Norman Spinrad Eine Welt dazwischen

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Inhaltsangabe zu „Eine Welt dazwischen“ von Norman Spinrad

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  • Rezension zu "Eine Welt dazwischen" von Norman Spinrad

    Eine Welt dazwischen
    rallus

    rallus

    15. December 2010 um 14:36

    Pacifica ist eine Welt, die ihrem Namen alle Ehre macht: ein fast paradiesisch anmutender, erdähnlicher Planet; die menschlichen Siedler leben in Frieden und einem Höchstmaß an persönlicher Freiheit; die Geschlechter sind gleichberechtigt; an der Spitze der Regierung steht eine Frau: Carlota Madigan. Frieden und Freiheit sind gesichert durch ein kompliziertes, zerbrechliches, komplexes Regierungssystem: die Elektronische Demokratie. Das heißt, dass jeder Bürger jederzeit durch Knopfdruck Regierungsentscheidungen billigen oder ablehnen kann. Dieses empfindliche Gleichgewicht wird gestört, als ein Raumschiff der Transzendentalen Wissenschaftler aus Pacifica landet, einer ordensähnlichen Schule, die mit ihrem technologischen Wissen der Menschheit um Jahrhunderte voraus ist, aber nur Studenten männlichen Geschlechts zulässt. Das ist für Femokraten, ein militantes Matriarchat, das die Erde beherrscht, Grund genug, ebenfalls ein Raumschiff zu entsenden und mit einer Medienkampagne Front gegen die "Machos", die "Faschochauvinisten" zu machen; die es ihrerseits an Gegenkampagnen gegen die "Feministinnen" und "Lesben" nicht fehlen lassen. In kürzester Zeit tritt eine wachsende Polarisierung der Geschlechter ein, die sich bald zu einem Zustand fanatischer Raserei steigert, die einen blaurosa Bürgerkrieg befürchten lässt. Das Buch ist natürlich als Gleichnis gedacht: Nun kann man überlegen ist es mehr ein Kampf der Geschlechter der entsteht oder ein Kampf der Regierungssyteme da Männer ihren Planeten anders regieren. Sehr interessantes toll geschriebenes Buch von Norman Spinrad

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