Odile Kennel Was Ida sagt

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Inhaltsangabe zu „Was Ida sagt“ von Odile Kennel

Ende der Achtzigerjahre lebt Louise in Berlin, aufgewachsen ist sie in der Normandie. Als sie unerwartet auf Ida trifft, eine ihr unbekannte Großcousine, erfährt sie, was ihr bislang verschwiegen wurde: Während die Deutschen Frankreich besetzten, verliebte sich ihre Mutter Paulette in Franz, einen Wehrmachtssoldaten – ein Skandal in Frankreich und für die Familie. Ida verschaffte Paulette ein Alibi für die heimlichen Treffen. Doch Idas Lebensgeschichte birgt noch weit mehr Geheimnisse. Ein Roman über eine außergewöhnliche Familie in der französischen Provinz, der in den Dreißigerjahren beginnt und eng mit den historischen Ereignissen verbunden ist.

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  • Ida erzählt eine ganze Menge...

    Was Ida sagt

    AnjaFrieda

    17. April 2016 um 11:26

    Ida a ditDie Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Sehr ausführlich und beschwingt beschreibt sie, wie die Protagonistin Louise nach 11 Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt und dort die Familiengeschichte erkundet. Sie trifft ihre Tante Ida, die sie noch nie gesehen hat und die immer verschwiegen wurde. Ida erzählt ihr ihre Geschichte und bringt den ein oder anderen Lichtschimmer in manch dunkle Ecken. Manchmal ist es etwas mühselig zu lesen, weil es dauert, bis sie auf den Punkt kommt. Ab und an kommt man durcheinander, weil sie mal in wörtlicher Rede schreibt und dann wieder seitenlang in indirekter Schreibweise erzählt.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt in verschiedenen Zeitepochen. Da die Kapitel überschriftet und betitelt sind, kommt man auch nicht durcheinander. Die verschiedenen Denkweisen der erzählenden Personen werden sehr gut wiedergegeben. Bei der Hälfte des Buches angelangt, beginnt man die verworrenen Stränge zu ordnen und die wahre Geschichte zu ahnen und vorherzusagen. Leider passiert das den Personen im Buch nicht. Und so muss man sich tatsächlich bis zum Ende durchlesen, um die Bestätigung für seine Vorahnung zu erhalten. Das ist auch das Einzige, was ich an diesem Buch auszusetzen habe: Das Ende ist sowas von unbefriedigend. Als Leser weiß man gewisse Sachen, die Louise nicht weiß und diese Dinge findet sie auch nicht heraus! Ist das nicht frustrierend. Da haut sie sich nächtelange irgendwelche Manuskripte um die Ohren, führt ellenlange Gespräche, um dann am Ende auch nicht mehr zu wissen, als vorher. Warum? Das ist doch doof! Und mich als Leser hat auch extrem gestört.

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  • Rezension zu "Was Ida sagt" von Odile Kennel

    Was Ida sagt

    walli007

    16. March 2013 um 08:21

    Familiengeheimnisse Jahrelang ist Louise nicht daheim gewesen. Nun führt sie der Beruf zurück in die Normandie und ein Todesfall bringt sie zu einer Beerdigung, allerdings nicht zurück in den Schoß der Familie. Völlig überraschend lernt sie ihre ältere "Cousine" Ida Kempf kennen. Kempf? - das war doch der Name auf dem Aufkleber, der an dem Koffer angebracht war, mit dem Louise sich vor 11 Jahren auf den Weg nach Berlin gemacht hat. Ida und Louise stehlen sich davon und gemeinsam unternehmen sie eine Reise in die Vergangenheit. Damals wuchsen Ida und Paulette (Louises Mutter) fast wie Schwestern auf. Doch wie kam es, dass die beiden sich so entfremdeten? Louise, die sich nie groß für die Vergangenheit interessierte, wird durch Idas Geschichte doch an ihre eigene Familie herangeführt. Es ist nicht alles so wie gedacht. Auch die eigenen Eltern hatten ein Leben, von dem sie nichts wusste. In zarten Andeutungen wird Louise einiges klar, was sie bisher nicht verstehen konnte. Aus der Sicht der drei Frauen Louise, Ida und Paulette schildert die Autorin die Geschichte der Familie. Mit der Kindheit und Jugend der beiden Älteren von den späten 20er an bis nach dem zweiten Weltkrieg beginnend bis in die Gegenwart des Jahres 1989 kann der Leser die verschlungenen Pfade der drei Frauen verfolgen, kann in die melancholische und dennoch sommerliche Stimmung des Buches eintauchen. Nicht alles wird völlig geklärt, nicht jedes Geheimnis gelüftet. Doch gerade dies macht einen zusätzlichen Reiz des Buches aus. Nah am Leben beschreibt es das Beziehungsgeflecht zwischen Müttern und Töchtern, zwischen Cousinen und anderen Verwandten, nicht immer ist alles so wie man glaubt, nicht jeder möchte alles erzählen, nicht jeder kann alles erzählen, nicht jeder will alles wissen. Und aus den Bruchstücken entsteht doch ein fesselnder Roman.

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  • Rezension zu "Was Ida sagt" von Odile Kennel

    Was Ida sagt

    hexhex

    02. July 2012 um 21:27

    Louise fährt zu einer Beerdigung in ihre alte Heimat in die Normandie, die sie vor 11 Jahren verlassen hat. Dort trifft sie auf ihre Großcousine Ida, die es bisher in ihrem Leben nicht gab. Ida wurde von allen Verwandten todgeschwiegen, weil sie nach dem zweiten Weltkrieg und der Besatzungszeit mit einem "verhassten" Deutschen in sein Heimatland ging. Louise, die auch zum Studieren nach Deutschland ging, erfährt viel von ihrer Familiengeschichte von Ida. Ida hat für ihre Kinder, die sich bisher nicht für ihr Leben in Frankreich interessierten, alles aufgeschrieben für den Fall, dass das Interessse doch einmal kommt. Ein Buch mit wunderschöner Sprache! Ida und Louise besuchen nach der Beerdigung auch ihr Ferienhaus an der Küste und man kann das Meer buchstäblich riechen. Und schon wieder ein Buch, was sich mit der deutschen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte beschäftigt. Davon habe ich schon zig Bücher gelesen, aber man erfährt immer wieder was neues. Leider haben mir aber zum Schluß noch einige Erläuterungen zum Buch gefehlt, das Ende war nicht richtig rund, sonst hätte ich gerne 5 Sterne vergeben.

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