Olaf Maly

 3,9 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor*in von Hundskraut, Mamarosa und weiteren Büchern.
Autorenbild von Olaf Maly (©Olaf Maly)

Lebenslauf

Vor langer Zeit in München aufgewachsen und zur Schule gegangen, habe ich dort auch Maschinenbau, Fachrichtung Physik, studiert. Meine nicht nachlassende Neugierde hat mich dann im Jahre 1985 in die USA verschlagen, wo ich bis heute lebe und arbeite. Vor ein paar Jahren habe ich mich entschlossen, mich ganz dem Schreiben von Büchern zu widmen. Ich versuche, Bücher in einer leicht verständlichen Sprache zu verfassen, einer Sprache, die man gut lesen kann; Bücher, die entspannen, die man gerne liest, bei denen man sich in eine andere Welt versetzen und den Alltag vergessen kann. Zurzeit nenne ich die Golfküste Floridas mein Zuhause, der Sonne und des unkomplizierten Lebens wegen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Olaf Maly

Cover des Buches Hundskraut (ISBN: 9783967140958)

Hundskraut

(4)
Erschienen am 09.11.2020
Cover des Buches Die Hochzeiterin (ISBN: 9783967140224)

Die Hochzeiterin

(2)
Erschienen am 14.01.2020
Cover des Buches Verhängnisvolle Tage (ISBN: 9783732377930)

Verhängnisvolle Tage

(2)
Erschienen am 10.12.2015
Cover des Buches Mamarosa (ISBN: 9783967143690)

Mamarosa

(2)
Erschienen am 24.11.2023
Cover des Buches Mittersendling (ISBN: 9783754950524)

Mittersendling

(1)
Erschienen am 14.02.2022
Cover des Buches Mordsblattl (ISBN: 9783967141191)

Mordsblattl

(1)
Erschienen am 04.11.2021
Cover des Buches Schindermatz (ISBN: 9783967142419)

Schindermatz

(1)
Erschienen am 29.09.2022

Neue Rezensionen zu Olaf Maly

Cover des Buches Berghex'n (ISBN: 9783967145236)
fay_phoenixs avatar

Rezension zu "Berghex'n" von Olaf Maly

fay_phoenix
Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Hauptkommissar Franz Josef Bernrieder und seine Kollegin Amelie, tappen komplett im Dunkeln. Ihr neuer Fall ist alles andere als einfach und die Liste der Verdächtigen ist ein einziges Chaos. Karin Wendling ist tot und nicht nur ihre Schwester scheint darüber sehr erleichtert zu sein, was die beiden Kommissare natürlich sehr überrascht. Doch je mehr Licht die Beiden ins Dunkel bringen, so absurder wird es. Da ist ein Ex der Toten, der über deren Tod ebenfalls erleichtert wirkt, ein sehr merkwürdiger Unfall, ein leerer USB-Stick und so einiges mehr. Jedoch ist es der leere Stick, der sie auf die Spur einer unglaublichen Tragödie bringt…


Die Cover der Buchreihe sind besonders und fallen direkt ins Blickfeld. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so las ich mein erstes Buch des Autors. Die Story fand ich durchaus interessant und auch die wunderschönen bayrischen Ortschaften, haben mich mit offenen Armen empfangen. Der Schreibstil ist modern, doch durch den starken Dialekt, ging es für mich teilweise sehr holprig durchs Geschehen. Es gab nach und nach immer mehr Charaktere, die die Story so sehr füllten, dass ich meinen ersten Verdacht schnell wieder beiseite geschoben hatte. Mir fehlte es dennoch an Spannung, da half mir auch das überraschende Ende leider nicht mehr viel. 

So leid es mir tut, aber aus den genannten Gründen, konnte mich dieser Krimi nicht so ganz überzeugen, daher nur drei Sterne von mir. Bitte aber immer daran denken, Geschmäcker sind verschieden. 

Cover des Buches Die Hochzeiterin (ISBN: 9783967140224)
✗

Rezension zu "Die Hochzeiterin" von Olaf Maly

Ein LovelyBooks-Nutzer
Für mich ein Lesehighlight

Dieser Regionalkrimi umfasst 46 Kapitel und spielt sich in der Umgebung von Bad Tölz ab. Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und zügig zu lesen. Dabei ist die Atmosphäre meiner Meinung nach ruhig und zeitweise gefühlvoll. Ich bin sehr gut in diesen Krimi hinein gekommen da mich die Story sogleich ansprach. Die Protagonisten sind zum Teil skurril dargestellt. Franz Joseph Bernrieder, von dem die Story erzählt, war mir mit seiner urigen bayrischen Art gleich sympathisch weil er Dialekt redet und nicht nur er sondern fast alle Protagonisten. In diesemBuchist der Dialekt präsent. Ich persönlich bin aber noch sehr gut beim lesen mitgekommen. Ich persönlich fand auch gut dass der Autor zusätzlich die verschiedenen Hintergründe der Charaktere beschreibt so konnte ich mir ein gutes Bild von jedem machen. Dies ist ein typisch bayrischer Krimi den ich am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Er hat alles was solch ein Buch ausmacht - Spannung, Witz, Charme und das bayrische Flair das allgegenwärtig ist. Im ersten Drittel kam mir die Story wie eine Erzählung vor, ja sie erinnerte mich vom Erzählstil fast schon an ein Märchen. Da der Autor sehr bildhaft schreibt konnte ich mir die Szene lebhaft vorstellen. Die Story hat sehr viel Lokalkolorit zu bieten inklusive Lederhosen und Dirndl und Hüten aus Gamsbart. Auch etwas Geschichte darf da natürlich nicht fehlen. Mit seinem ganz eigenen Stil zog mich dieses Buch in seinen Bann. Immer wieder wollte ich wissen wie die Story wohl weitergeht. Noch vor der Hälfte des Buches zieht die Spannung an und der Krimi wird meiner Meinung nach aufregender zu lesen. In dieser Story gibt es gleich mehrere "Fälle" die eigentlich nicht's miteinander zu tun haben - eigentlich. Aber nach und nach verbinden sich diese Handlungsstränge was das ganze interessant macht. Mir gefiel sehr dass Kommissar Franz Joseph Bernrieder auch Gefühl zeigte und gerade da wo die Story für mich persönlich emotional und bedrückend wurde. Aber dieser Krimi hat mich auch amüsiert und ich durfte zwischendurch durchaus lächeln und schmunzeln. Das letzte Drittel ist spannend zu lesen und das Ende war zwar für mich persönlich fast schon vorhersehbar aber trotzdem war es für mich berührend. Dies ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. Es ist ein sehr guter Auftakt zur Reihe. Die kurzweilige Story hat mich persönlich vollkommen überzeugt und zählt zu meinen Lesehighlights. Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne. 

Cover des Buches Mamarosa (ISBN: 9783967143690)
Tiganas avatar

Rezension zu "Mamarosa" von Olaf Maly

Tigana
Bernrieder ermittelt

Der 5.Band der Reihe, wobei alle Teile in sich abgeschlossen sind.

Bernrieder ermittelt diesmal auf einem Pferdegestüt und zäumt das Pferd von hinten auf.

Denn so fleißig er auch ermittelt, ein Erfolg will sich nicht einstellen und so tappt er wirklich sehr lange im Dunkeln.


Für mich fast zu lange, denn so hatte ich das Gefühl, es entsteht eine unerwartete Länge, dabei hat das Buch nur 290 Seiten.

Das Hin und Her und im Dunkeln tappen störte diesmal irgendwie meinen Lesefluß.

Das Buch ist auch im bayrischen Dialekt geschrieben, was ich ganz witzig finde, denn so komme ich mir wie ein halber Bayern vor, der in den Norden ausgewandert ist ;-)


Fazit: so richtig konnte mich diesmal die Story nicht abholen und durch die Längen verlor ich auch a bißl den Bezug zu den Protagonisten und dem Fall.

Beim nächsten Mal hoffe ich dann wieder auf einen guten Lesefluß.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Verhängnisvolle Tage
olafmalys avatar
olafmaly
Auch wenn das Titelbild sehr bayerisch aussieht, das Buch ist sehr wohl auch für Nordländer geeignet. Vielleicht sogar gerade für sie, da sie lesen können, wie es in München so zugeht, wenn Kommissar Wengler seine Fälle löst. Auf bayerische, gemütliche und die etwas langsame Art. Nur nichts übereilen. Verhängnisvolle Tage ist der achte und neueste Wengler Krimi. Und das ist ein kurzer Ausschnitt aus dem ersten Kapitel, damit ihr seht, was euch erwartet:

Für Johann Baptist Bernbichler war dieser Tag Ende August kein guter gewesen. Bei Weitem nicht. Man könnte fast sagen, es war einer der schlechtesten Tage in Monaten. Es war, wie schon seit Wochen, drückend heiß. Eigentlich mehr unausstehlich heiß und schwül. Nicht ganz normal für diese Jahreszeit und schon gar nicht normal für München. Gut, es konnte schon einmal heiß werden. Aber an diesen Tagen tropfte die Feuchtigkeit aus allen Poren, Fugen und Blätterwerken. Die sonst so blind-fahl aussehenden Pflanzen glänzten, als wäre es Weihnachten und Kerzen würden sie zum Schillern bringen. Aber es war August und man zündete im August keine Kerzen an. Außer in der Kirche, da brannten die immer. Und man konnte nicht in die Kälte fliehen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Diese gab es um Weihnachten herum, wenn es sowieso kalt war, man also noch mehr Kälte nicht brauchte. Nur in der Kirche, da konnte man sich erholen, in der muffigen Kühle, die die Steine gefangen hielt. Da war's immer kühl. Und leer war die auch immer.
Das Wetter setzte sich also auf das Gemüt eines jeden, wie ein Kaugummi auf das Pflaster der Fußgängerzone. Es war nicht wegzubekommen. Man wollte es zwar nicht, dieses unausstehliche Wetter, aber es umgab einen überall und war einfach da. Hundserbärmlich, erbarmungslos und unausweichlich. Ein Fluch für jeden, der damit zu kämpfen hatte. Es machte einen wünschen, dass es endlich Winter würde. Man mochte zwar den Winter nicht lieber als den Sommer, aber das war einfach zu viel. Wahrscheinlich konnte man sich das so einfach wünschen, da dieser Wunsch, wie so viele andere auch, nicht zu erfüllen war. Nur einige wenige, die es sich leisten konnten, flogen in den Norden, wo es das ganze Jahr über nicht warm wurde. Irgendwo auf eine der Tausenden Inseln in den schwedischen Gewässern. Oder gar in die Arktis. Nur, Johann Baptist Bernbichler gehörte nicht zu der Klasse Mensch, die sich das leisten konnte. Er gehörte zu denen, die fluchend die Tage und Nächte zu erleiden hatten.
Es war Sonntag. Der letzte Sonntag im August. An sich kein Grund, das besonders festzustellen, wären da nicht einige Ereignisse gewesen, die diesen Sonntag zu einem speziellen Tag gemacht hätten. Drei Dinge waren in den vorangehenden Tagen im Leben des Johann Baptist Bernbichler passiert, die ihn - neben dem Wetter natürlich – irgendwie aus der Bahn geschmissen hatten.



Um zu wissen, wie es weiter geht, muss man es lesen. Viel Spaß dabei. Und viel Glück bei der Verlosung.
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