Ole R. Börgdahl Fälschung

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Inhaltsangabe zu „Fälschung“ von Ole R. Börgdahl

Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Der Rechtsanwalt Georg Staffa macht sich auf die Suche. Seine Recherche führt ihn bald aus Europa in eine Welt, die er vorher nicht kannte, führt ihn fort von dem Gemälde, hin zu Menschen, deren Geschichte und Schicksal der Schlüssel zu dem Geheimnis ist. (Quelle:'E-Buch Text/15.05.2014')

Fälschung oder Original? Die Suche nach dem Herkunftsnachweis, sehr faszinierend geschrieben

— anke3006

Interessanter, gut recherchierter Kunstkrimi mit überraschendem Ende, aber leider auch einigen Längen und Fehlern.

— SaintGermain

Man wird ab der ersten Seite komplett von der Geschichte gefesselt!

— Betty60

Ein exzellent recherchiertes Buch über die Suche nach dem Herkunftsnachweis für ein Gemälde!

— mabuerele

Eine Geschichte über das Bild „Julie des Bois“ Das Mädchen mit dem Sonnenhut von Gauguin. Ein Buch das es wert ist gelesen zu werden.

— Caroas

Absolute Leseempfehlung!

— Stelze74

100% Lesegenuß

— Shanna1512

Eine Geschichte über Kunst, Ahnenforschung, exotische Orte und die Liebe.... eine aussergewöhnliche Idee für einen Roman.

— Marjuvin

Ein hoch interessanter Krimi über die Kunst.

— AstaToril

Toll, hat Spaß gemacht zu lesen

— Sporttante
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  • Leserunden
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  • Themen
  • Fälschung - spannend und interessant zu gleich

    Fälschung

    Lese_gerne

    04. August 2017 um 09:19

    Das Auktionshaus Blammer in München bekommt ein Gemälde vorgestellt. Der Besitzer, selbst hochverschuldet, behauptet, das Bild hätte der Maler Gauguin gemalt. Er selbst, als Chemiker, habe eine Analyse über die verwendeten Farben und Beschaffenheit des Bildes durchgeführt. Ein Manko hat das Bild. Es gibt keinen Herkunftsnachweis, der die Echtheit des Bildes beweisen würde. Nach dem Heinz Kühler, ein Mitarbeiter des Auktionshauses Blammer, in London keinerlei Hinweise auf die Echtheit des Bildes findet, wird der Rechtsanwalt Georg Staffa beauftragt danach zu forschen. Seine Recherche führt ihn über Paris nach Französisch-Polynesien in der Südsee, auch über Neuseeland und am Schluss nach Australien. In Französisch-Polynesien besser gesagt zu den Marquesas Inseln, bei denen der Maler Gauguin die letzten Lebensjahre verbrachte. Den entscheidenden Hinweis wird Florence, die Freundin von Colette Halter, geben, die das abgebildete Mädchen auf dem Gemälde erkennt. Collette Halter ist die Frau von Simon Halter, der Besitzer des Auktionshauses Blammer. Florence Vorfahren sind von Frankreich auf die Marquesas Inseln ausgewandert und besitzen eine Apotheke im dortigen Krankenhaus seit Generationen. Zusammen mit Florence wird Georg Staffa Vorort den Spuren folgen…. *********************************Das Buch „Fälschung“ ist der Auftakt einer Trilogie. Nachdem dieses Buch sich eher auf Kunst spezialisiert und man um dieses Buch zu lesen auch Interesse für Kunst haben sollte, konzentrieren sich die zwei Folgebände „Ströme meines Ozeans“ und „Zwischen meinen Inseln“ auf die Familie Jasoline, die in „Fälschung“ eine zentrale Rolle spielen. Sozusagen handeln die zwei Folgebände vor „Fälschung“ und sind in Tagebuchform geschrieben. Aber wieder zurück zu dem Buch „Fälschung“. Das Buch war sehr interessant. Man erfährt viel darüber wie wichtig es für ein berühmtes Gemälde aber vielleicht auch für ein neu entdecktes Gemälde ist einen Herkunftsnachweis zu haben. Wie dabei vorgegangen wird erfährt man in diesem Buch. Außerdem war es sehr spannend in die Vergangenheit zu reisen und Informationen über die Familie Jasoline zu bekommen, die sich als kleine Puzzleteilchen zusammenfügen. Die Familie Jasoline war mit Gauguin bekannnt und lebte zu seiner Zeit ebenfalls auf den Marquesas Inseln. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich sehr gerne Bücher lese, die in der Vergangenheit Geheimnisse aufdecken und ich selbst auch Interesse an Kunst habe. Selbst war ich ja auch schon in der Tate Modern Gallery in London. Natürlich möchte ich auch erfahren wie es der Familie Jasoline in ihrem Leben so ging und bin schon sehr auf die „Fortsetzungen“ gespannt.

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  • Leserunde zu "Fälschung" von Ole R. Börgdahl

    Fälschung

    Boergdahl

    Etwas von Liebe, Kunst, Fernweh und einem unglaubliches Geheimnis...

    Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen?

    http://boergdahl.wordpress.com/inhalt-3/


    An die Teilnehmer der Leserunde verteile ich 20 eBooks.
    Leider gibt es den Roman nur als eBook.

    • 166
  • Faszinierende Detektivarbeit im Kunstmilieu

    Fälschung

    Queenelyza

    30. July 2017 um 12:27

    Ich liebe Kunst, egal ob modern oder klassisch, egal ob Gemälde, Skulpturen oder Zeichnungen. Ich kann Stunden in Museen verbringen und vor Gemälden sitzen. Also habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, bei dem ein Gemälde im Mittelpunkt steht - "Das Mädchen mit dem Sonnenhut". Meine Erwartungen wurden allerdings sogar noch übertroffen...In "Fälschung" taucht ein Geschäftsmann mit einem Gemälde in einem Auktionshaus auf. Aufgrund seines Bankrotts muss er dieses Bild zu Geld machen, jedoch ist dieses Bild auf dem Kunstmarkt völlig unbekannt. Da es immer nur in Privatbesitz war, gibt es keinen Herkunftsnachweis - dieser ist aber unabdingbar, um die Echtheit eines Gemäldes nachzuweisen. Das Auktionshaus beauftragt einen Anwalt mit der Recherche - und hier beginnt das große Abenteuer. Ole R. Börgdahl schildert bis ins Detail, wie Kunst als echt identifiziert wird, welche Schritte und Maßnahmen notwendig sind. Davon kannte ich einige bereits, zum Beispiel, dass man den Farbauftrag untersucht und nach der Materialbeschaffenheit der Leinwand schaut. Wenig wusste ich darüber, was sonst noch alles erfolgen muss. Jetzt weiß ich es, und gerade dieses Kapitel über die einzelnen Schritte habe ich förmlich verschlungen. Seither sehe ich Kunst mit anderen Augen an, weil ich jetzt einfach etwas mehr darüber weiß. Also habe ich schon mal was gelernt aus diesem Buch. Ich nehme gern etwas mit aus einem Buch, neben der bloßen Story. Dann faszinierte mich auch die Recherche des Anwalts Georg Staffa, die ihn um die halbe Welt führt. Die Locations sind faszinierend beschrieben und verursachen direkt Fernweh. Und auch hier erhält man als Leser unheimlich viele Informationen, die nie so rüberkommen, als wollte jemand mit seinem Wissen prahlen. Vielmehr fügen sie sich als Hintergrundinfos stets gut in die Geschichte ein. Die Menschen, die Georg trifft, sind ebenfalls faszinierend, ebenso die Geschichte, die sich in winzigen Puzzleteilen um das Bild herum allmählich ergibt. Für mich war das unglaublich spannend, mitzuerleben, wie das kleinste Detail plötzlich wichtig wurde und den nächsten Schritt aufzeigte. Die Familiengeschichte, die sich dann dahinter verbirgt, wäre schon als Buch selbst genug hervorragender Lesestoff gewesen. So war wirklich alles dabei: Spannung, Romantik, Tragik, Wissenschaft...Einmal angefangen konnte ich kaum aufhören zu lesen, zumal das Buch zum Schluss noch ein, zwei Wendungen einbaut, mit denen in dieser Form nicht unbedingt zu rechnen war. Bei einer davon blieb mir förmlich der Mund offen stehen, weil ich genau das nun wirklich nicht glauben konnte oder wollte. Auch das mag ich, wenn man trotz allem Mitdenken dann doch überrascht wird. Wenn nicht alles in Wohlgefallen endet - oder vielleicht doch, nur ganz anders? Vielleicht ist das Buch für jemanden, der sich nicht gerne mit Kunst beschäftigt, auch gar nicht interessant. Für mich als Kunstfan war es ein absoluter Volltreffer, ich habe jede Minute des Lesens genossen und oft schon unterwegs zum Buch darüber nachgedacht, wie es wohl weiter gehen könnte. Und es ist eines der wirklich wenigen Bücher, das ich garantiert noch einmal lesen werde. "Fälschung" ist für mich einer der Lesehöhepunkte des Jahres 2017, weil es Information, Spannung und Tragik in einer mitreißenden Weise vereinigt. So liebe ich Lesen!

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  • Die Suche nach dem Mädchen

    Fälschung

    anke3006

    25. July 2017 um 18:15

    Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Der Rechtsanwalt Georg Staffa macht sich auf die Suche. Seine Recherche führt ihn bald aus Europa in eine Welt, die er vorher nicht kannte, führt ihn fort von dem Gemälde, hin zu Menschen, deren Geschichte und Schicksal der Schlüssel zu dem Geheimnis ist. Ole Börgdahl hat einen Roman über ein unbekanntes Gemälde geschrieben. Diese Rückwärts-Recherche ist wirklich gut und spannend beschrieben. Ich habe mir bis zu diesem Roman nie Gedanken gemacht wie die Echtheit eines Gemäldes bewiesen wird. Hier Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten zu erhalten fand ich sehr interessant und spannend. Bis zum großen Finale begleitet man den Rechtsanwalt quer durch die ganze Welt. In wirklich interessantes Buch, das mit viel Hingabe recherchiert wurde.

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  • Ein kleines Mädchen mit Sonnenhut

    Fälschung

    maria61

    12. July 2017 um 14:37

    Der Autor, Ole R. Börndahl. hat ein fasziniertes Buch geschrieben, welches man immer wieder lesen kann. Eine Mischung aus Krimi, Kunstgeschichte, Ahnenforschung und Reisebericht alles in einem Buch und das ist was seltenes.Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Im lauf der Geschichte erfährt man immer mehr über die Familie Jasoline. Desweiteren erfährt man wie ein Aukttionshaus funktioniert. Eine Reise durch die Südsee kommt fast einem Reiseführer nah, daher ist es auch eine Leseempfehlung.  Ole R. Börndahl  verdient es nicht unbemerkt zu bleiben, und hoffe noch mehr von Ihm lesen zu können.

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  • gelungener Kunstkrimi mit kleinen Fehlern

    Fälschung

    SaintGermain

    08. October 2016 um 13:00

    Das Cover des Buches passt zwar zum Buch ist aber sehr schlicht und unauffällig; es wirkt farblos und düster.Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, die Protagonisten wirken großteils sympathisch und sind - ebenso wie die Orte - sehr gut verschrieben.Das ganze Buch gibt einen Einblick in die Arbeit und Arbeitsweise eines Auktionshauses und wirkt in allen Belangen sehr gut recherchiert.Dabei wird der Leser an verschiedene Orte der Erde mitgenommen.Leider war das Buch aber etwas zu lang, manche Szenen zogen sich etwas in die Länge. Zudem waren leider auch einige Fehler grammatikalischer Natur in diesem Buch zu finden; die Wörter zudem und zu dem werden generell falsch verwendet.Fazit: Interessanter, gut recherchierter Kunstkrimi mit überraschendem Ende, aber leider auch einigen Längen und Fehlern.

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  • Leserunde zu "Fälschung" von Ole R. Börgdahl

    Fälschung

    Boergdahl

    Etwas von Liebe, Kunst, Fernweh und einem unglaubliches Geheimnis...

    Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen?

    http://boergdahl.wordpress.com/inhalt-3/


    An die Teilnehmer der Leserunde verteile ich 20 eBooks.
    Leider gibt es den Roman nur als eBook.

    • 484
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Fälschung

    Fälschung

    Solengelen

    Klappentext: Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Der Rechtsanwalt Georg Staffa macht sich auf die Suche. Seine Recherche führt ihn bald aus Europa in eine Welt, die er vorher nicht kannte, führt ihn fort von dem Gemälde, hin zu Menschen, deren Geschichte und Schicksal der Schlüssel zu dem Geheimnis ist. Fazit: Es gibt unendlich viele gute Bücher und es gibt Bücher, die man immer wieder lesen wird. Zur zweiten Kategorie gehört das Buch "Fälschung" von Ole R. Börndahl. Ab dem ersten Satz hat das Buch mich fasziniert. Durch den "unaufgeregten" Schreibstil, der mich sofort gepackt hat, bin ich durch die Abschnitte "geschlendert". Ich hatte das Gefühl mitten drin zu sein und meinen Blick schweifen zu lassen. Ich durfte in verschiedene Zeiten eintauchen, Geschichte und Geschichten "erleben". Ich habe recherchiert, bin gereist, habe interessante und liebenswerte Menschen kennen lernen dürfen, bin in eine andere Welt, einer Welt voller Farben eingetaucht, habe gerätselt, habe gelitten, habe mich gefreut, habe mich verliebt, verliebt in eine exotische Welt, in besondere Menschen, war einfach glücklich.  Ich liebe Museumsbesuche, Bilder anzuschauen und die Geschichte dahinter zu recherchieren, in die Orte einzutauchen und gedanklich zu reisen. Mit "Fälschung" durfte ich meiner Leidenschaft frönen. Dieses Buch empfehle ich von Herzen, es ist eine Reise in eine andere Welt, eine Reise voller Leidenschaft, eine Reise für alle Sinne. Die Reise führt den Leser von München über Paris in die Südsee, nach Australien und Frankreich. Man taucht in die Vergangenheit ein, in eine Zeit, die bedeutende Maler hervorbrachte. Maler, die oft erst nach dem Tod berühmt und gefragt waren, Maler, die immer wieder zu "Nachahmungen" inspirierten. Der Autor packt den Leser und "schleift" ihn durch die Geschichte. Es gibt keinem Moment im Buch, in dem ich hätte abschalten können, oder wo gar Langeweile aufkam. Ihr seht, ich bin restlos begeistert. Vielleicht konnte ich euch die Begeisterung für das Buch ein wenig vermitteln. Aber lest das Buch am Besten selbst. Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben, verdient hätte das Buch mindestens 10.

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    • 6
  • Ein wunderschönes Buch!

    Fälschung

    Betty60

    25. March 2016 um 14:35

    Man wird ab der ersten Seite komplett von der Geschichte gefesselt und muss sich zusammenreißen, um dem normalen Alltag nachzugehen und nicht nur zu lesen. Das Buch ist so bildlich geschrieben, dass man komplett in das Geschehen involviert ist und das Gefühl hat, alles hautnah mitzuerleben. Florence und Georg machen sich auf die Suche nach einem Herkunftsnachweis für ein Gemälde. Diese Suche bringt sie auf die Spuren der Familie Jasoline, die den Maler Gauguin, von dem das Gemälde sein soll, kennenlernen dürfte. Ein sehr gut recherchiertes Buch, welches durch den Schreibstil des Autors zu einem absoluten Lesegenuss wird!

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  • Echt oder gefälscht?

    Fälschung

    mabuerele

    Florence Uzar ist zu Besuch bei ihrer Freundin Colette in München. Deren Mann Simon ist Besitzer eines Auktionshauses. Dort spricht Edmund Linz vor. Er möchte ein Bild des Malers Gauguin versteigern lassen. Abgebildet ist ein Mädchen mit Sonnenhut. Es gibt aber keinen Herkunftsnachweis. Es existiert zwar eine Expertise von Professor Lehmann. Die Echtheit aber kann er nicht mehr bestätigen,da er nicht mehr lebt. Simon beauftragt Georg Staffa, Freund und Rechtsanwalt, Nachforschungen anzustellen. Der Autor hat einen fesselnden und abwechslungsreichen Roman geschrieben. Georgs Nachforschungen führen ihn über London und Paris schließlich bis nach Atouna, einer polynesischen Insel, und Australien. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen. Das liegt nicht zuletzt an den detailgenauen Schriftstil des Autors. Ob die Inselwelt Polynesiens, eine Wohnung in Paris oder der Friedhof in Nantes, jeder Ort wird so exakt beschrieben, dass ich ein Bild vor Augen hatte. Gleichzeitig erfahre ich einiges über die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Handlungsorte. Dabei beherrscht der Autor den Umgang mit treffenden Metaphern. Auch der fachliche Inhalt wird ausführlich und allgemeinverständlich erläutert. Dadurch weiß ich nun, wie man die Echtheit eines Bildes untersucht, was alles als Herkunftsnachweis gilt und wie eine geschickte Fälschung angefertigt wird. All diese Theorie ist eingebettet in die Suche nach den Wurzeln von Julie, dem Mädchen auf dem Bild. Stück für Stück wird dabei so nebenbei die Geschichte von Julie und ihre Familie erzählt, zumindest die Teile, die für den Roman wichtig sind. Wie ein roter Faden durchzieht nach jedem Rechercheschritt eine Frage das Buch: Ist das Gemälde nun echt oder nicht? Das Gemälde zeigt die Landschaft einer Insel von Polynesien. Dort trifft Georg Florence wieder, der er kurz in München vorgestellt wurde. Beide mögen einander, wissen aber auch um die Probleme der großen Entfernung. Das führt mich zu einem weiteren positiven Punkt der Geschichte. Die Protagonisten werden sehr gut charakterisiert und gewähren mir Einblick in ihre Vergangenheit. Das mög allerdings zu dem Thema genügen. Ich möchte dem zukünftigen Leser nicht manche Überraschung nehmen. Erstaunlich ist die Fülle an Wissenswerten, die in dem Roman versteckt ist. Die Suche nach den Nachkommen des Mädchens ist wie eine Puzzlespiel. Teil für Teil wird aufgedeckt, aber immer bleiben Lücken oder die Kette bricht ab. Das liest sich spannend wie ein Krimi. Das Buch zeugt nicht nur von genauer Recherche des Autors, sondern auch von guter Kenntnis der Handlungsorte. Das graue Cover mit den Malutensilien wirkt schlicht. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das liegt an den sympathischen Protagonisten, der fesselnden Handlung und der Vielfalt an Faktenwissen, das mir vermittelt wurde.

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    • 5

    parden

    09. March 2016 um 23:01
    KruemelGizmo schreibt Tolle Rezi, die Thematik reizt mich im Moment aber weniger :)

    Geht mir auch so...

  • Unbekanntes Bild des Mahlers Gauguin

    Fälschung

    maria61

    28. February 2016 um 16:52

    Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Ole R. Börndahl hat ein fasziniertes Buch geschrieben, welches man immer wieder lesen kann. Eine Mischung aus Krimi, Kunstgeschichte, Ahnenforschung und Reisebericht alled in einem und das ist was seltenes. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Im lauf der Geschichte erfährt man immer mehr über die Familie Jasoline. Desweiteren erfährt man wie ein Aukttionshaus funktioniert. Eine Reise durch die Südsee kommt fast einem Reiseführer nah. Ole R. Börndahl  verdient es nicht unbemerkt zu bleiben.  

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  • Eine Geschichte über das Bild „Julie des Bois“ Das Mädchen mit dem Sonnenhut von Gauguin

    Fälschung

    Caroas

    27. February 2016 um 11:41

    In Fälschung wird ein bisher unbekanntes Bild des Mahlers Gauguin dem Aktionshaus Blammer privat zur Auktion aneboten. Da das Bild keinen Herkunftsnachweis hat und dieser aber für eine Auktion benötigt wird, macht sich das Auktionshaus auf die Suche nach diesen Nachweis. Beauftragt wird damit ein befreundeter Rechtsanwalt – Georg Staffa. Auf seiner Suche nach der Person Julie auf dem Bild reist er nach Frankreich und dann weiter in die Südsee nach Tahiti, auf die Marquesas, Nuku Hiva, Hiva Oa usw. In der Südsee wird er von Florence Uzar unterstützt und verliebt sich in diese Frau. Ob er fündig wird … Der Autor hat sehr gut recherchiert und beschreibt hier wie ein Auktionshaus im Allgemeinen vorgeht wenn es ein Bild angeboten wird, von dem die Herkunft nicht genau bekannt ist. Die Reise und die Suche nach der Herkunft des Bildes durch Georg Staffa wird sehr detailgetreu wiedergegeben. Fazit ein Buch das einen guten Einblick in den Background einer Auktion gibt und zugleich ein Reiseführer durch die Südsee und ein wenig Australien ist.

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  • Fälschung oder Sensation?

    Fälschung

    Shanna1512

    Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München erhält von einem privaten Sammler ein Kunstwerk von dem französischen Maler Gauguin. Es zeigt ein Mädchen, welches einen Sonnenhut trägt. Optisch und von der Signatur fällt es in die Schaffensphase, als der Künstler in der Südsee gelebt hat. Alles deutet darauf hin, dass das Bild echt ist. Allerdings gibt es keine Veröffentlichung darüber. Nirgendwo findet es Erwähnung. Handelt es sich um eine Sensation auf dem Kunstmarkt, oder ist das Bild eine Fälschung? Wurde es wirklich auf den Marquesasinseln gemalt? Wer ist Julie des Bois? Im Auftrag vom Auktionshaus Blammer macht sich der Rechtsanwalt Georg Staffa auf Spuren- und Ahnenforschung. Er reist dabei von Europa in die Südsee. Er taucht immer tiefer in Familiengeheimnisse ein. Hilfe findet er dabei mit Florence Uzar, die auf den Marquesasinseln lebt. Kann er den notwendigen Beweis finden? Das Buch hat mich sofort gepackt und erreicht. Die Hauptprotagonisten waren bis auf eine Person sehr sympathisch. Der Autor hat es verstanden, jedem von ihnen eine Persönlichkeit zu geben, die sehr authentisch war. Er hat mich auf eine Reise mitgenommen, die zum Träumen eingeladen hat. Südsee: Ich sah die Palmen, hörte das Meer rauschen, den warmen Wind auf der Haut: Sehnsucht. Ganz nebenbei konnte ich ständig etwas Neues lernen und mir wurden die großen Meister der Malerei näher gebracht. Besonders das Thema der Ahnenforschung fand ich persönlich am interessantesten. Das Eintauchen in die Familiengeschichte der französischen Familie Jasoline war einfach faszinierend. Schon all die Wege, die Georg dafür gehen musste. Eine Reise die in München beginnt, über Paris, die Südsee, Australien und wieder auf den Marquesasinseln endet. Ich habe mich von der ersten Seite unterhalten gefühlt. Das Buch lebt von einer Grundspannung, so dass es den Titel Kunstkrimi verdient. Passend zu dem Buch gibt es noch 2 Bücher, die die Tagebücher der Familie Jasoline beinhalten. Wer also mehr von der Familie lesen, bzw. eventuelle offene Fragen geklärt haben möchte, sollte diese in seine Bibliothek aufnehmen. Ich vergebe für das Buch: "Fälschung" 5 Sterne. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich aber trotzdem noch anmerken. Manchmal verliert sich der Autor in Beschreibungen von Orten oder Gegebenheiten. Diese sind leicht langatmig bei mir angekommen. Allerdings konnten sie nicht meine Lesefreude trüben. Dank an den Autor für dieses tolle Buch.

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    • 2
  • Absolute Leseempfehlung!

    Fälschung

    Stelze74

    14. February 2016 um 22:11

    Es gibt gute Bücher und es gibt diese Bücher, die einen schon nach dem ersten Satz so komplett gepackt haben, dass man traurig ist, wenn man es ausgelesen hat. "Fälschung" ist genau so ein Buch! Der Autor schafft es, einen mitzunehmen. Mitzunehmen in die Südsee, dorthin, wo alles begann. Er nimmt einen mit ins Museum. Und erzählt auf wunderbare Art über einen großen Maler. Man nimmt sich die Zeit und recherchiert über genau diesen, weil ganz unaufdringlich das Interesse für ihn geweckt wurde. Man möchte sehen, was er gemalt hat. Die Kunst vor Augen haben. Und der Autor führt den Leser in eine Familie, die einem ans Herz wächst und aus deren Leben man so viel erfahren möchte. Mit den Protagonisten des "Heute", Georg und Florence, hat er zwei Personen geschaffen, die man ihm genau so abnimmt.  George und Florence begeben sich auf die Suche nach einem Echtheitsbeweises für ein Bild, welches dem Auktionshaus Blammer angeboten wurde. Ein Bild, welches gut 100 Jahre alt, aber noch nie irgendwo aufgetaucht ist. Wurde es tatsächlich vom berühmten Künstler gemalt und kann Millionen einbringen? Bevor diese Frage nicht geklärt wurde, findet keine Versteigerung statt.  Die Suche nach möglichen Zeitzeugen beginnt in Frankreich, über die Südsee nach Australien. Im Mittelpunkt die Familie Jasoline, deren Geschichte an die des Gemäldes verknüpft ist. Ich gebe diesem Buch klare 5 Sterne, weil Ole R. Börndahl einen eigenen, wunderbaren Schreibstil hat. Er präsentiert hier ein wunderschönes Buch, welches es nicht verdient hat, unbemerkt in irgendeiner Ecke zu liegen! Dieses Buch verdient Beachtung!!!

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