Novalis

 3.8 Sterne bei 119 Bewertungen
Autor von Heinrich Von Ofterdingen, Hymnen an die Nacht und weiteren Büchern.

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Heinrich Von Ofterdingen

Heinrich Von Ofterdingen

 (49)
Erschienen am 17.02.2013
Hymnen an die Nacht

Hymnen an die Nacht

 (16)
Erschienen am 12.12.2011
Werke

Werke

 (7)
Erschienen am 14.03.2001
Gesammelte Werke

Gesammelte Werke

 (5)
Erschienen am 01.10.2008
Gedichte

Gedichte

 (7)
Erschienen am 07.05.1987
Gedichte / Die Lehrlinge zu Sais

Gedichte / Die Lehrlinge zu Sais

 (6)
Erschienen am 01.01.1997

Neue Rezensionen zu Novalis

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Rezension zu "Gesammelte Werke" von Novalis

Der erste Künstlerroman und andere Zeugnisse der deutschen Kunst in der Romantik
nosadfountainsvor 3 Jahren

Neben dem wohl bekanntesten Werk "Heinrich von Ofterdingen" findet sich in der Sammlung auch der Text "Europa und die Christenheit", ein eindrucksvolles Bild der Mittelaltervorstellung zur Zeit der Romantik, und einige Gedichte.

Novalis schreibt mit der Leichtigkeit der Jugend und mit dem Selbstbewusstsein eines Genies.

Mit seinem Fragment "Heinrich von Ofterdingen" begründet er das Genre des Künstlerromans.
Die Kunst wird in diesem Werk als Wahrheit angesehen, als die ultimative Gabe des Lebens. Der Künstler erfährt durch seine Berufung die Verständnis der Welt und die Anerkennung der Gesellschaft in einer idealisierten Mittelalterwelt.
Der Roman ist ein Vorbild für alle erzählende Literatur. Eine durchkomponierte Handlung (nicht nur stringent, sondern perfekt) und das Idealbild der romantischen Sprache.

Wenn die Romantiker eins konnten, dann war es Deutsch. Wunderschön. Keine harte Sprache, wie die Franzosen gerne propagieren, sondern ein Rythmus und Spiel.

Die Charakterbildung ist angelegt an Wilhelm Meisters Lehrjahre, das Fazit jedoch ein ganz anderes : Die Kunst als Antwort auf das Leben.


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Mayylinns avatar

Rezension zu "Heinrich von Ofterdingen" von Novalis

Ein romantisches Fragment
Mayylinnvor 5 Jahren

Der Roman "Heinrich von Ofterdingen" von Novalis teilt sich in zwei Kapitel. Kapitel 1: "Die Erwartung":
Der junge Dichter Heinrich von Ofterdingen ist ein Schwärmer. Er liebt die Poesie, die Natur und ist ausgefüllt von einer unbeschreiblichen Sehnsucht, die sich in seinen Träumen in Form einer blauen Blume manifestiert. Auf einer Reise mit seiner Mutter nach Augsburg zu seinem Großvater macht er Bekanntschaften mit Kaufleuten, Dichtern, Bergmänner und Einsiedlern - alle erzählem ihm Geschichten, die sein Interesse an der Poesie nur weiter steigern. In Augsburg angekommen begegnet Heinrich dem Dichter Klingsohr und seiner Tochter Mathilde, die er aus einem Traum wiederzuerkennen glaubt. Heinrich und Mathilde verlieben sich sofort ineinander und wollen schnellstmöglich heiraten. Klingsohr erzählt dem jungen Mann eine mythologische Geschichte über das versprochene "Goldene Zeitalter".
Hier beginnt Kapitel 2: "Die Erfüllung": Heinrich hat Ausburg verlassen und lebt als Pilger. Mathilde ist, wie in einem Traum von ihm vorhergesehen, ertrunken. Heinrich trifft ein junges Mädchen, das alles über ihn zu wissen scheint und ihn zu einem Arzt namens Sylvester bringt. Ein Gespräch über Blumen und Poesie entspinnt sich zwischen den beiden. Noch vor Ende des Gesprächs bricht der Text ab.

"Heinrich von Ofterdingen" ist, wie viele Werke des jung verstorbenen Friedrich von Hardenberg, der unter dem Pseudonym Novalis veröffentlichte, Fragment geblieben. Da niemand weiß, welches Ende Novalis sich für die Geschichte vorgestellt hatte, ist eine Deutung des Werkes überaus schwer. Die Beschreibungen der Landschaft  und die Dialoge zwischen Heinrich und den verschiedenen Figuren sind oft weitreichend ausgeschmückt und ziehen sich über mehrere Seiten, was den Lesefluss oft recht anstrengend gestaltet. Auch Klingsohrs Märchen über die Liebe und die Poesie ist alles andere als leichte Kost.
"Heinrich von Ofterdingen" mag ein faszinierende Text sein, der in der literarischen Forschung oft und gerne behandelt wird, doch wenn man ihn liest sollte man sich darauf einstellen, dass mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden...

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Rezension zu "Heinrich von Ofterdingen" von Novalis

Rezension zu "Heinrich von Ofterdingen" von null null
Dupsivor 8 Jahren

Heinrich hört von einem Fremden von der Blauen Blume. Daraufhin hat er nichts anderes im Kopf. Seine Mutter nimmt ihn mit auf eine Reise nach Augsburg um Verwandte zu besuchen. Auf dem Weg dahin hört er eine Menge Geschichten, Parabeln, Lieder, Gedichte.
Ich hätte es vielleicht nochmal nach hinten verschieben sollen, das Buch zu lesen. Ich habe es immer zu den Bahnfahrten zur Schule und von da weiter zur Arbeit gelesen, war also meistens ziemlich müde. Deshalb ist mir wahrscheinlich eine Menge entgangen und ich habe mich oft gefragt, wie er von einer Handlung zur nächsten kommt. Dieses Buch zu lesen, erfordert Aufmerksamkeit, es ist nichts für zwischendurch. Trotzdem hat mir die Sprache gut gefallen. Blumig. auch die einzelnen Geschichten fand ich schön.
Irgendwann werde ich es wohl nochmal lesen um die Dinge mitzubekommen, die mir dieses Mal unter Umständen entgangen ist.

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Novalis wurde am 02. Mai 1772 in Deutschland geboren.

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