Olaf Fritsche

 4.3 Sterne bei 29 Bewertungen
Autorenbild von Olaf Fritsche (©Olaf Fritsche)

Lebenslauf von Olaf Fritsche

Olaf Fritsche schreibt Kinderbücher, Jugendbücher, Sachbücher und Lehrbücher. Ausgedachte Abenteuer, spannende Tatsachen und biologisches Uniwissen. Seine Bücher sind bei Dressler, Rowohlt und Springer Spektrum erschienen. Ursprünglich hat Olaf Fritsche Biologie studiert und in der Arbeitsgruppe Biophysik zu einem abgedrehten Thema aus der molekularen Bioenergetik promoviert. Weil ihn aber die Naturwissenschaften insgesamt interessieren, hat er danach mehrere Jahre als Online-Redakteur bei der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" gearbeitet und sich schließlich als Wissenschaftsjournalist und Buchautor selbstständig gemacht. Bei so viel Wissenschaft braucht der Kopf auch mal ein bisschen Abwechslung. Olaf Fritsche schreibt dafür Abenteuergeschichten für Groß und Klein. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden in verschiedene Sprachen übersetzt wie Spanisch, Katalanisch, Polnisch und Koreanisch und sind Unterrichtslektüre an manchen Schulen. Sein neuestes Projekt ist der Podcast mord2go mit Kurzkrimis. 

Botschaft an meine Leser

Die Zeit der kurzen Morde hat begonnen!

Lange hat das Böse in mir geschlummert. Jetzt ist es erwacht, und die ersten Morde sind begangen. Willst du Zeugin werden und Monat für Monat tödliche Geschichten für unterwegs und zwischendurch erleben? Dann nimm dir zwischen 15 und 30 Minuten Zeit, und höre dir die Verbrechen an. Als Podcast bei allen großen Anbietern oder als mp3 auf http://mord2go.de

Ein Mord ist nur der Anfang …

Alle Bücher von Olaf Fritsche

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Cover des Buches Weltmacht auf sechs Beinen (ISBN: 9783498021405)

Weltmacht auf sechs Beinen

 (3)
Erschienen am 15.10.2019
Cover des Buches Biologie Fur Einsteiger (ISBN: 9783827420961)

Biologie Fur Einsteiger

 (3)
Erschienen am 27.09.2010
Cover des Buches Verflixt und zugeknobelt (ISBN: 9783499621901)

Verflixt und zugeknobelt

 (3)
Erschienen am 02.04.2007
Cover des Buches Gibt es Geisterschiffe wirklich? (ISBN: 9783499632532)

Gibt es Geisterschiffe wirklich?

 (2)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Leben im All (ISBN: 9783499622465)

Leben im All

 (2)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches Der geheime Tunnel. Leonardo auf der Flucht (ISBN: 9783499213830)

Der geheime Tunnel. Leonardo auf der Flucht

 (2)
Erschienen am 01.03.2007

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Neue Rezensionen zu Olaf Fritsche

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S

Rezension zu "Weltmacht auf sechs Beinen" von Olaf Fritsche

Seit 150 Millionen Jahren auf der Erde...
Senziwanivor 7 Monaten

Das haben nicht mal die Dinosaurier geschafft. Da stellt sich die Frage, wie solch ein Kleinlebewesen das hingekriegt hat. Darauf gibt das Buch einer Wissenschaftlerin und eines Journalisten interessante Antworten. Und keine Angst, der Text ist leicht verständlich und warnt, wenn es etwas schwieriger wird. Wer es nicht mit komplizierten Zusammenhängen hat, überspringt die entsprechende Passage einfach. Für mich gab es da aber nur eine einzige Stelle, deren Fehlen das Verständnis nicht behinderte.

Ich fand es total spannend, von den unterschiedlichen Arten und ihren besonderen Fähigkeiten zu erfahren. Dass solch winzige Gehirne so enorme Leistungen vollbringen, grenzt an ein Wunder. Im Verhältnis dazu mutet die menschliche Entwicklung vergleichsweise bescheiden an. Die beeindruckende Solidarität, die das Überleben der Ameisen über Jahrmillionenjahre möglich gemacht hat, kennen wir Menschen jedenfalls nicht. Aber es gibt auch Ähnlichkeiten. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Ameisen sich wie Menschen Haustiere halten und sie gut behandeln? Und ja, es gibt auch fiese Arten, die sich als Sklavenhalter hervortun mit allem, was so dranhängt. Kennen wir auch.

Ich empfehle das Buch allen, die noch an Wunder glauben möchten. Für mich ist dieses kleine Krabbeltier ein Wunder!

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Rezension zu "Weltmacht auf sechs Beinen" von Olaf Fritsche

Unterhaltsam und lehrreich - eine Reise in die spannende Welt der Ameisen
virginiestorm_autorinvor 9 Monaten

“Die größten Exemplare erreichen die Ausmaße von Maikäfern, doch die kleinsten sind nicht einmal so groß wie ein i-Pünktchen auf dieser Seite.”


Susanne Foitzik erforscht seit Jahrzehnten das Leben von Ameisen. Die kleinen Sechsbeiner scheinen den Menschen in vielem zu gleichen. Sie betreiben Landwirtschaft, halten Vieh und werden (scheinbar?) von einer Königin regiert. 


In kurzen Kapiteln erzählen Foitzik und ihr Co-Autor Olaf Fritsche Geschichten von Raubzügen, Vampir-Ameisen, Zombies, Krankenschwestern, Pilzgärten und Städten in Bäumen. Sie berichtet von den Abenteuern, die sie erlebt hat, als sie mit ihren Kollegen Ameisenstämme auf der ganzen Welt eingesammelt hat. Zahlreiche Aquarellzeichnungen und Fotos veranschaulichen das Leben der Ameisen.


Ich fand es erstaunlich zu hören, dass manche Ameisen ihr winziges Nest in einer Eichel haben. Andere Behausungen wiederum beherbergen 3 Millionen Mitglieder in einem unterirdischen Nest von der Größe eines Hauses. 


Weltweit gibt es etwa 1600 Arten. Von der kleinen Pharaoameise, die selbst durch die Ritze an einer Kühlschranktür kriechen kann, über die insektenvertilgende Treiberameise, die eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, bis zur veganen Blattschneiderameise, die in Teamarbeit einen Baum innerhalb von 24 Stunden entlauben kann. 


Wie gut, dass ich nicht in Südamerika lebe: Dort gibt es die Bullet Ant («Gewehrkugelameise»). “Mit bis zu vier Zentimeter Länge gehört sie zu den größten Ameisen der Welt, und ihr Gift verursacht die schlimmsten Schmerzen, die Schmidt bislang erlebt hat. Reiner, intensiver, strahlender Schmerz; als ob man über glühende Kohlen läuft.”


Die Evolutionsbiologin schildert die Kommunikation, die unterschiedlichen Nestarten, wie wichtig die Tiere für die Nährstoffkreislauf im Boden sind, aber auch welche Probleme eingewanderte Arten verursachen können und wie man die Schädlinge wieder los wird.

Sie erzählt skurrile, erstaunliche Geschichten, von Ameisen im Löwengehege, oder Blattschneiderameisen, die im Labor ausgebüxt sind, Gummimatten zerschnippelt haben und ihr auf dem Flur mit ihrer Beute entgegenmarschieren.


Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern zeigt auch interessante Ansätze für die Forschung: 

Wie erfolgt die Arbeitsteilung und die Kommunikation der Tiere? Kann man für die Programmierung von Künstlicher Intelligenz etwas von Ameisen lernen? 

Können wir die Medikamente der Ameisen für uns selbst nutzen?


Mehrere Telekommunikationsunternehmen prüfen ihre Netze mit einer Methode, die sie von Ameisen übernommen haben.


“Die kenianische Ameise Tetraponera penzigi, die in den Hohlkammern von Akazien lebt, schützt ihre Pilzgärten mit Antibiotika. Eines davon tötet zumindest im Laborversuch die gefürchteten Stämme von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA).”


Ein Buch, das mich zum Staunen gebracht hat.

Kurzweilig, lehrreich und spannend.

Leseempfehlung!

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Rezension zu "Weltmacht auf sechs Beinen" von Olaf Fritsche

Es fasziniert, es schockiert ein wenig, es informiert und es begeistert- die Faszination Ameisen wird mit diesem Buch entfesselt oder weitergeführt.
Buchraettinvor 9 Monaten

Ameisen- ein Kollektiv voller Individuen? Es gibt Untersuchungen, die auch im Buch beschrieben werden, die zeigen, dass Ameisen auch individuelle Vorlieben in ihren Tätigkeiten zeigen.

 Geschlechtswesen- Männchen, die Klone sind, Königinnen, die auch Klone erzeugen- Arbeiterinnen, die ein Genom von Männchen und Weibchen haben- die Welt der Ameisen, das zeigt einem dieses Sachbuch ist unheimlich faszinierend und manchmal auch etwas verwirrend;).

Pilzinfektionen, die zu einer Art Zombieameise führen. Landwirtschaft, die unterirdisch in Form von Pilzfarmen und Nutzviehhaltung in Form von Blattläusen betrieben werden. Das sind vielleicht noch Dinge, die Leser des Buches schon kennen. Aber die Bildung eines Nestes aus Ameisenkörpern, der Befall von Käfern, die eher als die eigenen Larven gerettet werden- oder auch die Ausmaße von Superkolonien an Ameisenvölkern, das Details, die faszinieren mich als Leser.

Das Buch spricht den Leser immer wieder direkt an. Die Autorin und ihr Coautor schaffen dabei beim Leser das Gefühl, wirklich mitgenommen zu werden in diese Welt, die manchmal an eine Art Invasion von fremden Mächten erinnert.

Die Autorin ist übrigens Evolutionsbiologin und forscht an der Uni Mainz. Der Coautor ist Biophysiker und Biologe (Quelle: Autoreninfos hinten im Buch).

Ich würde das Buch auch für Biostudenten empfehlen, auch als Sachbuch für Laien ist es geeignet. Also wer noch nach einem Thema, Wissensgebiet fürs Studium sucht, der wird hier vielleicht fündig.

Die vielen Farbfotos im Buch haben mir gut gefallen. Ich hätte mir eine Fotoübersicht der vielen Ameisen im Buch gewünscht. Sehr gut gefallen hat mir hier auch, dass der lat. Name der Arten dabei stand.

Forscher auf diesem Fachgebiet nennt man übrigens Myrmekologen.

Es ist eine faszinierende, manchmal sehr fremde Welt, die sich bei diesen Tierchen auftut. Manchmal auch schon etwas gruselig, wenn ich über Pharaonenameisen lese, die sich in elektrischen Geräten und besonders gern auch in Krankenhäuser und / oder Patienten breitmachen.  

Andererseits gibt es auch Ameisen, die in ihrem Staat die Rolle von Krankenschwestern übernehmen. Das ist ein Buch, das beginnt man zu lesen und dann spürt man, wie faszinierend diese Welt der Ameisen ist.

Was mir gefehlt hat im Buch, ist ein Literaturverzeichnis. Sehr schön farblich gestaltet auch das grüne Lesebändchen. Und auch sehr gelungen und gut aufgeteilt das Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches.

Zurück bleibt besonders wegen des letzten Kapitels mit den Pharonenameisen ein mulmiges Gefühl- dennoch möchte man nach dem Zuklappen in den Garten oder den Wald gehen, die Lupe und ein Bestimmungsbuch in der Hand ein paar Ameisen beobachten.

Es fasziniert, es schockiert ein wenig, es informiert und es begeistert- die Faszination Ameisen wird mit diesem Buch entfesselt oder weitergeführt. Absolute Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Glück gehabt! Zwölf Gründe, warum es uns überhaupt gibt

Was haben wir für ein Glück gehabt, liebe Leser!

Eigentlich dürfte es uns nämlich gar nicht geben! Viel zu unwahrscheinlich! Ich meine, erst entsteht da so einfach aus dem Nichts ein Universum, dann wird die Erde Jahrmillionen lang mit riesigen Gesteinsbrocken aus dem All bombardiert, anschließend vergiftet sich das Leben um ein Haar selbst, und schließlich sterben genau zur richtigen Zeit die Dinosaurier und der Neandertaler aus. Und wer geht aus all dem Chaos hervor? Der moderne Mensch! Mal ehrlich: Das soll jemand glauben?

Und trotzdem sind wir hier.

Das Buch „Glück gehabt! – Zwölf Gründe, warum es uns überhaupt gibt“ erzählt, wieso das Schicksal der Menschheit nicht nur einmal auf der Kippe stand, sondern gleich zwölfmal. Und warum es schließlich so gekommen ist, wie es eben gekommen ist. So verständlich und unterhaltsam geschrieben, dass es jeder versteht – und das Lesen auch noch Spaß macht.

Das ist zumindest das Ziel des Buches. Der Verlag Springer Spektrum und ich wüssten gerne, ob das Vorhaben gelungen ist. Deshalb möchte ich mit euch zusammen das Buch gerne durchgehen und besprechen. Der Verlag verlost unter allen, die mitmachen wollen, zehn Exemplare. Natürlich dürfen auch alle, die dieses Mal kein Glück haben, bei der Leserunde mitdiskutieren, und ich freue mich über jede ehrliche Rezension.

Einen ersten Vorgeschmack auf das Buch bietet euch der Videotrailer unter https://www.youtube.com/watch?v=NdrJwnJgS44, und auf meiner Homepage gibt es einen Überblick über den Inhalt sowie weitere Materialien und Infos zum Buch http://www.wissenschaftwissen.de/Glueck_gehabt.html.

Ich freue mich auf die Diskussionen mit Euch!

Herzliche Grüße

Olaf Fritsche


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