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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo zusammen

 

Ich möchte hier meinen ersten (von geplanten drei) Fantasy- Roman in einer Leserunde vorstellen bzw. zur Diskussion stellen.

"Elfenpfad

Die erste Strophe

oder

Wie es begann"

http://www.elfenpfad-das-buch.de/

Ich empfehle das Buch ab 16 J. und stelle 5 (signiert) zur Verfügung.

Das Buch entstand aus einem Pen & Paper - Roleplay! Wir spielten den Inhalt, vor etwa 15-20- Jahren; irgendwann fing ich an, die Abenteuer aufzuschreiben.

Dies ist die zweite Leserunde mit diesem Buch.

 

Viel Spaß

Olaf Wiese

Autor: Olaf Wiese
Buch: Elfenpfad

SchwarzeRose

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Fantasy- Roman können auch ganz interesserant sein. Gerne würde ich dein Buch lesen und eine Rezi dazu verfassen. Lg SchwarzeRose

Kitayscha

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte auch gern mitlesen. Bin gespannt was du aus dem Rollenspiel gemacht hast. Kenne schon zwei Bücher solcher Machart und die sind sehr gut! :-)

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

5. bis S. 285

@Kitayscha
Zum einen finde ich es schade, dass Du gelangweilt warst, zum anderen finde ich es toll, dass Du weiter machst. Ich habe mich, was viele Sachen betrifft (Wirken von Zaubern u. A.) tatsächlich sklavisch an die Regelvorgabe gehalten. Ich wollte, dass es als Buch aus dem Rollenspiel erkannt wird.
Finaler Kampf? Ich fürchte, dass ich Dich da enttäuschen muss. Dies ist die erste von drei geplanten Strophen. Der finale Kampf (wie immer der auch aussehen wird, ist weit entfernt). Mich interessiert, was Du von dem letzten "Kampf" in diesem Buch hältst.

mielikki

vor 2 Jahren

Entschuldigung, dass ich in der letzten Zeit nichts geschrieben habe. Die Technik hat nicht mitgespielt, mein PC bzw. Windows hatte Probleme. Aber ich werde in den nächsten Tagen überall meine Meinungen und natürlich auch die Rezensionen nachtragen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

@mielikki
Das kenn´ich irgendwie. Danke für den Hinweis.

Kitayscha

vor 2 Jahren

6. bis S. 367 (Ende)
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Tadaaa, das Buch ist ausgelesen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht recht was ich sagen soll. Was mir gefallen hat? Die Verschiedenartigkeit der Figuren und der Plot. Der Endkampf? Naja, der war ein bisschen kurz, find ich. Da ich das Buch nicht nicht besonders gut fand, hab ich mir Gedanken gemacht woran das liegen könnte, denn wie gesagt, die Idee hinter der Geschichte finde ich gut.

Was mir als erstes aufgefallen ist: Die Du-Form und Gegenwart. Den Leser einzubinden ist immer eine gute Idee, doch ich hab mich eher ausgeschlossen gefühlt, als mitten im Geschehen. In deine Geschichte hätte ein Ich-Erzähler (in Form einer bardischen Chronistin?) viel mehr Wirkung erzielt. Ich-Erzähler und Chronisten, die eine Geschichte erzählen erfinden das Rad nicht neu, aber es funktioniert. Wenn ich mich richtig erinnere hast du eigentlich den Wunsch, das Buch der breiten Masse zugänglich zu machen und daran Geld zu verdienen. Und die ganze Geschichte in der Gegenwart zu lesen hat mich wahnsinnig gemacht! Man hat so viel mehr Möglichkeiten sich auszudrücken, wenn man in der Vergangenheit schreibt, dabei sollte man wirklich bleiben. Wenn Auszüge in der Gegenwart geschrieben sind, ist das okay, aber nicht die ganze Story.

Damit kommen wir zum zweiten Punkt: Die Orgie. Ja, ich weiß, dass du mittlerweile weißt, dass Männer mit der beschrieben Orgie besser umgehen können als Frauen, doch: Männer sind nicht die große Masse die Fantasybücher lesen. Das sind Frauen! Hier müsstest du dich erstmals entscheiden, ob du ein Buch an Männer gerichtet schreibst, oder für die breite Masse. Beides geht in diesem Fall nicht.

Als dritten Punkt: Pen&Paper als Vorlage. Tja, hier wäre wohl wieder eine Entscheidung deinerseits fällig. Schreibst du das Buch für die breite Masse oder für Pen&Paper Spieler? Es ist auch für absolut Unkundige (ich) ersichtlich, das diese Geschichte auf einem Spiel beruht. Zu ersichtlich! Für jemanden wie mich liest sich das Buch wie eine Anleitung, nicht wie eine Geschichte. Es wird alles gleich beschrieben, der zurückzulegende Weg, die Kämpfe, das Verhalten miteinander. Nichts davon erzeugt groß Emotionen, man ist nie wirklich mittendrin oder dabei. Das Augenmerk soll auf Elkwranelowkera liegen, aber als Chronistin könnte man aus jedem Blickwinkel etwas schreiben (gerade, weil El nicht besonders mit Gefühlen umgehen kann, ist er als eigentlicher Erzähler nicht geeignet).

Und noch: Die Waffen, Schätze und Tränke. Also, hier fehlte wirklich viel von Logik. Naja, für dich vielleicht nicht, aber für uns "Normalos". Wenn man verletzt ist trinkt man einen Heiltrank, wenn man stärker verletzt ist trinkt man halt zwei oder einen der etwas stärker ist. Das geht vielleicht ein einem Spiel, in einer Geschichte funktioniert das nicht, zumindest nicht in dieser Häufigkeit. Wo bleibt da die Spannung, das Drama? Genauso, die immer teurer werdenden 'Extras'. Die Gruppe häuft so mega unvorstellbare Schätze an und gibts sie dann bei ein bis zwei Einkäufen wieder aus? Ich hab nur gedacht: Waaaaas??? Das klingt wie, kombiniert man diese Spielkarte mit der anderen Spielkarte bekommt man eine neue bessere Spielkarte und das Kombinieren kostet halt ne menge Geld. Auch das funktioniert nur auf dem Brett, aber nicht in einer Geschichte, vor allem nicht in einer mit mittelalterlichem Charakter. Gerade gegen Ende des Buches war es sehr unrealistisch, ich hab Quasi den sich leerenden Lebensbalken der Kämpfenden gesehen, kaum war einer Lebensbedrohlich verletzt, wurde der Focus auf jemand anderen gelegt, die Schlacht wurde gewonnen, Heiltränke verteilt, alles wieder gut. Das ist in einem Spiel vielleicht spannend, weil in dem Moment erst alles erwürfelt wird, aber in der Geschichte war es leider sehr langweilig umgesetzt. Was ich gut fand, waren die Besonderheiten: Wie Landia, Els Bogen, die Stangenwaffe mit eigenem Willen oder die Kutsche und der Teppich.

Außerdem: Gefühle. Die habe ich leider sehr vermisst! Es wird mal hier, mal dort was angedeutet, aber nichts davon wird ausgelebt. Allerdings: Gefühle sind die Träger einer guten Geschichte, die müssen sein um auch beim Leser Emotionen zu Wecken. Ich will mit wütend und zornig sein auf alle, die mich nur auslachen. Ich will angst haben, ob ich von den Angreifern entdeckt oder gar verletzt werde. Ich will Liebe empfinden und wissen ob diese erwidert wird und wenn nicht möchte ich traurig und/oder enttäuscht sein.
All dies baut eine Spannung auf, der man sich nicht entziehen kann und diese treibt die Geschichte dann voran. So wurde man leider nur von einem Ereignis zum anderen geführt, es wurde kurz beschrieben und dann ging's schon weiter.

Um es Abzuschließen: Dein Buch, wie es derzeit ist, bedient nur einen sehr kleinen Leserkreis: Männer, deren geliebtes Hobby Rollenspiele sind. Einen zweiten Teil in diesem Format zu Produzieren würde ich nicht empfehlen, es würde wohl wenig Käufer finden. Das finde ich sehr schade, denn du kannst schreiben! Wenn du dein Buch wirklich publik machen willst, solltest du es vielleicht umschreiben. Vielleicht mit einer Chronistin und mit einem anderen Blickwinkel, vielleicht dem von René (der ist ja fast von Anfang an mit dabei und hat eh schon eher die Rolle des Beobachters). Aber vor allem (viel!) weniger nah an der Vorlage, mehr ausschmücken und am aller wichtigsten: mehr Gefühl und Drama.

Ohje, jetzt hab ich einen Roman geschrieben. Ich hoffe du bist jetzt nicht böse auf mich. Ich lese sehr viel und finde diese Geschichte hat Potenzial, sonst hätte ich mir nicht so viel Mühe mit diesem Beitrag gegeben. Falls du Fragen hast, die ich beantworten kann, stehe ich gerne bereit. Und auch als Testleser, falls es mal etwas neues von dir geben sollte. ;-)

LG Kit

Kitayscha

vor 2 Jahren

Rezessionen
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Nun auch meine Rezension. Es tut mir wirklich Leid, dass die Bewertung nicht besser ausgefallen ist. Vielen Dank auf jeden Fall, dass ich mitlesen durfte, bin jetzt definitiv eine Erfahrung reicher. ^.^

http://www.lovelybooks.de/autor/Olaf-Wiese/Elfenpfad-1145917749-w/rezension/1158367143/

LG Kit

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

Rezessionen

@Kitayscha
Das muss Dir nicht Leid tun. Im Grunde ist es die Bestätigung, von vorherigen Kritiken, nur wesentlich detaillierter. Von Männern habe ich in der Tat deutlich bessere erhalten. Einer wollte unbedingt den 2. Band haben. Vielen Dank für Deine Mühe und viel Spaß mit anderen Büchern.
Olaf

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

6. bis S. 367 (Ende)

@Kitayscha
WOW! Das nenne ich ausführlich. Jetzt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Am Besten oben:
Mit Endkampf (jetzt weiß ich nicht genau, ob das so rüberkam) meinte ich die Begegnung mit dem Kraken. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man einen Kampf nach Möglichkeit vermeiden sollte, was sich auch auf die reale Welt bezieht.
Die Erzählzeit kann ich nicht ab dem 2. Band ändern. Das würde mit Sicherheit die existierenden "Gerneleser" verprellen. Dieser Erzählbruch wäre in einer laufenden Geschichte zu heftig.
Ich habe mich mit einer Buchladeninhaberin unterhalten: Sie meinte ebenfalls, dass die meisten Leser weiblich seien. Auch, dass Mädchen/ Frauen lieber romantisches lesen. Beim durchzappen bin ich auf eine solche Verfilmung gestoßen. Nach ca. 5 min habe ich weitergeschaltet; war mir zu weichgespült. Ich hätte gar keine Lust, so etwas zu schreiben. Damit dürfte die Ausrichtung fest stehen.
Das mit dem Pen & Paper und den Emotionen: Da kann ich mich sicherlich verbessern. Ich dachte, dass z. B klar sei, wie El für Ristara empfindet (z. B. S. 209f). Natürlich traut er sich nicht, sich an sie heran zu machen. Er kann ja nur eine Abfuhr erfahren. El taugt nicht zum Chronisten, das ist richtig. Aber weniger wegen fehlender Emotionen, als aus dem einfachen Grund heraus, dass er nicht schreiben kann.
Zum Einkauf: Gute Sachen sind eben teuer, sonst hätte sie jeder (S. 311). Zum Spiel (nur wegen des Hintergrundes): Ein Schwert, das "nur" um 10% besser trifft und lediglich 2 Schadenspunkte (von etwa 3 bis 10) mehr zufügt, kostet das 10 000- fache einer Standardwaffe (ohne Magie). Basierend auf einem Langschwert bekäme man dafür 3 Galleonen! So entstehen diese horrenden Summen. Was soll die Gruppe mit soviel Gold? Lieber in Ausrüstung investieren, die einem evtl. das Leben rettet. Ristaras Spieler hat es auf den Punkt gebracht: "Ich will mehr Gold! Denn mit mehr Gold bekomme ich mehr Macht. Und mit mehr Macht bekomme ich noch mehr Gold!"
Wenn jemand schwer verletzt ist, muss er eben einen Heiltrank nehmen (oder anders geheilt werden) Ein Priester kann mit bloßem Handauflegen (jesusmäßig) heilen. Diese Kraft ist in Tränken gespeichert. Um einen solchen zu nehmen, muss sich kurz aus dem Kampfgeschehen entfernt werden. Dabei fällt mir ein: Ich kann natürlich beschreiben, wie er fieberhaft in seinem Rucksack danach sucht, hofft, nicht erneut getroffen zu werden, weil dies sein sicheres Ende bedeutete.
Guter Hinweis!!!
Besonderheiten: Unser Dungeonmaster hat stets gute Ideen. Ich werde ihm von Deinem Lob berichten.
Abschließend möchte ich mich als erstes für Deine Kritikpunkte und deren Ausführlichkeiten bedanken! Ich werde auf jeden Fall einiges für die nächsten geplanten beiden Strophen berücksichtigen. Was bereits vorher für den 2. Band feststand: Weniger "Du", weniger Einzelaktionen also mehr Gruppe, El und Ristara werden sich (etwas) annähern, mehr Magie, mehr Intrige.

DANKE!
Olaf

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