Octavia E. Butler

 4 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Kindred, Die Genhändler und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Octavia E. Butler

Octavia Estelle Butler (22. Juni 1947-24. Februar 2006) kam in Pasadena, Kalifornien zur Welt. Ihr Vater starb, als sie noch ein Baby war, und sie wurde von ihrer Mutter und ihrer Großmutter in einem unruhigen Stadtviertel, in dem sowohl Weiße als auch Schwarze lebten, aufgezogen. Obwohl bei ihr als Kind Dyslexie festgestellt wurde, machte sie einen Abschluss am Pasadena City College und schrieb sich an der California State University in Los Angeles ein. Schon mit 12 Jahren verfasste sie erste Science-Fiction-Kurzgeschichten, und 1969/70 besuchte sie zwei Autoren-Workshops, bei denen sie unter anderem mit Harlan Ellison in Kontakt kam, der ihr half, 1976 ihren ersten Roman bei einem Verlag unterzubringen. In ihrem mehrfach mit dem Hugo- und dem Nebula-Award ausgezeichneten Werk geht es immer wieder um Gender-Fragen und kulturelle Identität. Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Seattle, Washington.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Octavia E. Butler

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Kindred – Verbunden (ISBN:9783945644058)

Kindred – Verbunden

 (2)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches Die Parabel vom Sämann (ISBN:9783453148963)

Die Parabel vom Sämann

 (2)
Erschienen am 01.07.1999
Cover des Buches Rituale (ISBN:9783641175290)

Rituale

 (0)
Erschienen am 30.07.2015
Cover des Buches Imago (ISBN:9783641175283)

Imago

 (0)
Erschienen am 30.07.2015
Cover des Buches Die Parabel vom Sämann (ISBN:9783641179564)

Die Parabel vom Sämann

 (0)
Erschienen am 30.07.2015
Cover des Buches Dämmerung (ISBN:9783641175276)

Dämmerung

 (0)
Erschienen am 30.07.2015
Cover des Buches Rituale (ISBN:9783453044791)

Rituale

 (0)
Erschienen am 01.09.1993

Neue Rezensionen zu Octavia E. Butler

Neu

Rezension zu "Kindred" von Octavia E. Butler

Thought-provoking and cleverly crafted
Helene_Leuschelvor 6 Monaten

Past and future crash together in this unique sci-fi vision of two eras (the early 19th century and 1976) where a young woman and her husband try to survive and shape the history during the height of slavery in America (they are transported back in time) the best they can while their future depends on keeping one man alive in the past to secure they will ever have a chance to live. It's often stomach-churning, heart-breaking and intense but also written with skilled fluidity and compelling as the main character struggles with a task she hasn't asked for. Highly recommended because it is thought-provoking and cleverly crafted throughout!

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Die Genhändler" von Octavia E. Butler

Ist mal was ganz anderes…
Iuranienvor 6 Jahren

Die Genhändler-Trilogie von Octavia Butler ist wirklich mal was ganz anderes. Szenario: Die Menschheit hat sich einen Atomkrieg geliefert und weite Landstriche unbewohnbar gemacht. Die überlebenden Menschen sind i. d. R. so krank, dass sie nicht lebensfähig sind. Genau in diesem Augenblick erreicht die Flotte der Oankali unseren Planeten (oder sie hatten ihn schon beobachtet, wird nicht erklärt, ist auch egal) und rettet die überlebenden. Die Menschen werden im Tiefschlaf geheilt. Das Buch beginnt mit dem Erwachen einer Frau (Lillith), die sich in einer merkwürdigen Umgebung wiederfindet. Die oben erzählte Vorgeschichte reimt sich der Leser Stück für Stück zusammen. Das alles klingt nach SciFi und bekannt – ist es aber nicht. Denn die Oankali haben eine völlig andere Zivilisation, als die Menschen. Sie sind Genhändler – nicht von Beruf, sondern qua ihrer Existenz. Die vermischen ihre Erbmaterial mit dem anderer Völker, so entwickeln sie sich weiter. Und genau das haben sie auch mit den Menschen vor. Nicht in Maschinen, sondern in ihrem Körpern. Ihre eigene Fortpflanzung funktioniert so. Der Konflikt ist klar: die Menschen wollen sie selbst bleiben und sich nicht mit anderen Wesen vermischen und als Rasse verschwinden. Der Konflikt wird aber anders ausgetragen, als vielleicht erwartet. Denn die Oankali sind so weise, so friedlich, so konsequent und so wenig kriegerisch, dass sich der Autor fragt, auf wessen Seite steht die Autorin eigentlich? Lillith wird in eine Oankali-Familie aufgenommen in der sie alle lieb haben – und die sie nach kurzem ebenfalls zumindest schätzen lernt. Sehr schnell sympatisiert man als Leser mit den Fremden, aber um sich ganz auf deren Seite zu stellen, sind sie dann doch wieder zu fremd. Dazu kommt, dass die Oankali unsere Biologie weitaus besser verstehen, als wir Menschen, so dass sie per Duftstoffe und andere Manipulationen "auf Knöpfe drücken können". Niemals kämpferisch aber auf eine besondere Weise doch aggressiv. Dem Leser bleibt es wirklich selber übrig, seine Schlüsse zu ziehen und die Moral der Geschichte zu entdecken. Nur eines noch: Männer kommen in dem Buch nicht so gut weg. Die meisten Männer sind aggressiv, denken wenig, wollen allen und jeden beherrschen – man sieht, dass die Autorin durch eine harte Schule gegangen ist. Trotzdem ein echter Page-Flipper. (Ich habe das Buch in englisch gelesen, wie die deutsche Übersetzung ist, weiß ich nicht).

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 43 Bibliotheken

auf 13 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks