Wir sind alle auf unserem eigenen Weg, und das ist, was uns verbindet. Jeder und jede von uns weiß selbst am besten, was für ihn und sie richtig und wichtig ist. Wir sind nicht perfekt. Wir gehen Umwege, ändern unsere Meinung, ändern die Richtung. All das darf genau so sein. Weil wir dadurch lernen und vor allem uns selbst immer besser wahrnehmen, spüren und erkennen. Es ist der Prozess, sich selbst zu kennen, sich selbst treu zu bleiben, zu sich selbst zu stehen. Gerade dann, wenn um uns herum so viele Stimmen so laut sind und wir uns mit unserer eigenen, vielleicht leisen Stimme so übersehen und ungehört fühlen. Es lohnt sich immer, den eigenen Weg zu gehen. Und weil es dafür Mut braucht, ist dieses Buch so wichtig. Weil es von Frauen erzählt, die ihren eigenen Weg gegangen sind. Und nur darum geht es. Nicht darum, wie anderen dieser Weg gefällt. Und deshalb ist dieses Buch so wichtig. Weil Frauen darin ihre Stimme erheben, sich zeigen und und sich hören lassen. Und damit das in Worte fassen, was so viele andere Frauen im Stillen fühlen, glauben und erleben.
Nova Meierhenrich

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Nova Meierhenrich
Wenn Liebe nicht reicht
Lebensschlenker
Endlich Laubengirl - Mein Abenteuer Schrebergarten
Neue Rezensionen zu Nova Meierhenrich
Nova Meierhenrich spricht mit ihrem Buch Lebensschlenker vielen Frauen aus der Seele und schenkt ihnen neuen Mut. Sie zeigt, wie man selbst festgefahre Lebensentwürfe ändern kann und wieder zu sich selbst findet. Der Schreibstil ist angenehm lesbar und ich fand das Buch sehr interessant. Ich bin zwar nicht selbst betroffen, aber meine beste Freundin. Mir hat das Buch sehr geholfen, mich in ihre Situation hineinzuversetzen und auch ihr hat das Buch sehr geholfen und neuen Mut gegeben. Auch die weiteren, kurzen Erfahrungsberichte fand ich sehr interessant und konnte mich selbst dort tatsächlich wiederfinden. Jede Frau hat ihr Päckchen zu tragen, ob mit oder ohne Kinder und das Leben läuft leider nicht immer so, sie wir es uns wünschen. Dieses Buch hilft dabei, diese Wut und Trauer zu überwinden und wieder offen für andere, neue Wege zu sein.
Nova Meierhenrich hat ein sehr persönliches Buch darüber geschrieben, wie es ist, sich ein Kind zu wünschen und es klappt einfach nicht.
Jede Frau ab einem gewissen Alter kennt das: Gesellschaftlich gibt es eine Lebensphase, in der erwartet wird, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, eine Familie zu gründen. Bitte nicht vorher, dann versaust du dir dein ganzes Leben, bitte nicht zu spät, dann wirst du dem Kind nicht mehr gerecht, aber vor allem bitte nicht keine Kinder! Wenn man nun so in das Alter kommt – Ende 20, Anfang 30 – und es gibt noch keinen Nachwuchs, dann kommen die Fragen garantiert. “Wann ist es denn bei dir so weit? Die biologische Uhr tickt, langsam musst du dich ranhalten.” Ganz oft habe auch ich solche Sätze gehört und fand die so wahnsinnig verletztend, denn ich wollte unbedingt ein Kind, durfte aber aus gesundheitlichen Gründen (noch) keins bekommen. Nach 2 Jahren war ich gesundheitlich so weit hergestellt, dass ich schwanger werden durfte – und dann hat es einfach nicht geklappt. Nova Meierhenrich beschreibt eine ähnliche Situation. Erst geht es beruflich nicht, dann fehlt der passende Partner. Immer tut sie alles dafür, bloß nicht in der “falschen” Situation schwanger zu werden. Und dann beschließt sie, die Sache einfach allein durchzuziehen. Wie lange soll sie auf den richtigen Mann warten? Sie möchte jetzt ein Kind und wendet sich an eine Kinderwunschklinik und sucht sich einen Samenspender aus. Viele Nerven und sehr viel Geld kostet das – und klappt am Ende trotz mehrerer Versuche einfach nicht. Es ist der Wahnsinn, was für eine Reise man da hinter sich bringt: so viele Untersuchungen, Medikamente, Termine, schlaflose Nächte, Hoffnungen und Schmerzen. Eindringlich beschreibt sie, wie es ihr damit geht, was für Gedanken sie sich macht, wie ihr Umfeld reagiert, wem sie es erzählt und wem nicht – und warum. Am Ende ist es sehr schwer zu akzeptieren, dass nicht jeder, der sich ein Kind wünscht, auch ein Kind bekommt. Die Medizin kann heutzutage so vieles, aber eben doch nicht alles. Dennoch kann man ein glückliches und erfülltes Leben leben.
Ich empfand den Schreibstil sehr angenehm: locker, aber mitreißend. Sie nimmt uns mit in ihre Gedanken und Gefühle und gibt sehr private Einblicke. Das fand ich besonders gut an dem Buch und hat sie so nahbar gemacht und ich habe so mitgefühlt. Am Ende kommen weitere Frauen zu Wort, die sich zu dem Thema äußern. Mütter von mehreren Kindern genauso wie Frauen, die gewollt kinderlos sind. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch!
Gespräche aus der Community
Wie kann man in der Familie mit Depression umgehen?
Wie sehr die Krankheit das gesamte familiäre Umfeld in einen Strudel aus Hilflosigkeit, Verzweiflung, Hoffnung, Wut, Zuversicht, Trauer und Schuldgefühlen zieht, weiß Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich. Ihr Vater litt über ein Jahrzehnt an Depressionen und verschwand immer mehr hinter dieser tückischen Krankheit. Am Ende wählte er den Freitod.
Nun hat sie – nach eindrücklichen Gesprächen mit ihrer Mutter Helga – das Buch geschrieben, das der Familie damals so sehr gefehlt hat: Ein Buch für Betroffene und Angehörige, das die Depression zeigt, wie sie wirklich ist. In „Wenn Liebe nicht reicht“ schildert Nova Meierhenrich mit großer Offenheit, wie sie und ihre Familie lange Jahre der psychischen Erkrankung hilflos gegenüberstanden, sich von Institutionen und auch dem Umfeld allein gelassen fühlten und wie sie letztlich selbst an einer Co-Depression erkrankte, der sie sich in einer Therapie stellte.
Ergänzt durch Beiträge von Dr. Mazda Adli, einem der führenden Depressionsforscher Deutschlands, soll „Wenn Liebe nicht reicht“ für die Erkrankung sensibilisieren, mit Vorurteilen aufräumen und Aufklärung leisten. Ein Buch, das gegen die immer noch vorherrschende Stigmatisierung und Tabuisierung einer Volkskrankheit ein Zeichen setzen, Mut machen und Betroffenen die konkrete Hilfestellung bieten will, die sich Nova Meierhenrich lange Jahre selbst so sehr gewünscht hat.
Nova Meierhenrich wurde 1973 in Ahlen, Westfalen, geboren. Sie studierte Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Soziologie in Essen. Seit 1996 ist sie Moderatorin und Schauspielerin und moderierte bis heute über 100 regelmäßige TV-Formate, steht für TV und Kinofilme vor der Kamera, schreibt und arbeitet als Hörspiel-Sprecherin.
Aktuell moderiert sie u. a. das tägliche Magazin »Prominent« auf VOX. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich für die unterschiedlichsten sozialen Projekte und gründete 2014 ihren eigenen gemeinnützigen Verein »HerzPiraten« zur Unterstützung herzkranker Kinder.
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