Norman Wolf

 5 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Norman Wolf

Norman Wolf (Jahrgang 1993) studierte Psychologie in Marburg. Er twittert als @deinTherapeut zu Mental-Health-Themen und setzt über den Hashtag #undjetzt Denkimpulse für seine Follower. 2018 wurde er mit dem „Goldenen Blogger“ ausgezeichnet. Zuletzt lebte Norman zwei Jahre in Boston, wo er als Au-pair arbeitete. Mittlerweile wohnt er wieder in Frankfurt.

Quelle: Verlag / vlb

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"Ich suche meinen Papa … er ist obdachlos"

Neu erschienen am 01.10.2019 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

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Cover des Buches Die Fische schlafen noch (ISBN:9783747400777)

Die Fische schlafen noch

 (3)
Erschienen am 21.08.2019

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Rezension zu "Die Fische schlafen noch" von Norman Wolf

Eine reale Geschichte mit Tiefgang!
Erellgorhvor 11 Tagen

Es geht um die Geschichte eines Jungen der seinen Vater verlor und ihn erst als junger Mann wiederfand. Eine ernste Geschichte, auf die ich mich aus großem Interesse sehr gerne eingelassen habe.
 Der Roman kommt in leicht verständlichen Worten daher, die mich sprachlich insbesondere zu Beginn an ein Geschichtenbuch meiner Kindheit erinnert haben. Und es sind vielleicht gerade diese einfachen Worte, die manchen Sätzen und Erkenntnissen eine besondere Tiefe verleihen.

Erinnerungen, die einen Jungen bis ins Erwachsenenalter begleiten und mit denen Norman Wolf der Geschichte einen gefühlvollen und gekonnten Rahmen gegeben hat.


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Rezension zu "Die Fische schlafen noch" von Norman Wolf

Sohn auf der Suche
Clarivor 3 Monaten

In einer anrührenden Erzählung beschreibt Norman Wolf, wie er seinen Vater an den Alkohol und zuletzt an die Obdachlosigkeit verlor.

Fing doch das Leben von Norman so wohlbehütet und beschützt im Kreise seiner Familie an! Die liebevolle Mutter, ein grundgütiger Opa und ein kumpelhafter Vater bereiteten ihm einen guten Start ins Leben. Warum er dennoch in der Schule angefeindet wurde, bleibt nicht ganz verstehbar. Zeigte sich hier schon eine besondere Sensibilität, die für die Mitschüler unheimlich war?
Als der Vater seine Stelle verliert und so bald auch keine neue findet, beginnt ein scheußlicher Abstieg in der ansonsten bisher so ruhig verlaufenen Familiengeschichte.
Die Streitereien zwischen den Eltern nehmen an Schärfe zu, als der Vater immer häufiger dem Alkohol zuspricht, die Mutter viel weint, und Norman sich zunehmend ängstigt. Schließlich muss der Vater seine Familie verlassen; die Mutter will es so.

Über zehn Jahre hört niemand etwas von ihm. Den Unterhalt für die Kinder bleibt er schuldig, und gelegentlich denkt man, dass der Vater eben tot ist. In die Familie zieht endlich wieder Ruhe ein.

Zehn Jahre später hat Norman sein Psychologiestudium beendet und ist auf dem Weg nach Amerika, wo er eine Arbeit annehmen wird. Als ihn eine Nachricht vom Vater erreicht, dass dieser inzwischen in Hamburg auf der Straße lebt, beginnt die eigentliche Geschichte. Mit Hilfe der neuen Medien, insbesondere über Twitter, wird von Norman eine aufwendige Suche nach dem Vater gestartet. Zahlreiche Menschen beteiligen sich, helfen, sprechen Mut zu und Norman ist immer weiter auf der Suche nach Kontakten zum Vater, der immer mal wieder unauffindbar ist.

Auffällig ist die außerordentliche Anhänglichkeit und Empathie von Norman. Dass ein Mensch so viel tut, um die verlorene gegangene Welt wiederzufinden, dabei stete Liebe und Zuneigung zu Mutter, Vater und Opa zeigt, ist bemerkenswert.
Der Autor war sich unsicher, ob er sein Schicksal in einem öffentlichen Medium wie Twitter preisgeben soll. Viele gute aber auch negative Erfahrungen haben ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen können, die Suche nach dem Vater aufzugeben.
Das Buch zeigt sein ungewöhnliches Talent, Empfindungen in Sprache zu fassen. Seine Offenheit und Wahrhaftigkeit sind beeindruckend.
Damit sind seine Aufzeichnungen hilfreich für alle, die Ähnliches mit Angehörigen oder geliebten Menschen erlebt haben oder noch erleben.
Man liest das Buch mit Spannung und angehaltenem Atem. 

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