Olaf Kolbrück Keine feine Gesellschaft

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Inhaltsangabe zu „Keine feine Gesellschaft“ von Olaf Kolbrück

In einem beschaulichen Kleingarten am Stadtrand der Finanzmetropole Frankfurt findet Ex-Kommissarin Eva Ritter die Leiche eines Investment-Bankers. Als ein weiteres Mordopfer entdeckt wird, deutet alles auf ein Liebesdrama in besseren Kreisen hin. Während die gesundheitlich angeschlagene Ermittlerin besorgt auf die Diagnose ihrer mysteriösen Erkrankung wartet, riskiert sie einen Blick hinter die Fassade der High Society im Taunus. Ihrem ehemaligen Kollegen bei der Kripo Frankfurt gefällt das gar nicht. Denn ihre Recherchen führen Eva Ritter in ein Netz aus Filz und Korruption. Während sich der private Kummer und die dunklen Machenschaften in der feinen Gesellschaft im Taunus häufen, muss Eva Ritter feststellen, dass sie mit dem Mörder womöglich mehr gemein hat, als sie je dachte.

Fazit: Mit „Keine feine Gesellschaft“ ist Olaf Kolbrück ein solider und spannender Krimi gelungen, der einen kleinen Einblick in die Frankfurter Bankenwelt wie auch der High Society des Taunus gibt und durch eine unvorhersehbare Story und gut herausgearbeiteten Charaktere überzeugen kann.

— Bellexr
Bellexr

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  • Leserunde zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Krimifans aufgepasst! Gemeinsam machen wir die Finanzmetropole Frankfurt unsicher! Macht mit bei unserer Leserunde zu "Keine feine Gesellschaft", dem Krimi-Debüt von Olaf Kolbrück! Der Autor wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen. Bewerbt euch bis zum 20.09. um 20 Leseexemplare!   Worum geht es in "Keine feine Gesellschaft"? In einem beschaulichen Kleingarten am Stadtrand der Finanzmetropole Frankfurt findet Ex-Kommissarin Eva Ritter die Leiche eines Investment-Bankers. Als ein weiteres Mordopfer entdeckt wird, deutet alles auf ein Liebesdrama in besseren Kreisen hin. Während die gesundheitlich angeschlagene Ermittlerin besorgt auf die Diagnose ihrer mysteriösen Erkrankung wartet, riskiert sie einen Blick hinter die Fassade der High Society im Taunus. Ihrem ehemaligen Kollegen bei der Kripo Frankfurt gefällt das gar nicht. Denn ihre Recherchen führen Eva Ritter in ein Netz aus Filz und Korruption. Während sich der private Kummer und die dunklen Machenschaften in der feinen Gesellschaft im Taunus häufen, muss Eva Ritter feststellen, dass sie mit dem Mörder womöglich mehr gemein hat, als sie je dachte. Die Hauptfigur Eva Ritter leidet unter einer seltenen und zu Beginn des Romans noch unklaren Krankheit. Wie sie sich durch Ärztezimmer kämpft und mit ihrer im Kern unheilbaren Krankheit umgeht, thematisiert nicht nur die Misere von Krankheiten, die für eine Erforschung zu unwirtschaftlich sind, sondern macht auch Mut.   Über den Autor Olaf Kolbrück: Olaf Kolbrück wurde 1965 in Wanne-Eickel geboren. Bereits während des Studiums von Politik, Philosophie und Pädagogik an der Universität Köln arbeitete er als Journalist für Tageszeitungen sowie andere Printmedien und später als Lokalredakteur in Hilden bei Düsseldorf. Heute schreibt er als Reporter bei Horizont in Frankfurt, einer der führenden Wirtschaftszeitschriften, über Business-Themen und das Internet. Daneben betreut er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung. Olaf Kolbrück lebt mit Frau und Katze in Eschborn bei Frankfurt. Im Taunus spielt auch sein erster Kriminalroman, der im fhl Verlag erscheint.   Presse: "Keine feine Gesellschaft", der Titel von Olaf Kolbrücks Krimi über die High Society im Taunus ist noch stark untertrieben. Der Leser wird entführt in eine Welt, die von Gier und Missgunst beherrscht wird, in der alle Akteure aber dennoch den äußeren Schein wahren wollen. Olaf Kolbrück, im Hauptberuf Wirtschaftsjournalist und Blogger, legt mit dem Heimatkrimi einen Erstling vor, der mit präzisen Charakterzeichnungen und vor allem subtiler Spannung überzeugt. (Frankfurter Neue Presse)   >>> Hier geht es zur Leseprobe <<<   Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine spannende Leserunde!

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    lexxi2k

    lexxi2k

    21. December 2012 um 20:33

    Der Inhalt: Eva Ritter war früher einmal bei der Mordkommission. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste sie diesen Job aufgeben und arbeitet nun in der Sicherheitsabteilung einer Bank. Als sie bei ihrem guten Freund Kim Voss ist finden die beiden eine Leiche in dessen Gartentruhe. Eva kennt das Mordopfer und nachdem noch ein zweites Opfer auftaucht ist Eva schnell klar das sie unbedingt herausfinden muss, wer dahinter steckt. Meine Meinung: Was ich ehrlich gesagt von Eva halten soll kann ich nicht so recht sagen. Einerseits ist sie eine starke Frau, die trotz ihrer Krankheit, immer ihr Ziel vor Augen hat. Andererseits mischt sie sich in Dinge ein, die sie wirklich nichts angehen, was wahrscheinlich mit ihrem damaligen Job bei der Mordkommission zu tun hat. Das sie bei ihren Recherchen teilweise über die Stränge schlägt und dann auch noch der Polizei Beweise vorenthält, ist unerklärlich für mich, und machte sie mir nicht gerade sympatisch. Die Welt in der Eva ermittelt ist die der Reichen. Das diese mehr Geheimnisse haben und nach außen hin alles verbergen wollen, macht die Story nur noch interessanter. Den niemand will das seine dunkelsten Geheimnisse breit getreten werden. Auch stellt sich sehr schnell raus das Geld nicht alles in dieser Welt ist und das Ansehen wichtiger ist. Sogar so wichtig, dass man Morde begeht. Der Schreibstil war locker und es ließ sich flüssig lesen. Allerdings fand ich einige Abschnitte ziemlich abschweifend und langatmig, was mich beim Lesen schon stark gebremst hat. Ansonsten fand ich das Buch echt gut. Die Story war klasse, die Charaktere gut ausgearbeitet, die Spannung wurde konsequent gehalten und der Mörder blieb mir bis zum Ende verborgen.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    Kleinstadtkatze

    Kleinstadtkatze

    11. December 2012 um 15:21

    Und nun hat schon wieder ein Krimi auf meiner Leseliste Platz gefunden. Ein mir noch unbekannter Autor, vielversprechender Klappentext und ein angenehm dünnes Büchlein. Ich habe für die Lektüre etwas mehr Zeit gebraucht, als ich gedacht habe, bereue es aber nicht und werde den Autor nun im Hinterkopf behalten, denn dieser Krimi hat Spaß gemacht :-) Die Geschichte an sich ist simpel. Eva Ritter, die aufgrund erst mystischer Beschwerden, ihren Job in der Mordkommission aufgegeben hat, weil sie befürchtete, irgendwann nicht mehr so fit zu sein und ausgelacht zu werden. Was macht man dann? Man besucht einen guten Freund (und Ex-Knacki) Wim Voss, der sich rührend um seinen Garten kümmert. Doch die Sparte wird noch interessanter, als der gute Mann auf einmal eine Leiche in seinem Gartengerätekasten findet. Vornehm sieht der Tote aus... mit Anzug. Irgendein Bankier, vermutet Eva, denn die Geschichte spielt sich rund um Frankfurt und dessen Börse ab. Nur leider sieht der Mann nicht so aus, als wäre er freiwillig in diese Kiste geklettert und Eva packt der alte Eifer und sie fängt mit Ermittlungen an. Leider ist sie nurnoch Zivilistin und das reiben ihr ihre Kollegen nur zu gern unter die Nase. Doch als eine zweite Leiche auftaucht und Eva mehr und mehr hinter die schmutzigen Machenschaften der gehobenen Frankfurter (Handels)Gesellschaft steigt, wird ihr plötzlich bewusst, dass der Mörder mehr mit ihr gemeinsam hat, als sie je vermutet hat... . Die Lektüre war spannend, unterhaltsam und gleichzeitig kritisch. Die Geschichte lockte mit Witz und ironisch-eloquenten Dialogen gewürzt mit Gesellschaftskritik. Ich persönlich habe es mir bis zum Ende nicht denken können, wer der Mörder ist und weshalb. Sehr gut gemacht, Herr Kolbrück! Ich würde dieses Buch jedem weiterempfehlen. Für diesen Krimi vergebe ich _ vier von fünf Sternen_

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2012 um 17:16

    Die Ermittlerin Eva Ritter leidet an einer dubiosen Krankheit, sodass sie ihrem Beruf nicht mehr nachgehen kann. Doch das Verbrechen macht nicht halt. So findet sie mit ihrem besten Freund Wim Voss eine Leiche in seinem Kleingarten, es soll nicht die letzte bleiben... Ritter recherchiert in dem Fall und landet in der Frankfurter Finanzwelt, in der es von dubiosen Geschäften nur so wimmelt. In der „feinen“ Gesellschaft ist eben nicht alles wie es scheint, denn Geld und Macht sind die zentralen Handlungsmotive…. Olaf Kohlbrück ist es in seinem Debüt gelungen, sehr interessante Protagonisten zu schaffen, die sich in einem interessanten Feld bewegen. Die Handlung ist recht komplex, das Ende überraschend. Das Buch hat zwei Handlungsstränge, einmal den der Ermittlungen, aber auch den des Lebens und der Krankheit der Ermittlerin. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen mit einer Portion Lokalkolorit, Spannung, Charme und auch Humor, auch wenn der eine oder andere wirtschaftliche Zusammenhang den Lesefluss etwas unterbrach. Eine Leseempfehlung ergeht an alle, die Spaß an Regionalkrimis haben!

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    28horseshoe

    28horseshoe

    22. November 2012 um 22:28

    Dubiose Finanzgeschäfte Zum Inhalt Die Ermittlerin in diesem Fall ist eine ehemalige Kommissarin, die wegen einer mysteriösen Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte. Zusammen mit ihrem besten Kumpel, einem ehemaligen Kriminellen, findet sie eine Leiche in dessen Kleingarten. Ihre Recherchen führen sie in die Frankfurter Finanzwelt, wo es verschiedene dubiose Machenschaften aufzudecken gibt – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld des Opfers. Hilfestellung bei der eigenmächtigen Ermittlung erhält sie zudem von ihrer besten Freundin, einer sehr wohlhabenden und exzentrischen Dame. Cover Die Bankentürme als Motiv auf dem Cover verweisen sofort auf den Ort der Handlung und durch die kalten, dunklen Farben und den kahlen Baum im Vordergrund wird eine düstere, geheimnisvolle Stimmung vermittelt. Neben Motiv und Farben gefällt mir am Cover vor aber allem, wie gekonnt Autorenname und Titel ins Motiv eingefügt wurden. Sehr positiv ist mir auch die erste Seite aufgefallen, hier ist ein Negativbild des Covers zu sehen. Einschätzung Auf relativ wenigen (235) Seiten gelingt es dem Autor, sehr einprägsame, bunte und spannende Charaktere zum Leben zu erwecken. Gleichzeitig erzählt er eine komplexe Handlung mit sehr überraschendem Ende. Die unsympathischen Figuren sind ihm genauso gut gelungen wie die sympathischen Charaktere, und neben der Mordermittlung ist auch noch viel Platz für die Privatangelegenheiten der Ermittlerin. Insbesondere ihre noch nicht diagnostizierte Erkrankung, die aber schon längst angefangen hat ihr Leben einzuschränken, nimmt als zweiter Handlungsstrang einigen Raum ein und war für mich genauso spannend wie die Aufklärung der Verbrechen. Fazit Ein rundum gelungener Krimi mit einem sehr aktuellen Thema – uneingeschränkt zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2012 um 21:19

    Mord in der Frankfurter High Society * Eva Ritter, ehemals Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kripo hat aufgrund einer mysteriösen Muskelerkrankung ihren Dienst niedergelegt, doch als sie eine Leiche in der Laube ihres alten Freundes Wim Voss findet ist ihr Spürsinn wieder geweckt. Und auch ihre neuen Beruflichen Kontakte in der Wirtschaft sind ihr mitunter sehr förderlich... * Olaf Kohlbrücks Schreibstil ist angenehm uns flüssig zu lesen. Er schafft es, dass man sich sofort in der Geschichte um Eva wiederfindet. Kriminalistischer Spürsinn trifft in Kohlbrücks Krimidebüt auf Lokalkolorit, sowie Humor und Charme. * Die Hauptprotagonistin Eva Ritter ist eine sympathische Frau in den besten Jahren, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Stelle bei der Kripo aufgeben musste. Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter und verbringt viel Zeit mit ihrem guten Freund Wim Voss, den sie selbst vor einigen Jahren hinter Gitter gebracht hat. * Eva Ritter zeichnet sich beruflich, sowie privat durch ihre Liebenswürdigkeit, Logik und ihren Starsinn aus - sie bleibt an einer Sache dran und versteht es an Informationen zukommen und alles zu einem logischen Ganzen zu verbinden. Auch Wim Voss, der wegen unsauberen Geschäften im Gefängnis saß, Evas Freundin aus der High Society und Evas Tochter sind alle sehr einprägsame und spezielle Charaktere, die man schnell in sein Leserherz schließt. * Was für mich ein wenig anstrengend war, waren die langen Kapitel und zu Anfang gab es die ein oder andere Stelle, in der sich sehr eingehend mit wirtschaftlichen Zusammenhängen beschäftigt wurde, auch dies lies den Lesefluss ein wenig stocken. * Aber alles in allem ist "Keine feine Gesellschaft" eine spannender Regionalkrimi, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    Linny

    Linny

    03. November 2012 um 17:39

    Keine feine Gesellschaft Eva Ritter wollte mit Wim Voss eine schöne Zeit im Kleingarten verbringen. Sich erholen und neue Kraft tanken. Das hat sie auch bitter nötig. Nach einem Eingriff im Krankenhaus und das Ergebnis steht noch aus. Muss sie ihren Kopf frei kriegen. Doch dann entdeckt Wim und Sie eine Leiche eines Mannes. Und Eva die grade erst ihren Dienst quittiert hat bei der Polizei. Steckt schon mitten in der Mördersuche und muss feststellen das dies nicht der einzige Tote ist, der ihren Weg kreuzt.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    Literatur

    Literatur

    27. October 2012 um 14:49

    Kommissarin Eva Ritter hat sich aufgrund einer Muskelerkrankung dazu entschlossen, den Polizeidienst zu quittieren, als sie kurz darauf in ihrem Privatleben über ein Mordopfer "stolpert" - ihr alter Spürsinn ist geweckt. Ihre Privatermittlungen führen sie in die feinen Kreise der Frankfurter Gesellschaft. Gelingt es ihr, nicht nur den Fall, sondern auch das Rätsel um ihre ungeklärte Erkrankung zu lösen? Nach zunächst spannender Einführung der Charaktere und in die Handlung konnte mich der Roman allenfalls gut unterhalten, jedoch nicht fesseln. Da der Protagonistin als Privatermittlerin nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung stehen und sie sich mehr auf ihr Bauchgefühl und Gerüchte als auf Beweise und zusätzliche Informationen verlassen muss, kommt die Erzählung des Mordfalles für meinen Geschmack nur schleppend voran, die Ermittlungen scheinen sich im Kreis zu drehen oder befinden sich an der Grenze der Legalität. Die Darstellung der medizinischen Aspekte finde ich äußerst befremdlich: Eine Biopsie wird aus fadenscheinigen Gründen nicht weiterverarbeitet, Ärzte verletzten mehrfach und fast selbstverständlich ihre ärztliche Schweigepflicht, die Auflösung von Evas Erkrankung wird unverbunden und unreflektiert in die Geschichte eingebunden. Die anfänglich sehr gelungene Verzahnung zwischen Fall und Privatleben tritt in den Hintergrund und wird nur schwermütig wieder aufgegriffen. Die Auflösung des Falles und das vorläufige Ende der privaten Handlung wirkten auf mich zu konstruiert. Leider muss ich zugeben, dass mich der Roman insgesamt aufgrund der oben genannten Punkte nicht wirklich begeistern konnte. Aber glücklicherweise sind ja Geschmäcker verschieden, wie andere Rezensionen zeigen.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2012 um 02:36

    Die Geschichte beginnt gleich mit einem Leichenfund. Damit ist sie von Anfang an spannend und es stellt sich die Frage nach Täter und Motiv. Durch den lockeren Schreibstil lässt sie sich außerdem sehr gut lesen und ist wunderbar detailliert. Auch die Charaktere sind glaubwürdig beschrieben und interessant. Die Protagonistin Eva Ritter war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine ehemalige Kommissarin, die an einer noch unbekannten Krankheit leidet. Als jedoch in der Gartenlaube ihres Bekannten Wim Voss eine Leiche gefunden wird, kann sie nicht anders und ermittelt auf eigene Faust. Dabei ist sie dem Ermittler Kerner immer einen Schritt voraus. Die Handlung bietet interessante Einblicke in die „feine“ Gesellschaft, wo nicht immer alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. So bleiben auch Täter und Motiv bis zum Ende unklar, und die Auflösung war für mich so nicht vorhersehbar, aber dennoch logisch. Ich fand diesen Krimi sehr gelungen. Er bietet tolle Charaktere, Spannung und unerwartete Wendungen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    schlumeline

    schlumeline

    22. October 2012 um 16:38

    Eva Ritter musste vor einiger Zeit aufgrund einer Muskelerkrankung ihren Job als Kommissarin an den Nagel hängen, hat dafür aber eine überaus lukrative, neue Beschäftigung gefunden. Als ihr alter Bekannter Wim Voss in seiner Gartenlaube eine Leiche findet, ist der alte Ermittlergeist in Eva allerdings sofort wieder erwacht. Als dann noch in gewohnt unsympathischer Manier Evas Ex-Kollege Kerner im Kleingarten aufkreuzt, weiß Eva, dass sie selber recherchieren wird. Der Tote ist ihr in jedem Fall schon einmal bekannt. Es handelt sich um den Investmentbanker Jens Lücker. Mit Hilfe einiger Beziehungen zur High Society Frankfurts findet Eva so manches aus dem Leben des Herrn Lücker heraus. Hier könnte der Täter sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld des Opfers zu finden sein, denn Jens Lücker war in vielerlei Hinsicht sehr agil und nahm dabei nicht unbedingt Rücksicht auf die Gefühle anderer. Mit „Keine feine Gesellschaft“ präsentiert der Autor Olaf Kolbrück tatsächlich eine unfeine Gesellschaft. Geld und Machtpositionen sind hier die Dinge, die das Handeln von Personen steuern. Besonders gefallen haben mir im Buch die unzähligen kleinen Wortspielereien, die manches Detail zu etwas ganz Besonderem machen. Eva Ritter ist eine sympathische Ermittlerin, die nebenher mit einigen privaten Sorgen zu kämpfen hat. Die konkrete Diagnose ihrer Erkrankung steht schon lange aus und auch die Tochter bereitet der alleinerziehenden Mutter einige Kopfschmerzen. Den Leser erwarten eine spannende Handlung und ein Einblick in die Welt der Reichen, einer Welt, die vermutlich vielen Lesern einfach nur fremd und nach dem Lesen dieses Buches auch nicht wirklich erstrebenswert erscheinen dürfte. Darüber hinaus sind Eva, ihre Freundin Doris und ihr Bekannter Wim ein wirklich ungewöhnliches Trio, mit besten Beziehungen und guten Ideen. Mehr davon, bitte!

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    PMelittaM

    PMelittaM

    20. October 2012 um 18:27

    Eva Ritter musste wegen einer noch ungeklärten Krankheit den Polizeidienst quittieren. Jetzt arbeitet sie für eine Wirtschaftsberatungsfirma. Im Schrebergarten eines Freundes findet sie die Leiche eines Bankers und kann es nicht lassen, einmal wieder zu ermitteln. Gut, dass Eva viele Kontakte hat und so auch Zugang zur Frankfurter Finanzwelt und der High Society. Und dann gibt es eine zweite Leiche und so manche Theorie wird auf den Kopf gestellt. Mir hat der Kriminalroman gut gefallen. Eva ist einmal ein andere Ermittlerin, sie ermittelt zwar von außen, hat aber langjährige Erfahrungen in der Polizeiarbeit. Gut fand ich auch, dass sozusagen als zweiter Handlungsstrang ihre Krankheit thematisiert wurde, dass es sich hier um eine unbekannte und seltene Krankheit handelt, hat der Autor bewusst eingeflochten um auf diese Weise auch darauf aufmerksam zu machen. Eine gute Idee, wie ich finde. Auch sonst ist Evas Privatleben nicht gerade langweilig, ich mag es, wenn Ermittler in Krimis nicht nur ermitteln. Der Roman liest sich flott und locker, er ist spannend und mit einer Prise Humor gewürzt, die Charaktere gefallen mir, vor allem Evas Kumpel Wim, ein Mann, den sie ursprünglich ins Gefängnis brachtet. Auch das Frankfurter Milieu rund ums Geld scheint mir gut und durchaus kritisch herausgearbeitet. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht immer (gleich) durchschaut habe, was da an finanziellen Transaktionen (ob legal oder illegal) betrieben wurde. Die Auflösung, für mich das Wichtigste an einem Kriminalroman, war stimmig und logisch. Ein bisschen weniger stimmig fand ich persönlich die Storyline rund um Evas Tochter, was mich aber nicht weiter gestört hat. Ich hoffe einfach, das wird in einem Folgeband noch einmal aufgegriffen. Denn nach Lektüre des Buches hatte ich durchaus Lust, mehr über Eva (und Wim) zu lesen und tatsächlich wird es (mindestens) eine Fortsetzung geben. Darauf freue ich mich schon.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    ina_kzeptabel

    ina_kzeptabel

    19. October 2012 um 20:41

    ""Ich bin nicht von der Polizei." Die Tür fiel ins Schloss, ohne eine Geräusch zu machen." "Sie waren es aber einmal und nun ist das Schnüffeln zu ihrer zweiten Natur geworden. Sie können es nicht lassen, das Leben anderer Menschen auf den Kopf zu stellen."" (S. 104) Die Story: Eva Ritter lebt zusammen mit ihrer 17 Jahre alten Tochter in Frankfurt und arbeitet in der Wirtschaftsbranche. Den Polizeidienst musste sie aus gesundheitlichen Gründen verlassen, jedoch scheint sie dennoch keine Ruhe finden zu können. Als sie bei einem Bekannten, Wim Voss, in Schrebergarten zu Besuch ist, findet sich in der Gerätetruhe eine Leiche. Und Eva kennt den Verstorbenen Paul Lücker... Kurz darauf findet man eine weitere Leiche, seine Geliebte Heidi Münzer. Auch wenn sie es nicht mehr darf, beginnt Eva auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei kommen ihr ihre alten Kontakt zu Gute und sie scheint einem Skandal auf der Spur zu sein. Doch leider läuft es privat nicht so gut. Eva hat eine schwere Muskelkrankheit, ihre lesbische Tochter ist schwanger und ein Mann ist auch nicht in Sicht. Aber den hat Eva eigentlich auch garnicht nötig. Sie kommt, trotz Krankheit, auch so gut durchs Leben. Doch die Arbeit bei der Polizei fehlt ihr, das machen ihr die Ermittlungen im Mordfall Paul Lücker erst wieder richtig bewusst. Eva muss aber nicht alleine Forschen, ihre alte Freundin Doris Unbehaun und Wim Voss stehen ihr tatkräftig zur Seite. Der Stil:Die Geschichte wird von einem Er-Erzähler erzählt. Dabei erfährt man fast ausschließlich die Gedanken von Eva, so dass ich hier eher einen Ich-Erzähler erwartet hätte. Es passt aber dennoch alles zusammen, die Geschichte liest sich flüssig und ist schlüssig. Auch die Charaktere wurden von Olaf Kolbrück gut beschrieben und sind ausgereift. Ob man sich nun mit den Charakteren wohlfühlt, ist ja eine andere Sache. In der Leserunde haben sich einige über Eva und ihr Verhalten zu ihrer Tochter gewundert, doch eigentlich wird im Laufe des Buches klar warum. Denn Eva selbst ist zwar Polizistin (gewesen), aber privat ein anderer Mensch. Auch die Muskelkrankheit ändert nichts daran. Leider finde ich die Kapitel ein wenig zu lang, ich musste meistens erstmal eine Pause machen und das Gelesene richtig zu verstehen, denn die vielen Wirtschaftsprozesse sind nicht einfach. Aber sie gehören zum Verständnis der Geschichte dazu und machen letztendlich den Mörder und den Titel des Buches aus. Mein Fazit: ein gelungener Krimi, der mir allerdings ein wenig zu viel mit Finanzen bzw. Wirtschaft gespickt ist. Sicherlich gehören die ganze wirtschaftlichen Vorgänge zur Aufklärung des Falls, aber mir fiel das Lesen bei einigen Abschnitten schon ein wenig schwerer. Schön fand ich aber, das man wirklich rätseln muss wer nun der Mörder ist. Denn da ergeben sich einige Optionen. Auch die Charaktere find ich gelungen und glaubhaft, daher eine Leseempfehlung für jeden Krimiliebhaber.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    17. October 2012 um 21:01

    Inhalt Die Ex-Kommissarin Eva Ritter ist, oder besser gesagt war, mit Leib, Seele, Herz und Verstand Polizistin. Leider mußte sie durch ihre Muskelkrankheit den Job aufgeben, was sie aber nicht abhält, Nachforschungen zu betreiben, als sie im Schrebergarten eines Freundes die Leiche eines Investment-Bankers findet. Sie beginnt auf eigene Faust Ermittlungen und stößt dabei auf ihren Ex-Kollegen Kerner, mit dem sie gar nicht klar kommt........ Meinung Mit dem Buch „Keine feine Gesellschaft“ hat Olaf Kolbrück ein gutes Debüt geschaffen. Der Krimi enthält alles, was es zu einem guten Buch braucht. Die Spannung kam nicht zu kurz und teilweise sind sogar ein paar witzige Zeilen zum Schmunzeln vorhanden. Herr Kolbrück beschreibt einerseits die beiden Morde in der Oberschicht detailgerecht und spannend, gibt aber der Geschichte durch das Beschreiben der familiären Zustände der Ermittlerin einen mitfühlenden und mitreissenden Touch. Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, man kommt in der Lektüre ziemlich schnell voran. Für mich hätte er gerne noch ein wenig mehr Seiten haben können und auf diesen Schluß, wäre ich nicht gekommen. Also für mich gekonnt geschrieben. Charakteren Die Hauptprotagonistin Eva Ritter kommt sehr sympathisch und absolut authentisch rüber. Sie wirkt sehr einfühlsam und keineswegs geschockt, auch nicht, als sie erfährt das ihre 17 jährige Tochter schwanger ist, obwohl diese eigentlich Frauen liebt. Sie zeigt viele Gefühle, vorallem weil sie nicht weiß, welche mysteriöse Krankheit sie hat. Auch die Nebendarsteller hat der Autor sehr gut und authentisch beschrieben, man kann sich in sie hineinversetzen und fühlt und denkt mit ihnen mit. Cover Das Cover spricht mich jetzt nicht so an, im Geschäft hätte ich diesen guten Krimi wahrscheinlich nicht gekauft. Fazit Ein gelungenes Debüt von Olaf Kolbrück, das mir einige gute Lesestunden gebracht hat. Spannend aufgebaut und mit einer Prise Humor verfeinert. Es bekommt von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    dorli

    dorli

    17. October 2012 um 14:49

    Die ehemalige Kriminaloberkommissarin Eva Ritter „stolpert“ im Kleingarten von Wim Voss zufällig über die Leiche des Bankers Jens Lücker. Sofort erwacht ihr Ermittlerherz und Eva beginnt zu recherchieren, auch wenn ihre Nachforschungen ihrem mit diesem Fall betrauten Ex-Kollegen Kerner mächtig gegen den Strich gehen… „Keine feine Gesellschaft“ liest sich flüssig und ist ein Krimi, wie ich ihn mag. Ich konnte von Anfang an ordentlich miträtseln, wer denn nun wirklich der Mörder ist. Die Geschichte ist bis zu der nachvollziehbaren Auflösung spannend, kurzweilig und unterhaltsam. Mit Eva Ritter hat Olaf Kolbrück eine sympathische Ermittlerin geschaffen, die besonders durch ihre Menschenkenntnis und ihre äußerliche Gelassenheit besticht. Neben den Recherchen zu dem Mordfall nimmt man auch an ihrem Privatleben teil, sorgt sich mit ihr um die noch ausstehende Diagnose für ihre rätselhafte Muskelerkrankung und lernt ihre 17-jährige Tochter Corinna und deren eigenwillige Lebensplanung kennen. Tatkräftige Unterstützung bei den Ermittlungen erhält Eva von ihren Freunden Wim Voss, einem ehemaligen Betrüger und Doris Unbehaun, einer reichen Witwe. Beide kennen sich in der Finanzwelt bzw. in der gehobenen Gesellschaft Frankfurts recht gut aus und sind mit ihren weitreichenden Kenntnissen und Verbindungen immer wieder eine große Hilfe für Eva. Ein herrliches Ermittlergespann, mit dem ich mir noch viele weitere spannende Fälle wünsche.

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  • Rezension zu "Keine feine Gesellschaft" von Olaf Kolbrück

    Keine feine Gesellschaft
    leserattebremen

    leserattebremen

    14. October 2012 um 21:10

    Obwohl Eva schon vor einiger Zeit ihren Dienst bei der Polizei quittiert hat, gerät sie unverhofft in eine Mordermittlung. Bei ihrem Freund Wim im Schrebergarten fällt ihnen regelrecht die Leiche eines bekannten Bankers entgegen. Als ihr arroganter Ex-Kollege Kerner den Fall übernimmt, leckt Eva Blut und beginnt selbst im Bankermilieu zu ermitteln. Doch die skrupellosen Personen auf die sie trifft, decken sich gegenseitig und Lügen ohne mit der Wimper zu zucken. Wer hat von diesen Personen hatte wirklich ein Motiv, den Banker umzubringen? Als wenig später auch noch die Leiche von seiner Geliebten auftaucht, wird der Fall immer verzwickter. Mit „Keine feine Gesellschaft“ ist Olaf Kolbrück ein spannender und unterhaltsamer Debütroman gelungen. Besonders positiv fallen dabei die Charaktere auf, die alle sehr durchdacht und unterhaltsam sind. Eva Ritter selbst ist von einer Krankheit gebremst, die noch gar nicht genau diagnostiziert ist, ihre Tochter ist gerade volljährig und lesbisch und wirft regelmäßig ihr Leben durcheinander. Hier zeigt sich die Liebe des Autors zum Detail, die besonders bei einem Krimi entscheidend sein kann. Der Fall an sich ist sehr schlüssig und logisch aufgebaut, die Charaktere und Umstände tragen dazu bei, dass man beim Lesen sehr viel Spaß hat und gleichzeitig gespannt mit ermittelt, wer der Mörder aus der Hochfinanz sein könnte. Spannend, lustig, kurios- ein toller Krimi, hoffentlich nicht der letzte mit der pensionierten Ermittlerin Eva Ritter. Schließlich will man auch wissen, wie es privat bei ihr weiter geht!

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