Oksana Sabuschko Museum der vergessenen Geheimnisse

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Inhaltsangabe zu „Museum der vergessenen Geheimnisse“ von Oksana Sabuschko

Wer weiß schon wirklich etwas über die Ukraine? Die aufregendste Schriftstellerin der Ukraine Oksana Sabuschko rechnet schonungslos und mutig mit den gesellschaftlichen Verhältnissen ihres Landes ab: Daryna ist Fernsehproduzentin in Kiew. Eines Tages entdeckt sie ein Foto der Partisanin Helzja, Mitglied der Ukrainischen Aufstandsarmee in den 40er Jahren, und beschließt, ihrer Geschichte nachzuspüren. Als sie sich im Zuge ihrer Recherche in Helzjas Enkel Adrian verliebt, steckt sie bereits mitten im Geschehen.

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  • Rezension zu "Museum der vergessenen Geheimnisse" von Oksana Sabuschko

    Museum der vergessenen Geheimnisse

    thomas_gatzemeier

    Da bin ich aber sehr froh, dass ich die Rezension in der Zeit über die Sabuschko gelesen habe. Sonst wäre an mir wohl dieses grandiose Buch vorübergegangen und das hätte ich noch nicht einmal bedauert, weil so unwissend wie zuvor. Solch eine leichtfüßig, tiefgründig daherkommende und dazu noch äußerst geschichtsträchtige Literatur ist mir selten begegnet. Keine deutsch-verschrubelte, intellektualisierende, besserwisserische oder gestelzt-manierierte Betroffenheitsscheiße, die wohlmöglich nur so geschrieben ist, um sich nicht selbst in der eigenen Schreibe gespiegelt zu sehen. Aber auch kein Ulk, ein Späßchen über Diktatur und Gewalt – nein, hier haben wir es mit einem grandiosen Werk neuerer Aufklärung zu tun. Für jemanden - der sich für die jüngere europäische Vergangenheit interessiert - ein ABSOLUTES! Muss. Aber auch der Leser, welcher ein bloßes Interesse an den unendlichen Möglichkeiten der Literatur hat, für den ist dieses Werk ein wahrer Quell neuen Erfahrens und Lesens. Eventuell zeigt diese Frau eine Möglichkeit auf, wie Schreiben, neben tradierten und ausgefahrenen Wegen, in unserem Jahrhundert auch funktionieren kann. Eine kleine Anekdote mag zum Abschluss der wenigen Zeilen endgültig zum Lesen überreden oder fürchterlich abschrecken. Ich gebe zu ich bin ein (lesender) Mann! Kann nichts dafür, aber ich telefonierte mit einer literarisch bewanderten Freundin und las ihr ein Stück aus dem „Museum der vergessenen Geheimnisse“ vor. Schrieb dies Mann oder Weib? War meine Frage. Mann! Ihre spontane Antwort. Das mag etwas aussagen, ich hörte es aber mit Freude und weiß nun besser als zuvor, dass eine Frau im (sog.) Sozialismus der UDSSR aufgewachsen, irgendwie anders ist. Entschuldigung – vielleicht irre ich mich auch. Aber das glaub ich nicht. Einiges von dem selber erlebt - macht nichts.

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