Scherbenfrau (Thriller)

von Olaf Büttner 
3,6 Sterne bei29 Bewertungen
Scherbenfrau (Thriller)
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Positiv (17):
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alter Wein in neuen Schläuchen und dadurch lesenswert

Kritisch (3):
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Eine vorhersehbare Handlung, die eher das Zeug zum Jugendbuch hat, als zum Thriller - ich wurde enttäuscht

Alle 29 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Scherbenfrau (Thriller)"

Es begann mit einem Date – dann kam der Alptraum.

Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

Erste Leserstimmen
„eine Vision des Grauens, das über eine scheinbar perfekte Familie hereinbricht“
„aufrüttelnder Thriller über Familiengeheimnisse und zerstörerische Liebe“
„dem Autor ist ein fesselndes Psychodrama gelungen“
„Ein spannender Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legen kann!“
„beklemmend und stimmungsvoll geschrieben“

Über den Autor
Olaf Büttner wurde 1956 in Wilhelmshaven geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Drehbuchautor an der Medienakademie Ludwigshafen. Sein Roman »Sommersturm« erhielt den DeLiA-Literaturpreis. Die Bücher um seinen Privatdetektiv Reent Reents erscheinen im emons Verlag. Neben seiner schriftstellerischen und journalistischen Tätigkeit arbeitet der Autor als Sozialpädagoge mit behinderten und verhaltensauffälligen Jugendlichen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960873952
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:dp DIGITAL PUBLISHERS
Erscheinungsdatum:09.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    J
    Jana_Zimmermannvor einem Monat
    Die Frau, die es gut meint

    Sehr angesprochen hat mich zuallererst das Cover des Thrillers „Scherbenfrau“ von Olaf Büttner. Und meiner Meinung nach passt es perfekt zum Buch, denn es geht um eine gebrochene Frau. Beinah wie ein Alltagsgeschehen beschreibt der Autor die anfängliche Liebelei zwischen Emilys Vater Paul und seiner neuen Freundin Vera. Das erste Date nach dem Tod von Emilys Mutter! Und Emily ist zunächst begeistert von Vera. Doch die Fassade scheint immer mehr zu bröckeln. Welches Geheimnis Vera hat, weiß der Autor Olaf Büttner wunderbar und spannend erzählt in Szene zu setzen. Und auch Emilys Vater hat ein weittragendes Geheimnis, was nach und nach ans Licht kommt. Der Thriller ist prägnant erzählt und dennoch sind ausreichend Details zum Verständnis vorhanden, sodass ich mir als Leserin beispielsweise die Schauplätze vor meinem inneren Auge richtig gut vorstellen konnte. Endlich wieder mal ein Thriller, der seinen Namen verdient hat.

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    tkmlas avatar
    tkmlavor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannende Grundidee, aber die Umsetzung ist noch ausbaufähig
    Gefährliche Frau

    Emily und ihr Vater leben nach dem frühen Tod der Mutter allein. Sie lässt sich von ihrer Freundin Lena überreden, dass es an der Zeit wäre, dass ihr Vater wieder eine Partnerin an seiner Seite hat. Ohne sein Wissen meldet sich Emily bei einer Online-Partnerbörse an und lernt unter seiner Identität die attraktive und sympathische Vera kennen. Beim ersten Date funkt es auch tatsächlich zwischen Vera und ihrem Vater. Alles scheint perfekt. Doch Emily soll ihre Initiative bald bereuen. Vera legt immer seltsamere Verhaltensweisen an den Tag, die Emily zutiefst beunruhigen.

    Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Emily erzählt. Dies spiegelt sich in dem jugendlichen und einfachen Schreibstil wieder. Die Figur der Emily agiert häufig naiv und unüberlegt, was aber zu ihrem jungen Charakter passt. Mir persönlich waren die Charaktere etwas zu einfach angelegt. Dies ist aber sicher auch der Kürze des Buches geschuldet.

    Die Grundidee an sich ist wirklich gut und bietet jede Menge Potential, welches leider nicht voll ausgeschöpft wurde. Durch die Kürze der Geschichte wurde alles ziemlich gestrafft abgehandelt, so dass bei mir keine rechte Spannung aufkommen wollte.

    Tolle Idee, aber für einen guten Thriller ist noch Luft nach oben.


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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: alter Wein in neuen Schläuchen und dadurch lesenswert
    Die Familie ist kein sicherer Ort

    Die 17jährige Emily Hansen sucht zusammen mit ihrer besten Freundin Lena über das Internet einen neue Frau für ihren Vater. Dessen Frau ist vor 9 Jahren an Krebs gestorben. bald scheint die geeignete Partnerin gefunden: Vera, eine attraktive Frau, die in jeder Beziehung ideal zu passen scheint. Bereits nach dem ersten Treffen 
    ist Emilys Vater begeistert. Doch dann geht alles gründlich schief. Wenige Tage später zieht Vera überraschend und ohne Absprache bei den Hansens ein, redet von Heirat und gemeinsamen Kinder. Sie versucht sogar Emily die Mutter zu ersetzen. Emily reagiert mit Ablehnung. Ihr Vater macht Vera unmissverständlich klar, dass er keine weiteren Kinder will. Daraufhin verschwindet Vera und mit ihr Alex, der kleine Bruder von Lena. Hat Vera ihn entführt ?. Wer ist Vera wirklich ? Als Emily einen Hinweis auf Veras Aufenthaltsort erhält, macht sie sich sofort auf den Weg und gerät in tödliche Gefahr.
    Die Geschichte wird aus Sicht der jungen Emily erzählt und liest sich recht unterhaltsam. Die Geschichte selbst ist schon mehrmals in verschiedenen Varianten erzählt worden. Warum es sich trotzdem lohnt, das Buch zu lesen, liegt an der sympathischen Emily, die nur das beste für ihren Vater will und dem überzeugenden Erzählstil. Obwohl man im Grunde weiß, wie sich die Ereignisse entwickeln werden, gelingt es dem Autor einen tollen Spannungsbogen auf zu bauen, so dass man mit Emily bangt und hofft und ihr die Daumen drückt, dass alles gut wird.

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Das könnte überall passieren
    Das könnte überall passieren

    Emilys Vater ist seit dem Tod seiner Frau alleine. Bisher hat sich Emily darüber nie Gedanken gemacht. Aber Emilys beste Freundin Lena hat eine Idee. Man könnte ja übers Internet eine Frau für Emilys Vater suchen. Gesagt, getan. Nach einigen Enttäuschungen kommt Post von Vera. Vera scheint perfekt zu sein und mit einem kleinen Trick gelingt es den Mädchen auch die Erwachsenen zu verkuppeln. Aber der Schein trügt. Kaum ist Vera in das Familienleben eingetreten, will sie dieses mehr oder weniger alleine bestimmen. Sie will heiraten und sie will Kinder haben! Und als Übermutter gegenüber Emily führt sie sich auch noch auf! Emilys Vater hat genug und macht Vera dies auch klar. Aber damit beginnt der Alptraum erst. Vera will ihre Familie und dafür würde sie so ziemlich alles tun!
    Natürlich möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen ein paar Worte zu diesem Buch zu schreiben. Bei einer Länge von 166 Seiten sollte vielleicht als erstes angemerkt werden, dass der Leser hier keine ausschweifenden Beschreibungen der Situationen bzw. der Personen zu erwarten hat. Aber dieses Buch überrascht, und zwar in positivem Sinne. Obwohl hier keine blutigen Szenen eine Rolle spielen, erzeugt der Autor eine Gänsehautstimmung. Man könnte auch sagen, dass sich an der ein oder anderen Stelle die Härchen im Nacken stellen. Beängstigend hierbei ist, dass das einfach überall passieren kann. Mir wäre persönlich an der ein oder andere Stelle eine genauere Beschreibung lieber gewesen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. So hat mir das Buch eine wunderbare Zeit auf dem Balkon beschert. Und trotz 30 Grad und Sonne pur hatte ich Gänsehaut. Somit kann ich hier gerne 5 Sterne vergeben!

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    Lavendel3007s avatar
    Lavendel3007vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliger Thriller, passend als Wochenend- oder Ferienlektüre
    Geradezu Vollkommen

    >> Diese Stelle war ein Vogelgrab. Einen zum Pfeil geknickten Ast hatte sie selbst vor nicht allzu langer Zeit als Grabsymbol erfunden und zusammen mit Alex auf einem Vogelgrab angebracht. Dieses hier war ein bisschen größer, aber das änderte natürlich nichts. Der Einzige, der außer Lena und ihr dieses Symbol kannte, war Alex. (63 %) <<

    Klappentext:
    Es begann mit einem Date – dann kam der Alptraum.

    Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

    Dieser Roman wird aus der Perspektive von Emily erzählt, der Tochter von Paul. Emily verlor früh ihre Mutter und nun sucht sie mit ihrer Freundin Lena eine neue Frau für ihren Vater. So lernen sie Vera kennen. Vera sieht besser aus als auf den Fotos und scheint auch perfekt zu Paul zu passen. ABER es scheint nur so. Innerlich brodelt es in Vera, sie birgt ein schreckliches Geheimnis.

    Der Schreibstil ist durchdacht und gut zu lesen. Zwar braucht jedes Buch eine gewisse Einleitung, diese hier war mir allerdings etwas zu langatmig. Immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich mir  dachte wann geht es denn nun endlich los?! Und als es dann endlich losging, war alles ziemlich schnell vorhersehbar. Trotzdem schaffte Olaf Büttner eine gewisse Spannung die mir gefiehl und ich fieberte mit, hoffte das Beste. Die Geschichte um Vera ist nichts Neues, dennoch gut geschrieben und mit dem Ende plausibel. Das Ende wiederrum kam mir zu aprupt und zu kurz. Das hätte man im Gegensatz zur Einleitung länger ziehen können. Die Charaktere blieben mir alle etwas fern, nur zu Alex, der eher ein "Statist" ist, konnte ich eine Art Verbindung aufbauen. Dies liegt vielleicht am Verlauf des Romans (ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen).

    Das Cover ist gelungen, nichts ist so wie es scheint und irgendwann bröckelt jede Fassade.

    Fazit:
    Ein unblutiger, kurzweiliger Thriller mit leichten Schwächen. Passend für Einsteiger, ein Wochenende oder einen Kurzurlaub.

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    Zombodys avatar
    Zombodyvor 4 Monaten
    Wenig Text, große Enttäuschung.

    Als ich den Klappentext zu „Scherbenfrau“ las, war ich davon überzeugt einen guten Thriller in die Hände zu bekommen, letzten Endes wurde meine Überzeugung jedoch jäh enttäuscht. Diese Geschichte geht für mich maximal als Jugendthriller durch.


    Die Sprache wirkte auf mich nicht altersentsprechend, das gesamte Verhalten ließ mich ständig den Kopf schütteln, so manches wirkte unsäglich erzwungen und all die Klischees die bedient wurden, waren zum Haare raufen. So vorhersehbar wie die Geschichte vor sich hinplätscherte, so wenig Platz war da um Spannung aufkommen zu lassen. Alles rennt im Eiltempo an einem vorbei ohne eine Spur zu hinterlassen.


    Für mich bedarf es da viel mehr Tiefe, um überhaupt einen Eindruck von Thriller zu hinterlassen. Und das gibt schon der recht simple Schreibstil leider nicht her.


    Das Cover verspricht insgesamt dann auch noch etwas mehr als der Inhalt hergibt, dennoch hätte ich wohl jederzeit dazu gegriffen.


    Alles in allem ist die Verpackung (Cover und Klappentext) besser aufgemacht als das Gesamtpaket und für mich ist es ein 2 von 5 Sterne Buch.

    Kommentare: 2
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    Jazzyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Thriller über eine unberechenbare Frau.
    Spannender Thriller über eine unberechenbare Frau.

    Beschreibung:

    Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

    Meine Meinung:

    Emily ist der Meinung, dass ihr Vater eine neue Frau in seinem Leben braucht. Daher freut sie sich sehr für ihren Vater, als er ihr Vera als seine neue Freundin vorstellt. Meiner Meinung nach, wird in der Inhaltsangabe schon einiges verraten. Die Spannung bleibt dennoch erhalten.
    Vera hat etwas sehr traumatisches erlebt und im Verlaufe des Buches, bemerkt man wie sie versucht ihre Fassade aufrecht zu erhalten und dies ihr nicht immer gelingt. Sie versucht alles um perfekt zu sein. In diesem Punkt hat mir das Buch sehr gut gefallen, da jeder Mensch versucht eine Fassade aufrecht zu erhalten und verschiedene Masken trägt. Ich fand es interessant, wie Vera versucht ihr Leben zu gestalten und Emily ihr langsam auf die Schliche zu kommen scheint. Zu viel möchte ich nicht verraten, da das Buch mit seinen 134 Seiten genügend Stoff zum nachdenken gibt.

    Fazit:

    Ein spannendes Buch, dass ein Krankheitsbild einer traumatisierten Frau darstellt und die krampfhaft versucht perfekt zu sein. Einen Stern musste ich leider abziehen, da mir manche Stellen im Buch zu vorhersehbar waren. Dennoch hat es mich letztendlich überzeugt und ich kann es nur weiterempfehlen.

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor 4 Monaten
    Spannend mit Abstrichen

    Das Cover finde ich sehr gelungen und es hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen und hat mich neugierig gemacht.

    Klappentext:
    Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...


    Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung nimmt nach und nach zu und hält bis zum Schluss. Die handelnden Personen konnte ich mir nur zum Teil gut vorstellen und hatte beim Lesen nicht von allen ein klares Bild vor Augen. Hier hätte ich mir manchmal etwas mehr Erklärungen gewünscht. Die Handlungsorte waren sehr bildhaft und detailliert beschrieben, so dass ich mir diese gut vorstellen konnte und mich so besser in die Handlung hineinversetzt fühlte. Der Verlauf des Thrillers ist logisch und spannend, wenn auch der Schluss des Buches mich nicht ganz überzeugen konnte. Ich fand das Ende kam etwas rasch und hier hätten dem Buch sicherlich ein paar Seiten mehr noch gutgetan. Ansonsten kann man im Verlauf des Buches die Handlungen gut nachvollziehen, aber ich fand es stellenweise schon etwas naiv von Emilys Vater, wie sehr er Vera nach der kurzen Zeit bereits vertraut hat. Am Anfang war ja auch Emily noch begeistert von Vera, aber sie hat schnell gemerkt, dass etwas nicht stimmt mit ihr.

    Aber insgesamt ein guter Thriller, der mich gut unterhalten hat, auch wenn ich ihn etwas kurz fand.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine vorhersehbare Handlung, die eher das Zeug zum Jugendbuch hat, als zum Thriller - ich wurde enttäuscht
    Leider kein Thriller

    Die 15jährige Emily lebt nach dem Tod ihrer Mutter mit Vater Paul alleine. Emilys beste Freundin Lena kommt auf die Idee, eine neue Partnerin für Paul zu suchen. Durch Lenas Pragmatismus und Durchsetzungsvermögen animiert, lässt sich Emily auf die Partnersuche ein. Heimlich schalten die beiden eine Anzeige in einer Partnerbörse und nach einer Weile meldet sich die bildschöne, gebildete und freundliche Vera. Gegen alle Erwartungen werden aus Paul und Vera sehr schnell ein glückliches Paar. Zu schnell? Emily fühlt sich nicht wohl dabei, denn Vera ist zwar freundlich zu ihr, doch unterschwellig spürt sie ein Unbehagen. Weder Paul noch Emily wissen etwas über Veras Vergangenheit.  

    Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wurde ich neugierig auf das Buch. Zudem schien mir der Autor vielversprechend, denn er hat bereits ein paar Bücher über den Privatdetektiv Reent Reents geschrieben. Auch die Leserstimmen versprachen ein spannendes und gar fesselndes Buch.

    Erste Leserstimmen
    „eine Vision des Grauens, das über eine scheinbar perfekte Familie hereinbricht“
    „aufrüttelnder Thriller über Familiengeheimnisse und zerstörerische Liebe“
    „dem Autor ist ein fesselndes Psychodrama gelungen“
    „Ein spannender Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legen kann!“
    „beklemmend und stimmungsvoll geschrieben“

    Insgesamt war das Buch kurzweilig und schnell zu lesen. Die Protagonisten waren sympathisch, wobei z.B. Emilys Vater Paul sehr blass blieb. Wirklich viel habe ich nicht über ihn erfahren. Dagegen kam Lena, Emilys beste Freundin, sehr klug daher, was mir aufgrund ihres jungen Alters manchmal nicht so passend schien. Veras Sprunghaftigkeit in ihrem Wesen und ihrer Handlung war durchaus spannend und hat für Gänsehautmomente gesorgt. Leider kann ich mich den „ersten Leserstimmen“ nicht ganz anschließen. Für mich passt die Geschichte nicht ins Genre Thriller. Ich würde es vielmehr in die Kategorie spannendes Jugendbuch packen. Mir fehlte letztlich die Spannung, so dass ich nicht mit Emily mitfiebern konnte. Viele Szenen und Reaktionen der Protagonisten waren zu vorhersehbar und ab und zu nicht plausibel. Gegen Ende des Buches war es wie ein Duell zwischen Emily und Vera, wobei das Verhalten einer erwachsenen Frau und einem 15jährigen Teenager in solch einer Ausnahmesituation einfach nicht schlüssig war. Teilweise war Emily Vera haushoch überlegen, dann wieder schrie sie wie eine Furie herum. Seite für Seite hatte ich auf Überraschungen gehofft, die zu meinem Bedauern ausblieben. Schade! Ich hatte erwartet, dass mich die Geschichte um Emily und Vera packt und ich bis zum Schluss den Atem anhalten muss. Vielleicht kann ein Jugendlicher mit dem Buch mehr anfangen.

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    shnarphlas avatar
    shnarphlavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Vorhersehbar, sprunghaft, ohne Tiefe und wirklich spannend ist es auch nicht.
    Einen Thriller sucht man hier vergebens

    Klapptext

    Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

    Cover

    Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Mir gefällt vor allem die Gestaltung mit dem relativ emotionslosen Gesicht der Frau, das ein Scherbenmuster aufweist und sich so auf den Titel bezieht.

    Schreibstil

    Das Buch ist sehr einfach geschrieben und spricht mit seiner Wortwahl eher junge Leser an. Auch die Spannung ist nicht wirklich gegeben, da die Ereignisse klischeehaft und somit vorhersehbar sind.

    (Haupt-)Charaktere

    Emily wirkt am Anfang eher zurückhaltend und lässt sich von ihrer Freundin sehr viel sagen. Ab der Mitte macht sie plötzlich eine Wandlung durch und zeigt sich sehr direkt und auch wehrhaft.
    Lena ist ihre beste Freundin und Wortführerin, sie ist sehr bestimmend und drängt Emily zu den Datingplänen. Ihren kleinen Bruder nennt sie nur Pupsi, weil er Blähungen hat. Dieses Verhalten ist sehr kindisch und passt nicht zu einer Jugendlichen mit 17 Jahren.
    Hendrik ist der Schwarm von Emily, der den beiden später hilft, dabei aber total um den heißen Brei redet.
    Vera ist die schöne Böse, die psychisch mehr als labil ist und innerhalb kürzester Zeit nicht nur Emily's Vater betört, sondern ihn auch manipuliert.
    Paul ist Emily's Vater, erst wirkt er sehr sympathisch und um seine Tochter besorgt, doch dann lässt er sie den ganzen Tag mit ihren Sorgen alleine und lässt sich viel zu schnell von Vera beeinflussen.
    Die Charaktere sind extrem oberflächlich gehalten und den Mittelpunkt spielen die Jugendlichen, die Erwachsenen sind mehr oder weniger Randfiguren, die auch im großen Drama eher nebenher laufen. Hiermit wurde eindeutig die Zielgruppe, die für mich den Anschein von einem Thriller für Erwachsene machte, verfehlt.

    Persönliche Meinung

    Man beginnt die Geschichte mit der Suche von Emily und Lena nach einer neuen Frau in Paul's Leben. Das liest sich erst ganz witzig, aber Emily ihre Zweifel lassen die Frage aufkommen, warum sie die Idee nicht einfach aufgibt, sondern sich so sehr von Lena beeinflussen lässt. Sehr störend fand ich auch das Pupsi-Gerede, gemeint ist der kleine Alex, denn so reden keine Jugendlichen, sondern Kinder.
    Die Handlung ist sehr klischeehaft und vorhersehbar, dadurch hat sich bei mir keine Spannung aufgebaut. Dass hier eher die Jugendlichen die Hauptrolle spielen und auch den Fall in die Hand nehmen, ist durch die oberflächliche Schreibweise unglaubwürdig. Mir fehlt an diesem Buch einiges: Thrill, Spannung, Tiefe, glaubwürdige Charaktere und eine packende Handlung.

    Fazit

    Gute Idee, leider war die Umsetzung für mich ein Reinfall.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    !!! Unsere neue Thriller-Leserunde !!!

    Es begann mit einem Date – dann kam der Alptraum

    Wir starten eine Leserunde zu unserem neuen Thriller Scherbenfrau von Olaf Büttner und verlosen dafür 20 E-Books! Neugierig und Thriller-begeistert? Dann macht mit!

    Autoren oder Titel-CoverDarum geht's: Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

    Erste Leserstimmen
    „eine Vision des Grauens, das über eine scheinbar perfekte Familie hereinbricht“
    „aufrüttelnder Thriller über Familiengeheimnisse und zerstörerische Liebe“
    „dem Autor ist ein fesselndes Psychodrama gelungen“
    „Ein spannender Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legen kann!“
    „beklemmend und stimmungsvoll geschrieben“

    Über den Autor: Olaf Büttner wurde 1956 in Wilhelmshaven geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Drehbuchautor an der Medienakademie Ludwigshafen. Sein Roman Sommersturm erhielt den DeLiA-Literaturpreis. Die Bücher um seinen Privatdetektiv Reent Reents erscheinen im emons Verlag. Neben seiner schriftstellerischen und journalistischen Tätigkeit arbeitet der Autor als Sozialpädagoge mit behinderten und verhaltensauffälligen Jugendlichen.

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