Ole R. Börgdahl Faro

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Inhaltsangabe zu „Faro“ von Ole R. Börgdahl

1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen. (Quelle:'E-Buch Text/15.05.2014')

Spannend und ergreifend

— Maralis
Maralis

Spannend, exakt recherchiert und immer noch aktuell!

— mabuerele
mabuerele

Ein Kriegstagebuch für Männer mit Technik, Aktion und eine sanfte Liebesgeschichte

— Caroas
Caroas

Interessante Geschichte, gut recherchiert. Die Figuren bleiben allerdings relativ blass.

— Gulan
Gulan

Kriegsroman

— esposa1969
esposa1969

Spannendes, gut recherchiertes Buch mit interessanten Hauptpersonen und abwechslungsreicher Handlung. Sehr zu empfehlen!

— Sporttante
Sporttante

Spannende Story um einen Torpedo Mechaniker den es nach Spanien Verschlägt. Und später weiter Nach Argentinien. Unbedingt lesen.

— Gummibaum
Gummibaum

Dieser Roman bietet alles, was es für eine gelungene Verfilmung bräuchte. Eine drehbuchreife Recherche und ein spannender Plot!

— Floh
Floh

Ein wirklich fesselnder und sehr gut recherchierter Roman ist dem Autor hier gelungen. Absolut lesenswert!!!

— bs1958
bs1958
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  • Themen
  • Leserunde zu "Faro" von Ole R. Börgdahl

    Faro
    Boergdahl

    Boergdahl

    Das Licht zuckte unruhig über die nassen Felsen, blieb kurz stehen und wanderte dann weiter. Der Regen glänzte silbrig im Schein der Laterne. Der Wind hatte das Schlauchboot zwischen die Steine gedrückt. Die Gummiwulst war eingerissen und das Boot steckte schlapp in einer Felsspalte. Der Mann mit der Laterne bückte sich, sein schwarzer Regenmantel berührte den Boden. Er zog das Schlauchboot aus der Spalte, betrachtete die Überreste. Dann richtete er sich wieder auf und hielt sein Licht auf die Brandung. Michael spürte nicht, wie sein Kopf zur Seite gelegt wurde, wie ihm jemand unter die Arme griff, ihn hochhob und von den Felsen zog. Erst als man ihn an der Taille hielt, stöhnte er auf. Er merkte, dass man ihn trug, dass jemand seine Beine über die Felsen hob. Dann wurde er wieder bewusstlos.   "Faro" ein historischer Roman (eBook) von Ole R. Börgdahl   1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia Civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen. (nur als eBook erhältlich - es werden 20 eBooks verlost)   Leseprobe: http://boergdahl.wordpress.com/leseprobe-3/ Gran Canaria: http://boergdahl.wordpress.com/gran-canaria-und-der-faro-de-maspalomas/ Maspalomas antier: http://boergdahl.wordpress.com/maspalomas-antier-2/

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  • Leserunde zu "Faro" von Ole R. Börgdahl

    Faro
    Boergdahl

    Boergdahl

    Das Licht zuckte unruhig über die nassen Felsen, blieb kurz stehen und wanderte dann weiter. Der Regen glänzte silbrig im Schein der Laterne. Der Wind hatte das Schlauchboot zwischen die Steine gedrückt. Die Gummiwulst war eingerissen und das Boot steckte schlapp in einer Felsspalte. Der Mann mit der Laterne bückte sich, sein schwarzer Regenmantel berührte den Boden. Er zog das Schlauchboot aus der Spalte, betrachtete die Überreste. Dann richtete er sich wieder auf und hielt sein Licht auf die Brandung. Michael spürte nicht, wie sein Kopf zur Seite gelegt wurde, wie ihm jemand unter die Arme griff, ihn hochhob und von den Felsen zog. Erst als man ihn an der Taille hielt, stöhnte er auf. Er merkte, dass man ihn trug, dass jemand seine Beine über die Felsen hob. Dann wurde er wieder bewusstlos.   "Faro" ein historischer Roman (eBook) von Ole R. Börgdahl   1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia Civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen. (nur als eBook erhältlich - es werden 20 eBooks verlost)   Leseprobe: http://boergdahl.wordpress.com/leseprobe-3/ Gran Canaria: http://boergdahl.wordpress.com/gran-canaria-und-der-faro-de-maspalomas/ Maspalomas antier: http://boergdahl.wordpress.com/maspalomas-antier-2/

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    • 202
  • Spannend und sehr gut erzählt

    Faro
    Maralis

    Maralis

    26. October 2015 um 15:28

    Inhalt: 1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen. (Quelle: Klappentext) Beim Lesen dieses Buches habe ich sehr viel über U-Boote gelernt. Für mich war es eine große Aufgabe hier durchzuhalten. Doch es ist so gut beschrieben, zeugt von einer einmalig guten und sauberen Recherche und da Ole E. Börgdahl auch noch sehr gut erzählt, bin ich dran geblieben. Das habe ich nicht eine Sekunde bereut. Das Buch ist überaus spannend. Mich hat es dazu gebracht, darüber nachzudenken, welche Traumata Menschen in dieser unseligen Zeit erlitten haben. Vor allen Menschen wie Michael, der die Verbrechen der Nazis dann erkannte, mussten viel erleiden. Die Schreibweise des Autors zeugt davon, dass er sehr viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat. Fazit: Ein hervorragend spannendes und gut geschriebenes Buch, dass ich nur empfehlen kann. Wer gern mehr über den Autor erfahren möchte, kann dies auf seiner Webseite tun. Ein Besuch dort lohnt sich auf alle Fälle.

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  • Vom Mitläufer zum Gegner

    Faro
    mabuerele

    mabuerele

    ...Ich frage mich, ob die ganze Welt sich irren kann..." Wir schreiben das Jahr 1943. Wegen eines Bootsunfall ist Michael auf Heimaturlaub. Eigentlich ist er in Frankreich stationiert und Torpedomixer auf einem deutschen U-Boot. Nach der Rückkehr auf den Stützpunkt erfährt er, dass sein Studium als Offiziersanwärter demnächst beginnen kann. Zuerst einmal läuft er aber mit dem U-Boot aus. Der Autor hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen. Das liegt an der abwechslungsreichen Handlung, den exakt recherchierten Fakten und dem vielseitigen Schriftstil. Nach dem Lesen hatte ich den Eindruck, dass der Autor kein Detail dem Zufall überlassen hat. Ausführlich beschreibt er die Mannschaft des U-Bootes, egal ob die entsprechende Person später noch einmal eine Rolle spielt oder nicht. Das hat den Vorteil, dass die Protagonisten lebendig wirken. Gleichzeitig zeigt sich, aus welch unterschiedlichen Gründen jeder einzelne plötzlich auf dem U-Boot landet. Ich darf Michaels Leben von 1943 bis 1952 begleiten. Nach dem Abschuss des U-Bootes gelangt Michael auf die spanische Insel Maspalomas. Paulus, der Herr über den Leuchtturm Faro, rettet ihn. Die Zeit auf der Insel nimmt den größten Teil des Romans ein. Der Spannungsbogen wird sehr hoch gehalten. Verfolgungsjagden und Schießereien sind nur einige Elemente, die dafür sorgen. Außerdem versteht es der Autor, die Handlung so zu variieren, dass nach einer Phase der Entspannung plötzlich neue Bedrohungen auftauchen. Der Schriftstil passt sich diesen schnellen oder langsamen Ablauf des Geschehens an und unterstützt ihn. Zu den Kernpunkten des Romans gehört für mich die Wandlung von Michael. Er will nach seiner Genesung so schnell wie möglich wieder in den Krieg ziehen. Doch die Verhältnisse lassen es nicht zu. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören die Gespräche mit Serina, Paulus` Nichte. Die junge Frau sieht das Zeitgeschehen realistisch. Ihren Argumenten hat Michael anfangs nur Phrasen entgegenzusetzen, Phrasen, die ihm das Naziregime vermittelt hat. Nach und nach beginnt er, seine Einstellung zu hinterfragen. Wesentlich tragen dazu neben den Gesprächen mit Serina die Radiosendungen von Thomas Mann bei. Obiges Zitat fällt zu einem Zeitpunkt, wo Michael begreift, dass er benutzt wurde. Gut gefallen hat mir, das es für diese Entwicklung genügend Zeit gab und alles behutsam vonstatten ging. Ab und an nutzt der Autor besondere Stilelemente. So wird eine längere Reise im Nachhinein in einem Brief geschildert. Das Buch enthält außerdem viele Fakten über U-Boottechnik, Funktion der Waffensystem, Technik im Leuchtturm und anderes mehr. Das sorgt neben der fesselnden Handlung für eine zusätzlichen Lerneffekt. Eingebettet in die Geschichte von Michael ist ein weiteres heikles Thema. Es geht um den Rückzug vieler Nazigrößen nach Argentinien. Was das allerdings mit Michael zu tun hat, möge der künftige Leser selbst herausfinden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Kombination von Spannung, Faktenwissen und politischen Hintergründen hat zu einer tiefgründigen Geschichte geführt, die nicht nur unterhält, sondern auch Gedanken bewegt, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

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    • 9
    parden

    parden

    23. October 2015 um 19:41
    KruemelGizmo schreibt Bin mir unsicher, ob ich das lesen möchte.

    Ich schwanke auch noch...

  • Ein Buch für Männer, U-Boote und eine Liebesgeschichte in Background

    Faro
    Caroas

    Caroas

    14. September 2015 um 20:16

    Es ist fast ein Muss für Männer dieses Buch zu lesen ;-). Börgdahl schreibt hier einen sehr gut recherchierten Roman über die letzten Jahre des 2. Weltkrieges und die kurzen Jahre danach. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ist stark geprägt durch sehr detaillierte Beschreibungen von Technik (U-Boot, Aale, ..), Ereignissen Landschaften und Vorkommnisse. Dieses Buch wurde fast wie ein Tagebuch über OberMechaniker Maat Michael Stromm geschrieben. Michael war bei seinem U-Boot für die Aale = Torpedos zuständig. Sein U-Boot wurde nach einigen Pannen und der geheimnisvollen Übergabe eines blauen Paketes versenkt. Michael war der einzige Überlebende. Angespült auf der Insel Faro wurde er vom Leuchtturmwärter Paolo versteckt und mit Hilfe von Selena gesund gepflegt. Nach Monaten wurde er von Mitgliedern der SS auf Faro gefunden und aufgrund des Inhaltes des blauen Paketes fast ermordet. Michael entkommt und geht zurück nach Hause. Nach Jahren begegnet er Selena wieder bei Paolos Begräbnis und beide fahren nach Argentinien um dort den Hintergrund des Paketes zu erforschen. Auch hier entkommt Michael knapp dem Tod.

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  • Leserunde zu "Faro" von Ole R. Börgdahl

    Faro
    Boergdahl

    Boergdahl

    Die Wellen wurden heftiger…   Die Einöde von Alegranza und die Lichter der gegenüberliegenden Insel veranlassten ihn, dass Schlauchboot zu nehmen und eine Überfahrt zu riskieren. Es konnten nur wenige Kilometer sein. Er hatte ein Paddel, gesammeltes Regenwasser und ein Dutzend Möweneier, die er den Vögeln auf den Klippen gestohlen hatte. Die Wellen wurden heftiger, ein Unwetter, ein Sturm, eine Odyssee. Er lag zwischen den Felsen. Das Licht des Faro strich über die jetzt wieder sanfteren Wellen. Hier begann ein neues Abenteuer.   "Faro" ein historischer Roman (eBook) von Ole R. Börgdahl   1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia Civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen. (nur als eBook erhältlich - es werden 20 eBooks verlost)   Leseprobe: http://boergdahl.wordpress.com/leseprobe-3/ Gran Canaria: http://boergdahl.wordpress.com/gran-canaria-und-der-faro-de-maspalomas/ Maspalomas antier: http://boergdahl.wordpress.com/maspalomas-antier-2/

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    • 263
  • Faro - ausführliche Beschreibungen

    Faro
    lesemaus

    lesemaus

    10. May 2014 um 12:12

    Michael ist ein junger Mann in den Zeiten von Hitler und im Zeitraum des 2. Weltkrieges. Als Soldat ist auf dem Meer im U-Boot unterwegs, um fremde Schiffe zu versenken sowie Transportschiffe von den Feinden in Gewahrsamkeit zu nehmen. Auf der neuen Mission geht was schief und so strandet er auf einer Insel. Dort wird er von zwei Einwohner aufgegriffen, die ihn pflegen und auf die Beine bringen. Sein Zustand bessert sich und so versucht er von der Insel zu flüchten, um zurück in sein Heimatland zu kommen. Doch es kommt was dawzischen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ist stark geprägt durch sehr detaillierte Beschreibungen von Zuständen, Ereignissen und Vorkommnisse. Durch diese starken Beschreibungscharakter kam ich nicht vorwärts im Buch und musste so dieses frühzeitig beenden. Ich kann das Buch nur an Leser weiter empfehlen, die ausführliche Beschreibungen und Ausschmücken lieben.

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  • Weniger ist mehr

    Faro
    wandablue

    wandablue

    21. January 2014 um 01:39

    Zweiter Weltkrieg 1943: Das U-Boot 810 steht vor seinem letzten Einsatz, denn bald wird es versenkt. U-Boot-Maat Michael Stromme, der Torpedoexperte, kann sich als einziger Überlebender zusammen mit dem sterbenden Kapitänleutnant Siebert auf die verlassene Insel Alegranza retten, von dort aus gelangt er nach Gran Canaria, wo er auf hilfsbereite Menschen trifft. Alle Versuche, die Insel zu verlassen, und sich erneut einer deutschen Einheit anzuschliessen scheitern, doch gelingt es ihm mit Hilfe seiner neuen Freunde seine deutsche Identität vor der Guardia civil zu verheimlichen und natürlich läutert er sich auch im Laufe der Zeit vom verbissenen und verblendeten Nazi zum kritischen und distanzierten Helden. Doch weil er etwas bei sich hat, was die bösen Deutschen unbedingt wiederhaben möchten, spüren sie ihn schliesslich doch auf. Ein heftiger Kampf um Michaels Leben entbrennt. Sich entspinnende zarte Liebesbande dürfen nicht fehlen und die Heldin Serina rettet Michael aus vielen brenzligen Situationen. Der Plot ist geradlinig und eigentlich nicht schlecht, doch die Detailverliebtheit des Autors macht dem Roman nach und nach den Garaus. Ist man zuerst noch ganz angetan von den sachkundigen Schilderungen über das U-boot, seine Beladung, seine Beschaffenheit und all die technischen Einzelheiten, die schliesslich zu seinem Versagen und seiner Vernichtung führen, wird der Leser zunehmend mit jedem Schräubchen und Unterlegscheibchen konfrontiert, das der Werftschlosser und Mechaniker auf Gran Canaria montiert, nicht eines davon bleibt ihm erspart: seitenlang repariert der gute Maat einen Nähmaschinenpark, Autos, Motorräder, Aussenbordmotore, setzt Segelboote instand und kümmert sich um das Leuchtfeuer des Faroer Leuchtturms. Selbst in den Actionszenen, die Ole Börgdahl am meisten liegen, wird durch seine Akribie wieder erwachendes Interesse am Geschehen erstickt. Andererseits kann man dem Autor auch nicht vorwerfen, man könne sich das Ganze nicht vorstellen oder irgendeine der Szenen seien unlogisch oder gar lückenhaft ! Die Stilmittel des Autors sind begrenzt. Er benutzt nur kurze Hauptsätze, so dass die Sprache kratzt und reibt. Dialoge, ein dummer Frager, ein kluger Antworter, transportieren unbestrittene Sachkenntnis. Der Erzähler selbst ist wohl mit dem Uboot auf dem Meeresboden versunken. Schade, man hätte ihn gebraucht, um Abwechslung ins Geschehen zu bringen und um die Protagonisten lebhafter zu machen und ihnen ihre Hölzernheit zu nehmen, Dialoge allein schaffen das nicht, jedenfalls dann nicht, solange sie hauptsächlich Wissen vermitteln. Es ist schwer, es sich zu verkneifen, nicht alles was man weiss und recherchiert hat, auch zu bringen. Beschränkung wäre aber dennoch notwendig gewesen. Fazit: Sehr gut recherchierte Geschichte innerhalb des Zweiten Weltkriegs, jedoch literarisch noch nicht versiert genug. Die Sachkenntnis des Autors entreisst das Buch aber dann doch dem Strudel des völligen Untergangs.

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  • Gut recherchierter Abenteuerroman

    Faro
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2014 um 08:47

    Inhalt U-810 befindet sich 1943 auf Feindfahrt. Obermaat Michael Stromm befindet sich als Torpedomechaniker mit an Bord. Nach mehreren Tagen auf See wird das U-Boot angegriffen und geht unter. Michael Stromm ist der einzige Überlebende. Er wird an Land gespült und ist mehr tot als lebendig. Zum Glück findet ihn der Leuchtturmwärter Paulus Cavarro und nimmt sich seiner an. Mit Hilfe der Dorfbewohnerin Serina Menozza durchläuft Michael einen Sinneswandel und erkennt endlich die heuchlerischen Machenschaften des Naziregimes. Viele Jahre später kommt er wieder auf diese Insel und zieht mit Serina los, die Machenschaften der übrig gebliebenen Nazis auszudecken. Sie versuchen in Südamerika das Geheimnis von Listen zu ergründen, welche ihnen zufällig in die Hände gefallen sind. Meine Meinung Der Beginn der Geschichte im U-Boot beginnt sehr interessant und spannend. Man bekommt vieles vom Leben auf dem U-Boot mit. In diesem Bereich hat der Autor gut recherchiert und es verstanden auch die Emotionen der Hauptprotagonisten rüber zu bringen. Auch die technischen Details fand ich persönlich sehr interessant. Den emotionslosen Schreibstil fand ich sehr gut gewählt um das Kriegsgeschehen darzustellen.  Die Weiterführung der Geschichte auf Gran Canaria fand ich dann etwas schwach. Es war mir manchmal zu langatmig und die Emotionen der Protagonisten kamen bei mir nicht mehr an. Es besteht eine seltsame Distanz zwischen den Personen. Die Landschaftsbeschreibungen in diesem Teil fand ich dann wieder sehr gut gelungen.  Was mich etwas verwirrt hat, dieser plötzliche Zeitsprung. Auf einmal fehlten sieben Jahre. Der letzte Teil des Buches wurde dann allerdings wieder super spannend. Tolle Verfolgungsjagden und weitere Erklärungen über die Vorgehensweise der Nazis. Es ist ein Teil in welchem nicht viel Zeit für Gefühle bleibt und trotzdem scheint sich am Ende zwischen Serina und Michael eine Liebesgeschichte anzubahnen. Fazit Ein sehr interessanter Roman mit einigen Schwächen. Allerdings wiegen die gute Recherchearbeit und die spannenden Verfolgungsjagden die Schwächen im mittleren Teil des Buches teilweise wieder auf. Ich gebe 4 von 5 Punkten.

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  • Gut recherchiert mit Schwächen in der Personendarstellung

    Faro
    Gulan

    Gulan

    16. January 2014 um 13:15

    Im Jahr 1943 wird das U-Boot des Mechanikers Michael Stromm im Atlantik angegriffen und versenkt. Er kann sich als einziger Überlebender mit einigen Unterlagen des Kommandanten mit Mühe an einen einsamen Strand auf Gran Canaria retten. Dort wird er vom Leuchtturmwärter Paulus und seiner Nichte Serena gepflegt. Anfangs will er so schnell wie möglich nach Deutschland und in den Krieg zurück, aber als einige Versuche scheitern, richtet er sich das Leben bei Paulus und mit Serena ein. Langsam merkt er, dass der Krieg verloren ist und durchschaut die Lügen des Nazi-Regimes. Dennoch holt ihn die Vergangenheit wieder ein, denn die Unterlagen, die er vom U-Boot gerettet hat, sind äußerst brisant und die SS will sie unbedingt wiederbekommen... Ein historischer Roman, der einen Zeitraum von Ende 1942 bis 1952 abdeckt. Der Roman wirkt gut recherchiert, manchmal sogar etwas zu gut, denn die technischen Details des U-Bootes waren wir etwas zu viel. Die Geschichte ist grob in drei Teile geteilt: Die ersten Kapitel handelt von der U-Boot-Fahrt. Danach folgt die Zeit auf Gran Canaria und den Abschluss bilden die Episoden in Argentinien.  Gut gefallen haben mir die spannungsgeladenen Abschnitte, hier schreibt der Autor sehr flüssig. Allerdings gibt es auch zahlreiche ruhige Abschnitte, die eigentlich dafür gedacht wären, die Charaktere noch besser zur Geltung zu bringen. Dies gelingt allerdings überhaupt nicht. Die Figuren bleiben merkwürdig blass, es werden kaum Emotionen herübergebracht. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Michael und Serena z.B. beschränkt sich auf Strandspaziergänge und flüchtige Küsse. Dadurch wird es auch etwas schwierig, die Motivation der einzelnen Personen nachzuvollziehen. Ich fand es zum Beispiel äußerst merkwürdig und nicht unbedingt logisch, warum Michael und Serena plötzlich nach sieben Jahren Funkstille sich plötzlich auf den Weg nach Argentinien machen, um den Unterlagen nachzuforschen. Dass die beiden relativ Ahnungslosen es auch schaffen, mal eben so die SS-Flüchtlinge aufzuspüren, ist auch etwas unrealistisch, aber gut, es ist halt ein Stück auch ein Abenteuerroman. Alles in allem fällt mein Fazit zwiespältig aus. Die Geschichte gefällt mir durchaus, aber die Schwächen in der Darstellung der Personen waren für mich auffallend. So gibt es insgesamt eine durchschnittliche Bewertung.  

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  • Sehr gut recherchiert …

    Faro
    Herbstrose

    Herbstrose

    15. January 2014 um 01:37

    1943, U-810 befindet sich auf Feindfahrt im Atlantik. Mit an Bord ist Ober-Mechaniker-Maat Michael Stromm, zuständig für die Torpedos. Nach 42 Tagen auf See passiert es, U-810 wird angegriffen und versenkt. Mehr tot als lebendig wird Michael am Strand von Gran Canaria angespült, wo er von Leuchtturmwärter Paulus Cavarro gefunden und mit Hilfe der jungen Dorfbewohnerin Serina Menozza gesund gepflegt wird. Neue Freunde, die Schönheit der Landschaft, die Geborgenheit im Faro und nicht zuletzt die Berichte von Radio BBC tragen dazu bei, dass Michael endlich die heuchlerischen Machenschaften des Naziregimes erkennt und diesen den Kampf ansagt. Jahre später führt ihn dieser Sinneswandel nach Südamerika zur „Rattenlinie“, der Fluchtwege der Nazis. Unter Lebensgefahr versucht er, zusammen mit Serina, dort das Geheimnis der ihm in die Hände gefallenen Geheimlisten zu ergründen … Es handelt sich hier um einen Abenteuerroman aus drei Hauptteilen, der historisches Geschehen mit einer spannenden fiktiven Handlung verbindet: Die Geschichte beginnt mit dem U-Boot, das Leben im Boot und diverse Kriegshandlungen. Man merkt, dass der Autor hier extrem gut recherchiert hat und sein gesamtes Wissen über U-Boote, Besatzung, Angriff- und Verteidigungstechniken auch an den Leser weiter geben will. Dass dabei manchmal zu viel technisches Wissen vermittelt werden soll, hemmt hi und da den Lesefluss. Der sachliche und nüchterne Schreibstil und die Emotionslosigkeit der Protagonisten ist dem Kriegsgeschehen gut angepasst. Dann befinden wir uns auf Gran Canaria. Hier zeigen sich eindeutig Schwächen sowohl in der Handlung als auch im Schreibstil. Jetzt, weit entfernt vom Krieg, verhalten sich die Personen seltsam distanziert, man spürt als Leser nichts von ihren Emotionen. Stellenweise sehr schöne Landschaftsbeschreibungen wechseln sich mit ermüdenden, banalen Sequenzen ab. Dazwischen dann wieder extrem spannende Kampfhandlungen, die aber meist in kurzen, wie abgehackt wirkenden Hauptsätzen beschrieben sind. Stellenweise hat man den Eindruck, das Drehbuch für einen Film zu lesen. Nach einem Zeitsprung von sieben Jahren befinden wir uns in der Nachkriegszeit und die Handlung verlagert sich nach Südamerika. Hier wird die Geschichte nochmals sehr spannend, rasante Verfolgungsjagden wechseln sich mit Erkenntnissen über die Praktiken der Nazis ab. Gefühle sind hier fehl am Platz, und doch lässt sich zum Schluss eine Liebesgeschichte erahnen. Fazit: „Faro“ ist ein spannender Abenteuerroman mit einigen stilistischen Schwächen, die aber durch die hervorragende Recherchearbeit des Autors Ole R. Börgdahl sowohl über U-Boote als auch über die landschaftlichen Gegebenheiten auf den Kanarischen Inseln, Argentinien und Chile, und durch interessante Informationen über das Nazi-Regime teilweise wieder wett gemacht werden.

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  • Wiedersehen am Leuchtturm

    Faro
    esposa1969

    esposa1969

    13. January 2014 um 01:44

    Hallo liebe Leser, wieder einmal hatte ich das große Vergnügen an einer Leserunde mit dem Autor teilnehmen zu dürfen und schreibe nun über: == Faro == von Ole R. Börgdahl. == Buchbeschreibung lt. lovelyooks: == 1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia Civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen. . == Zum Cover: == Faro stammt aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt "Leuchtturm". Insofern passen Titel und Cover perfekt zusammen, denn auf diesem Cover-Foto aus den 1960er Jahren sehen wir den Leuchtturm von Maspalomas (Faro de Maspalomas) auf Gran Canaria, welcher Dreh- und Angelpunkte der Handlungen in diesem Kriegsroman ist. . == Leseeindrücke: == Wir befinden uns kurz vor Ende des 2. Weltkrieges und schreiben das Jahr 1943. Michael - ein junger U-Boot Mechaniker - ist der einzige Überlebende des U-810. Alle seine Kameraden sind tot, verbrannt, auch Seiber ist tot. Michael beerdigt ihn. Nimmt Unterlagen, die er bei ihm findet an sich. Dann strandet er auf einer Insel und verliert das Bewusstsein. Als er erwacht dämmert ihn, dass es die U-810 nicht mehr gibt, Er erwacht in einem ihm fremden "Haus". Es stellt sich heraus, dass dieses Haus gar keines ist, sondern eben der Leuchtturm. Sein Retter ist Paulus Cavarro. Er pflegt ihn, versorgt seine Wunden. Michael versteht zwar kein Spanisch, merkt natürlich aber, dass der Alte es gut mit ihm meint. Auch Serina - eine verwandte von Paulus - lernt er kennen, auch sie kümmert sich besorgt um ihn. Sie liefert ihn nicht an die Guardia civil aus, sondern beschützt ihn sogar. Serina spricht etwas deutsch, aber Michael lernt inzwischen auch spanisch. Michael will unbedingt wieder nach Deutschland, sein Vaterland verteidigen und beschließt, sich über Las Palmas durchzuschlagen. Aber das scheitert und so landet er wieder bei Paulus und Serina und nimmt dann sogar eine neue Identität an (als Schwede). So könnte er über Las Palmas nach Schweden und dann nach Deutschland kommen... Die SS hat Wind davon bekommen, dass etwas in Michaels Besitz ist, das sie haben wollen und sind hinter ihm her: Das Päckchen, das er vom toten Siebers an sich genommen hat, denn Polizisten entdecken Siebers Grab und anhand seiner Erkennungsmarke, können sie ihn identifizieren und so erfährt die SS davon und die wissen ja auch, dass Siebers geheime Dokumente bei sich hatte... Eine abenteuerliche Odyssee beginnt quer über sämtliche Kontinente wird Michael verfolgt... Ob er es schafft sich und die Seinigen zu retten? Ob seine innige Beziehung zu Serina Bestand hat? DAs alles verrate ich euch natürlich nicht, denn es soll ja spannend bleiben. Ich habe diesen Roman, der Kriegs-, Abenteuer- und Liebesroman gleichzeitig ist sehr genossen. Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten mit all den vielen Fachbegriffen aus der Kriegs- und U-Bootwelt, irgendwann aber wurde ich selbst fast schon zur U-Boot-Fachfrau. Die Abenteuer, die Michael erlebt haben mich in ihren Bann gezogen. Obwohl die Handlung etwas verzwickt ist und ich mich schon konzentrieren musste aufzupassen, dass ich alles richtig verstehe, habe ich diese hochkonzentrierte Spannung sehr genossen und freue mich, ob wir eine Fortsetzungsgeschichte über Michael, Serina und dem Leuchtturm lesen dürfen! Vielen Dank für diese Leserunde! by espsoa1969

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  • interessante Geschichte

    Faro
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    11. January 2014 um 10:45

    2. Weltkrieg: Ein Uboot wird nach einer Havarie wieder fürs auslaufen fertiggemacht. Unter der Besatzung ist Michael, der für die Torpedos zuständig ist. Er ist und seinem Vaterland treu ergeben. Dann geht es auf Feindfahrt. Wegen technischer Pannen muss das Boot zurück. Unterwegs gibt noch ein heimliches Manöver, keiner erfährt worum es geht. Dann wird das Uboot von einem feindlichen Schiff beschossen und versenkt. Michael kann sich auf ein Rettungsboot flüchten, auf dem auch der Kaleun schwer verletzt liegt. Alle anderen sind tot. Michael kann sich an Land retten, obwohl er verletzt ist. Der Kaleun ist gestorben und wird von Michael begraben. Vorher nimmt er noch persönliche Dinge und Papiere an sich, um sie der Ehefrau später zu übergeben. Michael wird von Paulus gerettet und medizinisch versorgt. Dann lernt Michael Serina kennen. Michael plant seine Rückkehr nach Deutschland, der Versuch scheitert. Er nimmt eine andere Identität an und lebt unbehelligt bei Paulus. Sein Patriotismus nimmt ab, er beschließt, dass er nicht mehr zurückgeht solange der Krieg dauert. Eine Gruppe Deutscher spürt ihn auf und will ihm die Papiere des Kaleuns abjagen. Mit Serinas hilft wird das verhindert. Nach sieben Jahren geht es dann weiter. Die Papiere, die von Paulus aufgehoben wurden, bringen Michael und Serina dazu, dass sie in Argentinien klären wollen, was es damit auf sich hat. Es gibt Interessengruppen, die gefährlich sind und eine Klärung zu verhindern suchen. Die Geschichte ist interessant, hat aber Längen. Die spannenden Teile kommen etwas kurz. Die vielen technischen Details am Anfang erschweren das zügige Lesen. Am Ende bleiben Fragen offen. Trotzdem finde ich, dass es sich um eine gut recherchierte und interessante Geschichte handelt.

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  • Spannender Roman Lesenswert.

    Faro
    Gummibaum

    Gummibaum

    06. January 2014 um 22:47

    Spannender und Abwechslungsreicher Roman mit einem schuß einer Liebesgeschichte um einen Uboot Torpedo Mechaniker der, nachdem sein Uboot versenkt ist, in Spanien landet und dort versteckt wird. Als ihm die Wehrmacht auf den fersen ist, wegen einer Liste mit Namen die in Argentineien untergetaucht sind, geht er in Kriegsgefangenschaft. 7 Jahre Später als einer seiner Helfer Stirbt (Die ihm in Spanien geholfen haben.) Sieht er Serina wieder (Sie hat ihm in Spanien auch geholfen) sie fahren nach Argentinien und gehen der Liste mit Namen auf dem Grund. Unser Torpedo Mechaniker muß daraufhin außer landes nach Chile fliehen. Eine spannende flucht beginnt und am ende wartet Serina in Spanien auf ihren Uboot Mechaniker. Sehr Spannend Abwechslungsreich und macht Lust auf Mehr. Unbedingt Lesen

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  • ein etwas anderer Kriegsroman. Spannung, Leid, Liebe und Schicksal!

    Faro
    Floh

    Floh

    06. January 2014 um 06:23

    Der erste Blick auf das Buch lässt darauf schließen, dass es sich hier um einen historischen Roman zu Zeiten des Weltkrieges handelt. Das Foto ist eine Originalaufnahme zur Zeit des Krieges um 1943, der Leuchtturm von Mapalomas. Der Klapptext verspricht einen Eindruck in einer Welt zwischen Krieg, Flucht, Propaganda und Liebe. Autor Ole Börgdahl überzeugt durch viel Herzblut, Recherche und Wissen.  Zum Inhalt: "1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen." Meinung: In "Faro" begegnen wir Michael, der eine spektakuläre Rettung aus dem sinkenden U-Boot  erlebt hat. Er ist von seinen besonderen Schicksalsschlägen gezeichnet und erwartet nach seiner weiteren Rettung durch Paulus, dem Leuchtturmwärter ein Leben auf der Flucht.  Für mich als Leserin war dieses Buch wahrhaftig schwere Kost, zum Einen der Umstand, dass es sich hier bisher nur um ein eBook handelt, zum anderen die vielseitige und für mich neue Thematik. Der Autor besticht mit einer hervorragenden Recherche, viel Mühe, trefflichen Fakten und viel Überzeugung und Herzblut.  Ich durfte Eintauchen in eine mir neue Welt zu Zeiten des Krieges. Ole Börgdahl ist es gelungen, die Schicksale, Nöte und die Skupellosigkeit an den Leser zu bringen. Nebenbei läuft eine alles andere als einfache Liebesgeschichte.  Schwere Kost, die lange verdaut wird.  Schreibstil: Man liest in dem Roman die Überzeugung und das Herzblut des Autors. Zahlreiche Fakten und Umstände verwebt er zu einem kompletten Werk mit einem fast offenen Ende. Hier darf der Leser als "Dessert" sich seine Geschichte zu ende wünschen. Daher darf man auf eine Fortsetzung hoffen. Sehr gut geplant! Cover: Das Cover wirkt auf mich unspektakulär, es hat jedoch seinen stimmigen Sinn zum Inhalt des Buches.  Fazit: Leider habe ich hier mit der schweren Kost zu kämpfen gehabt. Aber mein Wissensdurst und das Können des Autors trieben mich weiter an, und ich fühle mich zum Ende des Romanes sehr belohnt. Kleine "Schwächen" gibt es sicherlich, dennoch ist mir dieses überzeugende Werk 4 Sterne wert!

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