Odd Klippenvåg Der Stand der Dinge

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Inhaltsangabe zu „Der Stand der Dinge“ von Odd Klippenvåg

Seit 40 Jahren sind Simon und Annar befreundet. Sie arbeiten in ihrem kleinen Laden und verbringen die freie Zeit auf Wanderungen und in ihrer Berghütte fernab der Zivilisation. Simon ist siebzehn Jahre älter als sein Freund, und als die Erzählung einsetzt, erholt er sich von einem Schlaganfall. Annar kümmert sich um ihn und um das Geschäft. In seinen Erinnerungen blickt Simon auf ein gutes Leben zurück - im Einklang mit der Landschaft und der Geschichte seiner norwegischen Heimat.

Der Autor schildert das alles so verlockend und anschaulich, dass man sich selbst hineinwünscht in diese Welt. Natürlich läuft längst nicht alles so, wie es soll. Auch wenn in seinen Gedanken manchmal andere Möglichkeiten kurz aufblitzen, kann Simon sich doch stets mit dem Lauf der Dinge arrangieren, er nimmt das Leben so unausweichlich wie die Natur. Der Roman gibt ein kraftvolles Statement ab zu der Frage, was wirklich wichtig ist im Leben.

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  • Rezension zu "Der Stand der Dinge" von Odd Klippenvåg

    Der Stand der Dinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2010 um 16:47

    Simon muss sich nach einem Schlaganfall klinisch betreuen lassen. An dem Sonntag, der in dem Buch beschrieben wird, soll Simon von seinem Freund Annar Besuch bekommen. Bis dahin muss er sich jedoch die Zeit vertreiben und so versinkt er in seinen Erinnerungen, an die alten Tage, als er den 17 Jahre jüngeren Annar kennen und lieben lernte - in Simons Antiquitätenladen, wo alles begann. Nicht alles lief, wie es sollte, manchmal fliegen Simons Erinnerungen durcheinander. Streit gab es natürlich auch. Gerade in der Zeit vor dem Schlaganfall wurde ihre Beziehung durch die überraschende, plötzliche Kränklichkeit von Simon sehr erschwert. Und doch, insgesamt hat Simon sein Leben genossen und liebt seine norwegische Heimat vom ganzen Herzen. Auch wenn es anfangs vielleicht schwerfällt, mit der Homosexualität des Erzählers ins Reine zu kommen, so macht doch dies auch gerade das Buch aus, denn es weist einen neuen Blickwinkel. Gleichzeitig steht der Aspekt jedoch nicht so im Vordergrund, dass es alles andere übertünscht. Insgesamt ein ruhiges, nachdenkliches Buch über das Leben, das Älterwerden und die Liebe.

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