Ole Kristiansen Der Wind bringt den Tod

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Inhaltsangabe zu „Der Wind bringt den Tod“ von Ole Kristiansen

Jule Schwarz ist selbstbewusst, erfolgreich und schön. Hinter ihrem makellosen Äußeren verbirgt sich aber ein tiefes Schuldgefühl, das die junge Frau schon lange in kein Auto mehr steigen lässt. Ausgerechnet sie soll nun ein Windparkprojekt in einem abgelegenen Dorf umsetzen. Am liebsten würde Jule alles hinschmeißen, doch dieser Auftrag bedeutet neben den täglichen Autofahrten aufs Land auch einen großen Sprung auf der Karriereleiter. Jule setzt sich hinters Steuer. Vor Ort sieht sie sich plötzlich mit ganz anderen Problemen konfrontiert. Eine Frauenleiche wird im nahegelegenen Wald gefunden. Die Tote sieht Jule zum Verwechseln ähnlich.

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  • Rezension zu "Der Wind bringt den Tod" von Ole Kristiansen

    Der Wind bringt den Tod

    goldstaub

    14. January 2013 um 19:53

    meine meinung: das buch hat mir gut gefallen, es war bis zur letzten seite spannend. zum autor: ole kristiansen wurde mitte der 70 in hamburg geboren. er arbeitet als freier übersetzer und schreibcoach. zum buch: jule schwarz ist nach außen hin eine sehr starke, selbstbewusste und ehrgeizige frau. doch innerlich kämpft sie mit ihrer angst. vor einiger zeit hatte sie einen autounfall, dabei ist ein fahrradkurier ums leben gekommen. seit diesen tag kämpft jule mit ihren schuldgefühlen und ihrer angst autofahren. ab jenen tag ist sie nicht mehr hinterm steuer gesessen. doch das soll sich ändern!! jule wird mit einem neuen projekt beauftragt, ihr chef schickt sie dafür in einen kleinen ort um dort einen windpark zu eröffnen. für ihren chef zählt kein argument das sie bringt, er besteht darauf das sie fährt und zwar alleine und selber. ihr therapeut versucht ihr zwar die angst zu nehmen aber leider ohne großen erfolg. auf dem weg zum dorf konnte jule noch nicht ahnen welche schwierigkeiten auf sie noch zukommen werden. kaum angekommen im dorf erfährt sie nur ablehnung von den dorfbewohnern. die einzige die gesprächig und nett zu ihr ist, ist eva die besitzerin der pension in der sie ein zimmer bezogen hat. eines morgen wird eine frauenleiche im nahegelegenen wald gefunden und sie sieht jule zum verwechseln ähnlich. das grundstück gehört einem griesgrämigen alten mann, er ist sehr seltsam und eigen. seine frau hat ihn anscheinend vor einigen jahren verlassen, doch bei den verhören der polizei erzählt er immer eine neue geschichte. schnell wird er der verdächtigte nummer eins!! doch was hat die pastorin zu verbergen?? jule besucht ihren kollegen und findet ihn erhängt in seiner wohnung, sofort war klar das es selbstmord war. der abschiedsbrief ist der polizei und jule ein rätsel, doch nach und nach fügt sich alles zusammen.

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  • Rezension zu "Der Wind bringt den Tod" von Ole Kristiansen

    Der Wind bringt den Tod

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2012 um 12:55

    Tja, dass Ole Kristiansen über die literarischen Mechanismen von Thrill, Grusel und Mystery promoviert, kann man den Anmerkungen zum Autor entnehmen. Dass er diese Mechanismen einzusetzen versteht, beweist er in seinem Debut-Thriller. Die Protagonisten sind vielschichtig, glaubwürdig und nachfühlbar beschrieben, das rauhe, spröde und unheimliche Setting norddeutscher Ödnis passend gewählt und der Plot ist zwar nicht sensationell neu, aber packend. Diese Zutaten findet man auch in anderen Kriminalromanen, aber wie man den Wahnsinn in Worte kleidet, entscheidet über kraftlose Blässe oder Nervenkitzel. Kleine, geschickt plazierte Cliffhanger in den ungewohnt kurzen Kapiteln (bei knapp 500 Seiten immerhin 155 Kapitel + Epilog), steigendes Tempo und das Gespür für das richtige Timing machen die Story fesselnd, da sieht man gerne mal über kleine Glaubwürdigkeitszweifel hinweg. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, nicht ganz so früh auf eine Who-Did-It-Vermutung gelenkt worden zu sein, die schlussendlich auch Bestätigung fand (einen Verdächtigen länger im Rennen lassen?!); und dennoch: beste Liegestuhl-Unterhaltung mit Gänsehaut-Feeling und Spannung bis zum Ende! Euer Turner

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  • Rezension zu "Der Wind bringt den Tod" von Ole Kristiansen

    Der Wind bringt den Tod

    michael_lehmann-pape

    01. July 2012 um 13:54

    Angststörung und Gefahr „Am Mittwochmorgen leistete Eva Jule beim Frühstück Gesellschaft. Jule war momentan der einzige Gast der Pension. Insgeheim hoffe Jule, dass sie das ein oder andere erführ, was ihr für die Arbeit von Nutzen sein konnte. Leider erzählte Eva nichts dergleichen“. Was nicht die Ausnahme ist in diesem kleinen Dorf Odisworth im Norden Deutschlands, das man von den Einwohnern eben nichts Wesentliches erfährt. Durchaus auffällig ist dieses beredte Schweigen. Da muss man ja misstrauisch werden, was in gleichem Maße Jule und den Leser betrifft. Jule Schwarz ist eigentlich nur vor Ort, um dem Fortschritt zu dienen, sprich, die Errichtung eines Windparks den Dörflern schmackhaft zu machen und diesen Bau zu ermöglichen. Denn ohne den Erwerb der nötigen Grundstücke gibt es eben keinen Windpark. Jule, die sich einerseits über das Vertrauen der Firmenleitung freut und hier beweisen könnte, dass sie auch zu Höherem berufen ist. Jule, die aber auch an einer tief sitzenden Angststörung leidet, was das Autofahren angeht aufgrund eines dramatischen Unfalles Jahre zuvor. So muss sie immer wieder sich zum einen überwinden, das Auto zu benutzen und zum anderen gegen die abwehrende Haltung der Dörfler ein Mittel finden, beides ist nicht einfach für die Frau. Beides tritt aber in den Hintergrund, als sie unversehens in einen Mord verwickelt wird. Eine zerstückelte Frauenleiche wird gefunden und Sorge macht sich breit, denn das Opfer war und ist nicht die einzige Frau, die seit einiger Zeit verschwunden ist. Im Übrigen stellt Jule relativ bald fest, dass auch sie von ihrer äußeren Erscheinung her dem „Beuteschema“ des Mörders ziemlich entspricht. Ebenso bald schwant ihr, dass der Mörder (oder die Mörderin) nicht von auswärts stammen wird, sondern irgendeiner der Dorfbewohner wohl der Täter sein wird. Aber wer? Und, vor allem, wie kann sie nun unbefangen die Dörfler einzeln besuchen, um von geplanten Windpark zu überzeugen, wo sie doch ahnt, dass sie damit auch dem Mörder ins Haus laufen wird und dessen Vorlieben sehr entsprechen würde? Kristiansen nimmt sich Zeit, die Gefahr im Buch langsam aufkommen zu lassen, Spuren zu legen, Spuren zu verwischen, in Sackgassen zu führen und dabei die Schlinge spürbar immer enger um den Hals seiner sympathischen Protagonisten zuzuziehen. Durch seine durchaus detaillierten Beschreibungen des kleinen rotes und seiner Einwohner zieht er den Leser Seite für Seite mehr und mehr hinein an diesen Ort „am Ende der Welt“, der wie abgeschnitten von der Außenwelt als eigenes, kleines Biotop vorliegt. Die dörfliche Atmosphäre trifft Kristiansen dabei genauso passend, wie er es versteht, lebhaft und bildreich die eher indirekte Bedrohung im Raum breit werden zu lassen. Natürlich ist am Ende die Aufklärung des Falles klar, aber im Fortgang der Geschichte selbst sorgen immer wieder überraschende Wendungen für Verwirrung und es ist in guter Form nicht einfach, die wirklichen Hinweise auf den Mörder auch wahrzunehmen. Ein gelungenes, atmosphärisch dichtes Erstlingswerk, das zwar die ein oder andere Länge aufweist, dennoch aber im Gesamten flüssig und gut zu lesen ist.

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