Ein Freund namens Henry

von Nuala Gardner 
4,4 Sterne bei31 Bewertungen
Ein Freund namens Henry
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MgPbgs avatar

Ich kenne selber einen autistischen Jungen und konnte diesem Buch daher noch besser folgen und mitfühlen

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Ein ganz außergewöhnliches Buch !

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Inhaltsangabe zu "Ein Freund namens Henry"

Dale leidet unter Autismus. Schulen und Behörden haben ihn schon abgestempelt: nicht therapierbar! Doch seine Eltern kämpfen! Um Zugang zu Dales Welt, um seine Zukunft. Unerwartete Hilfe kommt von Henry, einem Retrieverwelpen. Sehr bewegend erzählt Nuala Gardner, wie er ihren Sohn rettete. Ihr Buch schoss in Großbritannien auf Anhieb unter die Top Ten.

'Dieses Buch ist mehr als nur eine bewegende Geschichte. Es ist auch die schmerzliche Suche einer Mutter nach der Zuneigung ihres Sohnes – die er nicht empfinden kann.'

The Independent

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404616619
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.02.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...sehr berührend...

    Dies ist die sehr berührende Geschichte von Dale, der an Autismus leidet und dem Golden Retriever Henry. Nur Henry schafft es, zu Dale Zuganng zu finden. Ich fand den Schreibstil sehr fesslend und berührend. Eine wahre Geschichte. Wenn man sich mit diesem Thema noch nicht so beschäftig hat, bekommt man einen sehr guten Einblick wie der Alltag der Familie ist.  Ein lesenswerter Erfahrungs -Roman.

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    L
    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...wahr Geschichte...


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    vanjarviss avatar
    vanjarvisvor 4 Jahren
    Ein Freund wie Henry...


    Familie Gardner kommt nicht aus Spaß an der Hundehaltung auf die Idee, sich Golden Retriever Henry ins Haus zu holen: Mit ihrem autistischen Sohn Dale haben sie bereits eine ziemliche Ärzte- und Therapeutenodyssee hinter sich, und dennoch halten sich die Fortschritte im Hinblick auf seine soziale, emotionale und sprachliche Entwicklung in Grenzen. Von ihrem Welpen erhoffen sich die Eltern daher nicht bloß Apportierspiele im Park: Vielmehr soll das Tier dabei helfen, Dale aus seiner autistischen Welt herauszuholen.

    Eine Freundin hat mir das Buch geschenkt, weil ich ein gewisses (großes) Interesse an tiergestützter Therapie habe. Damit hat sie thematisch natürlich voll ins Schwarze getroffen: Henry spielt für Dale in vielerlei Hinsicht die Rolle eines Entwicklungskatalysators und es scheint tatsächlich so, als wäre der Hund in vielen Momenten derjenige, dem es gelingt, den Jungen mehr und mehr in ein „normaleres“ Leben zu führen. Im Fokus der Erzählung steht allerdings kein Hundekitsch – „Ein Freund namens Henry“ ist nämlich keine fiktive Tiergeschichte, sondern die Biographie einer Mutter, die gegen die autistische Störung ihres Sohnes ankämpft, und so nehmen die Berichte über dessen erste fünf Lebensjahre (ohne Hund) mehr als ein Drittel des Buches ein. Diese detaillierten Beschreibungen der Krankengeschichte und Entwicklung von Dale geben tiefe Einblicke in das Leben autistischer Kinder und den Umgang mit ihnen und helfen sehr dabei, zu verstehen, was die Familie mit ihrem Sprössling durchmacht – ich fand das spannend, insbesondere, weil ich beruflich teilweise mit autistischen Menschen zu tun habe. Dennoch darf man gerade bei solchen Störungen nicht aus den Augen verlieren, dass von Einzelfällen nicht auf die Allgemeinheit geschlossen werden darf. Insgesamt ist das Buch sehr hoffnungsvoll, und das ist toll zu lesen (schlussendlich wünschen wir uns doch alle den Weltfrieden, oder?) – dass nun Amazon Nuala Gardners Erzählung in die Ratgeber-Kategorie gesteckt hat, macht mich allerdings doch ein wenig stutzig. Gewissermaßen ist das Buch zu voll mit Informationen, um Unterhaltung zu sein, bietet aber zu wenig allgemeingültige Ratschläge, um als Ratgeber zu gelten. Es bleibt eben die subjektive und emotionsgefärbte Schilderung eines Einzelfalles. Muss man mögen, mir hat’s aber ganz gut gefallen.

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    L
    LOvelybook123vor 5 Jahren
    Einfach super :)

    Ich liebe dieses Buch es ist Fantastisch
    kann es nur weiter empfehlen


    Ach ja ich muss ein Referat darüber halten aber ich finde den lebenslauf von der Autorin nicht. Währe nett wenn mir jemadn weiter helfen könnte :)

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    Cannellas avatar
    Cannellavor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

    Beschreibung
    Als Jamie und Nuala Gardner einen Welpen für ihren Sohn Dale suchten, waren sie alles andere als eine normale Familie. Dale litt unter Autismus. Schon die kleinste Abweichung von der täglichen Routine konnte rasende Wutanfälle auslösen, die ihn tief erschöpften und seine Eltern verzweifeln ließen. Schlüsselwörter wie Okay oder Stolz lösten Zornattacken aus, deren Dauer und Schwere unkalkulierbar waren. Schulen und Behörden stempelten Dale als untherapierbar ab. Doch seine Eltern kämpften! Um Zugang zu seiner Welt, um ein normales Leben für ihren Sohn, um Schule, Ausbildung und Zukunft. In den ersten Lebensjahren feierten sie jeden noch so kleinen Fortschritt, jedes einzelne Wort, jedes aufblitzende Anzeichen des Verstehens als Meilenstein; und scheiterten immer wieder an der Macht der Erkrankung. Der Durchbruch geschah erst mit Henry, einem kleinen Golden-Retriever-Welpen. Doch wie kann ein Hund einem Autisten helfen? Offen und ehrlich, auch den eigenen Grenzen gegenüber, erzählt die Mutter, Nuala Gardner, die berührende
    Geschichte dieser besonderen Freundschaft.

    Meine Meinung
    Ich habe eine zwiegespaltene Meinung zu diesem Buch.
    Einerseits ist es toll geschrieben, es schenkt Hoffnung und macht Mut. Denn Nuala hat es geschafft: Mit viel Mühe und Kraft hat sie ihren autistischen Sohn aus seiner eigenen Welt geholt. Es wurden ihr viele Steine in den Weg gelegt, aber Nuala blieb an der Sache, kämpfte für ihren Sohn. Dale war am Anfang unkommunikativ und verschlossen, durch Therapien schaffte er es aber am Ende zu einem halbwegs normalen Menschen heranzureifen.
    Auf der anderen Seite habe ich Zweifel. Wie realistisch ist es, einen Autisten aus seiner Welt zu befreien? Betroffene und Angehörige könnten von diesem Buch den Eindruck bekommen, dass man nur genug arbeiten und kämpfen muss, um diese Behinderung zu heilen. Doch Autismus ist nicht heilbar; es könnte ein falsches Bild entstehen.
    Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man sich mit einer Behinderung nicht aufgibt und kämpft, aber man sollte trotz allem realistisch bleiben. Dieses Buch kann also Mut machen, es kann aber auch einen falschen Eindruck vermitteln.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

    Als ich das Buch von Nuala Gardner über ihren autistischen Sohn Dale gelesen habe, hat es mich zutiefst berührt. Das Buch ist sehr interessant, und man erfährt eine Menge Neues über den Umgang mit autistischen Kindern. Da es hier um Erfahrungen geht, ist es schwierig, das Buch zu bewerten, aber ich gebe 5 Sterne, weil die Geschichte sehr berührend und informativ ist. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

    Nuala Gardner beschreibt die Geschichte ihres autistischen Sohnes. Das Buch beginnt mit der Geburt des Jungen. Nuala, die selbst Hebamme ist, merkte bald, dass ihr Sohn Dale anders war als andere Kinder. Nuala versucht trotz ller Probleme, ihren sohn aus der Isolierung zu holen und mit anderen Kindern aufwachsen zu lassen. Weder Ämter, noch Ärzte sind dabei eine Hilfe. Im Gegenteil, sie versuchen der Mutter die Schuld für das Verhalten ihres Sohnes zu geben. Eines Tages lernt Dale den Hund von James Cousin kennen. Daraufhin beschließt seine Mutter, ihm einen Welpen zu kaufen. Doch das scheint schief zu gehen, denn Dale interessiert sich nicht für die Welpen. Da klettert ihm einer der Welpen auf die Beine...
    Die Autorin beschreibt das Leben in seiner ganzen Härte. Ihr Bemühen, alles für ihren Sohn Mögliche zu tun, um ihn ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, wird lange Zeit torpedierrt. Es ist bitter, wie allein die Eltern gelassen werden. Das Buch berührt. Die Entwicklung des Jungen, die Verzweiflung der Eltern wird den Leser nicht kalt lassen. Das Buch zeigt auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten es gibt, wenn alle Fördermaßnahmen ausgeschöpft werden. Ein lesenswertes Buch!

    Kommentare: 1
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    Brownies avatar
    Brownievor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

    Dieses Buch hat es echt in sich.
    Es ist total spannend geschrieben und da es auch wirklich passiert ist und von der Mutter des Autistischen Jungen geschrieben wurde, konnte man sich auch echt extrem in die Rolle hineinversetzen.
    Ein extrem schönes Buch was super für zwischendurch geeignet ist.
    Es ist durchaus empfehlenswert !
    mfG

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    LEXIvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ganz außergewöhnliches Buch !
    Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

    Die Biografie einer unglaublich starken Frau, die durch ihren Mut und ihren Kampf um das Glück ihres Kindes den allergrößten Respekt verdient. Nuala Gardner erzählt die Geschichte ihrer Familie, die von vielen Schicksalsschlägen gezeichnet dennoch immer wieder zusammen hält, Rückschläge erlebt, sich wieder aufrafft und weitermacht … immer weiter. Bis eines Tages ein Hund den Autismus ihres Sohnes Dale zu durchbrechen vermag und in seine innere Welt eindringt. Von nun an begleitet der Golden Retriever Henry die Familie durch ihre schweren Zeiten voller Schicksalsschläge und vollbringt täglich kleine Wunder … ein sehr realistisches aber trotz allem nicht mutlos machendes Buch. Im Gegenteil. Es erzählt von den Dingen, die Liebe und Zusammenhalt bewirken können – und es erzählt die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau und ihrer Familie. Sehr zu empfehlen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein Freund namens Henry" von Nuala Gardner

    Eins der anrührendsten Bücher, die ich lang gelesen hab.

    Es geht um Familie Gardner und ihren autistischen Sohn Dale. Eltern wie Therapeuten wissen nicht recht, wie sie dem Jungen helfen können, aus seiner Isolation, während die Mutter selber vereinsamt und über ihre Verzweiflung sogar einen Selbstmordversuch begeht.
    Kurz darauf beschließt die Familie, sich einen Hund zu nehmen, in der Hoffnung, zu diesem könne Dale eine Beziehung knüpfen. Und schon schnell schließt Dale den Golden Retriever Henry in sein Herz und lernt plötzlich, was Freundschaft bedeutet.

    Dieses Buch geht einem zu Herzen. Dales Mutter Nuala Gardner schreibt wirklich aus ihrer Seele. Gefühlvoll beschreibt sie ihre Geschichte und Dales Weg in die Welt der Menschen.

    Auf den letzten Seiten nimmt Dale selbst, mittlerweile ein junger Erwachsener, zu einigen im Buch beschriebenen Situationen Stellung und äußert seine eigenen Erinnerungen daran. Dies fand ich sehr interessant.

    Alles in allem ein tolles Buch über das Thema Autismus, das ich absolut empfehlen kann!

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