Olaf Trunschke , Olaf Trunschke DER BRANDENBURGER TOR

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Inhaltsangabe zu „DER BRANDENBURGER TOR“ von Olaf Trunschke

Über Berlin wird viel geschrieben. In Berlin wird viel geredet und geschrieben: Kluges und Närrisches. Für manche Berufe scheint Narretei die beste Empfehlung. - Was aber sähe ein berufener Narr, ginge er heute mit dem Narrenschiff in Berlin vor Anker? - Olaf Trunschkes satirischer Führer erkundet in 68 Texten und 7 Bildern aus diesem Blickwinkel die Stadt.

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  • Rezension zu "DER BRANDENBURGER TOR" von Olaf Trunschke

    DER BRANDENBURGER TOR
    amokwriter

    amokwriter

    10. August 2008 um 22:34

    ... LESEPROBEN: =========== ALIENS. Sie leben unter uns: in gewissen Vierteln, die kein Polizist zu betreten sich mehr traut, an deren Grenzen die irdischen Gesetze versagen. Ihre Kolonien verlassen sie kaum. Sie hausen in abgewrackten UFOs auf Brachen und am Rande der Flughäfen. - Man erkennt sie sofort am frechen Blick. Kultur haben sie keine. Ihre Absichten: unbekannt. Lediglich am Tag des außerirdischen Mitbürgers, wenn der Geruch extraterrestrischer Genüsse ums Quartier streicht, ahnen wir etwas vom Universum mitten im schmutzigsten Winkel der Stadt. HENKER. Mit dem Fall des staatlichen Mord-Monopols hat das alte Handwerk einen bemerkenswerten Aufschwung erfahren. Vor allem private Anbieter sind es heute, deren Dienste gern in Anspruch genommen werden. Szenelokale richten ihren Gästen opulente Henkers-Mahlzeiten. Baumärkte preisen ihre Home-Schafotts mit Aktionsrabatt. Die Galgenlieder erklimmen die Hitparade. Zur Plage hingegen wurden die vielen Pfuscher, die, ihre rostige Guillotine im Koffer, als hausierende Henker die Preise und den Ruf der ganzen Branche verderben. LÜGEN. Die Kunst der Lüge, eine preußische Form des Märchens, ist tief verwurzelt im Volk. Denkmale oder Tafeln an Straßen und Plätzen erinnern an große Lügen-Erzähler. Gleich hinterm Brandenburger Tor befindet sich seit Jahren das Lügen-Museum. Wer hier still von Raum zu Raum geht, kann die erstaunlichsten Lügen hören. Besonders gelungen, finden sie noch heute einen Platz in den Nachrichten-Sendungen und Zeitungen. Aber nicht nur im Museum ist die Lüge lebendig. Deshalb stehen sommers die Tore des Hauses weit offen zur Stadt. PISSOIRS. Seit jeher waren die achteckigen Häuser aus Eisen Orte des öffentlichen Lebens. Wichtige Entscheidungen wurden gefällt, Verabredungen getroffen: Hier war die Macht mit Händen greifbar. Der allgemeine Verfall gab auch diese Plätze deutscher Kultur dem Rost anheim. In einem der letzten und schönsten Pissoirs fand schließlich das Ministerium für Arbeit seine Heimstatt. WAHLEN. Zum volkstümlichen Brauchtum von erstaunlicher Beliebtheit zählen die alljährlichen Wahlen – ein Ritual aus dem Geist der Dampfmaschine: Auf und nieder. Links und rechts. – So imitieren sie die Weisheit von Kolben und Gestänge. Es ist, als hielten sie eine längst ausgemusterte Maschine in Fahrt, deren Rhythmus den Städtern irgendwie ins Mark und in die Beine geht. Weitere Leseproben: http://www.amokbooks.de/brand.tor

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