Olaf Müller

 4,6 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor*in von Rommels Gold, Asche im Venn und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Olaf Müller wurde 1959 in Düren geboren. Er ist gelernter Buchhändler und studierte Germanistik sowie Komparatistik an der RWTH in Aachen. Seit 2007 leitet er den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Sprachreisen führten ihn oft nach Frankreich, Italien, Spanien sowie Polen und Austauschprojekte in Aachens Partnerstädte Arlington (USA) und Kostroma (Russland). Müller hält auch Vorträge u.a. zum Thema Heimat und Identität. Als Segelflieger kennt er die Eifel aus der Luft. Mit Rad und Wanderschuhen unterwegs, trifft der Autor die Menschen und entdeckt die Region mit ihren Licht- und Schattenseiten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Adiós, Aachen (ISBN: 9783839206690)

Adiós, Aachen

Erscheint am 11.09.2024 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Olaf Müller

Cover des Buches Rommels Gold (ISBN: 9783839201886)

Rommels Gold

 (6)
Erschienen am 09.03.2022
Cover des Buches Allerseelenschlacht (ISBN: 9783839225066)

Allerseelenschlacht

 (5)
Erschienen am 12.06.2019
Cover des Buches Asche im Venn (ISBN: 9783839203255)

Asche im Venn

 (5)
Erschienen am 08.03.2023
Cover des Buches Herr über Leben und Tod bist du (ISBN: 9783839200322)

Herr über Leben und Tod bist du

 (5)
Erschienen am 07.07.2021
Cover des Buches Endstation Rursee (ISBN: 9783839205860)

Endstation Rursee

 (3)
Erschienen am 13.03.2024
Cover des Buches Tote Biber schlafen nicht (ISBN: 9783839227664)

Tote Biber schlafen nicht

 (3)
Erschienen am 08.07.2020
Cover des Buches Rurschatten (ISBN: 9783839223314)

Rurschatten

 (3)
Erschienen am 04.07.2018
Cover des Buches Der Himmel meiner Mutter (ISBN: 9783956513299)

Der Himmel meiner Mutter

 (1)
Erschienen am 19.05.2022

Neue Rezensionen zu Olaf Müller

Cover des Buches Endstation Rursee (ISBN: 9783839205860)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Endstation Rursee" von Olaf Müller

„Wir kaufen unser WLAN bei Saturn. Ehe wir die Formulare für den Auftrag ausgefüllt haben, sind die bestellten Geräte veraltet.“
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Endstation Rursee ist der siebte Krimi von Olaf Müller um Kommissar Michael Fett von der Kripo Aachen, der schon mehrere Partner an seiner Seite hatte. Diesmal ist wieder Daniela Conti, sein „italienischer Schatten“ wie man sie gemeinhin nennt, mit von der Partie. 

Worum geht’s? 

Zunächst einmal findet man eine Tote in einer Pferdebox des bekanntesten Reiterhof Aachens. Dann gerät eine Lektorin in Panik, weil man eine ihrer drei Katzen entführt hat und ein Verleger wird unter Druck gesetzt.  

Doch damit noch nicht genug!  

Fetts Kollegin Chantal Kalumba aus dem belgischen Lüttich berichtet ihm von Hacker-Angriff auf Ampeln und einen Tesla sowie einen angekündigten Anschlag auf die Feierlichkeiten zu Georges Somenons 120. Geburtstag. Fett ist empört, aber nicht weil der (belgische) König dabei sein wird, sondern weil er, Fett, ein erklärter Simenon-Fan ist. 

Meine Meinung: 

Wer Olaf Müllers Schreibstil kennt, wird die geschliffene und bildhafte Sprache schätzen. Schmunzeln muss ich über die Wortspiele wie „gras“ und „fett“, Maigret und mager. Ich mag auch Müllers Sinn für feine Ironie und schwarzen Humor, der sich so liest: 

„Wir kaufen unser WLAN bei Saturn. Ehe wir die Formulare für den Auftrag ausgefüllt haben, sind die bestellten Geräte veraltet.“

Wer kennt die beschwerlichen Beschaffungsvorgängen bei Behörden nicht? 

Wir begegnen einigen Charaktere wie Chantal Kalumba aus früheren Fällen, so dass hier eine vertraute Atmosphäre entsteht. Wir Leser dürfen Fett und Conti bei ihren Ermittlungen begleiten.  

Zunächst beginnt der Krimi ja eher gemächlich. Erst als herauskommt, dass ein Romanistik-Studium die verbindende Klammer zwischen Opfern und Täter ist, kommt der Krimi so richtig in Fahrt und mündet in einem veritablen Showdown, bei dem die Exekutive alles aufbietet, was laufen, schießen, tauchen und fliegen kann. 

Dabei werden die losen Enden elegant verknüpft und die Lösung des Falles ist stimmig.  

Gut gefallen hat mir, dass tagaktuelle Themen wie der Überfall Russland auf die Ukraine sowie die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität dezent eingeflossen sind. 

Fazit: 

Gerne gebe ich diesem Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat, 5 Sterne 

Cover des Buches Endstation Rursee (ISBN: 9783839205860)
S

Rezension zu "Endstation Rursee" von Olaf Müller

sehr lesenswert
sab-mzvor 4 Monaten

Olaf Müller ist es wieder einmal gelungen eine spannende Handlung mit lokalen Gegebenheiten, einem Schuss Geschichte und auch Humor zu verbinden.

Endstation Rursee ist für mich mit einer großen Zahl an Kindheitserinnerungen verbunden.

Ich habe die meisten Schulferien in der Gegend verbracht und beim Lesen fühlte ich mich durch die Beschreibungen der Gegend und der dort lebenden Menschen, in meine Kindheit und Jugendzeit versetzt.


Olaf Müller vermittelt gut wie die Menschen in der Ecke um der Rursee sind. 

Man lernt aber auch geschichtliche Dinge kennen, wie z.B. Vogelsang.

Rursee in Flammen fehlt auch nicht.


Es beginnt mit einer Leiche, die im Pferdestall gefunden wird. 

Eine Lektorin in Panik, ihre Katze wurde entführt, ein Verleger wird unter Druck gesetzt...


Der 120. Geburtstag von Georges Simenon steht an. 

Die Stadt wird erpresst, der Täter plant einen Anschlag auf die Feierlichkeiten.


Soviel auf einmal? Gibt es einen Zusammenhang??


Das müssen Sie schon selber im Buch erforschen.


Ich kann den Krimi allen empfehlen ,die gerne lokale Krimis lesen, Die Nordeifel lieben und auch ein wenig die Polizeiarbeit in einer Krisensituation kennenlernen möchten.


Cover des Buches Endstation Rursee (ISBN: 9783839205860)
BSchmidts avatar

Rezension zu "Endstation Rursee" von Olaf Müller

Sehr gut recherchierter und spannender Krimi mit viel Lokakkolorit
BSchmidtvor 4 Monaten

Endstation Rursee ist der siebte Krimi von Olaf Müller um Kommissar Fett von der Kripo Aachen.

Wie in den vorherigen Krimis zeichnet sich Olaf Müllers Schreibstil durch eine feine und geschliffene sehr bildhafte Sprache aus. So finden sich Stellen, in denen er zum Beispiel das Aussehen der auf den Boden auftreffenden Regentropfen beschreibt und diesem Phänomen den Namen Kronentropfen gibt. Wer schon einmal dicke Regentropfen auf dem Asphalt platzen sehen hat wird ihm unumwunden Recht geben, sie sehen einen winzigen Moment lang tatsächlich wie kleine Kronen aus.

Die Beschreibungen der Protagonisten sind ausführlich, vor des Lesers Auge entstehen Menschen, zu denen sich leicht eine Verbindung aufbauen lässt. Alte Bekannte aus früheren Fällen tauchen auf und sind in das Geschehen involviert, wie die Kollegin aus Lüttich. Damit schafft der Autor eine vertraute Atmosphäre. Seine Landschaftsbeschreibungen und die Fahrten mit der Kollegin Conti von Aachen in und durch die Eifel zeugen, wie auch schon in allen vorherigen Büchern, von einer sehr guten Ortskenntnis des Autors und seiner Liebe zu dieser Region.

Der Beginn des Krimis gestaltet sich zu Anfang etwas unspektakulär, mit einer Toten in der Pferdebox, aber Olaf Müller wäre nicht Olaf Müller, wenn die Geschichte nicht Länder übergreifend und voller politischer Verwicklungen wäre. Der Leser begleitet Fett und Conti auf ihrer Reise zur Klärung des Falles und erhält wie sie ein Puzzlestückchen nach dem anderen und hält so auch alle Elemente zur Klärung in Händen. Neue Informationen, falsche Fährten und überraschende Wendungen lassen den Lesenden nicht mehr zur Ruhe kommen, die Spannung steigt immer mehr an, das drückt Olaf Müller auch mit Hilfe der Änderung in seiner Syntax und Sprache aus. Die Aufklärung scheint in greifbarer Nähe, die Sätze werden Kürzer und die Sprache eindeutig und prägnant. So treibt der Autor seine Leser Satz für Satz in einem hohen Tempo voran. Es ist nicht mehr möglich, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen.

Das Ende ist sehr logisch und alle losen Fäden finden eine Verknüpfung. Nichts erscheint unrealistisch und man glaubt, eigentlich hätte man selbst darauf kommen können. Olaf Müller hat mich wieder einmal vortrefflich unterhalten und für einige Stunden aus dem Alltag in die Eifel entführt. Ich freue mich jetzt schon auf einen weiteren Fall von Kommissar Fett.

Dieses Buch verdient mehr als die möglichen fünf Sterne, von mir gibt es eine hundertprozentige Leseempfehlung.


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