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Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

...sehr berührend...
Lesebegeistertevor einem Jahr

Dies ist die sehr berührende Geschichte von Dale, der an Autismus leidet und dem Golden Retriever Henry. Nur Henry schafft es, zu Dale Zuganng zu finden. Ich fand den Schreibstil sehr fesslend und berührend. Eine wahre Geschichte. Wenn man sich mit diesem Thema noch nicht so beschäftig hat, bekommt man einen sehr guten Einblick wie der Alltag der Familie ist.  Ein lesenswerter Erfahrungs -Roman.

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Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

...wahr Geschichte...
Lesebegeistertevor einem Jahr


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Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

Ein Freund wie Henry...
vanjarvisvor 4 Jahren


Familie Gardner kommt nicht aus Spaß an der Hundehaltung auf die Idee, sich Golden Retriever Henry ins Haus zu holen: Mit ihrem autistischen Sohn Dale haben sie bereits eine ziemliche Ärzte- und Therapeutenodyssee hinter sich, und dennoch halten sich die Fortschritte im Hinblick auf seine soziale, emotionale und sprachliche Entwicklung in Grenzen. Von ihrem Welpen erhoffen sich die Eltern daher nicht bloß Apportierspiele im Park: Vielmehr soll das Tier dabei helfen, Dale aus seiner autistischen Welt herauszuholen.

Eine Freundin hat mir das Buch geschenkt, weil ich ein gewisses (großes) Interesse an tiergestützter Therapie habe. Damit hat sie thematisch natürlich voll ins Schwarze getroffen: Henry spielt für Dale in vielerlei Hinsicht die Rolle eines Entwicklungskatalysators und es scheint tatsächlich so, als wäre der Hund in vielen Momenten derjenige, dem es gelingt, den Jungen mehr und mehr in ein „normaleres“ Leben zu führen. Im Fokus der Erzählung steht allerdings kein Hundekitsch – „Ein Freund namens Henry“ ist nämlich keine fiktive Tiergeschichte, sondern die Biographie einer Mutter, die gegen die autistische Störung ihres Sohnes ankämpft, und so nehmen die Berichte über dessen erste fünf Lebensjahre (ohne Hund) mehr als ein Drittel des Buches ein. Diese detaillierten Beschreibungen der Krankengeschichte und Entwicklung von Dale geben tiefe Einblicke in das Leben autistischer Kinder und den Umgang mit ihnen und helfen sehr dabei, zu verstehen, was die Familie mit ihrem Sprössling durchmacht – ich fand das spannend, insbesondere, weil ich beruflich teilweise mit autistischen Menschen zu tun habe. Dennoch darf man gerade bei solchen Störungen nicht aus den Augen verlieren, dass von Einzelfällen nicht auf die Allgemeinheit geschlossen werden darf. Insgesamt ist das Buch sehr hoffnungsvoll, und das ist toll zu lesen (schlussendlich wünschen wir uns doch alle den Weltfrieden, oder?) – dass nun Amazon Nuala Gardners Erzählung in die Ratgeber-Kategorie gesteckt hat, macht mich allerdings doch ein wenig stutzig. Gewissermaßen ist das Buch zu voll mit Informationen, um Unterhaltung zu sein, bietet aber zu wenig allgemeingültige Ratschläge, um als Ratgeber zu gelten. Es bleibt eben die subjektive und emotionsgefärbte Schilderung eines Einzelfalles. Muss man mögen, mir hat’s aber ganz gut gefallen.

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