Novalis Gesammelte Werke

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Inhaltsangabe zu „Gesammelte Werke“ von Novalis

Die blaue Blume aus Novalis‘ Roman ›Heinrich von Ofterdingen‹ ist zum Inbegriff romantischer Sehnsucht und Träumerei geworden. Novalis selbst verkörpert für viele das romantisch-sensible Junggenie schlechthin. Darüber hinaus aber war Novalis als Bergbauingenieur und Philosoph vor allem ein hochprofessioneller Forscher, Theoretiker und Intellektueller, dem die Trennung von Geistes- und Naturwissenschaften noch völlig fremd war und der sich mit Gesteinskunde oder Kants ›Kritik der reinen Vernunft‹ genauso gut auskannte wie mit den Nachtseiten des Lebens. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

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  • Der erste Künstlerroman und andere Zeugnisse der deutschen Kunst in der Romantik

    Gesammelte Werke
    nosadfountains

    nosadfountains

    07. March 2016 um 14:16

    Neben dem wohl bekanntesten Werk "Heinrich von Ofterdingen" findet sich in der Sammlung auch der Text "Europa und die Christenheit", ein eindrucksvolles Bild der Mittelaltervorstellung zur Zeit der Romantik, und einige Gedichte. Novalis schreibt mit der Leichtigkeit der Jugend und mit dem Selbstbewusstsein eines Genies. Mit seinem Fragment "Heinrich von Ofterdingen" begründet er das Genre des Künstlerromans. Die Kunst wird in diesem Werk als Wahrheit angesehen, als die ultimative Gabe des Lebens. Der Künstler erfährt durch seine Berufung die Verständnis der Welt und die Anerkennung der Gesellschaft in einer idealisierten Mittelalterwelt. Der Roman ist ein Vorbild für alle erzählende Literatur. Eine durchkomponierte Handlung (nicht nur stringent, sondern perfekt) und das Idealbild der romantischen Sprache. Wenn die Romantiker eins konnten, dann war es Deutsch. Wunderschön. Keine harte Sprache, wie die Franzosen gerne propagieren, sondern ein Rythmus und Spiel. Die Charakterbildung ist angelegt an Wilhelm Meisters Lehrjahre, das Fazit jedoch ein ganz anderes : Die Kunst als Antwort auf das Leben.

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