Der selbstsüchtige Riese

von OSCAR WILDE und Lisbeth Zwerger
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Der selbstsüchtige Riese
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Gedanke nicht schlecht, doch eher Erwachsenen-Märchen.

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Inhaltsangabe zu "Der selbstsüchtige Riese"

Jeden Nachmittag nach der Schule treffen sich die Kinder im
Garten des Riesen. Es ist ein wunderbarer Garten mit den
schönsten Blumen und Bäumen – ein idealer Spielplatz,
solange der Riese nicht zuhause ist. Das Schild an der
Gartenpforte verbietet das Betreten des Grundstücks.
Die Kinder missachten es sorglos.
Eines Tages überrascht sie der Riese
beim Heimkommen und scheucht sie
wütend fort. „Es ist mein Garten und
ich erlaube keinem darin zu spielen,
außer mir selber.“ - Einem kleinen
Jungen gelingt es, das Herz des
selbstsüchtigen Riesen zu erweichen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865663481
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Michael Neugebauer Edition
Erscheinungsdatum:15.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Ein wunderschönes Märchen, das aber nach Erklärungen der vorlesenden Erwachsenen verlangt



    Für diese, nun in der Miniversion von Minedition erschienene Ausgabe von Oscar Wildes Kunstmärchen „Der selbstsüchtige Riese“ hat Lisbeth Zwerger schon 1984 bei seinem ersten Erscheinen mit bezaubernden Bildern genau die Stimmung geschaffen, in der sich diese berührende Geschichte abgespielt haben könnte.

    Als dieser große Mann von einer langen Reise zurückkehrt, stellt er fest, dass sich fröhliche und spielende Kinder in großer Zahl in seinem Garten eingerichtet haben. Er jagt sie zornig weg und verbietet ihnen jeglichen weiteren Zutritt. Ein Schild an der Tür zum Garten droht jedem Zuwiderhandelnden Strafe an.

    Als nach einigen Monaten der Frühling nach einem langen  Winter kommt, wollen die Vögel in seinem Garten nicht singen und die Bäume nicht blühen. Doch eines Morgens, geweckt durch seltsame und liebliche Musik, entdeckt er aus seinem Fenster schauend  in seinem Garten neben vielen anderen Kindern einen kleinen zarten Jungen, der ihn schlussendlich erkennen lässt, dass er mit dem Vertreiben der Kinder im letzten Sommer einen großen Fehler gemacht hat.

    Christliche Anklänge (der kleine Junge hat Stigmata Christi an seinen Händen) machen den Tod des Riesen auch für die zuhörenden Kinder erträglich: Der Junge sagt zu dem Riesen: „Du ließest mich in deinem Garten spielen, heute sollst du mit mir in meine Garten kommen, welcher das Paradies ist.“

    Ein wunderschönes Märchen, das aber nach Erklärungen der vorlesenden Erwachsenen verlangt.



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    moni-Ks avatar
    moni-Kvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gedanke nicht schlecht, doch eher Erwachsenen-Märchen.
    Nicht für die wirklich Kleinen!

    Es ist zwar vom Wandel eines griesgrämigen ‚Riesen‘ die Rede, der seine Ansichten ändert, doch grenzt die Idee vom ‚Riesen‘ schon wieder etwas ab vom ‚normalen‘ Menschen. Eher für schon ältere und etwas reifere Kinder.

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    Bibliophile4149s avatar
    Bibliophile4149vor 5 Jahren

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