Ola Rosling

 4,7 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf

Hans Rosling, geboren 1948 in Uppsala, gestorben im Februar 2017, war Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institutet und Direktor der Gapminder-Stiftung in Stockholm. Er war zudem Gründungsmitglied von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Schweden und Mitglied der Internationalen Gruppe der Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Zusammen mit seinem Sohn Ola Rosling und seiner Schwiegertochter Anna Rosling Rönnlund gründete Hans Rosling die Gapminder-Stiftung.Ola Rosling ist der Sohn von Hans Rosling und Mitbegründer der Gapminder-Stiftung.Anna Rosling Rönnlund ist die Schwiegertochter von Hans Rosling und Mitbegründerin der Gapminder-Stiftung.Uve Teschner, geboren 1973, studierte in Potsdam Musik mit den Schwerpunkten Gesang und Gitarre. Seit 2007 arbeitet er als freiberuflicher Sprecher und hat sich vor allem mit Lesungen von Thrillern und Krimis einen Namen gemacht. Für Hörbuch Hamburg liest er Bestsellerautoren wie Chris Carter und Jo Nesbø. Aber er fühlt sich auch in anderen Genres zu Hause und interpretiert Werke der zeitgenössischen Literatur, Fantasy oder Science Fiction.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Ola Rosling

Cover des Buches Factfulness (ISBN: 9783844936629)
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Rezension zu "Factfulness" von Hans Rosling

Aenna612
Tolle Grundidee & wichtiges Gegengewicht zur Negativspirale – für mich aber zu repetitiv und in den „Lösungen“ zu wenig konkret.

Die Grundidee von „Factfulness“ finde ich nach wie vor großartig: ein faktenbasiertes, sachliches – und dadurch insgesamt auch positiveres – Bild unserer Welt zu zeichnen. Gerade durch Medienberichterstattung und viele kognitive Verzerrungen neigen wir Menschen dazu, die Welt schlechter wahrzunehmen, als sie in vielen Bereichen tatsächlich ist. Genau hier setzt Hans Rosling gemeinsam mit Anna Rosling Rönnlund und Ola Rosling an. 

Besonders gelungen finde ich den Grundgedanken, dass Fortschritt oft unsichtbar bleibt, weil unser Gehirn stärker auf Gefahr, Negatives und Ausnahmen reagiert als auf langfristige positive Entwicklungen. Rosling bringt dafür zahlreiche Beispiele aus den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten – etwa zu Gesundheit, Armut, Bildung und Lebenserwartung. Genau diese Fülle an Beispielen wurde für mich allerdings irgendwann etwas ermüdend. Nach einer Weile wirkte es wie eine endlose Wiederholung ähnlicher Aussagen: Die Welt ist besser geworden, als wir denken. Inhaltlich nachvollziehbar, aber auf Dauer etwas redundant.

Ein Punkt, der mir zu kurz kommt: Ja, global betrachtet mag vieles besser geworden sein – und das ist wichtig. Aber für Regionen und Menschen, bei denen es sich jetzt gerade wieder verschlechtert, ist das wenig tröstlich. Gerade mit Blick auf Entwicklungen in Ländern wie Afghanistan oder Iran oder auch auf politische Tendenzen in den großen westlichen Demokratien bleibt das Buch für mein Empfinden etwas zu stark auf der langfristigen Metaebene. Gleichzeitig muss man fairerweise sagen: Das Buch ist inzwischen fast zehn Jahre alt, und die Welt hat sich seitdem deutlich weitergedreht. Gerade deshalb würde mich sehr interessieren, wie Rosling manche Themen heute einordnen würde.

Auch die „Lösung“, die das Buch anbietet, empfand ich nicht ganz als ausgereift. Natürlich ist es hilfreich zu verstehen, welche psychologischen Mechanismen – etwa Negativitätsbias oder Angstinstinkte – unser Denken beeinflussen. Aber dieses Wissen allein führt noch nicht automatisch dazu, dass wir ab morgen anders denken oder fühlen. Hier blieb mir der Transfer in konkrete Veränderungsschritte etwas zu vage.

Meiner Meinung nach müsste man viel stärker an der Berichterstattung selbst ansetzen: mehr Ausgewogenheit, also sowohl positive als auch negative Nachrichten, sowohl Naheliegendes als auch globale Perspektiven. Gerade dieser strukturelle Aspekt bleibt für mich etwas unterbelichtet.

Im Zusammenhang mit den psychologischen Mechanismen fand ich Bücher wie „Thinking, Fast and Slow“ zugänglicher und in ihrer Erklärungstiefe überzeugender.

Unterm Strich fand ich „Factfulness“ gedanklich sehr wertvoll, aber für mich persönlich bot es – gerade aufgrund meiner hohen Erwartungen und eigener Vorkenntnisse – wenig wirklich Neues.

Must read ...

This book is a must read for everyone. I read it in English and listend to it in German via Spotify. 


The data shown is from 2015 if not 2017 this way in 2025 it is again out of date. 


But the important part it that the data provided isn't the important part. Yes the reference is to always check the data but also and even more important is to check how up to date the provided data is. 


This book based on its release does not includes the dents provided through Corvid, Afghanistan or even the war in Europe and other parts of the world at this time.


We still have more improvements than we recognize. 


I believe the best part of the book is to see how often your perception is wrong or at least blocked by stress or other instictual behaviour. 


The best part is it shows us that the world isn't so bad as we think. It provides the mirror that yes we didn't review how countries we learned about in school are nowaday. 

Was wissen Sie über die Welt?

"Factfulness" von Hans Rosling ist ein Buch der wirklich außergewöhnlichen Art. Im Kern geht es in dem Buch darum, wie falsch die meisten Menschen über bestimmte Entwicklungen, Länder und Menschen denken und wie es in Wirklichkeit aussieht. 

Rosling hat das Buch hierbei in 10 knackige Kapitel unterteilt, die alle eine fundamentale Misskonzeption in unserem Denken über die Welt thematisieren und gleichzeitig Lösungsansätze präsentieren, wie wir faktenbasierter, unbeeinflusster und ruhiger auf das Leben blicken können. 

Unterstrichen werden die 10 Lehren von einer beeindruckenden Datenrecherche und Roslings unzähligen Anekdoten aus seinem aufregenden Leben als Mediziner, Dozent und Reisender in allen möglichen Ländern dieser Welt. 

Das Erfrischende an dem Buch ist, das es die Entwicklung der Welt in ein wesentlich positiveres Licht rückt, als zumeist der Fall ist, ohne dabei überoptimistisch oder realitätsfern zu werden. Ganz nach dem Motto: "Seien wir stolz darauf, was wir bereits geschafft haben und nehmen dies als Antriebskraft weiter Großartiges zu vollbringen. 

Eine Empfehlung für absolut jeden!

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