gesicht sehen … 


Der Autor:

Norman Partridge, geboren 1958, liebte schon als Kind Gruselgeschichten und Sendungen wie „Twilight Zone“. Zu seinen Vorbildern gehören Autoren wie Ray Bradbury und Elmore Leonard. Er hat in den USA bereits mehrere Romane und zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Unter anderem schrieb er die Vorlage zum vierten „The-Crow“-Film („Wicked Prayers“). Für „Die dunkle Saat“ wurde Norman Partridge mit dem Bram Stoker Award ausgezeichnet. 


Meine Meinung:

Ich habe ein Buch für zwischendurch gesucht und da bald Herbst ist, mich für dieses entschieden. Ich hatte überhaupt keine Ahnung worum es geht. Dachte es ist ein Horror Klassiker, aber es ist viel mehr als das.


Das Buch besticht durch seine besondere Wortwahl. Die Sätze sind melodisch und sehr bildhaft geschrieben. Ich muss wirklich gestehen, ich war aber dem ersten Satz in der Geschichte. Die Erzählstimme ist wirklich besonders. 


Das Buch ist in mehreren Teilen geschrieben. Dadurch hat es keine einzelnen Kapitel. Das war am Anfang gewöhnungsbedürftig, da man doch einige Seiten zu lesen hat, aber dann auch überhaupt nicht mehr störend. Man suchtet das Buch sowieso durch. Es ist ein sehr gutes Buch für den Herbst oder einen verregneten Nachmittag. Dazu soll es auch einen Film geben, den ich aber nicht geschaut habe.


Zu Handlung an sich kann man nicht viel sagen, ohne zu spoilern. Man hat jedoch verschiedene Sichtweisen und einen zentralen Erzähler. Wo ich auch jetzt noch nicht weiß, wer es genau war. Spielt aber auch für die Geschichte keine große Rolle. Es gibt eine sehr interessante Wendung in dem Buch, was das ganze dann auch fantastisch und mystisch macht. Dies fügt sich aber wunderbar in die Handlung ein. Der Schreibstil ist wirklich sehr bildhaft und anschaulich. Und so hatte ich stets Bilder im Kopf. Auch die Atmosphäre ist mega gut aufgebaut. 


Ich habe das Ende zwar schon geahnt, ab einem gewissen Punkt, dennoch sehr gut und erklärbar aufgelöst. Man sollte aber wissen, das dieses Buch kein Horror Buch ist. Es ist eher eine Mischung aus Mystischen Elementen. Und es gibt fantastische Anteile. Mir hat es Spaß gemacht und ich kann es empfehlen. 

Cover des Buches Die dunkle Saat (ISBN: 9783499247644)
dream_s avatar

Rezension zu "Die dunkle Saat" von Norman Partridge

dream_
Leider weder spannend noch überzeugend

Ein jährliches Ritual: Die jungen Männer des Ortes jagen den October Boy. 

Wer überlebt? Wer stirbt? Wer schafft es, den October Boy aufzuhalten und wer ist das überhaupt? Nun ja, das 190 Seiten lange Buch konnte mich leider nicht begeistern, obwohl es  auf Amazon einige gute Bewertungen hat, 

Weder die Handlung, noch die Charaktere sprachen mich an, die Geschichte war weder spannend, noch gruselig.


Cover des Buches Die dunkle Saat (ISBN: 9783499247644)
OlafBlumbergs avatar

Rezension zu "Die dunkle Saat" von Norman Partridge

OlafBlumberg
Kürbisköppe auf Abwegen

"Die dunkle Saat" viel mir in die Hände und erschien wie der perfekte Zugbegleiter für die österliche Fahrt nach Hause. Mit seinem 180 Seiten-Umfang hat sich der gute Partridge nun keinen Wolf geschrieben, das ist aber auch kein Muss.
In Gedanken war ich bei einer Teenietruppe durch einen Wald hätzen, die den "Oktoberboy" zur Strecke bringen wollen, nur um einer nach dem Anderen das Zeitliche zu segnen.
So war es leider nicht.
Pete, der Hauptcharakter bleibt merklich blass, man weiß nur, dass er ein ziemlich beschissenes Leben in diesem Kaff hatte, das wars. Gleiches gilt für alle anderen Leute. Nach zwanzig Seiten tippte ich übrigens schon auf das Ende und genauso wars dann auch.
Wie soll man ein Horrorbuch bewerten, das gar keinen Horror bedient? Wie kann man sich gruseln wenn der Octoberboy !ACHTUNG SPOILER! ein liebenswerter Kerl ist, der nur seinen Frieden will? Und was bitte soll das weinerliche Rumgejammer des Vaters, der sich am Ende selbst richtet?!"

Das definitive Ende ist dann zwar so, wie man es sich vorstellt, alle entkommen, die Stadt brennt nieder, aber gruselig ist das Teil nicht. Dafür angenehm kurz!

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