Ole R. Börgdahl Alles in Blut

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Inhaltsangabe zu „Alles in Blut“ von Ole R. Börgdahl

Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen?
Alle Tillman-Halls-Krimis sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Toller Schreibstiel und eine fesselnde Geschichte.

— funny1

Sehr spannende Geschichte sehr gut geschrieben

— Schrumpfi

Ein spannender Thriller der mich restlos überzeugen konnte! Ein Auftakt einer Reihe die ich gewiss noch lesen werde!

— BettinaForstinger

Ein ColdCase wird aufgerollt. Börgdahl hat auch hier sehr gut recherchiert . Spannend interessant und alle Aspekt für einen guten Krimi.

— Caroas

Schade...war nicht mein Fall

— Lesezeichen16

Mehr Denkarbeit als Action, erinnert mich ein bisschen an Sherlock Holmes!

— mabuerele

Eine ganz andere Art von Krimi die von der spannenden Ermittlungsarbeit provitiert und einen fesselt bis zum Schluss.

— claudi-1963

Spannend und - wie man es von Ole R. Börgdahl kennt - toll recherchiert!

— Stelze74

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die detaillierte Ermittlungsarbeit in Krimis lieben.

— Alex1309

Toller Krimi mit einem sympatischen Ermittlerteam

— Sporttante

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  • Der erste Fall.

    Alles in Blut

    funny1

    31. December 2017 um 07:35

    Um was geht es: ( Inhaltsangabe übernommen)Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen? Alle Tillman-Halls-Krimis sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.Meine Meinung:Ich finde den Schreibstiels des Autors sehr gelungen, da er in der Ich Perspektive geschrieben ist, er liest sich leicht und flüssig. Mir gefällt außerdem sehr gut das der Autor bewusst keine Beschreibungen von den Protagonisten gemacht hat, weder Gesicht, Haarfarbe, Größe oder Statur so kann sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden und seiner fantasie freien lauf lassen. Die Protagonisten führen unter einander einen Dialog und so kann man ihren Charakter sehr gut einschätzen sie kommen sehr authentisch rüber. Auch der Technische Teil hat mir sehr gut gefallen und war sehr Aufschlussreich. Die Spannung stieg stetig an und das Buch konnte mich voll und ganz in seinen Bann ziehen, ich wollte unbedingt wissen wie jetzt alles Zusammenhängt und ob sie diesen Fall lösen können. Deshalb von mir 5 Sterne.Fazit:Ein toller Krimi der mal anders ist als die anderen und dadurch bestechen kann. Ich kann dieses Buch nur Weiterempfehlen beide Daumen hoch.

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  • Alles in Blut - aber immer hübsch nüchtern bleiben, bitte!

    Alles in Blut

    Buecherin

    29. December 2017 um 16:54

    "Alles in Blut" von Ole R. Börgdahl ist das erste Buch einer Krimireihe und für mich das erste Buch des Autors überhaupt. Es gefällt mir sehr gut, vor allem, weil nicht zu viel Blut fließt (anders als der Titel es zunächst suggeriert) und nicht auf Effekthascherei gesetzt wird. Wer – wie ich – detaillierte und trotzdem nüchterne Schilderungen schätzt, wird hier auf seine Kosten kommen. Allerdings besteht der Roman zu sehr großen Teilen aus reiner Recherchearbeit, und so hilft es sicherlich beim Lesen etwas, wenn man der EDV nicht ganz abgeneigt ist. Sonst könnte es sicherlich auf Dauer etwas nerven, wenn man in aller Ausführlichkeit geschildert bekommt, nach welchem Prinzip eine spezielle Software funktioniert, wie viele (und welche!) Klicks dazu nötig sind, ein Ergebnis zu erzielen und wie lange der Computer dazu braucht. Wer das allerdings lange genug durchhält und bereit ist, unseren Helden dann auch noch in unterirdische Katakomben zu folgen, der erfährt vielleicht, ob unser unbekannter Toter wirklich unbekannt und die verschwundene Leiche der jungen Dame wirklich verschwunden bleibt… Und mir zumindest ging es so, dass ich es auch unbedingt erfahren wollte. Trotz aller Nüchternheit kommt hier die Spannung nämlich keinesfalls zu kurz. Ob ich jetzt  inzwischen weiß, was dahintersteckt? Das verrate ich euch nicht. Lest doch selbst. Es lohnt sich.

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  • Leserunde zu "Alles in Blut" von Ole R. Börgdahl

    Alles in Blut

    Boergdahl

    A L L E S     I N     B L U T Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen? An die Teilnehmer der Leserunde verteile ich 20 eBooks.Leider gibt es den Roman nur als eBook.

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    • 168
  • Die Wahrheit steckt im Blut

    Alles in Blut

    dru07

    23. October 2017 um 18:36

    Ein nackter Toter liegt in einem Hotelzimmer. Es gibt keinen Namen, kein Motiv und keinen Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich Hilfe von einem ehemaligen US-Profiler. Aber statt den Fall „aufzuklären“ stößt Profiler Tillman Halls auf einen alten Fall. Bei diesem kam eine Frau vor dem gleichen Hotel bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Das größte Rätsel jedoch an dem Mord/Unfall: Die Leiche ist nicht mehr auffindbar! Haben beide Tote etwas miteinander zu tun oder war es Zufall.   Das Buch war gut und flüssig geschrieben. Bin gut durch das Buch gekommen. Habe mit gerätselt wie alles zusammen hängen könnte und wurde immer wieder überrascht. Zum Schluss habe ich richtig mitgefiebert ob es den beiden „Ermittlern“ gelingen wird, den Fall oder die Fälle aufzudecken. Es ist richtig gruselig geworden, wenn man daran denkt was die Bösen gemacht haben (möchte hier nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich Spoilern). Mir hat das Buch gut gefallen.

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  • Blutdoping

    Alles in Blut

    Anett_Heincke

    09. October 2017 um 11:10

    Der Einstieg in das Buch war sehr gelungen. Im ersten Augenblick dachte ich, es treffen sich zwei Kriminelle, um einen Plan auszubrüten. Denn das Zusammentreffen war schon etwas mysteriös. Aber die Aufklärung kam dann gleich. Und nun soll der ehemalige amerikanische Profiler Tillmann Halls dem deutschen Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner helfen, einen acht Jahre alten Mordfall zu lösen. Keiner kannte den Toten, der in einem nicht gebuchten Hotelzimmer lag. Tillmann arbeitet inzwischen als Immobilienmakler in der Firma seines Schwiegervaters und wollte eigentlich mit der Polizeiarbeit nichts mehr zu tun haben, aber sein Interesse war geweckt und er war plötzlich mitten im Fall.Er scheint ein eher zurückhaltender Mensch zu sein, er sagt nicht sehr viel und macht sich seine eigenen Gedanken. Durch seine eigenen Recherchen stoßen sie auf Bettina Müller, die ebenfalls Gast in dem Hotel war, ohne eingecheckt zu sein. Sie hatte vor dem Hotel einen tödlichen Unfall. Die beiden Fälle ähneln sich, auch wenn mehrere Jahre zwischen den Vorfällen liegen. Nun soll die Leiche von Bettina untersucht werden, doch die ist verschwunden. Bei der Suche im Bestattungsinstitut stellte sich heraus, dass ein ehemaliger Mitarbeiter Tote an Studenten verkauft hatte und es wird vermutet, dass er auch etwas mit Bettinas Verschwinden zu tun hat. Aber Bernd Klages ist nicht auffindbar und es ist wohl auch ein falscher Name. Die Leiche wir in einem zweiten Kühlhaus des Bestatters gefunden. Es gibt aber keine Anzeichen eines Verbrechens. Die Ermittlungen führen u.a. zu einem russischen Arzt, der Infos über ein entferntes Tattoo an der männlichen Leiche gibt, zu einem Ukrainer, der auf einer dänischen Fähre arbeitet und einen falschen Namen hat, zu einer Pleite gegangenen Firma, deren Chef die tote Bettine kannte. Uns so finden am Ende alle Fäden zusammen.Es ist ein hochspannendes und unheimliches Ende. Ich wäre nicht in diesen Tunnel gegangen, so ohne Licht und Orientierung. Zum Glück ist alles Recht gut ausgegangen. Und die Zusammenhänge der beiden Toten konnten auch hergestellt werden. Blutdoping ist schon eine gruselige Vorstellung. Da musste ich an meine wöchentlichen Plasmaspenden denken. Bisher habe ich mich aber nicht verändert.Die beiden Ermittler sind gut beschrieben und die Chemie zwischen ihnen scheint zu stimmen, sehr sympathisch die beiden. Der Schreibstil war gut, aber da die Geschichte etwas kompliziert und verwickelt ist, musste man sich beim Lesen schon konzentrieren und dran bleiben.

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  • Alles in Blut

    Alles in Blut

    SusanneSH68

    01. October 2017 um 19:41

    Der Hamburger Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner soll einen acht Jahre zurückliegenden Mordfall aufklären. Hilfe bekommt er dabei von dem ehemaligen US-Profiler Tillman Halls, der jetzt als Immobilienmakler in Hamburg lebt. Die Ermittlungen der beiden bescheren ihnen zunächst noch eine weitere Leiche, aber dann gehen die Ermittlungen voran. Ein ungewöhnliches Ermittlerduo ist hier tätig und ungewöhnlich ist zunächst auch der Schreibstil, nämlich aus der Sicht des ehemaligen US-Profilers. Gerade er ist es dann aber auch, der immer wieder neue Ansätze in die Ermittlungen einbringt. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei einem lange zurückliegenden Todesfall die Ermittlungen zunächst nicht besonders rasant sind. Zu diesem Zeitpunkt beeindruckt das Buch durch viele Erkenntnisse, wie es auch nach vielen Jahren noch gelingen kann, wieder eine Spur aufzunehmen. Im letzten Drittel nehmen die Ermittlungen dann sogar richtig Tempo auf und es wird spannend. Insgesamt ein ungewöhnlicher, lesenswerter Fall.  

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  • Tolles Buch ,sehr empfehlenswerter Thriller.

    Alles in Blut

    Schrumpfi

    23. September 2017 um 08:06

    So ich war schnell durch mit dem Buch .Sehr spannend geschrieben ein sehr gelungener Thriller.Seite für Seite reinste Spannung .Sehr schöne Geschichte.Würde es jedem empfehlen.Würde verdiente 5 Sterne geben

  • Alles in Blut

    Alles in Blut

    BettinaForstinger

    20. September 2017 um 07:39

    Klappentext: Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist.   Kurt und Tillman machen sich auf die Suche nach einem Mörder und nach der Identität eines seit 8 Jahren ermordeten Mannes. Kurt ist Polizist bei der Hamburger Polizei, Tillman Ex-Profiler aus den USA und mittlerweile Immobilienmakler in Hamburg. Kurt bittet Tillman in einem Coldcase Fall um Hilfe und so beginnt die Arbeit der beiden als Team. Mir waren Kurt als auch Tillman sofort sympathisch. Die Art wie die beiden miteinander arbeiten, umgehen und reden ist einfach nur genial und witzig. Man fühlt sich beim Lesen einfach so richtig wohl mit den beiden. Ich konnte mir die Szenen immer richtig bildlich vorstellen - besonders dann wenn die beiden darüber diskutieren wie man den eine Kalender-App runterlädt oder Tillman Minigolf spielt und dann ins Leichenschauhaus gerufen wird. Die Ermittlungsarbeiten ist sehr gut beschrieben, der Fall kommt gut ohne viele Blut und Action aus. Ich bin wie gesagt sofort gut in die Geschichte reingekommen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch lässt sich flüssig lesen. Das erste Kapitel diente dem kennenlerne der Figuren und des Falles, dann aber ging es schon richtig los. Spannung wird aufgebaut und auch bis zum Schluss gehalten. Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen und Überraschungen.   Mich hat das Buch restlos überzeugt, die nachfolgenden Teile um Kurt und Tillman werde ich auf alle Fälle lesen. 5*

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  • Alles in Blut

    Alles in Blut

    Booky-72

    15. November 2016 um 11:22

    Wo ist die Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Ein Mann starb in einem Hotel, das ist allerdings 8 Jahre her und vor 2 Jahren starb mysteriös vor dem gleichen Hotel eine junge Frau, ein normaler Unfall war das nicht, es gibt zu viel Ungereimtheiten, zumal diese Leiche auch noch verschwunden ist. Bruckner zieht Tillmann Halls zu Rate, einen renommierten Ermittler aus den USA, der mittlerweile in Hamburg lebt. Eine wahnsinnig anstrengende Recherchearbeit steht den beiden bevor. Guter, verständlicher Schreibstil. 4 Sterne und die Neugier auf den 2. Fall hat es geweckt.

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  • Leserunde zu "Alles in Blut" von Ole R. Börgdahl

    Alles in Blut

    Boergdahl

    A L L E S     I N     B L U T Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen? An die Teilnehmer der Leserunde verteile ich 25 eBooks.Leider gibt es den Roman nur als eBook.

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    • 291
  • Ein gut recherchierter Krimi über eine Cold Case

    Alles in Blut

    Caroas

    16. June 2016 um 15:35

    Dieser Krimi besticht durch seine Protagonisten und kommt mit wenig Action aus.Bruckner, ein Kriminalbeamter, bekommt einen Cold Case und ersucht dabei Halls einen ehemaligen Profiler aus Amerika um Unterstützung.Die Story wird aus der Sicht Halls erzählt, man sitzt sozusagen in dessen Kopf und knobelt mit was wie und wo passiert ist.Vor 8 Jahren fand man in einem Hotelzimmer eine nackte männliche Leiche und vor ca 2 Jahren vor demselben Hotel eine tote Frau, deren Tod vorerst nach einem Unfall aussieht. Bruckner und Tillmann wühlen sich systematisch durch beide Fälle. Fazit, eine spannende Geschichte. Börgdahl hat die Tatsachen, Handlungen und notwendigen Utensilien sehr gut recherchiert und wiedergegeben. Neben einem guten Krimi bekommt man auch einiges an Hintergrundinformation.

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  • Alles in Blut.....blieb leider hinter meinen Erwartungen

    Alles in Blut

    Lesezeichen16

    07. June 2016 um 17:26

    Inhaltsangabe Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen? Alles im Blut ist eine Krimireihe von Ole R. Börgdahl aus dem Jahr 2015. Da ich das Buch Leiche an Bord von ihm gelesen habe, war ich natürlich auf diese Krimireihe sehr gespannt. Der Klapptext klang viel versprechen, doch leider blieb er etwas hinter meinen Erwartungen. Ich würde nicht sagen, dass er schlecht war, aber auch nicht gut. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Gleich zu Beginn des Buches merkt man, dass dieser Krimi von Halls und Bruckner Recherchen lebt. Die zwei Hauptprotagonisten sind sehr detailliert beschrieben worden, aber das war es leider auch. Während des Lesens verstärkte sich der Eindruck, dass die anderen Charaktere nur eine Statistenrolle übernahmen und das fand ich sehr schade. Da fehlte mir dieses Zusammenspiel zwischen allen Protagonisten. Die akribisch und detaillierten Ermittlungsarbeiten nehmen fast den gesamten Krimi ein und da blieb der Spannungsbogen für mich auf der Strecke. Ab und zu kam Spannung auf, aber das war mir dann doch zu wenig. Ich möchte nicht schreiben, dass es nicht interessant war, aber leider nicht ganz die Art von Krimi, den ich mir so vorgestellt habe. Ich kann mich zum Schluss dieses Krimis leider nicht äußern, da ich ihn vorzeitig abgebrochen habe. Ein solider Krimi, der durch seine Ermittlungsarbeiten brilliert. Wer solche Art von Krimis liebt, der ist hier bestens aufgehoben. Interessanter Einblick in die kriminalistische Arbeit, aber mir war das Ganze ein wenig zu theoretisch. Schade, dass hier meine Erwartungen nicht erfüllt worden sind.

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  • Wer war der Tote?

    Alles in Blut

    mabuerele

    „...Richtig, man braucht nicht immer wichtige Organe zu zerstören, es reicht auch, die Leitungen zu kappen...“ Ein Cold Case ist eine alter, unaufgeklärter Kriminalfall. Mit einem solchen erscheint Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner bei Tillmann Hills und bittet um Unterstützung. Tillmann Hills ist Amerikaner und hat in seiner Heimat als Profiler gearbeitet. Seine Frau ist Deutsche. Seit dem Umzug nach Hamburg arbeitet Tillmann in der Immobilienfirma des Schwiegervaters. Der Autor hat einen etwas anderen Kriminalroman geschrieben, denn Ermittlungen in der Vergangenheit erfordern besondere Methoden. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Sie wird von Tillmann erzählt. Vor acht Jahren wurde in einem Hotelzimmer ein Mann gefunden. Er lag nackt auf dem Bett. Es gab keinerlei persönliche Dokumente. Während der Arbeit an dem Fall beschert Tillmann Bruckner gleich noch eine zweiten Cold Case. Der liegt allerdings erst 2 Jahre zurück und wurde als Unfall abgehakt. Der Schriftstil ist angenehm lesbar. Schon das erste Gespräch zwischen Bruckner und Halls ist eine sprachliche Meisterleistung. Es wirkt wie ein Katz-und-Maus-Spiel. Einerseits möchte sich Tillmann nicht wieder mit Ermittlungen befassen, andererseits reizt ihn der Fall, zumal ihm sofort eine Besonderheit am Körper des Toten auffällt. Detailgenau darf ich als Leser die Arbeit von Tillmann und Bruckner verfolgen. Das Besondere darin ist, dass es sich an vielen Stellen um Kopfarbeit handelt. Tillmann lässt mich an seinen Gedanken teilnehmen. Mit dem Auftauchen des zweiten Falls erhöht sich der Spannungsbogen. Das liegt auch an den geschickt geführten Dialogen, bei denen häufig wichtige Informationen erst herausgekitzelt werden müssen. Nebenbei muss Tillmann allerdings seinen Aufgaben als Immobilienmakler nachkommen. Dabei lerne ich eine Menge, wie diese Branche funktioniert. Der Fall tangiert wissenschaftliche Fragen und die Dopingproblematik. Ab und an fällt der feine Humor auf. Manche Stellen, wie zum Beispiel das obige Zitat, könnte man als sarkastisch bezeichnen. Es fällt auf, dass alle Themen, die angesprochen werden, exakt recherchiert wurden. Die Ermittlungen sind logisch konsequent aufgebaut, lassen aber Raum für Kommissar Zufall. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es erzählt nicht nur spannende Fälle, sondern ermöglicht Mitdenken und Mitknobeln.

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    • 6

    Avirem

    05. June 2016 um 14:43
  • Der unbekannte Tote im Hotelzimmer

    Alles in Blut

    claudi-1963

    30. May 2016 um 13:59

    Tillman Halls ein ehemaliger amerikanischer Profiler, hat sich in Hamburg mit seiner Familie eine neue Existenz aufgebaut. Er arbeitet als Immoblienmakler im Betrieb des Schwiegervaters und wird eines Tages von Kurt Bruckner angesprochen. Kurt Bruckner ein Kriminaloberkommissar der Hamburger Polizei hat einen 8 Jahre alten Cold Case Fall und bittet Halls um Hilfe. In einem Hotelzimmer fand man einen nackten Toten bei dem man bis heute keine Identität herausgefunden hatte. Da der Tote anonym eingeäschert wurde haben Halls und Bruckner auch wenig Anhaltspunkte, allein anhand alter Tatortfotos und der Akte müssen sie weitere Informationen herausbekommen. Halls geschulten Augen entgeht nichts, er sieht sofort etwas wo sie anfangen können neu zu ermitteln. Und so kommen sie irgendwann zu einer zweiten Toten die, wie sie im nachhinein feststellen, doch etwas mit dem anonymen Toten zu tun hat. So recherchiert Halls zwischen Immobilientätigkeit immer weiter und findet eine Spur nach dem anderen.Unter anderem finden sie auch den Leichnam der zweiten Toten und kommen dadurch auch immer näher an die Identität des anonymen Toten. Bis es dann am Ende noch sehr gefährlich für die beiden Ermittler wird. Meine Meinung: Für mich war es der erste Roman des Autors und auch mein erster Krimi eines skandinavischen Schriftstellers der mir sehr gut gefallen hat. Es ist eine ganz andere Art von Krimi, den dieser lebt viel allein von der Ermittlungsarbeit von Halls /Bruckner. Allerdings ist diese Ermittlungsarbeit so interessant,spannend und gut recherchiert das man total von diesem Buch gefesselt ist. Ich bin sonst auch eher der Krimileser mit mehr Action, aber ich muss sagen bei diesem Buch hat selbst mir das ermitteln richtig Spaß gemacht. Ole R. Börgdahl weiß wie er seine Leser fesseln kann, bei ihm ist der Weg das Ziel. Also sprich die Ermittlungen müssen gut,möglichst immer präzise sein um eine gelungenen Krimi zu Ende zu bringen, was ihm bei diesem auf alle Fälle gelungen ist. Das Duo Halls/Bruckner ist eines von dem man definitiv noch mehr lesen wird. Und inzwischen sind auch noch drei weitere Bücher mit den beiden Ermittlern erschienen. Wer also gerne Cold Case Fälle oder Krimis mit Profilern liebt der ist hier richtig,von daher von mir 5 von 5 Sterne.

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  • Ungelöste Kriminalfälle

    Alles in Blut

    Xanaka

    29. May 2016 um 19:56

    Kurt Bruckner ist ein Ermittler in Hamburg und kümmert sich um alte ungelöste Kriminalfälle. Dieser eine Fall, ein Toter in einem Hotelzimmer ohne bekannte Identität hat es in sich. Auf der Suche nach Unterstützung stößt Bruckner auf Tillman Halls. Der war früher in den USA beim FBI ein sogenannter Profiler. Jetzt lebt er mit seiner Familie in Deutschland und ist Immobilienmakler. Bruckner versucht Tillman zu einer Mitarbeit zu überreden und es gelingt ihm sein Interesse an diesen Fall zu wecken. Beide versuchen aus den wenigen vorhandenen Spuren noch irgendetwas Verwertbares zu finden. Immerhin sind zehn Jahre seit dem Todesfall vergangen. Und plötzlich durch einen ganz dummen Zufall stoßen sie auf einen weiteren ungeklärten Todesfall, der Jahre später fast am gleichen Ort geschah und auch nie aufgeklärt wurde. Plötzlich ist dieser zweite Todesfall fast interessanter als der erste. Bereits bei diesem Todesfall können beide etliche Versäumnisse aufklären und erzielen so wichtige Ergebnisse.Aber ob beide Todesfälle aufgeklärt werden können und auch ob diese vielleicht sogar zusammenhängen, das sollte schon jeder selbst lesen.Das Buch liest sich deshalb so gut, weil die gesamte Handlung aus der Sicht von Tillman geschrieben wurde. Während des Lesens seiner Gedanken merkt man schnell, dass er als Profiler mitunter eine ganz andere, besondere Sicht auf die Dinge hat. Er nimmt seine Umwelt offensichtlich viel genauer wahr und so finden auch seine Ermittlungen statt. Wir dürfen als Leser an diesen detailierten Untersuchungen teilhaben. Diese sind extrem interessant und erweitern dabei auch noch den eigenen Horizont. Dabei gelingt es dem Autor den Spannungsbogen der Handlung stetig zu steigern. Je weiter ich im Buch vorankam, desto mehr Fragen stellten sich mir. Schafft es Ole Börgdal diese einzelnen Fragmente zusammen zu bekommen? Und wie er es schafft! Am Ende gelingt es ihm alle losen Fäden zusammen zu führen und die noch offenen Fragen in einem spannenden Finale zum Abschluss zu bringen.Mir haben diese beiden Ermittler, die eine besondere Art hatten miteinander umzugehen, ungemein gut gefallen. Ich habe gesehen, es gibt weitere Fälle mit ihnen. Diese werde ich auf jeden Fall auch lesen.Wer Lust hat, sich diesen spannenden und doch etwas anderen Krimi zu Gemüte zu führen, dem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Ich vergebe hier verdiente 5 Lesesterne. 

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