Olaus Magnus Die Wunder des Nordens

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Wunder des Nordens“ von Olaus Magnus

Olaus Magnus (1490 - 1557) war seinem Titel nach der letzte katholische Erzbischof von Uppsala. Er übernahm dieses Amt jedoch erst, als ihn die Konflikte um die Unabhängigkeit Schwedens nach Italien verschlagen hatten. Der verhinderte Kirchenfürst verstand es, aus seinem Exil etwas zu machen. In jungen Jahren hatte er - als Gehilfe eines römischen Ablasshändlers - auf langen Reisen die abgelegenen Teile Schwedens und Norwegens erkundet. Nun ging er als neugieriger Gelehrter daran, eine faszinierte Öffentlichkeit über den wilden Norden Europas zu unterrichten - eine Gegend, die damals noch unbekannter war als Afrika.§§Elena Balzamo und Reinhard Kaiser erzählen die abenteuerliche Lebensgeschichte dieses Mannes und stellen dessen Werk in seinem fabelhaften Reichtum vor: die berühmte "Carta marina", eine von Meerwundern und Menschen, Tieren und Geistern wimmelnde Land- und Seekarte Nordeuropas und die reich illustrierte "Beschreibung der Völker des Nordens". (Quelle:'Fester Einband/01.02.2006')

Stöbern in Klassiker

Mutter Courage und ihre Kinder

EIne kurze Lektüre über den Dreißigjährigen Krieg, sowie um die Notwendigkeit von Krieg und Frieden. Kurzweilig und doch eindrucksvoll.

SaSu13

Michael Kohlhaas

Novelle über Recht, Gerechtigkeit, Selbstjustiz, Auflehnung gegen Willkühr der Obrigkeit

Stubenpuma

Anna Karenina

Unglaublich gutes Buch, in dem die Zeit Russlands um die Hauptperson Anna Karenina wie lebendig erscheint.

HiasL

Die unendliche Geschichte

Kann man in jedem Alter lesen und immer wieder etwas Neues darin entdecken.

LumiBooks

Stolz und Vorurteil

Schon mehrfach in englisch und deutsch verschlungen - simply timeless.

LumiBooks

Frankenstein

Die Sprache und Erzählkunst von Mary Shelley haben einen zeitlosen Klassiker erschaffen.

Belladonna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Wunder des Nordens" von Olaus Magnus

    Die Wunder des Nordens

    Liisa

    07. May 2007 um 01:22

    Die »Andere Bibliothek« hat mit Olaus Magnus »Die Wunder des Nordens« mal wieder einen wahren Schatz gehoben. Zu Beginn wird ein kurzer Einblick in das Leben von Olaus Magnus (1490–1557), dem letzten katholischen Erzbischof Schwedens, gegeben, dann folgen seine kurzen Erläuterungen zu seiner berühmten »Carta marina«, eine von Meerwundern und Menschen, Tieren und Geistern wimmelnde Land- und Seekarte Nordeuropas, und schließlich die reich illustrierte »Beschreibung der Völker des Nordens«. Allein das Leben von Olaus Magnus würde schon ausreichend Stoff für eine eigene Biographie oder einen Historienschmöker bieten. Was er aber dann seinen Zeitgenossen aus den Ländern des hohen Nordens zu berichten weiß, muss denen wie die reine Wunderwelt erschienen sein. Was Olaus Magnus berichtet, ist eine seltsame Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, sehr genauen Beobachtungen der Natur, Menschen und deren Lebensgewohnheiten und Fantasie, Groteskem und ja auch Absonderlichem. Scheinbar nichts entgeht der Aufmerksamkeit Olaus Magnus, von geologischen Besonderheiten über die Geschichte der nordischen Völker, ihren Lebensgewohnheiten, Trachten und Sitten über die Pflanzen- und Tierwelt und und und. Dass solche Beschreibungen die Neugier aufgeweckter Geister im Mittelalter angestachelt haben muss, wird dem heutigen Leser schnell klar. Interessant ist dabei der kleine Fakt, dass Olaus Magnus seine kurze Begleitschrift zur Karte in zwei Ausgaben herausbrachte - einmal auf deutsch und einmal auf italienisch. Doch die beiden Ausgaben unterscheiden sich inhaltlich. Offenbar ging Olaus Magnus davon aus, in der deutschen Ausgabe doch zu mehr Korrektheit in seinen Angaben verpflichtet zu sein als in der italienischen Ausgabe - denen tischte er nämlich fantastischere Geschichten auf. Vielleicht war er aber auch einfach nur vorsichtiger, weil die Deutschen schon eher eigene regelmäßige Verbindungen in den hohen Norden hatten und sich von daher eher selber ein eigenes Bild machen konnten. Seine berühmte »Carta marina« blieb über Jahrhunderte verschollen, manche begannen schon anzuzweifeln, ob es sie wirklich gegeben hatte. Doch 1886 erschien in einer wissenschaftlichen Zeitschrift Norwegens ein Beitrag über einen Fund, der schon kurz darauf als Sensation galt: In der Münchner Staatsbibliothek sei ein Exemplar der Karte aus dem Jahr 1539 aufgetaucht, in der Kartenabteilung, eingeordnet bei den Karten des skandinavischen Nordens. Sie war eine der gesuchtesten Landkarten, 1,70 mal 1,25 Meter, zusammengefügt aus zwölf Holzschnitten. Niemand hatte sie dort vermutet und sie war eher zufällig gefunden worden. 1962 tauchte dann in Schweden ein zweites, gut erhaltenes Exemplar der Karte auf, das sich heute im Besitz der Universitätsbibliothek von Uppsala befindet. Der- oder diejenige, die bei Eichborn die Idee hatte, das Buch zusammen mit einem (schwarz-weiß) Nachdruck dieser wunderbaren Karte auszuliefern, gebührt aus meiner Sicht besonderer Dank!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks