Was ihr nicht seht

von Nuala Ellwood 
4,1 Sterne bei41 Bewertungen
Was ihr nicht seht
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Spannend und fesselnd zieht uns Nuala Ellwood in die Welt einer ehemaligen Kriegsreporterin. Klare Leseempfehlung

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Eine Geschichte mit Tiefgang. Lebendige Charaktere, mit interessanten Geschichten. Ein unvorhersehbares Ende. Spannend! Weiterempfehlung!

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Inhaltsangabe zu "Was ihr nicht seht"

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442205486
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    nicbookvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und fesselnd zieht uns Nuala Ellwood in die Welt einer ehemaligen Kriegsreporterin. Klare Leseempfehlung
    Spannend und fesselnd zieht uns Nuala Ellwood in die Welt einer ehemaligen Kriegsreporterin.

    „Was ihr nicht seht“ von Nuala Ellwood ist ein packener Psychothriller, der im Goldmann Verlag erschienen ist. Was euch in diesem Buch erwartet, könnt ihr hier lesen:

     

    Handlung

    Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

     

    Protagonist

    Kate ist eine wirklich interessante Protagonistin, denn sie nimmt uns in eine ganz besondere Welt mit. Der Charakter zeigt uns die Schattenseiten, die der Beruf als Kriegsreporter mit sich bringt. Traumatische Erlebnisse und seelische Nöte verwurzeln sich tief in die Psyche von Kate und haben auch in ihrem Privatleben einen starken Einfluss. Kate ist ein Charakter, der einem nicht egal ist und um den man sich sehr sorgt.

     

    Schreibstil

    Nuala Ellwood hat in meinen Augen einen guten, aber gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Ich kann nicht einmal genau sagen woran das liegt, doch ich habe einige Kapitel benötigt, um ins Buch zu kommen. Die Ausschnitte, die die Geschehnisse in Syrien beschreiben, haben mir hingegen sehr gefallen. Man verbindet sie gleich mit den alltäglichen Bildern der Nachrichten und so schaffte Nuala Ellwood ein perfektes Bild im Kopf des Lesers.

     

    Buchcover

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es hat mich gleich angesprochen und war auch einer der Gründe dafür, dass ich dieses Buch lesen wollte. Farbgebung uns Stil sind sehr gelungen.

     

    Persönliche Meinung

    Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten gefiel mir das Buch mit jedem weiteren Kapitel immer besser. Die Story nahm an Geschwindigkeit und Spannung zu. Das Thema, sich einer Kriegsrepoterin anzunehmen, finde ich persönlich sehr interessant. Das Buch war sehr gut aufgebaut und man bekam das Gefühl, dass Nuala Ellwood sich intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Der ständige Wechsel zwischen Vision und Realität ist klasse gelungen. Als Leser wird man hier mit einem überaus schockierenden Schluss der Geschichte überrascht.

     

    Fazit

    Der Debütroman von Nuala Ellwood ist wirklich sehr gut gelungen. Spannend und fesselnd zieht er uns in die Welt einer ehemaligen Kriegsreporterin. Klare Leseempfehlung.

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    Buchmaniacs avatar
    Buchmaniacvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit Tiefgang. Lebendige Charaktere, mit interessanten Geschichten. Ein unvorhersehbares Ende. Spannend! Weiterempfehlung!
    Was ihr nicht seht, von Nuala Ellwood!

    Inhaltsangabe: Übernommen.

    Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom
    ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie
    hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

    Die Geschichte beginnt eigentlich fast mit dem Ende. Ein guter Trick der Autorin, den man beherrschen muss.
    Die Kriegsreporterin Kate ist verhaftet worden, weil sie angeblich immer wieder ihre Nachbarn belästigt, mit der haltlosen Beschuldigung einen kleinen Jungen gefangen zu halten, außerdem soll sie eine Kollegin tätlich angegriffen haben. Nun sitzt sie einer Polizeipsychologin gegenüber, der sie Fragen beantworten muss. Aus dieser Perspektive heraus wird die Geschichte rückblickend erzählt.
    Immer wieder wird von der aktuellen Situation der Verhaftung, in die tiefere Vergangenheit, (Kindheitsgeschichte), und die nähere Vergangenheit umgeblendet. Man erfährt etwas über den Tod des kleinen Bruders, über das Verhältnis der Schwestern zueinander, die Erlebnisse Kates in Syrien, ihre verunglückte Liebe.
    Durch diese Art der Erzählung gelingt es der Autorin Dramatik, Spannung und den nötigen psychologischen Hintergrund in die Geschichte zu bringen.  Ich habe mit heißen Wangen gelesen, mit gelitten und geflucht, nacheinander mehrere Figuren verdächtigt. Doch das Ende war bis kurz vor Schluss nicht vorhersehbar. So muss ein Psychothriller sein. Nur zu empfehlen.


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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Zwischen Trauma und Wahnsinn - späte Entwicklung zum Psychothriller und dann vorhersehbar ohne Aha-Effekt
    Zwischen Trauma und Wahnsinn - späte Entwicklung zum Psychothriller und dann vorhersehbar

    Kate ist Kriegsreporterin aus Großbritannien, die zuletzt aus Aleppo in Syrien berichtet hat. Nach dem Tod der Mutter kehrt sie in ihre Heimat England, nach Herney Bay, zurück. Sie ist entsetzt über den Zustand ihrer jüngeren Schwester, die derart dem Alkohol verfallen ist, dass sogar ihre Tochter Hannah bereits vor fünf Jahren die Flucht ergriffen und den Kontakt eingestellt hat. Ehemann Paul fügt sich scheinbar in sein Schicksal und kümmert sich um Sally, ohne ihr tatsächlich zu helfen. 

    Rachel hat in Syrien Schreckliches erlebt und leidet unter posttraumatischen Belastungsstörungen. Sie hat immer wieder Bilder vor Augen und Stimmen im Kopf. Unter dem Einfluss von Medikamenten und Alkohol, die sie in rauen Mengen konsumiert, kann sie bald nicht mehr unterscheiden, was Einbildung und was Realität ist. So kommt es zu ihrer Festnahme, als sie bei den Nachbarn ihrer Mutter Hausfriedensbruch begeht, da sie meint, einen kleinen Jungen gehört und gesehen zu haben, der dort festgehalten und misshandelt werden soll. Die junge Irakerin nebenan hat allerdings gar keinen Sohn...

    Der Roman ist in drei Teile untergliedert. Der längste erste Teil handelt von Rachel, ihrer Rückkehr nach England, ihrer Ingewahrsamnahme und Verhör durch die Polizei. Der zweite Abschnitt ist aus Sicht von Sally geschildert und zeigt ihre Flucht in den Alkohol, um Erinnerungen an ihre Kindheit und ihre Tochter Hannah zurückzudrängen, die sie viel zu früh als Teenager geboren hat. 
    Beide Frauen haben in der Vergangenheit unter ihrem alkoholabhängigen und gewalttätigen Vater gelitten, so dass ihre gegenwärtigen Zustände nur als logische Konsequenz ihrer Sozialisation erscheinen. 

    Rachel - zwischen Trauma und Wahnsinn, unter dem Einfluss von Alkohol, Antidepressiva und Schlafmitteln - ist es auch für den Leser nicht einschätzbar, was Erinnerungen an die Kriegsschauplätze sind, von denen Rachel berichtet hat und was sich tatsächlich nebenan in Herny Bay ereignet. Sally ist zwar benebelt vom Alkohol, hat den Bezug zur Realität aber noch nicht verloren. 

    Die Schwestern sind keine Sympathieträgerinnen und ich fand es phasenweise anstrengend, immer wieder über ihre Alkoholexzesse und Medikamentenmissbrauch zu lesen. Spannung kam dann auch erst im zweiten Teil auf, als Sally durch die Sorge um ihre Schwester, die wieder nach Syrien zurückgekehrt ist und dort nach einem Bombenanschlag vermisst wird, aus ihrer Lethargie erwacht und Nachforschungen zu den Nachbarn ihrer Mutter anstellt. Im dritten Teil überschlagen sich die Ereignisse; es ist der Showdown, während dem die jüngsten Ereignisse etwas ernüchternd unspektakulär und, für erfahrene Krimileser schon länger vorhergesehen, aufgeklärt werden.

    Während der erste Teil den Leser bewusst im Dunkel tappen lässt und sehr ausführlich Rachels Traumata schildert, erzeugte der zweite Teil zwar mehr Spannung und das Buch entwickelte sich endlich zum Psychothriller, jedoch sind die daran anschließenden Ereignisse zu vorhersehbar, die Auflösung menschlich schockierend, aber ohne Wow-Effekt. 
    Das seelische Leid, das die beiden Schwestern ertragen mussten - sei es in der Beziehung zu Mutter, Vater oder (Ex-)partnern - war mir in der Kombination mit Rachels posttraumatischen Belastungsstörungen aufgrund ihrer Tätigkeit als Journalistin an Kriegsschauplätzen - einfach zu viel Drama. 

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 2 Monaten
    Manche sind hartcore - gehört diese auch dazu?

    Meine Meinung zum Psychothriller:

    Was ihr nicht seht



    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt erfahrt ihr wie stets auf dem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:

    Kate ist eine Kriegsreporterin, ist aber zurück nach Hause gekommen, weil ihre Mutter verstorben ist und jetzt noch Dinge gibt, die es zu regeln gibt.

    Zu Hause angekommen ist sie erst einmal entsetzt weil ihre Schwester dem Alkohol absolut verfallen ist, und in dem Haus ihrer Mutter, bzw im Nachbarhaus passiert etwas wirklich gruseliges.

    Der kleine Bruder von Kate ist aufgetaucht, das kann aber gar nicht sein, denn ihr Bruder ist als Kind verstorben.

    Warum und wieso, das erfahrt ihr dann im Buch.

    Wieso sie und ihre Schwester in tödliche Gefahr geraten und was es bedeutet einem Verbrechen auf die Spur zu kommen, davon kann euch Kate berichten.



    Wie ich das Gelesene empfand:

    Ich bin hin und her gerissen. Denn so ganz hat das Buch seinen Untertitel mit dem Psychothriller nicht verdient, erst im allerletzten viertel kam es dazu, das ich das Gefühl hatte, das es ein Thriller mit abgrundtiefen Bösem aufwartet.

    Dagegen waren dreiviertel des Buches eher ein Lebensbericht und wie Menschen sich verändern, wenn sie mitten im Krieg auch noch als Reporter unterwegs sind, egal ob nun als Soldat oder Reporter, wer hautnah ist, bekommt einfach Probleme, denn die Psyche schluckt eben nicht alles bedingungslos hinunter.



    Aufbau des Buches:

    In diesem Buch gibt es drei verschiedene Abschnitte. Jeder Abschnitt nimmt bewusst auf eine andere Perspektive Raum ein.

    So lernt man im ersten Abschnitt Kate näher kennen und liest von ihrer Festnahme und wie es dazu gekommen ist, denn das ist für dich Geschichte wichtig. Jedoch hatte ich im ersten Teil des Buches das Gefühl es ist einfach nur eine Lebensgeschichte und das was einen Thriller ausmacht, fand ich nicht.

    Übrigens das Buch hätte auch nach dem ersten Abschnitt aufhören können, weil der Schreibstil und Aufbau das fast so suggerierte.

    Im zweiten Abschnitt des Buches lernt man die Schwester von Kate näher kennen. Warum sie zum Alkohol gegriffen hat, und was es bedeutet als 14 Jahre alter Teenager eine Tochter zu empfangen.

    Auch hier hätte das Buch aufhören können, ohne das es ein Thriller gewesen wäre, erst im letzten Abschnitt des Buches kam es zum Thriller.

    Und genau das kritisiere ich irgendwie, denn wenn ich nicht zu neugierig gewesen wäre, hätte ich irgendwie das Buch auf die Seite gelegt und aufgeben, weil irgendwie war es einfach nur komisch und selten.


    Themen im Buch:

    Zu erst einmal geht es um eine zerrissene Familie und wie Alkohol in einer Familie Schaden anrichten kann, dann geht es aber auch darum wie man damit umgeht, das man als Teenager ein Kind bekommt, zum anderen aber auch darum, wie ein Täter zum Täter werden kann und wie man aus einer Opferrolle evtl. wieder hinausfinden kann. Gar nicht so einfach, denn egal ob Täter oder Opfer, wie schnell kann sich das Blatt wenden und aus einem Opfer wird ein Täter und aus einem Täter ein Opfer.

    Gefühlt ging es aber auch darum, zu erklären was das für ein gemeiner Krieg in Syrien ist und wie es ist, zuzusehen geliebte Menschen beim sterben zusehen zu müssen.

    Letztlich hat die Autorin mit Blut im Buch nicht gespart und wirklich schlimme Aktionen an schlimme Aktionen gereiht. Was mich wiederum dankbar macht, das es Leute gibt, die uns berichten können was im Krieg passiert, andererseits aber auch, dass dieses Buch einfach nur ein Buch ist.



    Charaktere:

    Kate ist anfangs für mich fremd, obwohl sie die Erste ist die ich in der Geschichte traf, ihre Gefangenschaft und auch Befragung und die Rückblenden auf ihr Leben finde ich wirklich extrem. Es zeigt gut auf, warum Kate eben auch ein Trauma in sich trägt und damit umzugehen ist nicht einfach, gleichzeitig wird aber auch mit ihren Nerven gespielt, denn im Nachbarhaus geht etwas wirklich schreckliches ab, das sich kaum fassen lassen kann und an den Fall von Natasha Campus erinnert.

    Dann gibt es die Suchtkranke Schwester, die auch ihre Tochter verkraulte, und dann gibt es noch den Ehemann der liebevoll und hilfsbereit auf den ersten Blick ist.

    Somit habt ihr die Hauptfiguren im Buch und könnt euch darauf einstellen, das ihr teilweise an Abgründe geführt wird.

    Die Frage ist, inwieweit lasst ihr euch darauf ein?


    Empfehlung:

    Für alle die es mögen, einfach mal in Geschichten abzutauchen, ohne das sie sich auf ein Genre festlegen wird hier fündig, wer von Anfang an einen Thriller möchte, wird aushalten müssen und erst nach der zweiten Hälfte des Buches verstehen was wirklich abgeht.

    Wer nichts gegen Gewalt in Büchern, und gegen Missbrauch hat, sondern eher es gut findet, wenn Dinge aufgeklärt werden, wenn vielleicht nicht ganz zufriedenstellend, wird hier in diesem Buch fündig.



    Bewertung:

    Ich war eher enttäuscht das die ersten zwei Hauptkapitel nichts mit einem Thriller zu tun hatten und sich deswegen auch das Buch zog. Jedoch fand ich dann den dritten und letzten Abschnitt des Buches spannend und grausam zugleich. Das hat jedoch meine Sternenvergabe nicht ändern können, denn letztlich hat mich das Buch dann doch etwas enttäuscht und ich war wirklich auf einen Thriller gespannt und nicht auf eine reine Lebensgeschichte.

    Deswegen gibt es drei Sterne.

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 3 Monaten
    Super spannend

    Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten

    Die Autorin:

    Nuala Ellwood zog mit Mitte Zwanzig nach London – eigentlich um Karriere als Musikerin zu machen. Stattdessen begann sie, Romane zu schreiben. Ihr erster Thriller, »Was ihr nicht seht«, schaffte es auf Anhieb in die Top Ten der englischen Bestsellerliste.

    Meine Meinung:

    Das war mal wieder ein Thriller nach meinem Geschmack. Von der ersten Seite an super spannend, man fliegt fast förmlich durch das Buch. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und beschreibt ihre Charaktere so gut, das sie einem zu Herzen gehen. Die Geschichte birgt Überraschungen, was ich ja immer besonders gerne mag. Ich hatte nicht ein mal in dem Buch Langeweile. Kein Satz ist zuviel gewesen.

    Die Geschichte ist sehr spannend. Schon ab der ersten Seite war ich regelrecht in der Geschichte gefangen. Ich bin eigentlich ein Leser der immer paar Seiten braucht, aber hier war das überhaupt nicht so. Mich konnte es so packen das ich immer weiterlesen wollte. Wozu brauch der Mensch auch Schlaf oder Essen ;)

    Nicht nur das ich das Cover unglaublich schön und ansprechend finde, auch die Geschichte die zwischen den Buchdeckeln steckt war für mich eine Bereicherung im Bereich Thriller. So mag ich es einfach. Nicht viel Ermittlungsarbeit die einfach irgendwann langweilt, sondern eine Geschichte mit rotem Faden.

    Von mir eine klare Empfehlung. Lest es und erfreut euch an einem richtig guten Buch

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    teres071s avatar
    teres071vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: An sich ist es eine gute und leichte Lektüre für Einsteiger in dieses Genre.
    Wahn oder Realität?

    Vom Äußeren hat dieser Thriller alles um einen Thrillerliebhaber auf sich aufmerksam zu machen. Eine tolle Coveraufmachung, spannender Klappentext, der nicht 0815 zu sein scheint und natürlich was mir nach dem Klappentext mit am wichtigsten ist, die Bezeichnung „Psychothriller“. Ich konnte es kaum erwarten zu sehen ob der Inhalt dem Äußeren gerecht wird.

    Ich weiß jedoch jetzt nach dem Lesen nicht so recht wie ich das Buch bewerten soll. Es sind gemischte Gefühle. Auf der einen Seite hatte es durchaus seine interessanten und hinters Licht führenden Momente. Der Schreibstil ist durchweg flüssig und durch die spätere Entwicklung der Geschichte kam ich schnell voran.

    Auf der anderen Seite aber hat es mir definitiv an Nervenkitzel gefehlt. Erst kurz nach der Hälfte baut sich die Spannung auf. Davor hat sich die Geschichte zu sehr gezogen. Das Buch ist in drei Teile geteilt. Der Erste handelt von einem Gespräch zwischen der Kriegsreporterin Kate und einer Psychologin über deren Erlebnisse in Syrien und ihrer Heimat Herne Bay. Währenddessen bekommen wir auch immer wieder stückchenweise Rückblenden was in ihrem Elternhaus und ihrer Zeit in Syrien passiert ist und man kann langsam erahnen warum Kate inhaftiert wurde. Jedoch hat mich dieser Teil eher an ein tragisches Familiengeheimnis, also an ein Familiendrama erinnert als an einen Thriller. Auch die Protagonistin war mir unsympathisch, sie hatte eine zu ruppige Art und ich konnte viele Handlungen nicht nachvollziehen, was aber vielleicht auf Grund meiner eigenen moralischen Einstellung beruht. Ein positiver Aspekt ist wie ihre Wahnvorstellungen und Albträume in die Geschichte eingebaut sind. Ich empfand sie zu keiner Zeit gezwungen oder übertrieben, sondern gut und realitätsnah beschrieben.

    Der zweite Teil ist aus Sallys Sicht, Kates alkoholkranker Schwester. Das Verhältnis zwischen den beiden ist seit ihrer Kindheit zerrüttet und hier konnte man endlich verstehen warum die beiden sich immer weiter voneinander entfernt haben. Ab jetzt wird es spannender, denn langsam kommt der Stein ins Rollen, der uns die Auflösung des Ganzen näher bringt. Auch Sally war nicht grad der sympathischste Charakter, den ich je getroffen habe, aber in sie konnte ich mich doch etwas mehr hinein versetzen. 

    Der dritte und letzte Teil ist der Showdown, der große Paukenschlag. Aber ziemlich schnell am Anfang konnte ich mir denken was passiert sein könnte, nur die Hintergründe waren eine Überraschung und jagten mir einen kleinen Schauer ein. Jedoch fehlte mir beim Lesen der Auflösung doch der Aha-Effekt. 

    Ich hätte mir für das Buch gewünscht, dass sich die Spannung die gegen Ende aufkommt durch die gesamte Geschichte zieht. Aber der Anfang war leider zu langatmig was den Einstieg erschwerte. An sich ist es eine gute und leichte Lektüre für Einsteiger in dieses Genre. Langzeitige und eingefleischte Psychothrillerfans werden wohl etwas enttäuscht zurück gelassen, da es (jedenfalls auf mich) eher wie ein Familiendrama mit Thriller Elementen wirkt. 


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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 3 Monaten
    büßt viel durch die unsympathische Protagonistin und langweiligen Start ein

    Inhalt 
    Kate kommt nach einem Auslandsaufenthalt als Kriegsreporterin extrem traumatisiert zurück in ihre Heimat. Der Grund dafür ist weniger schön und trägt nur zur Verschlechterung ihrer Situation bei, denn ihre Mutter ist kürzlich verstorben. Als sie jedoch vorrübergehend in ihr Elternhaus zieht, glaubt sie im Garten immer wieder einen kleinen Jungen zu sehen und Schreie von nebenan zu hören. Aber niemand außer ihr sieht ihn. Wird sie langsam verrückt, oder geht da wirklich böses vor sich im Haus nebenan?

    Eigene Meinung
    Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Im ersten geht es darum, dass die inhaftierte Kate ihre Erlebnisse einer Psychologin schildert und parallel erfahren wir bruchstückhaft, was in ihrem Elternhaus geschehen ist. Durch ständige, konfuse Rückblicke in ihre Zeit in Syrien bekommen wir langsam eine Ahnung, warum Kate festgenommen wurde.

    Im zweiten Teil geht es ausschließlich um ihre alkoholkanke Schwester Sally, mit der sie sich im Laufe der Jahre entfremdet hat. Ab hier wurde es auch spannend. Aber dazu später mehr.

    Der dritte Teil ist der kürzeste und liefert einen spannungsgeladenen Showdown, wenn auch etwas vorhersehbar.

    Leider hat mich Kate mit ihren Wahnvorstellungen und ihrer ruppigen Art etwas genervt und ich konnte mich dadurch nicht richtig in sie hineinversetzen. Dazu kam, dass es bis zu Hälfte einfach langweilig und zäh war. Das hätte alles etwas zusammengestrichen werden können.
    Erst im zweiten Teil nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Zwar konnte ich mir oft denken, wie es weitergehen wird, dennoch war es eine große Überraschung und ließ sich vor allem richtig flüssig lesen.

    An sich ist es ein guter Thriller, wäre der kaugummiartige erste Teil nicht und wenn es etwas realistischer gewesen wäre. Vieles wurde nur durch viele Zufälle aufgedeckt, die sich zu sehr gehäuft haben.

    Fazit

    Ein durchschnittlicher Thriller, der durch die unsympathische Protagonistin und den schweren Start keine volle Leseempfehlung von mir bekommt, da er mich einfach nicht gepackt hat.

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    Cubivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: „Was ihr nicht seht“ ist ein Psychothriller von der Autorin Nuala Ellwood.
    Ich sehe was, was Du nicht sehen willst!

    Infos:

    Verlag: Goldmann Verlag (16. April 2018)
    Originaltitel: My Sister's Bones
    Seitenanzahl: 416
    ISBN: 9783442205486
    Preis: 12,00 €
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    Inhalt:
    Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

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    Meinung:
    1. Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:
    Das Cover ist schlicht und einfach gehalten. Dennoch ist es durch die Ausstanzung der einzelnen Buchstaben interessant und ansprechend gestaltet. Das Buch ist in drei Teilabschnitte gegliedert und enthält einzelne Kapitel. Der Schreibstil ist einfach, klar und verständlich geschrieben. Auffallend ist die Präsensform. Es wird aus der Ich-Perspektive geschrieben, so dass der Leser eine intensivere Beziehung zu Kate aufbauen kann.

    2. Inhaltliche Auseinandersetzung:
    „Was ihr nicht seht“ ist ein Psychothriller von der Autorin Nuala Ellwood. Kate kommt nach Hause zurück und zieht vorübergehend in das nach dem Tod ihrer Mutter leerstehende Elternhaus. Immer wieder kommen ihre Albträume und Stimmen zurück, die Kate mit Hilfe von zahlreichen Schlaftabletten zu unterrücken versucht. Der einzige Mensch, der noch Kate positiv stärkt und unterstützt ist ihr Schwager Paul.
    Es wird in vielen Rückblenden erzählt und zeitgleich wieder ins Hier und Jetzt geführt. Somit bildet der gesamte Zustand und Geschichte ein rundes Bild, welches dem Leser nach und nach klarer wird. Durch den Perspektivwechsel im letzten drittel des Buches, welches nun aus der Sicht von Sally der Schwester erzählt wird, können viele Rückschlüsse vereint werden. Wunderbar gelingt es der Autorin die Gedanken und Erfahrungen von Kate mit derer von Sally zu verknüpfen. Sie wechselt quasi den Blickwinkel und somit erfährt der Leser wie schnell Missverständnisse geschehen können. Klasse gelöst!

    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

    Fazit:
    Das Buch habe ich in wenigen Tagen gut durchlesen können. Komischerweise ist keines der Protagonisten sympathisch, dennoch stört mich diese Tatsache nicht. Denn das Buch hat viel mehr zu bieten, so dass ich durchaus auch auf sympatien verzichten kann. Denn es ist eine Mischung aus Psychothriller, Roman, Drama und beinhaltet ein wenig fachliche Hintergrundinformationen auf emotionale Weise. Denn der Leser erfährt eine Reihe an Symptomatiken, die eine traumatisierte Person mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung durchleben kann. Durch die Vergangenheit mit einem Thyranischen und Alkoholabhängigen Vater, einer "schwachen" Mutter, die selbst nicht in der Lage ist ihre Kinder zu schützen und einer Schwester die noch zu jung ist um vieles zu verstehen und somit eine Rivalität und Hass gegen die Schwester aufbaut ist die Grundlage einer psychischen Erkrankung gelegt. Die später einsetzenden Erfahrungen als Reporterin im Kriegsgebiet ist das Trauma vollständig manifestiert. Der Leser wird dahingehend manipuliert, dass er selbst nicht mehr unterscheiden kann zwischen Realität und Wahnvorstellungen. Denn Kates Welt besteht aus wahnhaften Vorstellungen, Irrglauben und lässt den Leser an ihrer Zurechnungsfähigkeit zweifeln. Es gibt einen Stern abzug, durch den etwas schleppenden Anfang, einigen langgezogenen Passagen und der relativ einfachen Vorhersage, was passieren wird. Das Ende ist wirklich gut gelungen und lässt den Leser nochmal an Spannung genießen.

    Das Buch erhält von mir 4/5 Vikis.

    *unbezahlte Werbung eines Rezensionsexemplars, welches mir zur Verfügung gestellt wurde*

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    StMoonlightvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Psychothriller mit einem klasse Ende.
    Ein Spaziergang in die Abgründe der menschlichen Psyche

    Bereits der Buchdeckel ist wirklich toll gestaltet. Schlicht und doch eindrucksvoll, da der Titel ausgestanzt ist. So erscheint er in Schwarz oder Weiß.

    Als Kriegsreporterin ist Kate Rafter einiges gewohnt und doch sind ihr die Schicksale der Menschen nicht egal. Sie wird von Alpträumen verfolgt, leidet unter Panikattacken. Da ihre Mutter verstorben ist, macht sich die Frau auf den Weg in ihre alte Heimat. Dabei trifft sie u.a. auf ihre Schwester Sally, die inzwischen dem Alkohol verfallen ist. Während Kate bleibt um die Dinge zu regeln, die eben geregelt werden müssen, glaubt sie Schreie aus dem Nachbarsgarten zu hören. Doch als niemand ihr glaubt, führt sie es auf ihr Trauma zurück. Aber die Schreie verstummen nicht und Kate trifft eine Entscheidung…

    Dieser Roman ist sehr strukturiert aufgebaut und in drei Teile gegliedert. Toll ist hier, dass erst Kate, später dann Sally ihre Sicht der Dinge erzählt. Dieses bringt die Protagonisten viel näher an den Leser. Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern auch packend. Bereits nach dem Prolog war ich in den Sog der Geschichte geraten. Allerdings ist dieser Thriller keiner im klassischen Sinne. Vielmehr geht es hier um die Abgründe der menschlichen Seele - und zwar nicht nur die von Kate!

    Ein Psychothriller mit einem klasse Ende.


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    milkysilvermoons avatar
    milkysilvermoonvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Roman mit psychologischem Tiefgang, der sich in seiner Kreativität positiv von anderen Thrillern abhebt
    Ein Blick in menschliche Abgründe

    Kate Rafter hat als Kriegsreporterin schon viele schlimme Dinge gesehen. Sie hat Panikattacken, leidet unter Albträumen und hört Stimmen. Doch das ist nicht alles. Die 39-Jährige muss auch erfahren, dass ihre Mutter gestorben ist. So kehrt sie zurück an die südenglische Küste in ihre Heimat, die Kleinstadt Herne Bay. Dort lebt ihre alkoholkranke Schwester Sally noch immer. Aus einem Nachbargarten hört Kate die Schreie eines Jungen. Doch niemand will ihr glauben. Bildet sie sich das Ganze nur ein? Kate weiß nicht, in welcher Gefahr sie sich befindet.

    „Was ihr nicht seht“ ist der spannende Debütroman von Nuala Ellwood.

    Meine Meinung:
    Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, die wiederum 48 relativ kurze Kapitel umfassen. Zudem gibt es einen Pro- und einen Epilog. Erzählt wird im Präsens in der Ich-Perspektive – zunächst aus der Sicht von Kate, später auch aus der von Sally. Die Ereignisse spielen sich vorwiegend im Jahr 2015 ab. Dabei gibt es zum Teil Sprünge zwischen den zeitlichen Ebenen und einige Rückblenden. Der geschickt konstruierte Aufbau hat mir gut gefallen.

    Auch sprachlich ist der Psychothriller gelungen. Der Schreibstil ist klar, flüssig, anschaulich und sehr eindringlich. Nach dem Prolog, der neugierig macht, schafft es die Autorin, eine unheimliche, fesselnde Atmosphäre zu erzeugen, die mich bis zum Ende des Buches nicht mehr losgelassen hat.

    Im Mittelpunkt steht Kate, deren Gedanken- und Gefühlswelt der Leser sehr gut kennenlernt. Es fiel mir leicht, mich in sie hineinzudenken. Obwohl sie durchaus ein Mensch mit Fehlern ist, löst ihre Geschichte Mitleid und Betroffenheit aus. Ein weiterer Charakter ist ihre Schwester Sally, die für mich zunächst keine Sympathieträgerin war, aber durch ihre Vielschichtigkeit ebenfalls interessant ist. Auch die übrigen Personen wirken authentisch.

    Inhaltlich bietet der Thriller wegen der psychischen Probleme aufgrund der traumatischen Kindheits- und Kriegserlebnisse viel Tiefgang. Menschliche Abgründe in unterschiedlicher Form werden dargestellt. Dadurch regt die Geschichte zum Nachdenken an und ist keine leichte Kost.

    Ein weiterer Pluspunkt des Romans ist es, dass das Geschehen lange Zeit verwirrend und dennoch packend bleibt. Als Leser rätselt man, was real und was Einbildung ist. Zudem werden viele offene Fragen aufgeworfen. Die Handlung ist dabei glaubwürdig, gut durchdacht und größtenteils unvorhersehbar. Vor allem im dritten Teil bietet sich dem Leser eine unerwartete Wende. Überrascht und geschockt haben mich vor allem die letzten Kapitel. Die Auflösung wirkt absolut überzeugend. Insgesamt ist die Handlung innovativ und unterscheidet sich von dem, was ich bisher gelesen habe.

    Das Cover mit den ausgetanzten Buchstaben macht die Gestaltung des Buches besonders und gefällt mir. Der deutsche Titel weicht stark vom englischen Original („My Sister’s Bones“) ab, ist aber dennoch sehr treffend.

    Mein Fazit:
    „Was ihr nicht seht“ von Nuala Ellwood ist ein gelungener Roman mit psychologischem Tiefgang, der sich in seiner Kreativität positiv von anderen Thrillern abhebt. Ich kann die Lektüre allen Fans von spannender Literatur empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
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    Für alle Fans von nervenaufreibender Spannung, für alle, die Lust auf einen »atemberaubenden und unvergesslichen Thriller« (Sunday Times) haben, starten wir heute eine aufregende Leserunde. 

    Macht mit und bewerbt euch für eines von 15 Exemplaren des gerade erschienenen Debüts der englischen Autorin Nuala Ellwood »Was ihr nicht seht«! Das Beste daran: Die Autorin und die Lektorin des Buches werden beide an der Diskussion teilnehmen und beantworten euch alle eure Fragen. 

    Schreibt uns einfach, was für euch einen starken Thriller ausmacht. Wann lässt euch ein spannendes Buch nicht mehr los? 

    Die Bewerbung endet am Dienstag, 24. April, um 24 Uhr.

    Zum Inhalt:
    Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Als ihre Mutter stirbt, fliegt sie von Aleppo direkt an den Ort ihrer Kindheit zurück, nach Herne Bay an der südenglischen Küste. Dort trifft sie ihre ungleiche Schwester Sally wieder, die zu ihrer fast erwachsenen Tochter keinen Kontakt pflegt und ihre Probleme in Alkohol ertränkt.
    Im Elternhaus und in der Umgebung gehen merkwürdige Dinge vor sich. Kate hat schreckliche Albträume und eines Nachts hört sie Schreie und meint im Nachbargarten einen kleinen Jungen zu sehen. Wer schreit nachts um Hilfe? Was hat das alles mit Kates Vergangenheit und ihrem massiven Kriegstrauma zu tun? Und warum glaubt ihr keiner – nicht mal ihre eigene Schwester? Als sie sich entscheidet der Sache auf den Grund zu gehen, wird nach und nach klar: Eine der beiden Schwestern wird das immer bizarrer werdende Szenario nicht überleben. 

    Das erschütternde Debüt schaffte es auf Anhieb in die
    Top Ten der englischen Bestsellerliste. Die englische Presse und die im Thriller-Genre etablierten Autorenkollegen waren von der Newcomerin völlig hingerissen.

    »Voller cleverer Twists: Dieser Thriller packt einen wirklich.« Sunday Mirror

    »Spannend und mitreißend von der ersten Seite an!«
    Sharon Bolton

    »Ein stilsicherer, starker Thriller mit einer dunklen Seele.«
    Observer

    Nuala Ellwood zog mit Mitte Zwanzig nach London – eigentlich um Karriere als Musikerin zu machen. Doch statt Euterpe, küsste sie die Muse der Dichtung, Kalliope, und sie begann an ihrem psychologischem Spannungsroman »Was ihr nicht seht« (Originaltitel: »My Sister’s Bones«) zu schreiben. Ellwood stammt aus eine Kriegsreporter-Familie und hat für ihren Roman viel über Kriegstraumata recherchiert. Sie unterrichtet Creative Writing an der York St. John University, und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in York. 
    milkysilvermoons avatar
    Letzter Beitrag von  milkysilvermoonvor 4 Monaten
    Lieber @Goldmann_Verlag , liebe Andrea, meine Rezension ist fertig: https://www.lovelybooks.de/autor/Nuala-Ellwood/Was-ihr-nicht-seht-1539093581-w/rezension/1626813047/ Bei randomhouse.de muss sie noch freigeschaltet werden. Bei Amazon.de und auf weiteren Buchportalen (Lesejury, Wasliestdu, Goodreads usw.) werde ich sie auch noch zeitnah einstellen. Schönen Dank für das Rezensionsexemplar! Es hat mir schöne Lesestunden bereitet.
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