Das Vaterunser

von Okko Herlyn 
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Das Vaterunser
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Eine Verbundenheit im Gebet - eine schöne Vorstellung, oder?

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Inhaltsangabe zu "Das Vaterunser"

Man kann den Eindruck gewinnen, dass das Vaterunser mitunter eine Art "Allzweckwaffe" ist, die bei jeder möglichen oder unmöglichen Gelegenheit zu passen scheint. Kein Wunder, wenn das Gebet des Herrn häufig nur noch einfach heruntergeleiert wird.

Demgegenüber geht es Okko Herlyn vor allem um ein Verstehen dieses alten, vermeintlich vertrauten Textes. Dabei erweisen sich seine gewichtigen Inhalte als überaus aktuell, wie zahlreiche alltagsnahe Beispiele und gesellschaftliche und politische Zusammenhänge deutlich machen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783761564462
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:149 Seiten
Verlag:Neukirchener Verlag
Erscheinungsdatum:23.04.2018

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    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Macht dieses alte, vermeintlich vertraute Gebet zu einem neuen Erlebnis, zu einer neuen Erfahrung


    Nach seinem 2015 erschienen Buch „Was ist eigentlich evangelisch?“ und seinem Lutherbuch „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ (2017) legt der ehemalige Gemeindepfarrer, Hochschullehrer, Liedermacher und Kabarettist Okko Herlyn mit dem vorliegenden Buch erneut ein verständliches theologisches Werk vor, mit dem er Christen helfen will, die eigenen Traditionen und Quellen besser zu verstehen und sie für ihren Alltag aufzuschließen.
    „Verstehen, was wir beten“ soll dem reinen Herunterleiern des zentralen christlichen Gebets ein tieferes Verständnis entgegensetzen. Mit aktuellen Bezügen, die Herlyn aufschließt und veranschaulicht mit vielen Beispielen aus dem Alltag, macht er dieses alte, vermeintlich vertraute Gebet zu einem neuen Erlebnis, zu einer neuen Erfahrung. Dazu trägt vor allen Dingen ein auch aus seinen anderen Texten bekannter verständlicher und unterhaltsamer Stil bei.

    Für alle Menschen, die einmal genauer anschauen möchten, was sie sonntags in  der Kirche oder zu Hause für sich beten kann dieses Buch völlig neue Dimensionen aufschließen, die man so nicht für möglich gehalten hätte.

    Herlyns Texte sind eine Form der modernen und verständlichen Verkündigung, wie man sie sich in allen Konfirmandenstunden und Gottesdiensten wünschen würde.



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    peedeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Verbundenheit im Gebet - eine schöne Vorstellung, oder?
    Eine Verbundenheit im Gebet

    Jeder Christ kennt das Vaterunser und kann es im Schlaf „runterbeten“. Aber darum geht es nicht – es geht nicht um das Rezitieren eines Gedichts, sondern um das Verstehen eines Gebets. „Verstehen, was wir beten“ (Untertitel) – genau dies will Okko Herlyn, geb. 1946, Theologe, mit diesem Buch erreichen.

    Erster Eindruck: Ein sehr schlichtes, reduziertes Cover mit dem Titel in grosser serifenloser Schrift auf blauem Hintergrund. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass auf dem Hintergrund der Text des Vaterunsers in einer alten Schrift geschrieben ist. Mir gefällt das Cover sehr gut.

    Für mich ist es das erste Buch von Okko Herlyn und insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Lektüremässig habe ich mich jedoch schon mehrfach mit dem Vaterunser beschäftigt und daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch.

    Das Vaterunser begegnet uns im kirchlichen Alltag sehr häufig, sei es im Gottesdienst, zu einer Hochzeit oder auch bei einer Beerdigung. Aber passt dieses Gebet einfach zu allem? Ein sogenanntes Passepartout? Was könnte man Neues über das „uralte“ Vaterunser erzählen? Der Autor nimmt dazu die einzelnen Bestandteile des Gebets unter die Lupe, wie z.B.:
    - „‘Vater‘ – Mehr Vertrauen geht nicht“
    - „‘Unser‘ – Attacke auf die Einsamkeit“
    - „‘Im Himmel‘ – Kitsch ist etwas anderes“
    - „‘Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden‘ – Verantwortung statt Schicksalsergebenheit“
    - „‘Amen‘ – Kein hemdsärmeliges O.K.“


    „Beten kann ich auch zu Hause“ (S. 27)
    Ja, das stimmt wohl. Der Ort ist nicht wichtig, denn wer ehrlich betet – und nicht nur zum Gottesdienst geht, damit andere ihn/sie sehen –, kann darauf zählen, mit vielen anderen Christen weltweit im Gebet verbunden zu sein. Eine schöne Vorstellung, oder? Zudem wurde das Gebet schon vor sehr vielen Generationen vor uns so gebetet und es wird es voraussichtlich auch noch nach unserer Zeit auf Erden so geben.

    Ich habe das Buch an mehreren Tagen gelesen – ich habe mir bewusst Zeit dafür gelassen, denn es ist nicht ein Roman, den man mal so eben wegliest, was aufgrund der eher geringen Seitenzahl (149) ja gut möglich wäre. Mir hat der Humor gefallen – Okko Herlyn ist auch als Kleinkünstler, Liedermacher und Kirchenkabarettist unterwegs. Zudem fand ich den Mix von Beispielen aus der Bibel und aus seinem Alltag sehr gelungen. Ein ehrliches Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat – vielen Dank dafür.

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    Okko Herlyn hat, so denke ich, sein Programm "Verstehen, was wir beten" in einer klaren, verständlichen Gedankenführung durchgehalten. Leser, die sich auf seine Einstiegsimpulse einlassen und mit ihm zu den biblischen Reflexionen weitergehen, werden Gewinn davon haben. Wer über das Vaterunser predigen will, hat hier eine wertvolle Meditationsquelle. Viele Abschnitte des Herlynschen Vaterunser-Buches sind regelrechte Gebrauchstexte, etwa als geistliches Wort, zu Beginn einer Presbyteriumssitzung oder eines Gesprächskreises. (Paul Gerhard Schoenborn, Pfarrer i. R., Wuppertal)

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