Olaf Trunschke Die Geometrie der Träume

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Inhaltsangabe zu „Die Geometrie der Träume“ von Olaf Trunschke

'Jedesmal, wenn ich mittags in die Tonne kam, saß Diogenes schon in seiner Ecke, vor sich die leere Tasse, und wartete, daß ihm jemand den nächsten Kaffee bezahlen würde.' - Die Geschichte einer Freundschaft, eines Scheiterns und einer versunkenen Stadt.

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  • Frage zu "Die Märchen der Antike" von Erich Ackermann

    Die Märchen der Antike
    _Lotusblume_

    _Lotusblume_

    hi, also ich möchte unbedingt etwas griechisches oder römisches lesen, z.b. die märchen der antike. Ich hab jetzt dieses buch gefunden und möchte euch fragen, ab das buch gut ist. würdet ihr es mmir weiterempfehlen? und könntet ihr mir sonst noch i-welche bücher über das themaweiterempfehlen?

    • 5
  • Rezension zu "Die Geometrie der Träume" von Olaf Trunschke

    Die Geometrie der Träume
    amokwriter

    amokwriter

    13. August 2008 um 20:25

    ... LESEPROBEN: =========== The continent of Atlantis was an island, which lay before the great flood in the area, we now call the Atlantic Ocean. DONOVAN EINS Jedesmal, wenn ich mittags in die Tonne kam, saß Diogenes schon in seiner Ecke, vor sich die leere Tasse, und wartete, daß ihm jemand den nächsten Kaffee bezahlen würde. Deshalb war an seinem Tisch auch immer ein Stuhl frei. Kaum hatte er mich gesehen, winkte Diogenes dem Kellner, noch ein Glas zu bringen. Auf dem Tisch stand bereits eine halbleere Flasche. Offenbar war auch Krates gerade angekommen. Neben dem Tisch lehnte sein Ranzen: Ein schäbiger Lederbeutel, der alles enthielt, was Krates besaß. Eigentlich waren wir damals alle arme Hunde. Diogenes rauchte ungenießbare Zigaretten – vermutlich, damit ihn niemand anschnorrte. Keiner besaß viel mehr als die Kleider, die er auf dem Leib trug. Da wir nichts zu verlieren hatten, brauchten wir uns aber auch um nichts zu sorgen. Und während die Athener arbeiteten, saßen wir in der Tonne und tranken Kaffee. Krates, der gerade grinsend vom Klo kam, hatte sich das Haar lang wachsen lassen und trug es, zum Zopf gebunden, über die linke Schulter. Seit er seinen Beruf geschmissen hatte und zu Hause ausgezogen war, feierte er diesen Tag, an dem er sich aus Recht und Ordnung freigelassen hatte, jedes Jahr. Manchmal sah man Krates monatelang nicht. Die meiste Zeit reiste er umher und wohnte bei Freunden. Erst, seit er mit Hipparchia, die er seine „Katze“ nannte, zusammen war, kam er wieder öfter nach Athen. Auf jeden Fall aber traf man Krates an diesem Tag in der Tonne. Diogenes, der die Theorie vertrat, was Freunde besäßen, sei Gemeingut, bestellte gleich noch eine Flasche. UNTERWEGS. Mein Ranzen, hatte Krates gedichtet, ist eine Insel im Meer der Träume: Nichts dort bleibt auf Dauer. In keinem Katalog ist sie Reiseziel. Zwiebeln und Brot sind ihr einziger Reichtum: Dafür lohnt sich kein Krieg. HUNDELEBEN. Wer halbwegs wie ein Mensch leben will, der muß schon bereit sein, zu leben wie ein Hund, meinte Diogenes. – Zumindest, solange man wie ein Hund arbeiten muß, um halbwegs wie ein Mensch zu leben. MORAL. Nur, um die Dummen in Schach zu halten, meinte Aristipp, gäbe es so etwas Unmoralisches wie die Moral. Weitere Leseproben: http://www.amokbooks.de/geo.traeume

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