OWK Edgar Hofer

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Interview mit OWK Edgar Hofer

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Intensiver zu schreiben begonnen habe ich Anfang der 90er Jahre, hauptsächlich für mich selbst, 100te Seiten mit "Filosofierereien in den Tag hinein", Fragen an mich selbst, einfach wenn der Tag lang war (und das war er oft). Nur für mich selbst und unveröffentlicht. Tagebuchcharakater. Aber doch intensiv... ;-) Nach einer intensiven spirituellen Erfahrung in Indien im Jahr 1998 beschloss ich recht bald, ein Buch darüber zu schreiben. Zumal ich merkte, wie "es einfach so rausfloss", sobald ich einen Notizblock zur Hand nahm. War dann für einige Wochen im Jahr 1999 in Österreich, kaufte mir einen Laptop, und begab mich damit wieder zurück nach Indien. Bin dort 10 Monate herumgereist und hab fast täglich "zu schreiben begonnen" - um es nach wenigen Zeilen zu verwerfen. Irgendwann gab ich dann auf und dachte, "okay, geht nicht". Als mir dann irgendwann das Geld ausging, wollte ich den Laptop noch zu Geld machen, und hab nen Zettel an die Wand gehängt, zum Verkauf. Ab diesen Moment floss plötzlich mein erstes Buch ("Erleuchtung") aus meinen Fingern, und ich schrieb ca. 300 enggedruckte Seiten innerhalb von nur vier bis fünf Wochen, im Schnitt 10 Seiten am Tag. Zurück in Österreich hab ich dann im Jahr 2000 einfach im damaligen, noch immer recht "frischen" Internet ein paar Esoterik-Verlage angeschrieben, einer davon schrieb recht schnell zurück, er wolle "unbedingt" mein Buch veröffentlichen. Dem Verlag blieb ich dann für meine ersten vier Bücher treu.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Hermann Hesse. Was Schriftsteller betrifft. Und Ramesh Balsekar, was Autoren spiritueller Bücher betrifft. Und dann noch Dougles Adams und Paulo Coelho. Sowie Hans Bemmann und Richard Bach. Und sicher noch einige andere, wenn ich länger nachdenke. Osho natürlich auch. Nunja, und Eckhart Tolle beeindruckt mich, weil er es geschafft hat, einen derartigen Erfolg zu haben mit dem Thema "Nicht-Dualität", und mit seinen Büchern den "Mainstream" erreichte.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Verschieden. Prinzipiell "von Innen heraus", schön klingen würde es, wenn ich sage "aus der Stille". Und was einzelne Kapitel betrifft, einfach auch aus direkter Beobachtung. Da ich aber ohnehin praktisch nur autobiografisch/authentisch schreibe, brauche ich nur mein Hirn und mein Gedächtnis zu benutzen. ;-)

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe eigentlich bald nach meinem ersten Buch, daß noch ein reines (spirituelles) Sachbuch war, ein großes Internetforum gegründet, wo alsbald recht viele meiner Leser und Fans auftauchten. Das Forum wurde mir irgendwann dann zu groß und zu "allgemein thematisch", und ich gab es ab - und es wird auch heute noch als eines der größten Foren im deutschsprachigen Raum für diese Thematik weitergeführt. Ich selbst hab wieder ein kleineres Forum, und dort mittlerweile direkten Kontakt zu Gleichgesinnten, Lesern, und auch anderen Autoren. Zudem bekomme ich immer wieder emails, die ich auch immer alle persönlich beantworte (wenngleich oft sehr zeitversetzt...).

Wann und was liest Du selbst?

Die letzten Jahre lese ich immer weniger, das kommt in Phasen, und derzeit ist eine reine Kochbuch-Phase (bin begeisteter Hobbykoch). Ab und an lese ich mal ein Buch an, da ein Freund von mir einen spirituellen Buchladen hat, im Zentrum von Wien. Und da helfe ich ab und an aus, und wenn was interessantes da liegt, guck ich auch mal rein.